HyWeb - Gazette
Der Newsletter
von Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV)
· 3. Quartal 2006
· 10. Jahrgang
ã Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH
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Webseite H2moves.eu online – Eine Promotionaktivität europäischer Transport-Demonstrationsprojekte
HyWeb, 22.12.2006: H2moves.eu wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms initiiert und finanziert. Inhaltlich ergänzt H2moves.eu die Aktivitäten der Europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologieplattform (HFP), die sich mit den politischen, industriellen und strategischen Aspekten einer Wasserstoff basierten Gesellschaft in Europa befasst.
Hauptaufgabe von H2moves.eu ist die europäischen Demonstrationsaktivitäten im Transportsektor sichtbar zu machen. Dies umfasst sowohl von der Europäischen Union geförderte Demonstrationsprojekte, als auch Projekte, die von Mitgliedsstaaten, Regionen, Kommunen oder dem Privatsektor finanziert. Bereits laufende als auch geplante Projekte können Mitglied in der „Projektfamilie“ werden und vom gegenseitigen Informationsaustausch, aktuellen Workshops und Querschnittsthemen profitieren sowie ihren Bekanntheitsgrad verbessern durch gemeinsame Messeauftritte bei wichtigen Wasserstoffveranstaltungen.
H2moves.eu ist Teil des EU-Projektes HyLights und untersteht dessen Lenkungsausschuss.
Link: www.H2moves.eu
VB/PS/SG
Bild: LBST“Ausstellung und Drive&Ride zeigen deutlich, dass echter Fortschritt erzielt wurde seit ich zu dieser Plattform im März 2005 gesprochen habe. […]
Das Bild, das ich gezeichnet habe von einem Auto, dem das Benzin ausgeht, ist ein unangenehmes – voller Kosten, Unannehmlichkeiten und sogar Gefahren.
Gemeinsam können wir an einem neuen Bild arbeiten. Einem, in dem das Auto nicht mehr von Benzin abhängt. Einem, in dem das Auto nicht mehr die Umwelt belastet. Einem, in dem Forschung die Antworten geliefert hat. Und nicht nur für Verkehrsfragen allein. Aber wir haben nicht viel Zeit. Wie der Titel dieser Versammlung andeutet müssen wir von der Strategie zur Tat schreiten. Mit klarer Zielvorstellung, verlässlichem Engagement und Zusammenarbeit glaube ich sind wir bereit zum Handeln.“EU-Kommissar Janez Potočnik während der offiziellen Eröffnung der 3. Jahreskonferenz, Ausstellung und Drive&Ride der Europäischen Plattform für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie, 5.-6. Oktober 2006, Brüssel, Belgien
Neu auf H2Mobility.org seit Juni 2006:
· Ford Explorer
· BMW Wasserstoff-7'er
· GM Hummer O2
· Honda Acura FCX 2020
· Peugeot 207 ePURE
· GM Equinox
· Hyundai Brennstoffzellenbus zur Fussball-WM 2006 in Deutschland
· BVG / MAN "Green Goal" H2-ICE Busse, FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006
· UTAS H2-Diesel PKW aus Tasmanien
· LH2 Brennstoffzellen-Gelenkbus der BVG, Berlin
· DoD Hyster Gabelstapler mit Brennstoffzelle von Ballard
· Xperiance, H2-betriebene Schaluppe mit PEMBZ-Antrieb aus HollandLink: www.H2Mobility.org
PS
Neu auf H2Stations.org seit Juni 2006:
· Victoria (British Columbia, Kanada)
· 2 filling stations Peking (China)
· 8 filling stations (Dänemark)
· several filling stations (Frankreich)
· Frankfurt, Dresden, München Lohhof, MünchenDetmoldstrasse (Deutschland)
· 4 filling stations (Italien)
· 4 filling stations (Japan)
· Porsgrunn and Stavanger (Norwegen)
· Rotterdam und Petten (Niederlande)
· 3 filling stations (Südkorea)
· Selfridge, Detroit and Taylor (Michigan, USA)
· Santa Monica (Kalifornien, USA)
· Burlington (Vermont, USA)Link: www.H2Stations.org
PS
Energy Watch Group veröffentlicht Bericht über Uranressourcen und Perspektiven der Kernenergie
Uranressourcen
HyWeb, 14.12.2006: Im November hat die Energy Watch Group (EWG) eine kritische Bestandsaufnahme hinsichtlich Uranressourcen und den Perspektiven der Kernenergie für die Energieversorgung von morgen veröffentlicht. Die Autoren des Berichtes sind Dr. Werner Zittel und Jörg Schindler von dem in München ansässigen Strategie- und Technologieberater Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST).Auf der Basis von Datenauswertungen über Uranressourcen kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die nachgewiesene Reserven ("proved reserves") – das sind alle plausibel darstellbaren Reserven mit Förderkosten von maximal 40 $/kgU – sowie vorhandene Lagerbestände bei der gegenwärtigen, jährlichen Nachfrage innerhalb der nächsten 30 Jahre aufgebraucht sein werden. Gleichermaßen werden auch die möglichen Ressourcen ("reasonably assured and inferred resources"), das sind alle geschätzten Entdeckungen mit Förderkosten bis zu 130 $/kgU, innerhalb der nächsten 70 Jahre erschöpft sein.
