HyWeb - Gazette
Der Newsletter
von L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV)
· 3. Quartal 2005 9. Jahrgang
ã L-B-Systemtechnik GmbH
Anmeldung Newsletter >> Newsletter Archiv >> Veranstaltungs-Kalender >>
Mitglieder des Europäischen Parlaments starten Initiative für grünen Wasserstoff
HyWeb, 30.09.2005: Aus Anlass der Veröffentlichung eines Manifests für eine sogenannte Wasserstoffwirtschaft am 12. September in Brüssel, sprachen sich Mitglieder des Europäischen Parlaments für eine grundlegende Abkehr von der Abhängigkeit fossiler Kraftstoffe aus. Die interfraktionelle Gruppe sagte, dass sie die Realisierung einer umfassenden europäischen Wasserstoffwirtschaft „so schnell als möglich“ wolle.Download: Manifest „THE EUROPEAN GREEN HYDROGEN CHARTER“
PS
UK-Wasserstoffverband gründet sich parallel zu Grove
HyWeb, 30.09.2005: Die europäische Wasserstoff-Verbandslandschaft vergößert um einen wichtigen Vertreter. Die "UK Hydrogen Association" gründet sich auf Initiative der Industrie. Der Gründungsakt wird am 4. Oktober im Rahmen des Grove Brennstoffzellen-Symposiums vollzogen. Ein ausführlicherer Bericht über beide Veranstaltungen lesen Sie in der kommenden Ausgabe der HyWeb-Gazette.Link: Grove Fuel Cell Symposium, London, 4.-6. Oktober 2005
PS
Ballard Power Systems heißt jetzt NuCellSys, Hexion heißt HyGear
HyWeb, 30.09.2005: Die Firma Ballard Power Systems AG firmiert seit dem 1. September 2005 unter NuCellSys GmbH. Die neue Firma gehört nun einem Joint-Venture, das zu gleichen Teilen aus DaimlerChrysler und Ford besteht. Im Zuge der Reorganisation des Systemgeschäftes werden sich DaimlerChrysler und Ford in Zukunft auf die Integration von Brennstoffzellen in Fahrzeuge konzentrieren während Ballard weiterhin Brennstoffzellen und elektrische Antrieben für Brennstoffzellenfahrzeuge entwickelt und fertigt. NuCellSys wird seinen Stammsitz in Nabern in der Nähe von Stuttgart/Deutschland behalten. Der Name „NuCellSys“ ist eine Reminiszenz auf das frühere DaimlerChrysler/Ford Joint-Venture „Excellsis“.
Ebenfalls zu Beginn des Monats September hat die niederländische Firma Hexion buchstäblich einen Gang hochgeschalten. Mit einem neuen Anteilseigner im Boot, firmiert die Firma nun unter dem Namen „HyGear B.V.“. Damit seien, laut einer Firmen-Pressemitteilung, weitere Entwicklungen gesichert. Darüber hinaus zeige der neue Namen auch, dass die Firma und ihr Hauptmarkt – Fertigungsmaschinen für die Brennstoffzellenproduktion – in eine neue Kommerzialisierungsphase eingetreten sind.
Link: www.HyGear.nl
PS
Sulzer Hexis Brennstoffzellenaktivitäten auf der Kippe
HyWeb, 30.09.2005: Der schweizer Hersteller von Heizungssystemen, Sulzer, war in den letzten Monaten auf Partnersuche, um die Finanzierungsgrundlage und den Marktzugang seiner in der Firma Sulzer Hexis gebündelten Brennstoffzellenaktivitäten für die Zukunft sicherzustellen. Dieses Ansinnen verlief bisher erfolglos. Trotz sichtlicher Erfolge bei der Entwicklung von Kraft-Wärme-gekoppelten Brennstoffzellensystemen für die Hausenergieversorgung – gerade erhielten sie den „f-cell“ Innovationspreis – kam Sulzer zu dem Schluss, dass das Risiko für zukünftige, umfangreiche Investitionen nicht durch Sulzer allein gestemmt werden kann. Sulzer entschied daher, von 2006 an die Brennstoffzellen-Investitionen einzustellen. Sulzer plant die Aktivitäten der Firma Sulzer Hexis sukzessiv eherunterzufahren, sollte in Kürze kein Investor gefunden werden.PS
Innovationspreis Brennstoffzelle „f-cell Award“ für Hausheizung der Firma Sulzer Hexis
HyWeb, 30.09.2005: Der mit 12.500 Euro verbundene „f-cell award 2005“ Gold geht an die Sulzer Hexis AG aus Winterthur in der Schweiz für ein Gerät zur Hausheizung. Silber und Bronze erhalten die Pemeas GmbH in Frankfurt am Main und das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird von der regionalen Wirtschaftsförderung und dem Umweltministerium Baden-Württemberg für praxisnahe Innovationen in der Brennstoffzellentechnologie ausgelobt.„Sulzer Hexis ist vor allem deshalb ein verdienter Preisträger, weil sich das prämierte Brennstoffzellen-Heizgerät bereits im praktischen Einsatz in der Kleinserie bewährt hat“, sagte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Das mit Erdgas betriebene Gerät mit dem Namen Galileo wurde bereits in 110 Wohnhäusern und gewerblichen Objekten eingesetzt. Dabei wurden bis heute mehr als eine Million Betriebsstunden Erfahrung gesammelt. Mit Hilfe einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle vom Typ SOFC deckt es den gesamten Bedarf an Heizung und Warmwasser und einen Teil des elektrischen Stroms für ein typisches Einfamilienhaus ab.
