HyWeb - Gazette

Der Newsletter von HyWeb und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV)

IV. Quartal 1999 – 3. Jahrgang ã L-B-Systemtechnik GmbH


Deutsche Regierung verbessert die Situation der erneuerbaren Energien (21.12.99)

Auch die Koreaner arbeiten an Brennstoffzellen-Autos (21.12.99)

Ford scheidet aus der Global Climate Coalition aus (21.12.99)

Volkswagen: Langfristig kommt die Brennstoffzelle (21.12.99)

Westminster City Council kauft Zevco Brennstoffzellen-Fahrzeug (21.12.99)

Stuart Energy präsentiert neue Wasserstoff-Betankungssysteme (21.12.99)

Miniatur-Brennstoffzelle beim Deutschen Zukunftspreis (21.12.99)

Schmelzkarbonatzelle nach Los Angeles (21.12.99)

Nacktschnecken-Sammelroboter betrieben mit Schnecken-Biogas-Brennstoffzellen-Strom (21.12.99)

Wasserstofferzeugung aus Tofu-Abwasser (21.12.99)

wHydrogen: Ölpest vor der Bretagne (21.12.99)

Hamburger Hochbahn schenkt saubere Luft zu Weihnachten: NEBUS Christmas Shuttle (14.12.99)

Das aktuelle Zitat (06.12.99)

GE MicroGen bereitet Vertrieb von Brennstoffzellen-Systemen zur Hausenergieversorgung vor (06.12.99)

Brennstoffzellen-Demonstrations- und Beurteilungs-Projekt am Houston Advanced Research Center gestartet (06.12.99)

Proton demonstriert 13,8 MPa Hochdruck-PEM-Elektrolyseur (06.12.99)

Österreiche Brennstoffzellen-Informations-Aktivitäten (06.12.99)

Das aktuelle Zitat (23.11.99)

Daihatsu, Honda, Matzda, Mitsubishi und Toyota präsentieren Brennstoffzellenfahrzeuge auf der Tokyo Motor Show (23.11.99)

Methanex-Statoil Allianz für die Einführung von Methanol als Fahrzeugkraftstoff (23.11.99)

DaimlerChrysler fordert Entscheidungen für alternative Antriebe (23.11.99)

Speicherung von Wasserstoff in Graphit-Nanofasern bei Raumtemperatur (23.11.99)

Informationsbroschüre "Fuel Cells Green Power" online (23.11.99)

Das aktuelle Zitat (03.11.99)

General Motors und Toyota verstärken Zusammenarbeit bei alternativen Antrieben (03.11.99)

Neoplan startet ersten Linienbetrieb mit Brennstoffzellenbus in Europa (03.11.99)

DaimlerChrysler untersucht Brennstoffzellen-Infrastruktur mit japanischem Partner (03.11.99)

Erfolgreicher Dauerversuch mit Schmelzkarbonat-Zelle (03.11.99)

Katalytische Wasserspaltung mit Licht (03.11.99)

Das aktuelle Zitat (06.10.99)

Honda und Volkswagen schließen sich der California Fuel Cell Partnership an (06.10.99)

Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Hannover Messe 2000 (06.10.99)

General Motors: Kaltstartprobleme der Brennstoffzelle werden kuriert (06.10.99)

Wasserstoff und Brennstoffzellen als Thema für Schulen (06.10.99)

Auswirkungen der Brennstoffzelle auf die Kfz-Zulieferer (06.10.99)

Internationale Automobil-Ausstellung IAA Frankfurt (04.10.99)


Archiv


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Deutsche Regierung verbessert die Situation der erneuerbaren Energien

HyWeb, 21.12.99: Ende November gab die Bundesregierung bekannt, dass die Forschungsförderung für die nicht-nuklearen Technologien im Jahr 2000 um 20 mio EURO gegenüber 1999 steigen wird. Förderungen im Bereich Solarenergie steigen von 45 mio EURO im Jahr 1999 auf 50 mio EURO im Jahr 2000. Die Förderung für Geothermie steigt auf 2,25 mio EURO (1999: 1,5 mio), und die Förderung von Brennstoffzellen steigt auf knapp 8,5 mio EURO (1999: 6,5 mio).

Gleichzeitig wird die Förderung der Kernenergie von 35 mio EURO im Jahr 1998 über 28 mio (1999) auf 25 mio (2000) reduziert. "Deutschland wäre ohne die Aufstockung der Gelder Gefahr gelaufen, in wichtigen Zukunftstechnologien, wie deer Photovoltaik und der Brennstoffzellen-Technik, den Anschluss zu verlieren", sagt Hans-Josef Fell, Forschungspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag.

Die Erforschung der erneuerbaren Enerigen wird nächstes Jahr aus dem Ressort des Forschungsministeriums in jenes des Wirtschaftsministeriums übertragen.

Am 16. Dezember wurde im deutschen Bundestag das neue Gesetz zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) debattiert. Im Stromeinspeisegestz von 1991, das die "Mutter" des Windkraft-Booms in Deutschland war, war die Einspeisevergütung für erneuerbaren Strom an den durchschnittlichen Stromerlös gekoppelt. Durch die Liberalisierung im Strommarkt gingen die Preise deutlich nach unten und gefährdeten so eine große Zahl erneuerbarer Projekte (existierende und geplante). Das neue Gesetz sieht absolute Vergütungen vor, die je nach Technologie unterschiedlich sind. Für Solarstrom aus Fotovoltaikanlagen ist eine Einspeisevergütung von 99 Pfennig vorgesehen.

MA

 

 

Auch die Koreaner arbeiten an Brennstoffzellen-Autos

DWV, 21.12.99: Ballard Power Systems hat von seinen strategischen Partnern dbb fuel cell engines und Ford zwei Aufträge in Höhe von zusammen knapp 4 M$ über Brennstoffzellenstacks für Fahrzeuge erhalten. Der Summe nach vergleichsweise bescheiden, aber von strategischem Interesse ist der Auftrag im Umfang von knapp 0,4 M$ von der Hyundai Motor Company. Sie wird die Zellen in ihrem Forschungs- und Entwicklungsprogramm verwenden, das sie gemeinsam mit der südkoreanischen Regierung durchführt.

(Ballard Power Systems, Pressemitteilung, 13. Dezember)

DWV

 

 

 

Ford scheidet aus der Global Climate Coalition aus

DWV, 21.12.99: Ford hat die Global Climate Coalition verlassen, wie am 6. Dezember bekannt wurde. Die GCC ist eine von einer Reihe von bedeutenden amerikanischen Unternehmen unterstützte Lobbygruppe mit dem Ziel, die globale Erwärmung durch von Menschen freigesetztes CO2 und die damit verbundenen Gefahren zu leugnen oder herunter zu spielen und Maßnahmen dagegen zu blockieren. Mit Ford hat nun erstmals einer der großen amerikanischen Autohersteller die Anti-Klimaschutz-Front verlassen. Vorher waren schon Shell, BP und Dow Chemical ausgetreten. (General Motors und DaimlerChrysler sind noch drin.) Ein Ford-Sprecher nannte die Mitgliedschaft ein "Hindernis bei der glaubwürdigen Verfolgung unserer Umweltinitiativen".