Nur wenn man die Schätzungen noch unentdeckter Ressourcen der Nuclear Energy Agency mit einbezieht, würden sich mögliche Reserven verdoppeln oder im besten Fall vervierfachen.
Die Förderkosten von Uran werden ganz wesentlich vom Erzgehalt bestimmt. Derzeit verfügt nur noch ein Land, nämlich Kanada, über Uranvorkommen mit einem Erzgehalt von mehr als 1%, die meisten verbleibenden Reserven in anderen Ländern haben Erzgehalte von unter 0,1%, zwei Drittel der Reserven weisen Erzgehalte von unter 0,06% auf. Allerdings werden diese Erze oft zusammen mit Kupfer oder anderen Materialien gefördert, so dass die Kostenaufteilung nicht eindeutig ist.
Weitere wesentliche Ergebnisse:
- Die EU-25 Uran-Ressourcen sind im wesentlichen erschöpft und liegen bei rund 2% der weltweiten Ressourcen (unter 3% für EU-27).
- Die europäische Uran-Förderung liegt unter 3% des Verbrauchs in EU-25/EU-27 Atomkraftwerken – Europa ist zu mehr als 97% importabhängig.
- Uran-Ressourcen sind im wesentlichen auf neun Länder weltweit konzentriert, die mehr als 90% der Ressourcen besitzen (in absteigender Reihenfolge der Ressourcen): Australien, Kasachstan, Kanada, Südafrika , USA, Namibia, Brasilien, Niger, Russland.
- Die weltweite Uranförderung liegt seit 1990 unter dem Verbrauch. Dies wird bis mindestens 2020 der Fall sein (bei konstantem Verbrauch), da die Förderkapazitäten nicht schneller ausgebaut werden können. Gegenwärtig liegt die Uran-Förderung unter 65% des weltweiten Verbrauchs.
- Die weltweiten Uran-Vorräte, aus denen seit 1990 die Versorgungslücke gedeckt wird, sind stark rückläufig; insgesamt wird die Versorgungslücke zur Versorgung der gegenwärtigen Atomkraftwerke von 2006 bis 2020 auf 180.000 - 260.000 Tonnen geschätzt (das entspricht dem 2,7 bis 3,9-fachen des weltweiten Jahresverbrauchs). Die anhaltende Uranpreis-Explosion der letzten zwei Jahre ist ein erstes Marktsignal dieser Tatsache.
- Der Ausbau der Uran-Förderung hat vor Kurzem durch einen schweren Unfall einen erheblichen Rückschlag erlitten: in das weltweit mit Abstand größte Bergbauprojekt “Cigar Lake” in Kanada ist Wasser eingebrochen.
Kernenergie
Ungefähr 45% aller Kernreaktoren weltweit sind älter als 25 Jahre, 90% sind bereits länger als 15 Jahre in Betrieb. Im Jahr 2030 werden diese Reaktoren das Ende ihrer Laufzeit erreicht haben und müssen durch neue Reaktoren ersetzt werden ehe die Nettoleistung erhöht werden kann. Um die aktuelle Reaktorkapazitäten beizubehalten, müssten alleine 15-20 neue Reaktoren pro Jahr ans Netz gehen. Gegenwärtig ist eine Entwicklung in dieser Größenordnung nicht absehbar. Demnach werden kurzfristig bis 2015 die langen Vorlaufzeiten für neue Reaktoren einerseits und die Stilllegung alter Reaktoren andererseits einer schnellen Ausweitung Grenzen setzen. Nach etwa 2020 werden ernsthafte Engpässe bei der Uranversorgung wahrscheinlich werden, die ebenfalls eine Ausweitung der Kernenergie begrenzen.
Laut dem Bericht "World Energy Outlook 2006" stellt die Kernenergie die am wenigsten effektive Maßnahme im Kampf gegen den Treibhauseffekt dar. Im „Alternative Policy Scenario “ wird die geplante Reduzierung der Treibhausgasemissionen um ca. 6 Milliarden Tonnen Kohlendioxid hauptsächlich auf verbesserte Energieeffizienz zurückgeführt (die einen Anteil von 65% an der Reduktion ausmacht), 13% fallen auf den Umstieg auf andere Brennstoffe, 12% auf den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien und nur 10% werden einem verstärkten Einsatz der Kernenergie zugeschrieben.