f-cell award 2005 in Silber
Die PEMEAS GmbH aus Frankfurt am Main hat die derzeit einzige kommerziell erhältliche Hochtemperatur-Membran- Elektroden-Einheit (MEA) entwickelt und produziert, die bei Temperaturen bis zu 200 Grad betrieben werden kann. Von zahlreichen Experten wird dies als Durchbruch bei der Entwicklung der PEM-Brennstoffzelle angesehen. Die Jury belohnte diese Leistung mit dem „f-cell Award“ Silber und 7.500 Euro.f-cell award in Bronze
Bei der Entwicklung von Mikroelektronik und mobiler Kommunikation stoßen Batterien und Akkus zunehmend an ihre Grenzen. Weltweit wird deshalb an der Entwicklung kleinster Brennstoffzellen gearbeitet. Dem Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin ist es erstmals gelungen, eine Mikrobrennstoffzelle mit einem Volumen von nur wenigen Kubikzentimetern zu entwickeln, die eine deutlich höhere Energiedichte als Batterien besitzt. Zum „f-cell Award“ Bronze erhält das Institut 5.000 Euro.Zwei Sonderpreise für ein Weltrekord-Auto und ein Boot
Neben dem regulären Innovationspreis haben die Juroren auch zwei Sonderpreise zu 2.500 Euro für besonders öffentlichkeitswirksame Projekte verliehen. „Wichtig für die rasche Akzeptanz der Brennstoffzellentechnologie ist, dass sie einer breiteren Bevölkerungsschicht bekannter wird als bisher“, betonte WRS-Geschäftsbereichsleiter Holger Haas.
Der ExtraEnergy e.V. aus Kirchheim/Teck hat im vergangenen Jahr das Brennstoffzellenfahrzeugs HYSUN 3000 auf eine spektakuläre Weltrekordfahrt geschickt. Mit nur 3,3 kg Wasserstoff, das entspricht zwölf Litern Benzin, wurde die Strecke von Berlin nach Barcelona zurück gelegt. Das Projekt HYSUN 3000 wurde von rund 30 Personen, überwiegend Ingenieure aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, in der Freizeit realisiert. Über 30 Sponsoren und Partner waren daran beteiligt.
Das Ingenieurbüro für innovative Antriebssysteme aus Hamburg hat nachgeweisen, dass die Brennstoffzellen-Technologie bereits heute so weit fortgeschritten ist, dass sie ohne großen Aufwand und in kürzester Zeit in marktreife Anwendungen integriert werden kann. Für ein „Tuckerboot“ wurden ausschließlich am Markt verfügbare Teile und Zubehör verwendet. Dies bedeutet, das Produkt ist marktreif und wartet auf Kunden. Kernstück des Antriebs ist eine Nexa Brennstoffzelle der Firma Ballard aus Kirchheim/Teck, die wie alle Brennstoffzellen im übrigen selbstverständlich nicht tuckert.MA
Deutschland: Mikrobrennstoffzelle ganz groß
HyWeb, 30.09.2005: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jüngst das Förderprojekt "Leitinnovation Mikrobrennstoffzelle" aufgelegt. Ziel des Förderprojektes ist die Entwicklung leistungsfähiger und kostengünstiger kleiner Brennstoffzellensysteme und deren Produktion. Rund 20 Millionen Euro stehen bereit, um die sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen verschiedener Branchen bewerben können. Um viel versprechende Ansätze zur Reife zu bringen, ist das Zusammenspiel der Schlüsseltechnologien Materialwissenschaften, Mikrosystemtechnik und Produktionsverfahren nötig. Aus diesem Grund adressieren die drei Rahmenprogramme "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft", "Mikrosysteme" und "Forschung für die Produktion von morgen" ein gemeinsames Ziel: Verbundprojekte zu fördern, die der Mikrobrennstoffzelle den Zugang zum Markt ermöglichen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgefordert, Projektvorschläge einzureichen. Einsendefrist für Projektskizzen ist der 13. Januar 2006. Gegenstand der Förderung sind Projekte, die Mikrobrennstoffzellensysteme mit folgenden Eigenschaften zum Ziel haben:
Elektrische Leistung < 100 W Gravimetrische Leistungsdichte > 200 W/kg Volumetrische Leistungsdichte > 150 W/l Energiedicht > 1.000 Wh/l Kosten < 4 EUR/W Lebensdauer > 2.000 hWeitere Details zur Ausschreibung können dem BMBF-Merkblatt www.kp.dlr.de/profi/easy/bmbf/pdf/0110.pdf entnommen werden. Vordrucke für Projektskizzen, Richtlinien, Merkblätter und Hinweise sowie Nebenbestimmungen sind unter http://www.mstonline.de/foerderung/skizzen/aktuell abrufbar.
PS
Neues von Toshiba
HyWeb, 30.09.2005: Zwar hat Toshiba die für dieses Jahr angekündigte Einführung von mit Brennstoffzellen betriebenen Laptops auf frühestens 2007 verschoben, doch wird das im Haus keineswegs als Hinderungsgrund gesehen auch andere Anwendungsfelder für Mikrobrennstoffzellen anzugehen.