Die GCC bezeichnete das Vorgehen von Ford in einer Stellungnahme als enttäuschend, da die Ziele doch eigentlich identisch seien; es müsse sich wohl um das Ergebnis einer Desinformationskampagne seitens gewisser extremer Randgruppen handeln, die mit Panikmache, Halbwahrheiten und klaren Verdrehungen der Tatsachen operierten. Das Wall Street Journal beobachtete: "Wesentliche Teile der amerikanischen Wirtschaft finden den Kampf gegen die globale Erwärmung plötzlich cool."

(Associated Press, 6. Dezember; Calstart, 7. Dezember)

DWV

 

 

 

Volkswagen: Langfristig kommt die Brennstoffzelle

DWV, 21.12.99: Nach Meinung von VW wird sich langfristig die Brennstoffzelle als Antrieb durchsetzen. Ihr Entwicklungspotential sei "sehr vielversprechend", sagte Friedrich Quissek, Leiter der Abteilung Forschung, Umwelt und Verkehr, bei der Vorstellung des Umweltberichts 1999/2000. In den nächsten zehn Jahren liege allerdings das Haupteinsparpotential für Energie im Verkehr beim Dieselmotor, denn noch immer seien die Hauptprobleme des Brennstoffzellenantriebs, die Speicherbarkeit des Wasserstoffs und die hohen Herstellungskosten, nicht zufriedenstellend gelöst.

(Frankfurter Rundschau, 8. Dezember 1999)

DWV

 

 

 

Westminster City Council kauft Zevco Brennstoffzellen-Fahrzeug

HyWeb, 21.12.99: Westminster City Council, London, England, hat ein Wasserstoff-Brennstoffzellen Fahrzeug gekauft, wie in einer Pressemitteilung vom 2. Dezember mitgeteilt wurde. Das emissionsfreie Fahrzeug wird für die Pflege der 123 Parks, Gärten und Freiflächen in Westminster eingesetzt.

Westminster hat das Fahrzeug für £33.000 (52.500 EURO) gekauft. Das Fahrzeug fährt einen Tag mit einer Tankfüllung/Batterieladung, hat eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, beschleunigt in 15 s von 0 auf 50 km/h und ist für drei Personen ausgelegt. Es ist ein Batterie-elektrisches Fahrzeug mit einer 5 kW alkalischen Brennstoffzelle von Zevco, die die Batterie während der Fahrt nachlädt.

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Das Westminster Null-Emissions-Fahrzeug wird unterstützt von Zevco, Air Products plc und Shell Hydrogen, und wird teilweise vom Energy Savings Trust Powershift Programme gefördert.

Dies ist der neueste Schritt in der innovativen Umweltpolitik des Westminster Council, das außerdem das "Grüner-Zertifikat"-Konzept umfasst ebenso wie Emissionstests am Straßenrand, eine vorbildliche Fahrzeugflotten-Strategie, Investitionen in das lokale Luftqualitätsmanagement und eventuell die EInführung einer Niedrig-Emissions-Zone.

"Westminster Council, ebenso wie alle anderen nationalen lokalen Gebietskörperschaften, muss die nationalen Luftqualitätsziele für das Jahr 2005 erfüllen. Das erfordert wesentliche Reduktionen der Luftschadstoffe in Stadtzentren. Wir zeiehen dabei eine Vielzahl von Maßnahmen in Betracht, aber was könnte besser sein als ein emissionsfreies Fahrzeug?", sagt Councillor Melvyn Caplan, Chef des Westminster City Council.

MA

 

 

 

Stuart Energy präsentiert neue Wasserstoff-Betankungssysteme

HyWeb, 21.12.99: Wie Stuart Energy ("the hydrogen fuel company" -- "die Kraftstoff Wasserstoff Firma") am 4. November bekanntgab, wurde ein kleines Wasserstoff-Betankungssystem, das Personal Fuel Appliance, auf dem Gelände der Ford Motor Company in Dearborn, Michigan, USA, erfolgreich deomnstriert. Das Personal Fuel Appliance kann überall zum Einsatz kommen (z.B. auf einem Parkplatz) und ist für die Betankung von ein bis fünf Autos ausgelegt. Ein Elektrolyseur erzeugt Wasserstoff aus Strom und Wasser.

Am 3. Dezember präsentierte Stuart Energy den Community Fueler, einen kompakten, modularen Wasserstoff-Erzeuger, der Hochdruck-Wasserstoff (34,5 bis 41,4 MPa) für rund 35 Fahrzeuge liefert. Laut Pressemitteilung kann der Community Fueler überall eingesetzt werden, z.B. auf dem Parkplatz eines Supermarkts oder an einem drive-in-Schnellrestaurant.

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Am 15. November gab Stuart Energy bekannt, einen Vertrag über mehrere Jahre mit der SunLine Transit Authority in Thousand Palms, Kalifornien, USA, über die Lieferung einer Wasserstoff Bus-Betankungsanlage (Bus Fueler) unterzeichnet zu haben. Der Bus Fueler wird einen Ballard/dbb-Bus versorgen; beide Systeme werden die neueste Technologie beinhalten. Der Bus Fueler ist 65% kleiner und 65% kostengünstiger als das Vorgängermodell in Vancouver, British Columbia, Kanada, das drei Ballard Busse versorgt, die von BC Transit betrieben werden (HyWeb, 14.12.98). Der Strom für die Wasserstoffproduktion kommt aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne sowie aus Schwachlaststrom.

MA

 

 

 

Miniatur-Brennstoffzelle beim Deutschen Zukunftspreis

m996b05.jpg (23452 bytes)DWV, 21.12.99: Frau Angelika Heinzel (Foto) vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (FhG-ISE) in Freiburg im Breisgau und ihr ehemaliger Mitarbeiter Roland Nolte (jetzt bei Opel) waren für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, der am 7. Dezember in Berlin vom Bundespräsidenten verliehen wurde. Frau Heinzel ist seit 1996 Leiterin der Abteilung "Chemische Energieumwandlung und -speicherung" des ISE. Sie ist zudem die erste Frau unter den Nominierten für den 1997 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gestifteten Preis. Am Ende wurde eine Biotechnologie-Gruppe ausgezeichnet.