Energy Watch GroupDie Energy Watch Group (EWG) wurde 2006 gegründet und besteht aus unabhängigen Wissenschaftlern und Experten, die sich mit nachhaltigen Konzepten für eine globale Energieversorgung beschäftigen. Mitglieder sind Dr. Harry Lehmann (Weltrat für erneuerbare Energien), Stefan Peter (Institut für nachhaltige Lösungen und Innovationen), Jörg Schindler (Geschäftsführer der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH) und Dr. Werner Zittel (Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH).
Download des englischen Berichts: Energy Watch Group (EWG), "URANIUM RESOURCES AND NUCLEAR ENERGY. Background paper prepared by the Energy Watch Group", Paper 1/06 [pdf, 500 kB]
PS/SG
Nissan veröffentlicht grünen Aktionsplan
HyWeb, 14.12.2006: Nissan hat seinen „Grünen Aktionsplan 2010“ veröffentlicht. Der Aktionsplan ist mittelfristig angelegt und als Antwort auf unmittelbare Herausforderungen zu sehen. Gleichzeitig soll er die Grundlage für ein langfristiges umweltverträgliches Geschäftsmodell schaffen. Bemühungen um Umweltverträglichkeit konzentrieren sich auf drei wesentliche Bereiche – 1. Verminderung der CO2-Emissionen; 2. Verminderung der Schadstoffemissionen; 3. Verbesserung der Recyclingfähigkeit – der CO2-Reduktion wird dabei die höchste Priorität eingeräumt.Zwei technologische Entwicklungslinien werden verfolgt: Erstens die Entwicklung eines Benzin betriebenen 3-Liter-Autos, das 2010 in Japan auf den Markt kommen soll, und zweitens alle technologische Aspekte von Elektrofahrzeugen, die ihre Antriebsleistung von Batterien oder von Brennstoffzellen beziehen und die schlussendlich den Verbrennungsmotor ersetzen könnten.
2007 wird Nissan sein erstes Hybridauto einführen – im US Markt unter dem Namen Altima Sedan – in dem ein OEM-Hybridsystem verwendet wird. Das von Nissan selbst entwickelte Hybridsystem soll im Geschäftsjahr 2010 in Japan und den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht werden.
Am Anfang des nächsten Jahrzehnts wird Nissan die nächste Generation von Brennstoffzellenfahrzeugen mit im eigenen Unternehmen entwickelten Stacks und batteriebetriebene Elektrofahrzeuge einzuführen, letztere zuerst in Japan. Zusätzlich wird das Unternehmen die Entwicklung von Plug-in Hybridfahrzeugen beschleunigen. In diesem Zusammenhang bereitet sich Nissan auch darauf vor, eine neue Firma zu gründen, die sich mit der Entwicklung, der Produktion und dem Marketing von Lithiumionen-Batterien beschäftigt.PS
BASF kauft PEMEAS
HyWeb, 14.12.2006: Die BASF Future Business GmbH, eine 2001 gegründete 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF Aktiengesellschaft mit Sitz in Ludwigshafen, kauft die in Frankfurt a.M. ansässige PEMEAS GmbH, eine 2004 gegründete Ausgliederung der früheren Brennstoffzellenaktivitäten von Hoechst und führenden Hersteller von Komponenten für Brennstoffzellen. Finanziellen Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Mit diesem Schritt verstärkt die BASF ihre Aktivitäten auf dem Gebiet Energiemanagement, einem von fünf Wachstumsclustern der BASF. Darin entwickelt das führende Chemieunternehmen der Welt neue Technologien und Materialien für die Energiespeicherung und Energieumwandlung sowie zur Nutzung alternativer Energien.PEMEAS hat circa 50 Mitarbeiter und betreibt Produktions- und Forschungseinrichtungen in Deutschland und den USA. PEMEAS arbeitet derzeit mit Kunden an Projekten zum Einsatz von Brennstoffzellen, etwa in tragbarer Elektronik, Anwendungen im Wohnbereich oder Reservestrom-Systeme.
BASF Future Business GmbH dient der BASF dazu Geschäftsfelder mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu eröffnen, die außerhalb der gängigen BASF-Aktivitäten liegen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Chemie-basierte neue Materialien, Technologien und Systemlösungen.
