HyWeb - Gazette
Der Newsletter
von L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV)
· 3. Quartal 2004 8. Jahrgang
ã L-B-Systemtechnik GmbH
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Interessante Projekte HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch) European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)
www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.
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Impressum
Redaktion Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbH (LBST), webmaster@HyWeb.de Artikel AFH - Association Française de l'Hydrogène
DWV - Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV)
MA - Matthias Altmann, LBST
VB - Volker Blandow, LBST
JS - Jörg Schindler, LBST
RW - Reinhold Wurster, LBST
PS - Patrick Schmidt, LBST
WW - Werner Weindorf, LBST
WZ - Werner Zittel, LBST
UB - Ulrich Bünger, LBST
LR - Lutz Reichelt, LBSTAnschrift siehe Impressum HyWeb
weitere Newsletter The Hydrogen & Fuel Cell Letter (in englisch) Clean Fuels and Electric Vehicles Report (in englisch)
NHA Advocate (in englisch)
Fossile News Gazette Aktuelles über sich verknappende fossile Energieressourcen auf der Seite www.energiekrise.de
Monthly Technology Updates (in englisch) von Fuel Cells 2000
Fuel Cell Industry Report (in englisch)
Mitarbeiter übernehmen L-B-Systemtechnik
HyWeb, 30.09.04: Die Mitarbeiter der L-B-Systemtechnik (LBST) aus Ottorbunn/München, international anerkannte Strategie- und Technologieberater für nachhaltige Energie- und Verkehrssysteme, haben die Firma von den Erben von Dr. Ludwig Bölkow übernommen.Dr. Ludwig Bölkow, Gründer und langjähriger Geschäftsführer des größten deutschen Luft- und Raumfahrtkonzerns MBB, heute EADS, hat die LBST im Jahr 1982 mit dem Ziel gegründet, Ideen und Strategien für die Einführung globaler, nachhaltiger Energiesysteme auf der Basis von Wasserstoff als Energieträger und –speicher zu entwickeln. Im Lauf der 1990er Jahre entwickelte sich die LBST von der gemeinnützigen Ideenschmiede zum kommerziellen Berater. Nach dem Tod von Herrn Bölkow im Alter von 91 Jahren am 25. Juli 2003 war die finanzielle und strategische Zukunft der LBST unklar. Mit Wirkung im August dieses Jahres haben die Mitarbeiter der LBST das Eigentum an der Firma übernommen.
„Die LBST ist jetzt in einer guten Position, um strategische Entscheidungen zu treffen, mit denen wir uns optimal an die Gegebenheiten des dynamisch wachsenden Markts Wasserstoff und Brennstoffzellen anpassen. Wir danken allen unseren Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen und werden ihre Bedürfnisse jetzt noch besser befriedigen“, sagte Jörg Schindler, Geschäftsführer und Partner der LBST.
MA
Hydrogen & Fuel Cell Information Day and Brokerage Event zieht über 380 europäische Experten aus Industrie und Forschung an
HyWeb, 30.09.04: Am Montag, den 20. September 2004 haben die Europäische Kommission und die European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform (HFP) einen Information Day and Brokerage Event on Hydrogen and Fuel Cells in Brüssel organisiert. Zielsetzung war die Informationsvermittlung und die Unterstützung interessierter Kreise bei der Entwicklung von Projektvorschlägen im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen, die bis 8. Dezember im Rahmen der vier offenen Ausschreibungen (call for proposal) unter dem 6. Rahmenprogramm für Forschung, technische Entwicklung und Demonstration eingereicht werden können. 58 potenzielle Projekte wurden in vier parallelen Sitzungen vorgestellt. Die Themen reichten von Hoch- und Niedertemperatur-Brennstoffzellen üvber Wasserstofferzeugung und -spiecherung bis zu Demonstrationsprojekten. Über 380 Teilnehmer aus 27 Ländern kamen zusammen zu diesem I&B Event, der von vielen als "Schlüsselelement zur Information und zur Vermittlung von potenziellen Industrie- und Forschungspartnern" bezeichnet wurde.Die von den Mitgliedern der Europäischen Kommission in der Informations-Sitzung gemachten Präsentationen sowie alle Präsentationen aus den parallelen "Brokerage"-Sitzungen sind jetzt auf der Webseite der HFP verfügbar unter www.HFPeurope.org. Auch eine Zusammenfassung der Schlussfolgerungen der parallelen Sitzungen ist dort verfügbar.