Anlass für die Nominierung war vor allen Dingen die Entwicklung einer Brennstoffzelle in Streifenmembran-Bauweise. Sie ermöglicht eine besonders flache Bauform, so dass man das Aggregat zum Beispiel im Batteriefach eines tragbaren Computers unterbringen könnte. Ein so ausgerüstetes Notebook mit einer Brennstoffzelle für 25 W und einem Metallhydridspeicher für 400 Wh (Foto) wurde auf der Hannover Messe 1998 und auf anderen Veranstaltungen gezeigt. Der Rechner könnte damit etwa zehn Stunden lang laufen, während selbst ein guter Akku nur ein Drittel dieser Zeit durchhält. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktionsweise, die Rahmen der Brennstoffzellen deutlich einfacher und aus einem kostengünstigen Kunststoff zu fertigen. Material und Bauweise machen die Serienproduktion möglich. Damit könnte die Streifenzelle bald in vielen tragbaren elektronischen Geräten die Batterien ersetzen - ein Marktpotenzial in Milliardenhöhe.

m996b06.jpg (27665 bytes)Auch die Ökobilanz der Brennstoffzelle kann sich sehen lassen. Der Speicher könne viele tausend Male mit Wasserstoff beladen werden. "Selbst, wenn die Brennstoffzelle einmal kaputt ist, lassen sich ihre Bestandteile sehr gut recyceln." Das sei bei Batterien nicht der Fall. "Rein technisch gesehen, könnte die Streifen-Brennstoffzelle in ein, zwei Jahren auf dem Markt sein", glaubt Frau Heinzel.

Der mit 500 000 DM dotierte Deutsche Zukunftspreis zeichnet eine Einzelperson oder eine Personengruppe für eine hervorragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovation aus. Die gesicherte Anwendungsmöglichkeit, verbunden mit uneingeschränkter Marktfähigkeit, sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen bei der Umsetzung sind wesentliche Kriterien. Schon bei seiner ersten Verleihung im Jahre 1997 war ein Vertreter der Brennstoffzellentechnologie in die Endrunde gelangt, nämlich ein Mitarbeiter von Daimler-Benz, der maßgeblich an der Entwicklung von Autos mit alternativen Antrieben mitgewirkt hatte.

DWV; Fotos: ISE

 

 

 

Schmelzkarbonatzelle nach Los Angeles

DWV, 21.12.99: Das Wasser- und Energieamt von Los Angeles, die größten Stadtwerke der USA, kauft eine Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle von FuelCell Energy Inc. Sie soll im Herbst 2000 installiert sein und 2,45 M$ kosten, wovon 0,95 M$ Fördermittel sind. Der emissionsfreie Betrieb ist gerade in Los Angeles mit seinen Smogproblemen von großer Bedeutung. Für die Hersteller ergibt sich die Gelegenheit, die Zelle als Teil eines großen Versorgungsnetzes zu testen.

(FuelCell Energy, Pressemitteilung, 8. Dezember).

DWV

 

 

 

Nacktschnecken-Sammelroboter betrieben mit Schnecken-Biogas-Brennstoffzellen-Strom

HyWeb, 21.12.99: Eine Gruppe an der University of the West of England in Bristol entwickelt derzeit einen Roboter, der Nackschnecken einsammelt. Der nächste geplante Entwicklungsschritt ist die energetische Autonomie des Roboters.

Die von SlugBot (slug - Nacktschnecke) gesammelten Nacktschnecken sollen in einem stationären Fermenter in Biogas verwandelt werden, das wiederum in einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden soll. Damit wird die Batterie von SlugBot für den nächsten Sammeltrip geladen.

Mehr Informationen, Bilder und eine Videosequenz sind unter http://www.uwe.ac.uk/facults/eng/ias/iankelly/tta.htm zu finden.

MA

 

 

 

Wasserstofferzeugung aus Tofu-Abwasser

HyWeb, 21.12.99: Die Erzeugung von Wasserstoff aus dem Abwasser einer Tofufabrik ist von einer japanischen Gruppe untersucht worden; die Ergebnisse sind im Artikel von Heguang Zhu et al., Int. J. Hydrogen Energy 24 (1999), 305-310, zu finden.

Der Wasserstoff wurde mit Hilfe des in Agar Gelen immobilisierten Bakteriums Rhodobacter Sphaeroides produziert. Die maximale Wasserstoff-Produktionsrate betrug 2,1 l/h/m² Gel, was sogar geringfügig höher war als die Produktionrate in einem Glukosemedium (als Kontrolle). Die Wasserstoffproduktion hielt bis zu 50 h an. Der Wasserstoff-Ertrag war 1,9 ml/ml Abwasser, oder 0,24 ml/mg Kohlenhydrate im Abwasser. Das entspricht 53% bzw. 65% der Vergleichswerte mit Glukose (je nach Darstellung des Ertrags). Die Gesamtausnutzung des organischen Kohlenstoffs betrug 41% nach 85 h, was vergleichbar mit dem Glukosewert ist.

Inspiriert durch SlugBot (siehe oben), schlägt der Autor dieses Artikels folgendes System vor: Auf der "Heim und Handwerk"-Messe in München im November wurde eine kleine Tofumaschine für die Küche vorgestellt, die aus Sojabohnen, Wasser und Strom Tofu herstellt. Würde man diese mit der oben beschriebenen Wasserstoffproduktion aus dem Abwasser und einer Brennstoffzelle kombinieren, wäre auch diese Maschine autonom.

MA

 

 

 

wHydrogen: Ölpest vor der Bretagne

wHydrogen (why hydrogen -- warum Wasserstoff) ist eine neue Reihe in der HyWeb-Gazette. In unregelmäßiger Folge werden verschiedene Themen an Hand aktueller Ereignisse aufgegriffen.

HyWeb, 20.12.99: Am Sonntag, den 12. Dezember ist der Öltanker "Erika" vor der bretonischen Küste in Seenot geraten. Bei Sturm und hohem Seegang konnte die Besatzung gerettet werden. Der Tanker hatte 30.000 t Schweröl an Bord, die auch jetzt noch aus dem inzwischen an den Meeresboden gesunkenen Rumpf auslaufen. Alle Versuche der französischen Seefahrtsbehörden, mit Unterstützung aus England, den Niederlanden, Norwegen und Deutschland das Schweröl abzupumpen oder einzudämmen, sind fehlgeschlagen.

Es wird davon ausgegangen, daß eine Ölpest an der französischen Atlantikküste nicht mehr zu verhindern sein wird. 10.000 bis 12.000 t Schweröl werden voraussichtlich nächste Woche an den Stränden ankommen.

Der 25 Jahre alte Tanker "Erika" der italienischen Reederei "Tevere Shipping" fuhr im Auftrag von TotalFina unter maltesischer Flagge und mit indischer Besatzung. Laut taz wäre ein unter französischer Flagge fahrender Tanker mit doppeltem Schiffsrumpf und einer gut ausgebildeten und tariflich bezahlten Besatzung rund 25% teurer im Betrieb.