PS
Brennstoffzellenindustrie verzeichnet gestiegene Umsätze und Investitionen im Bereich Forschung, Entwicklung und Beschäftigung
Download: "2006 Worldwide Fuel Cell Industry Survey", Fuel Cell Europe et al., 2006 [pdf, 650 kB]
HyWeb, 13.12.2006: Bedeutende Verbände der Brennstoffzellenindustrie – und zwar der USFCC, H2FCC (Kanada), die Fuel Cell Commercialization Conference of Japan und Fuel Cell Europe – haben die Ergebnisse der 4. jährlichen und weltweiten Erhebung der Brennstoffzellenindustrie veröffentlicht, die von PricewaterhouseCoopers durchgeführt worden ist.
Die freiwillige und anonyme Erhebung von 180 Firmen aus dem Brennstoffzellenbereich zeigte im Jahresvergleich deutliche Anstiege bei den Verkaufszahlen und bei den Ausgaben im Bereich Forschung und Beschäftigung. Wie gemeldet lagen die weltweiten Umsätze 7% höher und beliefen sich auf 353 Millionen US$ (275 Millionen Euro). Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung stiegen um 11% und lagen bei 796 US$ Millionen (620 Millionen Euro), die den Brennstoffzellenaktivitäten zugeordneten Beschäftigungszahlen stiegen um 12% und damit 7.074 Angestellte. Alle diese Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2005 im Vergleich zu 2004.
„Während die Ergebnisse dieser Erhebung im Jahresvergleich wieder das Wachstum der weltweiten Brennstoffzellenindustrie zeigen, deuten sie auch darauf hin, dass die Investitionen für Forschung, Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen sich zunehmend von Europa in die USA, nach Kanada und China verlagern“, fasst Patrick Maio von Fuel Cell Europe das Ergebnis zusammen und fügt noch hinzu, dass diese Signale ernst genommen werden sollten von den europäischen Entscheidungsträgern.
Die Erhebung liefert für Firmen, Politiker und die Öffentlichkeit Referenzdaten. Sie ist außerdem ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen den Verbänden der Brennstoffzellenindustrie in den Ländern Kanada, Europa, Japan und den USA.
PS/SG
H2argemuc: Ein Meilensteinprojekt endet nach 10 Jahren
HyWeb, 13.12.2006: Ein Meilensteinprojekt in der Geschichte weltweiter Wasserstoff-Demonstrationsvorhaben findet seinen Abschluss – das Wasserstoff-Demonstrationsprojekt am Flughafen München (H2argemuc) endet zum 31.12.2006, zehn Jahre nach seiner Gründung im Jahre 1997. Allein zwei Jahre dauerte die Planungs-, Genehmigungs- und Bauphase bis die weltweit erste öffentliche Wasserstofftankstelle, die darüber hinaus über einen vollautomatischen Tankroboter verfügt, eröffnet werden konnte. Über acht Jahre versorgte die Tankstelle sicher und zuverlässig die im Rahmen von H2argemuc betriebenen Wasserstoff-PKWs und -Busse. Verschiedene Wasserstofferzeugungspfade wurde dabei getestet: Elektrolyse, Erdgas-Reformierung und Anlieferung von Flüssigwasserstoff. Aufgabe war es, eine ganzheitliche Sicherheitstechnik zu entwickeln und umzusetzen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu analysieren und die breite Öffentlichkeit für das Thema zu gewinnen.
Bild: H2argemucDie zwölf Projektpartner, unter anderem Aral, BMW, E.ON Bayern, Flughafen München, Linde, MAN, Proton Motor, Siemens und TÜV Süd, ziehen zum Projektende eine positive Bilanz:
- über 15.000 Besucher der Tankstelle
- mehr als 500.000 Kilometer Fahrleistung der mit Wasserstoff betankten PKW und Busse ohne Zwischenfall
- 8.000 Betankungsvorgänge mit rund 115.000 kg Wasserstoff
H2argemuc war Vorreiter für viele nachfolgende Projekte. Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unterstützte das Innovationsprojekt mit insgesamt 18 Millionen Euro. Den gleichen Betrag brachten die beteiligten Firmen mit ein. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun in andere Wasserstoffprojekte im Rahmen neuer Partnerkonstellationen und fortgeschrittener Technologien überführt.
Projektlink: H2argemuc.de
Tankstellendaten: H2Stations.org
PS
Honda: Privatkunden-Leasing ab 2008
HyWeb, 13.12.2006: In einem Interview am Rande der diesjährigen Los Angeles Auto Show erklärte der bei Honda für das Brennstoffzellen-Marketing zuständige Manager, Stephen Ellis, dass das aktuelle Brennstoffzellenfahrzeug-Konzept FCX nahe an dem zu produktionsreifen Modell sei, dass 2008 in Japan und den USA in den Verkauf gehe.