![]()
Image: MP3-Player mit eingebauter Methanolbrennstoffzelle beim Betanken, ©ToshibaBeinahe zeitgleich mit Toshibas Verschiebung der Notebook-Brennstoffzelle – die von Firmenseite damit begründet wird, dass es Flugzeug-Passagieren bisher nicht gestattet sei, Methanol mitzuführen – stellt Toshiba zwei mit Direktmethanol-Brennstoffzellen (DMFC) betriebene MP3-Player vor. Das eine Modell hat einen Flashrom-Speicher, das andere eine Mikrofestplatte, auf der die digitalen Musikstücke gespeichert werden. Die DMFC in der Flashrom-Variante hat eine Ausgangsleistung von 100 mW und kann das Wiedergabegerät ca. 35 Stunden lang mit einer einzigen 3,5 ml Füllung 99,5%-igen Methanols versorgen. Die DMFC der Festplatten-Variante leistet 300 mW, hat einen Tankinhalt von 10 ml und läuft bei reinem Methanol bis zu 60 Stunden lang. Das derzeitige Gewicht der beiden Abspielgeräte beträgt 270 g bzw. 78,5 g. Beide MP3-Player haben Prototypenstatus. Toshiba sieht Möglichkeiten, die Packungsdichte der Player zu erhöhen. Die Markteinführung ist ebenso nicht vor 2007 geplant.
PS
Neuer Schwung in der Entwicklung mit Brennstoffzellen betriebener Lokomotiven
HyWeb, 30.09.2005: Vehicle Projects LLC aus Denver, Colorado/USA, gab am 20. September dieses Jahres bekannt, den Prototypen eines 150 kW Brennstoffzellen- Antriebssystems für eine neue Generation von Lokomotiven zu entwickeln. Auftraggeber ist eine Forschungsorganisation im Bereich Schienenverkehr. Das PEM-Brennstoffzellensystem wird Januar 2006 geliefert. Es handelt sich dabei um FORZA Brennstoffzellenmodule der Firma Nuvera Fuel Cells mit Sitz in Cambridge/USA und Mailand/Italien.Laut Vehicle Projects könnten Lokomotiven, die mit PEM-Brennstoffzellen betrieben werden, die Vorteile der beiden heute am Meisten verbreiteten Antriebssysteme für Lokomotiven vereinen, nämlich von Oberleitungs-Elektrolokomotiven und Diesel- bzw. Diesel-elektrischen Lokomotiven. PEM-Antriebssysteme haben das Potenzial für höhere Wirkungsgrade und geringere Infrastrukturkosten im Vergleich zu Oberleitungs-Elektrolokomotiven. Sie sind sauberer und leiser als Diesel- bzw. Diesel-elektrische Antriebssysteme.
Weitere Projekte im Bereich Brennstoffzellen im Schienenverkehr sind eine mit Brennstoffzellen betriebene Minenlokomotive für den Untertageeinsatz, ein Brennstoffzellen-Batterie-Hybridsystem für Minenloren und eine 1,2 MW Rangierlokomotive für kommerzielle und militärische Anwendungen.
PS
Wasserstoff- und Brennstoffzellenwettbewerbe
HyWeb, 30.09.2005: Der „H2U Student Design Contest“ fordert Studierende an Hochschulen auf, im Studienjahr 2005/2006 Wasserstoffspeichersysteme zu konzipieren, mit denen der Wert und die Nützlichkeit der fluktuierenden Windenergie gesteigert werden kann. Unter der Schirmherrschaft des US-amerikanischen Wasserstoffverbandes (NHA) sind Teams aufgerufen kreativ zu denken, da die Konzepte realistische Vorteile gegenüber alternativen Speichersystemen wie z.B. Batterien bieten müssen. Für die Entwicklung eines marktgängigen Konzeptes ist fundiertes Wissen aus den Bereichen Konzeption, Ökonomie, Sicherheit, Umweltforschung und Bildung notwendig. Gewinnergruppen haben die Möglichkeit, ihre Konzepte vor hunderten von Industrie-Experten in Long Beach, Kalifornien/USA Mitte März 2006 während des NHA-Jahreskonferenz und der US-Wasserstoffausstellung vorzustellen. Teams können sich noch bis zum 10. Oktober 2005 registieren. Ausgearbeitete Konzepte müssen bis 21. November 2005 vorliegen. Weitere Informationen und Registrierung unter www.HydrogenContest.org.Die „Hydrogen and Fuel Cell Challenge“ wird von siGEN, Aberdeen Renewable Energy Group und dem schottischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband veranstaltet. Diese findet in weiterführenden Schulen Aberdeens und Aberdeenshires statt. Die teilnehmenden Gruppen erhalten einen Bausatz, der aus Solarpanel, Elektrolyseur und Brennstoffzelle besteht. Ziel ist es, ein Modell zu bauen, das in irgendeiner Weise die Brennstoffzelle zum Kern hat. Die Nominierungskategorien sind: das Futuristischste, das Praktischste, das Bizarrste und das Innovativste. Als Mentoren/Unterstützer sind Lehrer, Eltern, Wissenschaftler oder Firmen aufgerufen. Die Idee wird bewertet, nicht die Ausführung als solche. Die Bausätze werden im Laufe des Septembers ausgeliefert. Abgabetermin ist Anfang Dezember. Die Vorschläge der Gewinnergruppen werden öffentlich ausgestellt während der Weihnachtszeit und der kommenden „All Energy“ Ausstellung und Konferenz. Informationspakete zum Wettbewerb können bezogen werden über siGEN, djm@sigen.co.uk oder www.sigen.co.uk.