Nachtrag 18.01.00: Während der Woche nach Weihnachten erreichte das Öl auf einer Länge von mehr als 500 km die Küste. Mehrere 10.000 Seevögel wurden getötet.

Ein französischer Expertenbericht ist zu dem Schluss gekommen, dass technische Mängel, insbesondere Korrosion am Schiff, zu der Katastrophe geführt hätten und dass die Besatzung keine Schuld träfe. Es ist bisher unklar, wer für die Katastrophe verantwortlich zu machen ist.

Die Statistik

Zwischen 1983 und 1993 flossen in 40 schweren Tankerhavarien etwa drei Millionen Tonnen Rohöl in die Weltmeere.

Jährlich gelangen nach Schätzung des US-amerikanischen National Research Council durch illegales Ausspülen der Tanks auf hoher See, durch in Flüsse geleitete Raffinerieabfälle und durch Schlampereien in den Ölhäfen etwa 3 mio t Öl ins Meer.

Tankerunfälle haben verheerende Auswirkungen auf die Flora und Fauna der verseuchten Küstenabschnitte.

Zwei der größten Ölkatastrophen waren die Unfälle der Amoco Cádiz im Jahr 1978, die vor der britischen und französischen Küste strandete, und der Exxon Valdez, die 1989 vor dar Küste Alaskas strandete.

Amoco Cádiz

Am 17. März 1978 verlor der mit 223.000 Tonnen Rohöl beladene Supertanker Amoco Cádiz seine gesamte Ladung in den Atlantik vor der bretonischen Küste bei Portsall. Mehr als 130 Strände wurden bis zu 30 cm tief unter dem Öl begraben. Die Amoco Cádiz gerhörte zur amerikanischen Ölfirma Amoco Oil Corporation.

Der Ölschlick aus diesem immensen Unfall (ungefähr acht Mal soviel Öl lief aus wie in dem Unfall der Exxon Valdez 1989 vor Alaska), verursachte einen großen Umweltschaden. Über 30.000 Seevögel starben ebenso wie 230.000 Tonnen Krabben, Langusten und andere Seelebewesen. Die preisgekrönten Austernbänke, die einen Großteil des lokalen EInkommens ausmachten, wurden völlig zerstört.

In einem Sturm verlor das Schiff seine Steuerung und strandete auf Felsen. Bei dem Versuch, den Tanker mit einem Schlepper freizuziehen, zuerbrach er.

Obwohl der Tanker unter liberischer Flagge fuhr, wurde Standard Oil of Indiana von einem Gericht in Chicago in verschiedenen Fällen der Fahrlässigkeit und der Unterlassung einer angemessenen Schulung der Schiffsbesatzung für schuldig befunden. Im Jahr 1988 wurde den 90 bretonischen Gemeinden mit über 400.000 Einwohnern Schadensersatz in Höhe von 85,2 mio US-$ gerichtlich zugestanden. Die Gemeinden hatten 750 mio gefordert [siehe http://206.0.212.14/amocad.htm (Fotos) oder http://www.bowdoin.edu/dept/es/slide/amoco/index.html Diashow; siehe auch http://www.mairie-brest.fr/amoco-symposium/index.html].

Exxon Valdez

Am 24. März 1989 um 4 Minuten nach Mitternacht, lief die Exxon Valdez, beladen mit 1.264.155 Barrels Rohöl, am Bligh Reef im nordöstlichen Teil des Prince William Sound in Alaska, USA, auf Grund. Etwa ein Fünftel der Ladung, 11,2 mio Barrels, liefen aus.

Das Öl traf auf einen etwa 750 km langen Küstenstreifen zwischen Prince William Sound und den Kodiak-Inseln. Das Öl war unterschiedlich stark verteilt auf dieser Strecke, und auch die Dicke auf dem Strand bzw. im Substrat war unterschiedlich. NOAA-Wissenschaftler schätzten, dass etwa 35% des ausgelaufenen Öl verdunsteten, 40% an die Strände am Prince William Sound gespült wurden und 25% in den Golf von Alaska trieben, wo sie entweder auf Strände trafen oder in die offene See trieben. In Feldüberwachungen im Sommer 1989 wurden 727 km ölverschmutzte Küstenlinie am Prince William Sound identifiziert, 320 km davon waren schwer verschmutzt. In der Region der Kenai-Halbinsel und der Kodiak-Inseln waren mehr als 1600 km Küstenlinie ölverschmutzt.

Die Arbeiten am Unfall beinhalteten das abpumpen des nicht ausgelaufenen Öls, die SIcherung des Wracks, das Absperren sensibleer Gebiete, Strandüberwachungen und Analysen, Flüge zur Verfolgung des Ölteppichs, Abschöpfen des Ölteppichs, Reinigung der verschmutzten Strände, Rettung von Tieren, Entsorgung des Öls, logistische Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit. Die wesentlichen Reinigungsarbeiten wurden zwischen 1989 und 1992 durchgeführt. Mehrere Hundert Personen waren an den Aufräumarbeiten beteiligt, ebenso wie Hunderte von Schiffen und Flugzeugen und einen umfangreiche Unterstützungs-Infrastruktur an Land. 1989 waren mehr als 11.000 Personen und 1.400 Schiffe an den Arbeiten beteiligt. Die Kosten für die Reinigungsarbeiten werden auf mehr als 2 mrd Dollar geschätzt [http://www.oilspill.state.ak.us/].

MA

 

 

 

 

Hamburger Hochbahn schenkt saubere Luft zu Weihnachten: NEBUS Christmas Shuttle

HyWeb, 14.12.99:

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Zwischen 7. und 22. Dezember fährt NEBUS durch das vorweihnachtliche Hamburg. Im 30-Minuten-Takt fährt der emissionslose Bus zwischen 15:00 und 19:00 Uhr um die Innenstadt und die Binnenalster. Die Hamburger Hochbahn AG hat sogar eigens ein CD mit Weihnachtsliedern erstellt, auf der NEBUS im Sternendekor prangt.

hvvklein.jpg (41127 Byte)klick für großen Plan; Fotos: HVV

MA

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Die Bevölkerung der Entwicklungsländer entbehrt größtenteils immer noch der Lebensnotwendigkeiten: Nahrung, Unterkunft, reines Wasser und eine elementare Gesundheitsfürsorge. Vier Fünftel der Weltbevölkerung streben die Konsumgewohnheiten, den Lebensstil und die Technologien an, derer sich zur Zeit nur eine Ein-Fünftel-Minderheit erfreut. Mit der Wirtschaftsentwicklung und besserer Lebensqualität kommt es in den Entwicklungsländern zu einer unumgänglichen Steigerung des Energiebedarfs. [...]

Nüchtern betrachtet, wird bei gleichbleibendem Trend des Energieverbrauchs erwartet, dass die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 global um ein bis dreieinhalb Grad Celsius zunimmt mit der Folge, dass der Meeresspiegel steigt, dass kleinere Inseln und Küstenstädte im Wasser versinken und dass extreme Klimaverhältnisse entstehen, die die Landwirtschaft und das menschliche Habitat destabilisieren."