Ein weiterer Informationstag wurde am 22. September von der Generaldirektion Verkehr&Energie (DG TREN) speziell für den Call FP6-2004-TREN-3 organisiert. Die gehaltenen Präsentationen sind hier verfügbar.
MA
"Wenn wir unser gegenwärtiges Niveau an Mobilität aufrechterhalten wollen, ist der langfristige Übergang zu Wasserstoff als Energieträger eine absolute Notwendigkeit. Der Übergang erfordert Zeit – und das macht es nur umso wichtiger, jetzt anzufangen. Unser Fortschritt in der Entwicklung von Wasserstoffmotoren macht uns zuversichtlich, dass der Weg zum Markt ein kurzer ist."
Klaus Scheuerer, Beauftragter des Vorstandes für Verkehr und Umwelt der BMW AG, World Nuclear Association Annual Symposium, London, 8.-10. September 2004; Übersetzung: LBST
Studien
"Life Cycle Analysis results of fuel cell ships - Recommendations for improving cost effectiveness and reducing environmental impacts"
[pdf, 640 kB]
L-B-Systemtechnik GmbH, MTU Friedrichshafen GmbH
July 2004Artikel/Vorträge
Overview of Trials and Demonstrations of Hydrogen in Transportation in Europe [pdf, 3.6 MB]
R. Wurster, L-B-Systemtechnik, Hydrogen and Fuel Cell Futures – the transition to sustainable transport energy
12 –15 September 2004, Perth, Western AustraliaInternational Policies and Strategies for Sustainable Transport Energy with a Focus on Europe and on Hydrogen and Fuel Cells [pdf, 2.6 MB]
R. Wurster, L-B-Systemtechnik, Hydrogen and Fuel Cell Futures – the transition to sustainable transport energy
12 –15 September 2004, Perth, Western AustraliaStudien, Vortragsfolien und Artikel im Bereich "Wissen" unter "Artikel/ Abstracts".
Hydrogen & Fuel Cell information day and brokerage event: all presentations online
HyWeb, 04-09-27: On Monday, September 20, 2004, the European Commission and the European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform (HFP) organized an information day and brokerage event on hydrogen and fuel cells. The objective was to support stakeholders to develop proposals in this area to be submitted until December 8, 2004, in the framework of the four open calls. All presentations given by EC representatives during the information section, and all presentations of project outlines given by stakeholder in the brokerage section are now available on the website of the HFP under www.HFPeurope.org.A second information day was organized by the EC, Directorate Transport&Energy (DG TREN), on September 22, 2004, specifically on the call FP6-2004-TREN-3. The presentations given there are available here.
MA
Erstes Brennstoffzellen-Auto in der südlichen Hemisphäre
HyWeb, 27.09.2004: Mitte September dieses Jahres wurde parallel zur Indienststellung von drei Citaro Brennstoffzellen-Busse ein ebenfalls aus dem Haus DaimlerChrysler stammender F-Cell in Perth, Australien, seiner Bestimmung übergeben (siehe auch nachfolgender Artikel). F-Cell ist die brennstoffzellenbetriebene Variante der A-Klasse mit langem Radstand der Marke Mercedes-Benz. DaimlerChrysler plant insgesamt 60 Einheiten des F-Cells für erste Flottenversuche bereitzustellen. Ein Fahrzeug ging im Dezember 2003 an Tokyo Gas und im April an Bridgestone Corp, ebenfalls in Tokyo. UPS betreibt seit Februar 2004 ein F-Cell im innerstädtischen Zustelldienst. Im Juli 2004 gingen der erste von insgesamt sechs F-Cells in Singapur auf die Straße. Diese werden in Fuhrparks verschiedener Firmen sowie einer Regierungsbehörde eingesetzt. Fünf von insgesamt zehn F-Cells wurden im gleichen Jahr am 18. Juli an das Kanzleramt, Telekom und Bewag/Vattenfall Europe übergeben. Dieser Flottenversuch ist Teil der Berliner Clean Energy Partnership (CEP). Am 13. August 2004 ging der erste F-Cell an das kalifornische South Coast Air Quality Management District (AQMD).Parallel dazu eröffnete DaimlerChrysler eine Servicewerkstatt speziell für Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Berlin und Singapur.