In einer früheren Ausgabe der HyWeb-Gazette haben wir bereits von Arno Evers FairPR Wettbewerb „Hydrogen Ambassadors“ beichtet. Für weitere Informationen hierzu, siehe www.HydrogenAmbassadors.com.
PS
"Ich werde eine bessere Gesellschaft anstreben, und eine Gesellschaft, die an die nachfolgenden Generationen eine wunderbare Umwelt weitergeben kann."
Junichiro Koizumi
Premierminister, JapanRede zur Inbetriebnahme des Brennstoffzellensystems in seinem neu erbauten Wohnsitz, 8. April 2005.
HyWays sucht nationale Beteiligungen
HyWeb, 30.08.2005: Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt HyWays "Entwicklung und detaillierte Bewertung einer harmonisierten 'Europäischen Wasserstoff-Roadmap'" sucht weitere 4 bis 6 Mitgliedsstaaten für die Zeit von Januar 2006 bis März 2007. Ziel ist die Representativität des bisherigen Entwurfs zu erhöhen, der auf den sechs Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlanden und Norwegen basiert und Oktober 2005 veröffentlicht wird.Aufgerufen, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen, sind Energieagenturen von EU Mitgliedsstaaten oder assoziierte Staaten oder auch allgemein anerkannte, neutrale Institutionen. Ausschreibungsdetails finden sich auf den offiziellen Internetseiten der Europäischen Commission unter http://www.cordis.lu/fp6/projects_call.htm.
Kontakt: Dr. Ulrich Bünger
HyWays co-ordinator WP1
c/o L-B-Systemtechnik GmbH
Ottobrunn/Germany
coordinatorHyWays.de
PS
"hycity" Hamburg
HyWeb, 30.08.2005: Hamburg wird zur "hycity". Mit Gründung der Landesinitiative Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie Hamburg im Dezember 2004 haben sich zahlreiche Akteure in diesem Technologiebereich für den Informationsaustausch, Kommunikation und gemeinsame Aktivitäten zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern zählen derzeit Airbus, ATG Alster-Touristik, Deutsche BP, European Fuel Cell, Flughafen Hamburg, Germanischer Lloyd, GKSS Forschungszentrum Geesthacht, Handels- und Handwerkskammer, Hamburg Messe/H2Expo, HDW Fuel Cell Systems, HEW/Vattenfall, Hermes Logistik, Hamburger Hochbahn, Linde Gas, Siemens, Still, TÜV Nord, mehrere Behörden der Hansestadt und verschiedene Hochschulen sowie die Wasserstoffgesellschaft, die Innovationsstiftung Hamburg. Vier Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Fragen zur Forschung, Industrialisierung, (Aus-)Bildung und Leuchtturmprojekte.Erste Aktivitäten sind bereits geplant. So wird Vattenfall ab 2006 eine Erdgas-Brennstoffzelle als Blockheizkraftwerk in der neu entwickelten HafenCity betreiben. Airbus arbeitet an der Brennstoffzellen-APU für Flugzeuge. Des weiteren ist ein Alsterdampfer mit Brennstoffzellenantrieb geplant.
Über die Aktivitäten in Hamburg berichteten wir bereits im Zusammenhang mit der Übergabe eines Gutachtens der L-B-Systemtechnik an die Freie und Hansestadt Hamburg im Frühjahr 2004.
Weitere Informationen:
- Landesinitiative Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie Hamburg:
www.hycity.Hamburg.de- HyWeb-Gazette 01/2004:
www.hyweb.de/Neuigkeiten/archv104.html#h2hhstudie- "Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als wirtschaftliche Chance für Hamburg", Gutachten der LBST, Februar 2004:
www.lbst.de/publications/studies__d/2004_hhh2__d.htmlPS
Technische Universität Graz eröffnet Österreichisches Wasserstoffzentrum
HyWeb, 30.08.2005: Ein Konsortium aus namhaften Vertretern aus Industrie, Politik und der österreichischen Forschungslandschaft errichtet auf dem Geländer der Technischen Universität Graz, Österreich, das Hydrogen Center Austria (HyCentA). Das Wasserstoff-Forschungszentrum umfasst Teststände und eine eigene Wasserstoff-Tankstelle, mit der Flüssig- und Druckwasserstoffbetankungen möglich sind. Das Zentrum soll Österreich eine führende Rolle im Bereich Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet dieser vielversprechenden Hochtechnologie sichern. Die Vernetzung mit internationalen Forschungsprojekten sollen damit gestärkt werden, so der Direktor des HyCentA, Manfred Klell. Derzeit in Planung befindliche Projekte:
- Entwicklung einer Testprozedur für Flüssigwasserstoff-Tankanlagen
- Thermodynamische Modellierung und Verifikation von Tanksystemen für Flüssigwasserstoff
- Entwicklung und Test von Flüssigwasserstoff-Kraftstoffleitungen
- Lebensdauertests von Komponenten unter Wasserstoff-Umgebungsbedingungen
- Aufbau einer Österreichischen Wasserstoff-Informationsplattform
Beteiligte Industriepartner sind unter anderem die Firmen Magna, OMV und AVL List.