Robert Priddle, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Paris, Frankreich, in der Süddeutschen Zeitung vom 27./28. November 1999

 

 

 

GE MicroGen bereitet Vertrieb von Brennstoffzellen-Systemen zur Hausenergieversorgung vor

HyWeb, 06.12.99: GE MicroGen, Inc. (GEMG) hat am 1. Dezember bekanntgegeben, daß NJR Energy Holdings Corp. (NJR) aus Wall, New Jersey, USA, und Flint Energies (Flint) aus Warner Robins, Georgia, USA, die ersten beiden GEMG Vertriebspartner für Brennstoffzellen-Systeme zur Hausenergieversorgung und zur Versorgung von Kleingewerbe sein werden (HyWeb, 23.07.99).

Die GEMG-Brennstoffzelle wandelt kommerziell verfügbare Brennstoffe wie Erdgas oder Flüssiggas (LPG) in Strom um. Vorteile für die Kunden sind nach der Pressemitteilung erhöhte Versorgungssicherheit und Stromqualität, niedrige Betriebskosten, geringe Emissionen und die Unabhängigkeit von Stromversorgungsleitungen.

Das erste GEMG-Produkt, die GE HomeGen 7000, wird 2001 kommerziell verfügbar sein und einen Haushalt zu 100% mit Strom versorgen. Weitere Größen und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen werden ab 2002 verfügbar sein. Ausführliche Informationen über die HomeGen 7000 sind unter www.gefuelcell.com zu finden.

GE MicroGen ist eine Tochterfirma von GE Power Systems. Im Februar 1999 haben GE MicroGen und Plug Power ein joint venture gegründet für den weltweiten Vertrieb, Installation und Wartung von stationären Brennstoffzellen-Systemen von Plug Power.

NJR Energy Holdings Corp. ist ein Energieversorger in New Jersey, USA, and der Ostküste der USA.

Flint Energies, gegründet 1937, ist eine Strom-Kooperative in Kundenbesitz aus Georgia, USA.

MA

 

 

 

Brennstoffzellen-Demonstrations- und Beurteilungs-Projekt am Houston Advanced Research Center gestartet

HyWeb, 06.12.99: Dana Corporation, Texaco, Southern Company und Salt River Project haben ein drei-Jahres-Projekt mit einem Budget von 7 mio US-$ (7 mio EURO) am  Houston Advanced Research Center (HARC), Texas, USA, gestartet, in dem stationäre Brennstoffzellen-Systeme demonstriert und beurteilt werden sollen.

Ziel ist die Demonstration der Vorteile stationärer, nahezu emissionsfreier PEM-Brennstoffzellen-Anlagen in kleinen und großen Anwendungen. Zu untersuchende Punkte sind die Qualität und zuverlässigkeit der Leistungsbereitstellung, Technologietransfer und Ausbildung sowie die Langzeitstabilität und die Entwicklung der Emissionen über die Lebensdauer. Weiterhin interessant ist die Frage, inwieweit Brennstoffzellen vorteilhaft sind für handelbare Emissionszertifikate und andere Anreizprogramme für die Reduktion von Klimagasen.

HARC plant, Brennstoffzellensysteme verschiedener US-amerikanischer und weltweiter Hersteller zu betreiben. Erstes Aggregat wird eine 250 kW Brennstoffzelle sein – die Größe für eine kleine Wohnsiedlung.

Laut Pressemitteilung vom 29. November sind die Deregulierung der Energiemärkte zusammen mit einem steigenden Umweltbewusstsein die wesentliche Motivation für die Entwicklung von kleinen, lokalen Brennstoffzellen-Systemen, die kostengünstig und zuverlässig beim oder in der Nähe des Kunden Strom bereitstellen. Potentielle Anwender sind Krankenhäuser, Autos, Busse, Bürogebäude und Kläranlagen.

Das Houston Advanced Research Center (HARC) wurde 1982 gegründet. Es ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Anbindung an eine Universität. Hauptarbeitsgebiete sind Energie, Umwelt und Politik.

Dana Corporation ist einer der weltweit größten Zulieferer der Automobilindustrie.

Salt River Project (SRP) ist der drittgrößte öffentliche Stromversorger in den USA mit mehr als 700.000 Kunden in der Region von Phoenix, Arizona, USA.

Southern Company mit Sitz in Atlanta, Georgia, USA, ist ein international tätiger Energieversorger, größter Stromproduzent in den USA und einer der führenden unabhängigen Stromproduzenten weltweit.

Texaco Energy Systems Inc. (TESI) wurde gegründet, um neue Geschäftsfelder im Bereich Energie, insbesondere Brennstoffzellen, synthetische und alternative Kraftstoffe, zu entwickeln.

MA

 

 

 

 

Proton demonstriert 13,8 MPa Hochdruck-PEM-Elektrolyseur

HyWeb, 06.12.99: Proton Energy Systems aus Rocky Hill, Connecticut, USA, hat am 1. Dezember die erfolgreiche Demonstration eines PEM-Elektrolyseurs, der aus Wasser und Strom Wasserstoff bei einem Druck von 13,8 MPa ohne mechanische Kompression erzeugt, mitgeteilt. Die Technologie basiert auf einem weiterentwickelten Design. Nach Aussagen von Proton ist es kostengünstiger als existierende Hochdruck-Elektrolyseure.

Druckwasserstoffspeicher für Fahrzeuge haben typischerweise einen Betriebsdruck von 20 MPa (Europa) oder 34,5 MPA (Nordamerika).

MA

 

 

 

Österreiche Brennstoffzellen-Informations-Aktivitäten

HyWeb, 06.12.99: Im Rahmen des Projekts "Brennstoffzellen-Informations-Initiative" des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr hat die Energieverwertungsagentur (EVA) zusammen mit der Austria Ferngas GmbH (AFG) im August die Informationsbroschüre "Brennstoffzellen-Systeme Energietechnik der Zukunft?" herausgegeben. Sie kann im pdf-Format unter http://www.eva.wsr.ac.at/publ/dl.htm heruntergeladen werden.

Im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten unterhält das "Austrian Network of Energy, Innovation and Information" (Technische Universität Graz und Österreichischer Verband für Elektrotechnik) das Brennstoffzelle-Informations-System BIS unter http://an.e2i.at/bis/ .

MA

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Auf der Grundlage dieser Arbeiten komme ich zu dem Ergebnis, dass sich angesichts der vorherrschenden politischen, ökonomischen und kulturellen Wertvorstellungen ein Zusammenbruch – ein nicht zu kontrollierendes Absinken der Weltbevölkerung und der industriellen Tätigkeit nicht mehr vermeiden lässt. Mit anderen Worten: Nach meiner Überzeugung ist es für eine dauerhaft tragbare Entwicklung zu spät."