Bilder: Honda
Es ist der Start einer Marketingoffensive von Honda, die sich auch an Privatkunden wenden wird. Derzeit sind insgesamt 20 Honda Brennstoffzellenfahrzeuge vom Typ FCX im Rahmen von Demonstrationsvorhaben auf der Straße unterwegs, davon ist gerade eines an Privathand verleast. "Wesentlich mehr" Privatkunden-Leasing sollen es bei dem neuen FCX-Modell werden.
Weitere Informationen zum Honda FCX unter H2Mobility.org
PS
Hyundai will bis 2008 34 Brennstoffzellen-Busse in Süd-Korea auf die Straße bringen
HyWeb, 12.12.2006: Laut des süd-koreanischen Ministeriums für Handel, Industrie und Energie könnte dem ersten koreanischen Brennstoffzellenbus eine wichtige Rolle im umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr zukommen.
Bild: Süd-koreanisches Ministerium für Handel, Industrie und EnergieDer Bus-Prototyp, dessen derzeitige Stückkosten mit 3 Milliarden WON (etwa 2,5 Millionen EUR) beziffert werden, wurde von Hyundai-Kia entwickelt. Er wird in den folgenden drei Jahren einer Reihe von Straßen- und Effizienz-Test unterzogen. Mit einer Tankfüllung von 40 kg Wasserstoff hat der Bus einer Dienstreichweite von etwas 300 km und ist bis -20°C Kaltstart fähig. Die Lebensdauer der Brennstoffzelle sowie die Systemkosten stellen Herausforderungen dar, die in den nächsten Forschungs- und Entwicklungsschritten vordringlich angegangen werden. Hierzu wird Hyundai Motors Brennstoffzellenbusse für den Pendelverkehr zwischen dem Haupquartier in Seoul und einem ihrer Forschungszentren in der Provinz Gyeonggi einsetzen. Die Zahl der Brennstoffzellenbusse in Demonstrationsvorhaben soll bis 2008 auf 34 Stück erhöht werden. Ein erster Prototyp des Busses wurde bereits während der Fußballweltmeisterschaft 2006 in München eingesetzt.
Laut der Zeitung "Korea Harald" planen Hyundai-Kia und die koreanische Regierung bis 2008 etwa 40 Millionen Euro auszugeben für die Entwicklung von Brennstoffzellen-Bussen und Kraftfahrzeugen. Davon gehen 2007 alleine 11.3 Millionen Euro in ein Demonstrationsvorhaben mit 14 Brennstoffzellen-Autos. Ziel ist bis 2015 umweltfreundliche Autos auf dem Markt zu haben.
PS
DWV-Beitrag zur Energiedebatte
HyWeb, 21.11.2006: Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) wird – wie wahrscheinlich viele andere Wasserstoffenergie-Experten auch angesichts des steigenden öffentlichen Bewusstseins um die Bregrenztheit fossiler Ressourcen – regelmäßig auf das Thema angesprochen, woher denn der Wassertoff kommen soll. Diese Frage kann zufriedenstellend nur beantwortet werden, wenn man sich mit der zukünftigen Verfügbarkeit fossiler, nuklearer und erneuerbarer Energien auseinandersetzt. Die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) aus Ottobrunn hat dies im Auftrag des DWV getan. Auf der Basis deren Analysen für den "LBST – Alternative World Energy Outlook" (AWEO) ist eine umfassende und doch prägnante und allgemein verständliche Broschüre geworden. Jede Seite der insgesamt 32 Seiten umfassenden Brochüre ist einem eigenen Themaspekt gewidmet, der durch ein Schaubild sowie Begleittext erläutert wird. Hintergründe zu dem zu erwartenden Primärangebot sowie Potenziale und Szenarien zur Wasserstofferzeugung werden diskutiert.
Die Broschüre kann über den DWV bezogen werden. Eine PDF-Version steht auf den DWV- und HyWeb-Webseiten zum Download zur Verfügung.
Download Broschüre [PDF, 3.6 MB]:
· http://www.dwv-info.de/publikationen/2006/woher.pdf
· http://www.hyweb.de/Wissen/docs2006/DWV_Woher-H2_NOV2006.pdfPS
Flughafen Frankfurt am Main testet vier F-Cell
HyWeb, 21.11.2006: Vielflieger kennen ihn unter dem Kürzel "FRA". Der Flughafen Frankfurt am Main, vertreten durch die Fraport AG, hat in diesen Tagen die ersten beiden von insgesamt vier Brennstoffzellenfahrzeugen vom Typ DaimlerChrysler F-Cell erhalten. Die Fahrzeuge werden im Rahmen der Flughafenflotte innerhalb und außerhalb des Flughafengeländes fahren. Die Brennstoffzellenfahrzeuge werden in der nahegelegenen Wasserstofftankstelle von Infraserv Höchst (siehe H2stations.org) betankt. Das Demovorhaben ist bis 2009 vorgesehen und Teil eines von der EU mitfinanzierten Langzeittests.