PS
Neue Ideen für Wasserstoff und Brennstoffzellen gesucht
HyWeb, 30.08.2005: Gesucht sind neue Ideen für innovative Anwendungen von Brennstoffzellen, die z.B. mit Wasserstoff betrieben werden. Der von Arno A. Evers von FairPR ausgerufene internationale Wettbewerb „Hydrogen Ambassadors“ will jungen Menschen und ihren Ideen ein Forum bieten.Um „Hydrogen Ambassador“ werden zu können, braucht man nur seine Ideen in maximal 1000 Worten aufzuschreiben und das Formular auf der Webseite www.hydrogenambassadors.com auszufüllen. Zwölf teilnehmende Teams mit je höchstens drei Mitgliedern in insgesamt vier Altersklassen haben die Chance, jeweils einen kostenlosen Stand auf der Hannover Messe 2006 (24.-28. April) zu gewinnen. Im Gewinnpaket enthalten sind außerdem eine 20-minütige Forumspräsentation, eine Internetdokumentation sowie die Teilnahme am abendlichen „Get-together“.
Besonders geehrt werden am letzten Messetag jene Hydrogen Ambassadors, die nach dem Votum der ausstellenden Experten auf dem Gemeinschaftsstand die besten Ideen präsentiert haben.
PS
MAN Hybrid-Brennstoffzellenbus fährt Flughafen München an
HyWeb, 30.08.2005: In Kürze nimmt ein Hybrid-Brennstoffzellenbus der Firma MAN den Verkehr auf der Linie 699 zwischen München-Hallbergmoos und München-Flughafen auf. Der Betrieb wird begleitet von Optimierungsmaßnahmen an der öffentlichen Wasserstofftankstelle des Flughafens München. Abwechselnd mit einem MAN Wasserstoffbus auf Verbrennungsmotorbasis läuft dieses Demonstrationsvorhaben bis Ende 2006. Der Testbetrieb sowie die Aktivitäten im Rahmen der Wasserstofftankstelle am Flughafen München werden vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (BStMWIVT) bezuschusst.
Foto: MAN
PS
Wal-Mart fördert Brennstoffzellen-Gabelstapler
HyWeb, 30.08.2005: Zufrieden zeigte sich Wal-Mart nach Abschluss eines zwei-wöchigen Testbetriebs von vier mit Brennstoffzellen betriebenen Elektrostaplern der kanadischen Firma Cellex aus Vancouver. Die Wal-Mart Logistiktochter in Missouri/USA war sogar so zufrieden, dass sie ihre Unterstützung für die Beta-Testphase zugesagt hat. Crown Equipment Corporation, einer der führenden nordamerikanischen Hersteller von Flurförderzeugen, wird die entsprechenden Elektrostapler zur Verfügung stellen.Die im Alphatest verwendeten Gabelstapler sind für das Handling von Standardpaletten ausgelegt. Der Wasserstoff wurde in Druckbehältern gespeichert.
PS
Weltausstellung: Brennstoffzellen im Mikro-Netzverbund noch effizienter
HyWeb, 30.08.2005: Im Mikro-Netzverbund betriebene Blockheizkraftwerke senken den Sekundärenergiebedarf und die Kohlendioxidemissionen um 13% bzw. 23% im Vergleich zu konventionellen Systemen zur Hausenergieversorgung. Dies ist das vorläufige Ergebnis eines Feldtests von Toyota Motor Corp. und anderen Firmen auf dem Gelände der Weltausstellung 2005 in der japanischen Aichi Präfektur.Im vorliegenden Test eines Mikro-Netzverbundes („microgrid“) wurden anstelle eines Klein-Blockheizkraftwerkes (BHKW) je Haus zwei Brennstoffzellen-BHKWs für vier Häuser ausgelegt. Die Häuser dienen den Arbeitern der Expo-Aussteller als Unterkunft auf Zeit. Aufgrund des neuen Mikro-Netzverbundes lag der Energiebedarf um 8% und die Kohlendioxidemissionen um 6% unterhalb derer für Brennstoffzellen-BHKWs im konventionellen 1:1-Schema.
Im Feldtest kamen Brennstoffzellen der Firma Toyota/Aisin Seiki Co. sowie Wärmerückgewinnungssysteme der Firma Toho Gas Co zum Einsatz. Die Häuser stammen von der halb-staatlichen Urban Renaissance Agency.
PS
Nuvera stellt Leistungsdaten der zweiten Generation ihrer Fahrzeug-Brennstoffzelle vor
HyWeb, 30.08.2005: Anfang August dieses Jahres gab Nuvera Fuel Cells Inc. bekannt, dass im Rahmen von Qualifizierungstests der neue Brennstoffzellenstack Andromeda II die Firmenerwartungen mehr als erfüllen konnte. Die Tests wurden auf dem Firmengelände in Mailand/Italien durchgeführt.Andromeda II ist ein Brennstoffzellenstack für den Fahrzeugmarkt. Er leistet 125 kW elektrisch. Derzeit wird der Stack ausschließlich ausgewählten Kunden aus dem Automobilsektor angeboten.