Dennis L. Meadows, Leiter des Insituts für Politik und sozialwissenschaftliche Forschung an der Universität New Hampshire, in einem Interview der Süddeutschen Zeitung vom 13./14. November 1999

 

 

 

Daihatsu, Honda, Matzda, Mitsubishi und Toyota präsentieren Brennstoffzellenfahrzeuge auf der Tokyo Motor Show

HyWeb, 23.11.99: Fünf japanische Autohersteller präsentierten Brennstoffzellenfahrzeuge auf der Tokyo Motor Show Ende Oktober bis Anfang November 1999.

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RW/MA

 

 

 

Methanex-Statoil Allianz für die Einführung von Methanol als Fahrzeugkraftstoff

HyWeb, 23.11.99: Am 12. November gaben Methanex (Kanada) und Statoil (Norwegen), weltweit bzw. europoaweit größter Produzent von Methanol, die Unterzeichnung einer fünfjährigen Kooperation zur Einführung von Methanol als Fahrzeugkraftstoff bekannt. Die Partner beabsichtigen, ein europäisches Pilotprogramm zu entwickeln, das die Nutzbarkeit der Chemikalie als Fahrzeugkraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge demonstrieren soll.

Die Planungen sehen vor, daß das Programm im Jahr 2002 fertig sein soll und alle Aspekte des Transports, der Verteilung und der Vermarktung des Kraftstoffs Methanol beinhalten soll.

Im Juni waren beide Partner eine Kooperation mit Northwest Power Systems, USA, eingegangen, um Brennstoffzellen auf Methanolbasis als Stromquelle für Haushalte und Industrie zu testen (HyWeb, 23.07.99).

MA

 

 

 

DaimlerChrysler fordert Entscheidungen für alternative Antriebe

DWV, 23.11.99: Anläßlich eines Innovationstages der Firma DaimlerChrysler am 10. und 11. November äußerte Ferdinand Panik, Leiter des Projekthauses Brennstoffzelle, die Frage der Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge müsse bald entschieden werden, um Wettbewerbsvorteile für Deutschland und die USA zu sichern. "Die Brennstoffzellenaktivitäten sind heute längst nicht mehr technologiegetrieben oder durch den Umweltschutz beeinflusst, sondern sie stellen inzwischen einen echten Wettbewerbsfaktor dar", so Panik auf einem Pressesymposium. "Wir begreifen die Brennstoffzelle als wirtschaftliche Chance zur Sicherung von High-Tech-Arbeitsplätzen und unternehmerischen Erfolg." Es werde jetzt darauf ankommen, wo die politischen Weichen gestellt werden, die der Brennstoffzelle im Auto auf ihrem Weg in die Serienreife freie Fahrt geben. Die Brennstoffzelle ist für Panik "ein Prüfstein für die immer wieder erklärte Risiko und Innovationsbereitschaft von Wirtschaft und Regierung: sie sind ein entscheidender Faktor, zum Wohle von Umwelt, Wirtschaft und Arbeitsmarkt neue Technologien zu etablieren." Die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie eröffne überall neue Geschäftsfelder und damit Arbeitsplätze. Der Erfolg im internationalen Wettbewerb hänge in kritischem Maße von einem frühen Beginn dieses Transformationsprozesses ab. Dazu komme, dass durch die Begrenzung der Ölvorkommen einerseits und der wachsenden Nachfrage andererseits alternative Kraftstoffe spätestens ab 2020 relevant werden. Welcher Kraftstoff für den Massenmarkt eingesetzt werden solle, müsse jetzt auch in Deutschland und Europa mit Nachdruck geprüft werden, denn diese Ergebnisse werden sich auch auf den Bau der Aggregate auswirken.

Bei der gleichen Veranstaltung äußerte sich Forschungsvorstand Vöhringer zuversichtlich über den Fortgang des Islandprojekts (s. DWV-Pressemitteilung Nr. 6/99 oder HyWeb, 18.02.99). Das Programm mache große Fortschritte, besonders wegen der Entschlossenheit der isländischen Regierung. Das weltweite Potential für diese Technologie sei auch anderswo sehr groß. Er erwähnte stark umweltbelastete Großstädte wie beispielweise Sao Paulo, wo der Hebel günstig anzusetzen sei, weil Brasilien über ein großes Potenzial an Wasserkraft verfüge. Ähnliche Überlegungen könne man für eine Vielzahl von Metropolen anstellen.

DWV

 

 

 

Speicherung von Wasserstoff in Graphit-Nanofasern bei Raumtemperatur

DWV, 23.11.99: Ein chinesisch-amerikanisches Forscherteam hat erstmals über die Speicherung von Wasserstoff in Graphit-Nanostrukturen bei Raumtemperatur berichtet. Bei den Strukturen handelt es sich um "single-walled nanotubes" (SWNT), also um einen einfachen Typ, allerdings mit einem ungewöhnlichen großen Durchmesser von etwa 1,85 nm. Unter einem Druck von 100 bar wurde ein Speicherfaktor von 4,2 Gew.-% beobachtet. Etwa 3/4 der Menge wurden durch einfachen Druckabfall desorbiert, der Rest wurde bei Erhitzung der Fasern auf 150 °C frei. Die Ergebnisse waren auch nach mehreren Be- und Entladungszyklen noch reproduzierbar. Sie hingen maßgeblich von der Vorgeschichte der Proben ab.

Quelle: C. Liu u. a., Science 286 (1999) 1127-9

DWV

 

 

 

Informationsbroschüre "Fuel Cells Green Power" online

HyWeb, 23.11.99: Eine sehr informative neue Informationsbroschüre "Fuel Cells –  Green Power" (Brennstoffzellen – Grüne Energie) wurde von Marcia Zalbowitz von den Los Alamos National Labs, USA, erarbeitet und ist jetzt als pdf-Version online unter http://education.lanl.gov/resources/fuelcells/ zu finden.

MA

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Ich denke ich bin auf ziemlich sicherem Boden zu sagen, daß Wasserstoff die langfristige Vision ist. Aber es gibt eine Menge Arbeit zu tun auf dem Weg von hier nach dort."