Bild: Fraport AG, Stefan RebscherPS
HEC und ITM Power rücken zusammen
HyWeb, 17.11.2006: Das in Iowa/ USA-ansässige Hydrogen Engine Center (HEC) – Entwickler und Systemintegrator für Wasserstoff betriebene Verbrennungsmotoren – und ITM Power – ansässig in Great Chesterford/UK und Entwickler von PEM-Elektrolyseuren – haben sich in einem Memorandum verständigt. Gemeinsame Absicht ist es, Produkte für ein saubere, Netz unabhängige Energiesysteme zu entwickeln, die schon bald in ersten Feldversuchen getestet werden können.PS/SG
VW entwickelt Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzelle
HyWeb, 07.11.2006: Die VW-Forschungsabteilung hat letzte Woche ihre Neuentwicklung vorgestellt – eine Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzelle für mobile Anwendungen. Laut VW wird diese Entwicklung das Antriebssystem eines Brennstoffzellen-Fahrzeuges leichter, 30% kompakter, stabiler und billiger machen als dies mit konventionellen Niedertemperatur-PEM-Brennstoffzellen möglich sei. „Wir glauben, dass der Hochtemperatur-Brennstoffzelle die Zukunft gehört. Der Niedrigtemperatur-Brennstoffzelle räumen wir dagegen kaum mehr Chancen auf eine Großserienfertigung ein“, so Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung.Die Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzelle ist das Ergebnis von sieben Jahre Forschungsarbeit. Im Detail hat die Volkswagen Forschung insbesondere Membran und Elektroden der Brennstoffzelle neu entwickelt. So besteht beispielsweise die neue Elektrode aus Kohlestoff-Vlies, das auf einer speziellen Siebdruckmaschine mit einer neuartigen Paste beschichtet wird.
VW geht davon aus, dass 2010 erste Prototypen mit dieser Technologie ausgestattet sein werden. Um 2020 könnte es den ersten Volkswagen mit einem alltagstauglichen und bezahlbaren Brennstoffzellen-Antrieb geben.
PS
Buch-Neuerscheinung: Wasserstoff-Autos – Was uns in Zukunft bewegt
HyWeb, 07.11.2006: Die Mobilität von morgen soll auf Wasserstoff basieren, der wahlweise in Brennstoffzellen, Hubkolben- oder Wankelmotoren für den notwendigen Vortrieb sorgt. In seinem neuesten Buch „Wasserstoff-Autos – Was uns in Zukunft bewegt“ hat sich Sven Geitmann (Hydrogeit Verlag) dem Thema angenommen und erläutert darin die Hintergründe und technischen Details der Entwicklung von Wasserstoff-Autos.
Der Hydrogeit Verlag hat Anfang 2006 die mittlerweile im sechsten Jahr erscheinende Zeitschrift H2Tec übernommen und daraus das Magazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen „HZwei“ gemacht. Jeder Besteller eines HZwei-Jahres-Abos erhält noch bis Ende des Jahres ein kostenloses Exemplar „Wasserstoff-Autos – Was uns in Zukunft bewegt“.
Weitere Infos zum Buch und HZwei-Magazin: www.hydrogeit-verlag.de
Ein umfassender Überblick über alle Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge findet sich auch im Internet unter www.H2mobility.org, einem Service der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH.
MZ
US-Partnerschaft gegründet zur Entwicklung eines Batterie-Brennstoffzellen-Hybrid-Busses
HyWeb, 25.10.2006: Die amerikanische Bundesbehörde für Transport, vertreten durch das Northeast Advanced Vehicle Consortium, ist eine Forschungspartnerschaft mit General Electric (GE) Global Research, Ballard Power Systems und A123 Systems eingegangen. Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung eines batteriebetriebenen Hybrid-Brennstoffzellenbusses. Das Gesamtinvestvolumen beläuft sich auf 13 Millionen US$, davon sind ca. 50% öffentliche Fördermittel. Entwicklung, Konstruktion und Demonstrationen werden im GE Global Research Center in Niskayuna, New York/USA durchgeführt. Laut Planung soll der Brennstoffzellenbus eine Reichweite von über 300 km haben einschließlich Verbräuchen durch Zusatzausstattungen. Die Laufzeit der Brennstoffzellen soll verbessert und der Kostenaufwand verringert werden. Schwerpunkt der Forschungsgemeinschaft wird sein, den durch die Brennstoffzelle aufzubringenden Leistungsbedarf zu vermindern sowie die Energiespeichertechnologien mit dem Ziel zu verbessern, die kommerzielle Realisierbarkeit der Technik zu erhöhen.PS/SG
Linde eröffnet Wasserstofftankstelle und Kompetenzzentrum in München
HyWeb, 24.10.2006: Im Beisein von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee wurde am 9. Oktober Lindes Kompetenzzentrum für Wasserstofftechnologie in München-Unterschleißheim offiziell eingeweiht. Die Wasserstofftankstelle versorgt eine Testflotte von wasserstoffgetriebenen PKWs und Bussen sowohl mit flüssigem Wasserstoff (LH2) als auch mit komprimiertem, gasförmigem Wasserstoff (CGH2). Linde nutzt das Kompetenzzentrum als Testanlage für die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Wasserstofftechnologie. Darüber hinaus soll es als Konferenzort, Informations- und Präsentationsplattform sowie als Lern- und Trainingsanlage für Ingenieure und Kunden dienen.