Folgende Meilensteine wurden erreicht:
- 1.6 kWe/Liter Leistungsdichte bei hohem bzw. 1.3 kWe/Liter bei niedrigem Betriebsdruck
- Betrieb bei niedrigem Druck (< 0.16 MPa)
- Keine externe Befeuchtung des zugeführten Kraftstoffes oder der Luft
- Wiederholbare Kaltstarts von –30°C, bei 50% Leistungsbereitstellung innerhalb von 30s
- > 1.500 Stunden bei kontinuierlichem Betrieb mit einem Spannungs-Degradationsrate von 10 µV/h/Zelle
- 100.000 Zyklen während des Betriebes ohne messbaren Abfall
- Konstruktion aus nichtbeschichteten Edelstahl-Bipolarplatten für niedrige Kosten
PS
2. Rallye Monte-Carlo für Brennstoffzellen- und Hybridfahrzeuge
HyWeb, 30.08.2005: Im Rahmen der Ausstellung und Konferenz "EVER Monaco 2006" vom 30.03.-02.04.2006 im Grimaldi Forum, Monaco, wird zum zweiten Mal die Rallye Monte-Carlo für Brennstoffzellen- und Hybridfahrzeuge stattfinden.Link: www.ever-monaco.com
PS
Deutsches Strategiepapier bestellbar
HyWeb, 30.08.2005: Wie in der HyWeb-Gazette I/2005 bereits berichtet (siehe Archiv), hat der vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Jahr 2003 eingesetzte Strategiekreis Wasserstoff ein Papier zum Forschungsbedarf in der Wasserstoff-Energietechnologie vorgelegt. Dieses Papier liegt nun auch in englischer und gedruckter Form vor und kann über folgendem Link bestellt werden:http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Service/bestellservice,did=65624.html
Elektronischer download unter (deutsch, 1,8 MB): http://www.nkj-ptj.de/datapool/page/7/h2bericht-de.pdf
oder (englisch, 800 kB): http://www.nkj-ptj.de/datapool/page/7/h2bericht-eng.pdf
PS
"Als Beitrag zum Umweltschutz, wie auch als Beitrag zum Spaß am Autofahren, haben wir uns bei Toyota zum Ziel gesetzt, jährlich eine Millionen Hybridfahrzeuge weltweit zu verkaufen. Im März dieses Jahres wurden der Harrier Hybrid (RX400h) und der Kruger Hybrid (Highlander Hybrid) vorgestellt. Im nächsten Jahr folgt der GS Hybrid und in Amerika wird auch der Camry Hybrid zu haben sein."
Katsuaki Watanabe
Präsident der Toyota Motor CorporationRede anlässlich der Vorstellung des neuen Managements am 27. June 2005, Übersetzung: LBST
Quelle: www.toyota.co.jp/en/presentation/
Chevron: “Die Ära des einfachen Öls ist vorbei”
HyWeb, 26.07.2005: Chevron, eine der großen nordamerikanischen Ölfirmen, hat vor Kurzem eine neue Internet-Webseite veröffentlicht, die auf der Startseite erklärt: „Energie wird eines der bestimmenden Themen dieses Jahrhunderts sein. Eins ist klar: Die Ära des einfachen Öls ist vorbei.“Chevron fordert zu einem gesamtgesellschaftlichen Diskussionsprozess zu diesem Thema auf unter www.willyoujoinus.com.
MA
European Hydrogen & Fuel Cell Technology Platform veröffentlicht Strategieübersicht und startet eNewsletter-Service
HyWeb, 26.07.2005: Die European Hydrogen & Fuel Cell Technology Platform (HFP) hat gerade zwei neue Publikationen herausgegeben.
"For the past 18 months, hundreds of European industrialists, scientists, engineers, public servants and other representatives of our society have been working together. This booklet provides a strategic overview of the insights and recommendations that have been generated", so Jeremy Bentham, HFP-Vorsitzender und Geschäftsführer von Shell Hydrogen.
Downloadseite: https://www.HFPeurope.org/hfp/keydocs
Zeitgleich erschienen ist die erste Ausgabe des HFP-Newsletters, der von nun ab vierteljährlich die laufenden HFP-Aktivitäten und -Ergebnisse zusammenfassen wird. Die Themen der Auftaktausgabe (HFP Newsletter, Nr. 1, 3. Quartal 2005):
- Joint Technology Initiative (JTI) für Wasserstoff und Brennstoffzellen
- HFP Strategieübersicht
- Rede Janez Potočnik vor Industrievertretern europäischer Technologieplattformen
- Aus der Arbeit der HFP Initiativgruppen
Downloadseite: https://www.HFPeurope.org/hfp/newsletter
LBST - Herausgeber der HyWeb-Gazette - ist Teil des HFP-Sekretariates.