John Williams, General Motors Corporation, Chef des internen Teams für globale Klimaveränderung, in einem Interview der New York Times vom 31. Oktober 1999

Übersetzung: LBST

 

 

 

General Motors und Toyota verstärken Zusammenarbeit bei alternativen Antrieben

DWV, 03.11.99: General Motors und Toyota wollen auf dem Gebiet der wasserstoffgetriebenen Autos "ihre Fähigkeiten und ihren Fortschritt vereinen", wie aus einer Reuters-Meldung vom 21. Oktober anlässlich der Eröffnung der Tokyo Motor Show hervorgeht. "Wir sind überein gekommen, unsere (Wasserstoff-Forschungs-) Systeme zu integrieren und mit einem Gemeinschaftsprojekt voranzugehen, das zukünftige Fahrzeuganwendungen identifizieren soll", sagte Toyotas Präsident Fujio Cho in einer gemeinsamen Stellungnahme. Darin hieß es weiter, sie würden "das Beste der Konzepte und Technologien beider Firmen" kombinieren. Cho sagte, beide würden auf der Tokyo Motor Show je ein Konzept eines Hybridautos mit Vierrad-Antrieb zeigen. Richard Wagoner, GM Chief Operating Officer, sagte: "Das Ziel unserer Zusammenarbeit ist die Entwicklung technisch machbarer und wirtschaftlich sinnvoller Produkte."

DWV

 

 

 

Neoplan startet ersten Linienbetrieb mit Brennstoffzellenbus in Europa

HyWeb, 03.11.99: Am 14. Oktober ging im Luftkurort Oberstdorf in den bayerischen Alpen ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Firma Neoplan in Betrieb im Rahmen des Verkehrskonzepts "autofreies Oberstdorf", das 1992 vom bayerischen Umweltministerium gemeinsam mit der Marktgemeinde initiiert wurde. Der Autoverkehr in Oberstdorf hat sich seither halbiert und der Ausstoß an Kohlendioxid um 400.000 kg pro Jahr verringert. Nur so konnte die bekannte Tourismusgemeinde ihr Luft-Gütesiegel als "heilklimatischer Kurort" sichern.

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Der Bayerische Umweltminister mit Alphornbläser Toni Haßler und dem neuen Brennstoffzellen-Hybridbus von Neoplan (links); ein Brennstoffzellen-Stack von De Nora (rechts).

Der Midi-Bus mit 12+1 Sitzplätzen und 35 Stehplätzen wird zwei Jahre lang im Linienbetrieb erprobt. Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) lobte bei der Übergabe des Fahrzeugs: "Erstmals gibt es ein Fahrzeug im Linienverkehr mit Null-Emissionen."

Das Brennstoffzellensystem mit 3 Stacks à 70 Zellen von De Nora, die vom DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) zum Brennstoffzellensystem integriert wurden, hat eine Leistung von 55 kW brutto bzw. 40 kW netto. Der von Linde gelieferte Wasserstoff wird in 4 Leichtbau-Druckbehältern von Licoln Composites mit je 147 l geometrischem Volumen (588 l gesamt) bei 200 bar gespeichert. Der Hybrid-Antrieb enthält eine Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, die neben dem Antrieb auch die Bremsenergierückspeisung ermöglicht.

Die Projektpartner in der Übersicht:

MA

 

 

 

DaimlerChrysler untersucht Brennstoffzellen-Infrastruktur mit japanischem Partner

DWV, 25.10.99: DaimlerChrysler Japan und Japans größter Energielieferant Nippon Mitsubishi Oil Co. werden gemeinsam die Möglichkeiten einer Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge studieren. Nippon Mitsubishi betreibt bereits 29 "Eco-Stations" für Strom, Erdgas, Methanol and Flüssiggas. Einzelheiten des Programms sollen noch festgelegt werden.

DWV

 

 

 

Erfolgreicher Dauerversuch mit Schmelzkarbonat-Zelle

DWV, 03.11.99: Die Firma FuelCell Energy, Inc. (vormals Energy Research Corp.) in Connecticut hat bei einem Probelauf mit einem Prototypen ihrer gemeinsam mit MTU entwickelten Schmelzkarbonatzelle 1 Million kWh erzeugt. Der Versuch läuft jetzt 5700 h, davon 4300 mit einer Leistung von mindestens 200 kW. Die maximale Leistung betrug 263 kW. Der Wirkungsgrad übertraf 75 %, die Verfügbarkeit der Anlage war 95 %.

DWV

 

 

 

Katalytische Wasserspaltung mit Licht

DWV, 03.11.99: Forscher der japanischen Miyazaki-Universität berichten über vergleichsweise effiziente Wasserspaltung durch UV-Licht unter Benutzung eines neuartigen geschichteten Perovskit-Tantalats (RbLnTa2O7 mit Ln = La, Pr, Nd oder Sm) als Katalysator. Die besten Ergebnisse wurden mit Ln = Nd erzielt. Als 0,2 g der pulverisierten Substanz in 200 cm3 destilliertem Wasser aufgelöst wurden, das danach mit einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe von 400 W bestrahlt wurde, entwickelten sich im Laufe von 25 Stunden etwa 85 cm3 H2. Andere Gase wurden nicht gefunden. Der Mechanismus ist noch nicht klar. Es wird vermutet, dass er etwas mit der teilweisen Besetzung der 4f-Orbitale in Ln zu tun hat.

(M. Machida u.a., Chem. Comm. 1999, S. 1939f)

DWV

 

 

 

Das aktuelle Zitat

[...] Und so lange der Kraftstoff in unserem Land so billig ist wie heute, wird der Verbrauch bei den Käufern nur eine untergeordnete Rolle spielen.

[...] Wir würden die EInführung einer Mineralölsteuer ja durchaus unterstützen. Aber den ersten Schritt müßten die Politiker tun. Da jedoch im nächsten Jahr Präsidentschaftswahlen anstehen, wird sich in dem Punkt wohl so schnell nichts tun. Deshalb ist es auch verfrüht, schon jetzt über das Benzinpreisniveau der kommenden Jahre zu diskutieren. Vielleicht gibt es ja einen neuen Ölpreisschock - dann würde sich die Situation über Nacht komplett ändern."

William Clay Ford jr., Chairman of the board of Ford Motor Company, Interview in der Wirtschaftswoche Nr. 38, 16.9.1999

 

 

 

Honda und Volkswagen schließen sich der California Fuel Cell Partnership an

HyWeb, 06.10.99: Gestern gaben Volkswagen und Honda bekannt, daß sie sich dem California Fuel Cell Partnership anschließen werden und im Laufe der nächsten vier Jahre Brennstoffzellenfahrzeuge zusammen mit den Partnern in Kalifornien demonstrieren werden. Mehr Informationen dazu finden Sie in HyWeb, 04.05.99 oder auf der Projekt-homepage unter www.drivingthefuture.org .

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Honda Brennstoffzellenfahrzeug mit Wasserstoffspeicherung im Fahrzeug; es gibt auch einen Methanol-"Zwilling".

MA

 

 

 

Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Hannover Messe 2000

HyWeb, 06.10.99: Auf der Hannover Messe vom 20. bis 25. März 2000 wird es zwei Präsentationen zu Wasserstoff und Brennstoffzellen geben:

1. Sechster Gemeinschaftsstand Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien in Halle 18 (Forschung und Technologie) für technologie-orientierte Firmen und Institutionen.

2. Erster Gemeinschaftsstand Wasserstoff- und Brennstoffzellensysteme und -produkte in Halle 7 (Halle Energie) für kommerzielle oder fast-kommerzielle Firmen.