Foto: LindeMit dem Wasserstoffzentrum will Linde "einen sichtbaren und erlebbaren Fortschritt beim Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur ermöglichen", so Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG, in seiner Eröffnungsrede. Gleichzeitig werbe Linde damit um politische Unterstützung für die Wasserstoffwirtschaft, bekenne sich für eine nachhaltige Wasserstoff-Erzeugung und sehe sich in einer Koalition der Verantwortung mit wichtigen Partnerunternehmen.
PS
Drei LBST-koordinierte Projekte erhalten IPHE-Anerkennung
HyWeb, 23.10.2006: Drei EU-Projekte, die der Münchner Strategie- und Technologieberater Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) koordiniert, wurden diesen Oktober durch die International Partnership for the Hydrogen Economy (IPHE) anerkannt. Im Einzelnen handelt es sich dabei um die Projekte:
Handbuch zur Genehmigung von Wasserstoff-Tankstellen
www.HyApproval.org Empfehlungen und Hilfmittel für die Planung kommender großer Demonstrationsprojekte im Bereich "Wasserstoff für Transportanwendungen" in Europa
www.HyLights.org Strategische Analysen für eine koordinierte Einführung von Wasserstoff-Produktion und –Infrastruktur in Europa
www.HyWays.deDie Prestige-trächtige Anerkennung von internationalen Kooperations-Forschungsprojekten durch das IPHE hat unter anderem zum Ziel dazu zu ermuntern, die Wirkung von verfügbaren Geldmitteln durch Bündelung zu vervielfachen sowie die Doppelarbeit bei Forschungsanstrengungen zu vermeiden.
Die International Partnership for the Hydrogen Economy wurde 2003 gegründet. Sie ermöglicht ihren Partnern effektive, effiziente und zielgerichtete internationale Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrations-Projekte im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien zu organisieren, koordinieren und zu realisieren. Mitglieder sind Australien, Brasilien, Kanada, China, Europäische Union, Frankreich, Deutschland, Island, Indien, Italien, Japan, Neuseeland, Norwegen, Süd-Korea, Russische Föderation, UK und die USA.
PS/RW
3. HFP-Jahresversammlung: Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Industrie gibt Gas – 5 Milliarden Euro Investment durch Industrie angekündigt
HyWeb, 2006-10-18: Bei der Eröffnung der 3. Jahreskonferenz, Ausstellung und Drive&Ride der Europäischen Plattform für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien (HFP) in Brüssel haben 48 führende Vertreter aus der Industrie letzte Woche eine Erklärung zur Gründung einer Joint Technology Initiative (JTI) für Wasserstoff und Brennstoffzellen abgegeben.Des weiteren wurden die Ergebnisse von über 100 Experten in Form eines ehrgeizigen und überzeugenden Implementation Plan präsentiert, der für den Zeitraum von 2007 – 2015 die Grundlage bilden soll für ein europäisches Forschungs- und Entwicklungs-Programm für Wasserstoff und Brennstoffzellen.
Die Unterstützung von Seiten der Industrie im Rahmen der Erklärung könnte zu einem Investitionsvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro über die nächsten 10 Jahren führen. Die Partner gehen davon aus, dass die Höhe der Investitionen von Seiten der Industrie über das Jahr 2016 hinausgehen und ansteigen werden. In Abhängigkeit von den gegenwärtigen Verhandlungen und dem erwarteten Gesamtanstieg der FP7-Budgets wird die Europäische Kommission die FP6 Investition von 75 M€ im Jahr anheben.Im Implementation Plan wird das Gesamtbudget aus öffentlichen und privaten Quellen für das vorgeschlagene Programm und den Zeitraum von 2007-2015 auf 6,7 Milliarden Euro veranschlagt, was konsistent ist mit der laufenden öffentlichen Finanzierung und privaten Investitionen für Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologien. Dabei werden die Ausgaben der gegenwärtigen Mitgliedstaaten (200 Millionen Euro pro Jahr), neue zusätzliche Programme (z.B. Deutschland 50 Millionen Euro pro Jahr) und viele regionale Initiativen (z.B. Amsterdam, Aragon, Berlin, Lombardien, London, Nordrhein-Westfalen, Teeside und andere) miteinbezogen.