PS
Solvis und VW kooperieren
HyWeb, 26.07.2005: AutoVision GmbH aus Isenbüttel/D und Solvis GmbH & Co KG aus Braunschweig/D planen ein Joint-Venture mit Namen InnoCell GmbH. Für eine langfristige Kooperation unterzeichneten die beiden Firmen eine Absichtserklärung zur Gründung der Brennstoffzellen-Entwicklungsgesellschaft "InnoCell GmbH". Mit dem Unternehmen sollen Erfahrungen zur Technologie und zum Umgang mit dem neuen Energieträger gewonnen werden. Solvis und AutoVision planen gemeinschaftlich Bauteile für den Einsatz in Brennstoffzellen-Fahrzeugen und in Hausernergiesystemen zu entwickeln.AutoVision ist eine 100%-ige Tochter von VW. Solvis entwickelt und produziert Solar- und Heiztechnik und arbeitet derzeit an der Integration von Brennstoffzellensystemen in den Solarheizkessel SolvisMax.
Die Kooperation der VW-Tochter mit Solvis wurde im Rahmen der Eröffnungszeremonie für eine Solarwasserstofftankstelle auf dem Gelände des Volkswagen Technologiezentrums im deutschen Isenbüttel/Gifhorn verkündet.
PS
Niederlande: Air Products liefert Wasserstoff für Demonstrationsprojekt via Pipeline
HyWeb, 26.07.2005: Air Products arbeitet an einem Demonstrationsprojekt in Zwijndrecht (Niederlande), etwa 10 km südöstlich von Rotterdam. Ein bereits existierender Appartmentkomplex soll von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle mit Energie versorgt werden. Die Wasserstoffversorgung erfolgt über eine Pipeline, die in der Nähe des Komplexes vorbeiläuft. Die bereits vorhandene Pipeline-Infrastruktur führt zu vorteilhaften Bezugskosten, so Air Products. Da die Pipeline nicht nur an bestehenden sondern auch an zukünftigen Wohngebieten vorbeiläuft, sind weitere Wasserstoffanwendungen denkbar.Bilder: Air Products
Wasserstoffspeicher /
Pipeline-EinspeisepunktAppartmentkomplex mit unterirdischer Pipeline
(Markierung im Bildvordergrund)
PS
Europa: Bewegung im APU-Geschäft
HyWeb, 26.07.2005:
Die H.C. Starck GmbH und die Webasto AG haben am 25. Mai 2005 vertraglich vereinbart, in einem Gemeinschaftsunternehmen Stacks für so genannte Solid Oxide Fuel Cells (SOFC) zu entwickeln, herzustellen und zu vermarkten. Staxera GmbH heißt das Joint Venture und wird seinen Sitz in Dresden haben. Es intensiviert die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit beider Unternehmen. Das Vorhaben steht unter dem Vorhalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörde. Ziel der Kooperation ist es, SOFC Brennstoffzellenmodule (Stacks) bis zur Serienreife zu entwickeln, die sowohl für den automobilen Bereich als auch für stationäre Anwendungen eingesetzt werden können. Das neue Unternehmen Staxera wird als unabhängiger Lieferant von Stacks auftreten, der seine Prototypen sowohl Webasto als auch anderen Systementwicklern zur Verfügung stellt.
Ein weiteres Joint Venture auf dem Gebiet Automotive-APU verkündeten Volvo Technology (VTEC) und Statoil Ende Juni 2005. Die neue Firma Powercell, die je zur Hälfte den beiden Anteilseignern gehört, hält Patente für APU-Brennstoffzellen in Trucks. Die Brennstoffzelle wird mit Wasserstoffgas betrieben, das aus dem bordeigenen Diesel extrahiert wird. Laut Berechnungen des US-Energieministeriums (DOE) kann eine solche APU an Bord eines einzigen Trucks zu zwischen 20 und 30 Tonnen geringeren CO2-Emissionen jährlich führen. Im gleichen Verhältnis würden auch andere Emissionen wie Stickoxide deutlich gesenkt werden.
PS
CUTE/ECTOS/STEP: Einmal Mond und zurück
HyWeb, 26.07.2005: Ende Mai 2005 haben die 33 Brennstoffzellenbusse, die im Rahmen eines weltweiten Demonstrationsvorhabens laufen, insgesamt 760.000 km zurückgelegt. Das entspricht einer Reise zum Mond und zurück. Seit Mai 2003 sind jeweils drei DaimlerChrysler Brennstoffzellenbusse in insgesamt elf europäischen Städten und in Perth (Westaustralien) bei lokalen Verkehrsbetrieben im Einsatz. Dabei wurden bereits mehr als 3 Millionen Passagiere befördert. Allein in Luxembourg und Stuttgart legten die Busse 100.000 km zurück.
Die Projekte CUTE (Europa), ECTOS (Island) und STEP (Westaustralien) stellen zusammen das weltweit größte und umfassenste Demonstrationsvorhaben auf diesem technologischen Feld dar. Im September dieses Jahres wird Peking (China) beitreten mit ebenfalls drei DaimlerChrysler Brennstoffzellenbussen vom Typ Citaro.
Link: www.fuel-cell-bus-club.com
PS
PEMEAS und die DeNora Group wollen fusionieren
HyWeb, 26.07.2005: PEMEAS, Frankfurt a.M., und die De Nora-Gruppe, Mailand, planen die Zusammenlegung ihrer Brennstoffzellenaktivitäten. De Nora wird ihr US-amerikanisches Brennstoffzellengeschäft E-TEK in die PEMEAS einbringen und im Gegenzug Anteile an dem vergrößerten Unternehmen bekommen. Die Zusammenlegung muss noch von den Entscheidungsgremien der Unternehmen und den zuständigen Behörden genehmigt werden.