Anmeldung und weitere Informationen für Firmen und Institutionen, die als Aussteller Teilnehmen wollen, bei:

Arno A. Evers
FAIR-PR
Achheimstrasse 3
D-82319 Starnberg
Germany
Tel.: +49 8158 9989 23
Fax: +49 8151 9989 243
Email:
arno@fair-pr.de
http://www.fair-pr.de

Hintergrund:

Seit 1995 organisiert FAIR-PR zusammen mit der L-B-Systemtechnik, Ottobrunn, und anderen internationalen Partnern die Gemeinschaftsstände Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der weltweit größten Industriemesse, der Hannover Messe. Im Jahr 2000 werden mehr als 7.500 Aussteller und über 320.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

MA

 

 

 

General Motors: Kaltstartprobleme der Brennstoffzelle werden kuriert

DWV, 06.10.99: General Motors hat bedeutende Fortschritte bei der Verbesserung des Kaltstartverhaltens von Brennstoffzellenaggregaten gemacht, wie Byron McCormick, Kodirektor des Global Alternative Propulsion Center, am 29. September mitteilte. Die Anlage könne jetzt bei einer Temperatur von -20 °C gestartet werden und würde auf Anhieb Energie liefern. McCormick sieht darin einen wichtigen Schritt zur Marktfähigkeit der Fahrzeuge: "Brennstoffzellen müssen die Erwartungen der Kunden erfüllen, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich sein sollen, und eine ganz einfache Erwartung der Kunden in Detroit, Frankfurt oder Tokio ist, dass ihr Fahrzeug an einem kalten Januarmorgen anspringt." Das nächste Ziel sei, das auch bei -40 °C zu schaffen.

Über die weitere Entwicklung sagte McCormick: "Der Weg zu einem bezahlbaren und zuverlässigen Brennstoffzellenfahrzeug für den Kunden hat drei Etappen. Zuerst brauchen wir Brennstoffzellensysteme, die bald in Fahrzeugen funktionieren, und das sind reformergestützte Brennstoffzellensysteme, die mit einem allgemein erhältlichen Brennstoff laufen, den der Kunde kennt, wie Benzin. Zweitens brauchen wir durch fortschreitende Technologie und Innovation sichere und zuverlässige Wasserstoff-Speichersysteme im Fahrzeug. Schließlich brauchen wir ein Vertriebssystem, das Wasserstoff an Stellen bereitstellt, die dem Kunden passen. Und während der ganzen Entwicklung dieser Systeme müssen sie in Leistung und Kosten den Erwartungen des Kunden entsprechen. ... Das ist ein Marathonlauf, kein Sprint."

DWV

 

 

 

Wasserstoff und Brennstoffzellen als Thema für Schulen

DWV, 06.10.99: Beim baden-württembergischen "Schülerwettbewerb Umweltschutz" wurden Schüler der Mörike-Realschule in Heilbronn für ein selbst gebautes Auto mit Wasserstoff-Antrieb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das etwa 60 cm lange Modell (Foto) hat zwei PEM-Brennstoffzellen und einen Metallhydridspeicher. Die zusammen 200 mW der Brennstoffzellen bewegen das 1,4 kg schwere Modell mit etwa 10 cm/s. Mit dem Inhalt des Speichers könnte es über 40 Stunden lang laufen und dabei fast 15 km weit fahren. Das Modell ist inzwischen mehrfach auf Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung usw. und auch im Daimler-Chrysler-Projekthaus in Nabern gezeigt worden.

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In München werden am 22. September 1999 die Sieger des dritten FOCUS-Schülerwettbewerbs "Schule macht Zukunft" ausgezeichnet. Gemeinsam mit prominenten Vertretern der deutschen Wirtschaft ehrte Prof. Dr. Wilhelm Simson, Vorsitzender des Vorstands der Viag AG, vier Schülerteams für ihre herausragenden Arbeiten zum Thema "Volle Kraft voraus — die Energie der Zukunft". "Die eingesandten Arbeiten zeigen uns ein enormes Engagement der Jugend für das Thema Zukunftsenergien", sagte Simson in seiner Laudatio. Insgesamt hatten 2.200 Schüler aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb teilgenommen. Für ihre Arbeit über Wasserstoff als regenerativer Energieträger der Zukunft wurde der Physik-Leistungskurs der Hamburger Heinrich-Hertz-Schule mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Als Gewinn werden die Jugendlichen Europas ältestes Gezeitenkraftwerk in St. Malo an der Bretagneküste besuchen.

DWV

 

 

 

Auswirkungen der Brennstoffzelle auf die Kfz-Zulieferer

DWV, 06.10.99: Das Innenleben eines Brennstoffzellen-Autos unterscheidet sich erheblich von dem eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Tendenziell verschiebt sich der Bedarf von mechanischen Teilen wie Kurbelwellen, Zylindern und Kolben hin zu Prozess- und elektrotechnischen Komponenten wie Elektromotoren und Aggregaten zur Gaserzeugung. Diesen Unterschied werden die Zulieferer spüren. Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI/Karlsruhe) kann es je nach der Marktentwicklung zu hohen Produktionssteigerungen, aber auch zu deutlichen Rückgängen bei ihnen kommen. "Es wird ein langsamer Prozess, aber der Gewinner ist derjenige, der vorne auf der Welle mitschwimmt", sagte Jürgen Wengel vom ISI dazu. Die Forscher unterscheiden drei Fälle:

DWV

 

 

 

Internationale Automobil-Ausstellung IAA Frankfurt

HyWeb, 04.10.99: Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung vom 16. bis 26. September in Frankfurt präsentierten mehrere Hersteller Wasserstoff- und/oder Brennstoffzellenfahrzeuge.

BMW präsentierte im Rahmen seines clean energy Projekts für die Expo 2000 ein LNG-Fahrzeug (LNG - liquefied natural gas - Flüssigerdgas) sowie einen neuen 7er BMW mit V12-Wasserstoffmotor, LH2-Speichertank (LH2 - liquid hydrogen - Flüssigwasserstoff) und Brennstoffzelle als Ersatz für die Bordbatterie (APU - auxiliary power unit).

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Zusammen mit den Fahrzeugen von BMW zeigte Shell eine LH2-Tankstelle auf dem Freigelände.

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DaimlerChrysler präsentierte das Mock-up von Necar 5 mit Brennstoffzelle und Methanolreformer. DaimlerChrysler überlegt, die Brennstoffzelle als Batterieersatz in der S-Klasse einzusetzen.

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Ford präsentierte seinen P2000 Brennstoffzellen-PKW mit Druckwasserstoffspeicherung als aufgerissenes Modell

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sowie das Mock-up des FC5, eines Brennstoffzellen-PKW mit Methanolreformer.

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MA, Fotos: RW