Im F-Cell ist das gesamte Brennstoffzellen-System im Sandwich-Boden des Fahrzeuges untergebracht. Die Tanks speichern den Wasserstoff gasförmig bei einem Druck von 35 MPa (350 bar). Die Reichweite wird von DaimlerChrysler mit 150 km angegeben. Der Wasserstoffverbrauch beträgt 4.2 l Dieseläquivalent pro 100 km. Der Elektromotor hat eine Leistung von 65 kW und ein Drehmoment von 210 Nm. Das Fahrzeug beschleunigt von 0 auf 100 km/h in ca. 16 Sekunden und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 140 km/h. Der Betrieb des F-Cell erfolgt ohne schädliche Emissionen. Der F-Cell ist auch während der Fahrt extrem leise. Der Kaltstart an einem kühlen Frühlingsmorgen in Perth dauerte ca. 10 Sekunden. Nachfolgende Starts benötigten nur noch die halbe Zeit bis zur Fahrbereitschaft.
DaimlerChrysler bietet den F-Cell Regierungen, Firmen und Universitäten auf Leasingbasis an für 5.000 EUR im Monat.
Insgesamt 100 Brennstoffzellen-Fahrzeuge (Pkw und Busse) werden Ende 2004 weltweit von DaimlerChrysler in Betrieb sein.
PS
Start der Citaro Brennstoffzellenbusse in Perth, Western Australia
HyWeb, 27.09.04 (Revision 04.11.04): Aus Anlass der Eröffnungsveranstaltung am 12. September sagte der Premierminister von Western Australia, Geoff Gallop, dass die Landesregierung das Demonstrationsprojekt mit 8 Millionen AUS-$ (4,57 Millionen EUR) und die australische Bundesregierung mit weiteren 2,5 Millionen AUS-$ (1,43 Millionen EUR) fördert. Ebenfalls beteiligt sind die Firmen DaimlerChrysler und BP Australia.
Foto: LBST
Die Busse kosteten das Stück 1,25 Millionen EUR. Es wird erwartet, dass diese mindestens 18 kg Wasserstoff auf 100 km benötigen. Das kg Wasserstoff kostet 21 AUS-$ (12 EUR).
Die drei Brennstoffzellen-Busse werden auf verschiedenen Routen im Stadtzentrum von Perth eingesetzt, u.a. auf der innerstädtischen Ringlinie. Das Demonstrationsvorhaben wird durch Experten der Murdoch Universität begleitet.
Der für die Busdemonstration benötigte Wasserstoff fällt als Nebenprodukt in BPs Raffinerie in Kwinana an. Eine neu gebaute Pipeline befördert den Wasserstoff zur nahegelegenen Aufbereitungsanlage von BOC. Anschließend wird der 99.999% reine Wasserstoff die etwa 30 km bis zum Malaga Busdepot in Perth via Druckgasröhren-Trailer bei einem Speicherdruck von 16,5 MPa transportiert. Die Betankung von Wasserstofffahrzeugen erfolgt mittels eines Booster-Kompressors, der den Wasserstoff vom lokalen 30 MPa-Druckspeicher auf den benötigten Befüllungsdruck bringt um die 35 MPa-Druckspeicher an Bord der Fahrzeuge zu beladen. Eine Befüllung reicht in Abhängigkeit des Routenprofils für ca. 200 km aus. Auf der Circle-Line in Perth wird eine Reichweite von deutlich mehr als 200 km erwartet.
Foto: LBST
Die Perth-Busse vervollständigen die 30 Mercedes-Benz Citaro Busse, die bereits im Rahmen des CUTE-/ECTOS-Projektes in 10 europäischen Städten fahren: Amsterdam, Barcelona, Hamburg, London, Luxembourg, Madrid, Porto, Reykjavik, Stockholm and Stuttgart. Die im Citaro eingesetzte Brennstoffzelle stammt von Ballard. Peking plant für 2005 ein Demonstrationsvorhaben mit weiteren drei Citaro Brennstoffzellen-Bussen. Insgesamt werden im kommenden Jahr dann 36 Citaro Brennstoffzellen-Busse in 11 Ländern fahren.