Der Implementation Plan ist ein Umsetzungsplan, der vorausgehende strategische Papiere zusammenfasst und Vorschläge für konkrete, realisierbare sowie messbare Maßnahmen im Bereich von Forschung, Technologieentwicklung und geplantem finanziellen Bedarf umfasst. Beispiele für Innovation und Entwicklungsaktivitäten sind im Bericht aufgeführt:
- Wasserstofffahrzeuge und Infrastruktur: Die Entwicklung von Fahrzeugen und Infrastrukturtechnologien, die einen Kommerzialisierungsstart bis 2015 oder früher ermöglichen, das Ganze mit Augenmerk auf Kostenreduktion und Infrastrukturaufbau
- Nachhaltige Wasserstoffversorgung: Deckung von 10-20% des Wasserstoffbedarfes bis 2015 mit CO2-freien Technologien oder Technologien mit geringem CO2-Ausstoß
- Brennstoffzellen zur kombinierten Erzeugung von Wärme und Strom: Bereitstellung von mehr als 1GW installierter Leistung bis 2015
- Brennstoffzellen für mobile Anwendungen und Premium-/Nischen-Märkte: „Tausende“ von Brennstoffzellenprodukten sollen bis 2010 auf dem Markt sein
In seinem Vorschlag zum 7. Rahmenprogramm (FP7) hat die Europäische Kommission mit dem Konzept der Joint Technology Initiative (JTI) einen neuen Weg eingeschlagen, um Public-Private-Partnerships auf europäischem Ebene zu realisieren. Die JTI soll näher am Markt, effizienter, weniger bürokratisch und schlagkräftiger sein als die augenblicklichen Forschungs- und Entwicklungs-Programme und damit zur Beschleunigung der Entwicklung von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien beitragen. Kurz gesagt, für einen besseren und schnelleren Weg zum Markt sorgen.
Bild: LBST Bild: LBSTDrei Tage lang haben ca. 60 Aussteller – darunter europäische Regionen, Forschungszentren, multinationale Firmen und KMUs – der Öffentlichkeit ihre neuen Entwicklungen und den aktuellen Stand der Technik zu Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien aus allen Anwendungsbereichen (Transport, Stationär und Portabel) präsentiert.
Die 3. HFP-Jahresversammlung hat mehr als 500 Experten und hochrangige politische Führungskräfte – darunter den europäischen Beauftragten für Wissenschaft und Forschung Janez Potočnik und den Vize-Präsidenten der europäischen Kommission und Beauftragten für Transport, Jacques Barrot – zusammengebracht.
Bild: blueclic.com Bild: blueclic.comReden, Präsentationen, Poster und Bilder der GA'06 auf https://www.hfpeurope.org/hfp/general-assembly-2006
*Die vollständige Erklärung ist auf der HFP-Webseiten erhältlich unter https://www.hfpeurope.org/hfp/ga06-documents
PS/MA
Ballard: Weitere Liefervereinbarung mit General Hydrogen
HyWeb, 13.10.2006: Ballard Power Systems hat kürzlich eine Vereinbarung getroffen mit der Firma General Hydrogen. Diese Vereinbarung umfasst 2.900 Ballard Mark 9 SSL Brennstoffzellen mit einem Gesamtwert von ca. 22 Millionen US$. Diese Brennstoffzellen sind für die Integration in Produkte der Firma General Hydrogen bestimmt für den Ersatz von Bleibatterien in Gabelstaplerflotten. Im Rahmen der Vereinbarung erwartet Ballard etwa 700 Brennstoffzellen von 4-20 kW Leistung im kommenden Jahr auszuliefern. Die Verbleibenden werden für das Jahr 2008 erwartet.General Hydrogen Corporation hat seinen Sitz in Richmond, British Columbia. Die Firma wurde 1999 von Dr. Geoffrey Ballard and Paul Howard gegründet.
PS
Interessante Webseiten www.H2Mobility.org
Alle H2/BZ-Fahrzeuge, -Flugzeuge, -Schiffe, -Züge, ...www.H2Stations.org
Alle Wasserstoff-Tankstellen weltweitwww.infotools.HFPeurope.org
Datenbanken zu H2/BZ-Projekten, Centres of Excellence etc.www.Innovation-Brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website von Vattenfall, realisiert von HyWeb)www.H2Data.de
Grundlegende Wasserstoff-Datenwww.Energiekrise.de
Informationen zu fossilen Energiereserven
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