PEMEAS ist kommerzieller Hersteller von Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) für Hochtemperatur PEM Brennstoffzellen. E-TEK, ein Geschäftsbereich der De Nora Nordamerika, ist Entwickler und Hersteller von Katalysatoren und Gasdiffusions-Elektroden. PS
Wasserstoffkorridor München – Bozen – Mantua geplant
HyWeb, 26.07.2005: Anlässlich der Eröffnung der 11. Jahreskonferenz der European Natural Gas Vehicle Association (ENGVA) in Bozen, verkündete ein Vertreter der Regierung Südtirols, dass die Länder Bayern, Tirol und Trentino einen durchgängigen Korridor für Gaskraftstoffe einrichten wollen. Ziel ist der Aufbau einer durchgängigen Infrastruktur für gasbetriebene Fahrzeuge auf der Strecke München – Bozen – Mantua. In einem ersten Schritt sollen Erdgas/Methangas als alternativer Kraftstoff zur Verfügung stehen. Die Planungen beziehen mittelfristig einen Übergang zum emissionsfreien Kraftstoff Wasserstoff mit ein. Südtirol sieht sich hier in einer besonders vorteilhaften Lage. 43% der Endenergie kommen dort bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Bis zum Jahr 2010 will die Landesregierung den bemerkenswerten Anteil von 50% erreichen.PS
Honda verleast erstes Brennstoffzellenfahrzeug an einen Privatkunden
HyWeb, 26.07.2005: Das erste Brennstoffzellenfahrzeug, das in Privathände übergeht, ist ein Honda FCX. American Honda Motor Co., Inc., gab am 29. Juni den Abschluss eines Leasingvertrages mit der Familie Spallino aus Redondo Beach, Kalifornien, bekannt. Für 500 US$ pro Monat werden sie den Brennstoffzellen-Kompaktwagen zwei Jahr lang für ihre täglichen Erledigungen benutzen. Laut Honda ist dies nur der erste von mehreren FCX-Modellen, die bis zum nächsten Jahr in Privatkundenhand gehen sollen. Eine Flotte von 13 FCX hat Honda bereits an sechs kommunale Einrichtungen in Kalifornien, New York und Nevada verleast.
![]()
Image: HondaPS
Norwegen: Wasserstoffzentrum in Trondheim geplant
HyWeb, 26.07.2005: Die norwegischen Firmen Statoil (Öl), Statkraft (Wasserkraft) und Det Norske Veritas (Klassifikation) planen ein Wasserstofftechnologie-Forschungszentrum (Hytrec). Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 2. Juni soll das 55 MNOK (ca. 7 M€)-Projekt bis zum Jahr 2007 in der Universitätsstadt Trondheim errichtet werden. Es soll Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse und Erdgas-Reformierung, eine Druckwasserstoff-Tankstelle, ein BZ-Heizkraftwerk und ein Besucher-Informationszentrum beinhalten. Intention ist die Erzeugung von Synergien in der Wasserstoffforschung durch die unterschiedliche Expertise der Partner und ein Beitrag zum norwegischen Engagement für einen zukünftigen Wasserstoffmarkt.Link: www.hytrec.no
CS
UK und die kanadische Regierung investieren in Wasserstoff und Brennstoffzellen
HyWeb, 26.07.2005: Gleich zwei Regierungen kündigten innerhalb kurzer Zeit an, in Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie zu investieren.
Als Antwort auf den Bericht "A Strategic Framework for Hydrogen Energy in the UK" vom Dezember 2004, gab die Regierung des Vereinigten Königreiches Mitte Juni 15 Millionen Pfund über vier Jahre für Demonstrationsvorhaben von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien in den UK zur Verfügung stellen zu wollen. Diese werden voraussichtlich in Form von Kapitalzuschüssen gewährt. Außerdem soll eine "Hydrogen Coordination Unit" (HCU) gegründet werden. Ihre Aufgabe soll die Unterstützung zur Entwicklung und Einphasung von kostengünstigen, CO2-armen und sicheren Wasserstoff-Energieketten für den Verkehr sein.
Tags zuvor gab die kanadische Regierung bekannt, dass sie 18,5 Millionen Dollar für zwei Wasserstoff-Brennstoffzellen-Projekte zur Verfügung stellt. Von dieser Summe gehen 9,5 Millionen Dollar an ein 28,9 Millionen Dollar schweres Entwicklungsprojekt der Firma Cellex Power Products aus Richmond mit dem Ziel, eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelleneinheit für Gabelstapler zu entwickeln. Die andere Hälfte geht an ein 28 Millionen Dollar schweres Projekt der Firma General Hydrogen, ebenfalls mit Sitz in Richmond, die eine kompaktes Brennstoffzellen-Modul für Industriefahrzeuge sowie die dazugehörige Automatisierungstechnik und das Flüssigkeitsmanagement entwickeln will.
PS
Interessante Projekte Clean Energy Partnership (CEP)
HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch)
European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)
www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.Erhalten Sie aktuell und kostenfrei eine Übersicht über die neuen Artikel in HyWeb! Schicken Sie uns dazu Ihren Namen, Firma und E-Mailadresse an webmaster@HyWeb.de