Laut dem australischen Umweltminister Ian Campbell würde der Ersatz sämtlicher australischen Busse durch Wasserstoffusse die CO2-Emissionen im Straßenverkehr um 2,7% reduzieren.
RW/PS
Utsira Wasserstoff-Hybrid-System eingeweiht
HyWeb, 22.09.04: Die norwegische Insel Utsira ist seit Juli 2004 Prüfstand für ein autarkes Wind-Wasserstoff-System, das zehn Haushalte auf der Insel ganzjährig mit Strom versorgen soll. Das Hybrid-System besteht aus zwei Enercon Windkraftanlagen à 600 kW, einem 48 kW (10 Nm³/h) Elektrolyseur von NorskHydro sowie einem Schwungrad von Enercon mit 5 kW. Strom aus Windkraft wird direkt in das Inselnetz eingespeist.
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Überschussstrom wird durch Elektrolyse von Wasser in Form von Wasserstoff gespeichert. Darüber hinaus gehender Stromüberschuss wird in das restliche Inselnetz eingespeist. Für die Wasserstoffspeicherung steht ein 20 MPa (200 bar) Druckspeicher mit insgesamt 2.400 Nm³ zur Verfügung. Ist die Stromnachfrage der 10 Versuchshaushalte höher als das Windangebot, so erfolgt eine Rückverstromung des Wasserstoffes via Brennstoffzelle (10 kWe), bzw. H2-Verbrennungsmotor (55 kWe). Das Schwungrad dient zur Aufrechterhaltung eines stabilen Netzes. Bei gerade einmal 10 Haushalten würde andernfalls bereits das Einschalten eines einzelnen Föhns zu Spannungsschwankungen im Versuchsnetz führen.
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Projektziel ist die neuesten Technologien und ihre Interaktion in einem begrenzten Netz unter realen Einsatzbedingungen zu validieren. Projektpartner sind NorskHydro und Enercon gefördert durch öffentliche Gelder der norwegischen Regierung.
Utsira ist besonders geeignet für einen derartigen Versuch. Der Wind weht das ganze Jahr hindurch bis auf drei oder vier Tage. Von den 240 Einwohnern auf einer Fläche von 6,15 km² wurden 10 Haushalte ausgewählt an dem Projekt teilzunehmen. Deren Jahresspitzenlast liegt bei 40 kW. Die Jahresspitzenlast der gesamten Insel liegt bei ca. 900 kW und einem Jahrsenergiebedarf von 2,5 GWh. Ein 17,5 km langes Seekabel 22 kV/5 MW verbindet die Insel mit dem Festland, so dass darauf als Backup zurückgegriffen werden kann.
Zwei bis drei Jahre soll der Feldversuch auf der Insel Utsira noch mindestens laufen.
Die japanische Insel Yakushima verfolgt ebenfalls den Traum der Freiheit jeglicher Emissionen. Dieser Tage wurde dort die erste Wasserstofftankstelle eröffnet für den den Betrieb von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen.
PS
Italien: Wasserstoffanlagen zugelassen für Grüne Zertifikate
HyWeb, 22.09.04: Das neue italienische Energiegesetz wurde am 13. September mit einer wichtigen Referenz auf Wasserstoff in §71 veröffentlicht. Danach sind unter bestimmten Bedingungen Anlagen, die Wasserstoff als Sekundärenergieträger verwenden, empfangsberechtigt für Grüne Zertifikate. Der Originalgesetzestext findet sich im Wortlaut hier (italienischer Text).PS
Honda präsentiert Brennstoffzellen-Roller
HyWeb, 22.09.04: Der weltweit größte Motorradhersteller, Honda Motor Co., stellte jetzt den Prototypen eines Brennstoffzellen-Rollers (sogenannte 'Scooter') der 125 cm³-Klasse. Vor allem in Asien ist diese Klasse beliebt bei Berufspendlern. Honda hat damit sein Brennstoffzellen-Know-How aus dem Kfz-Bereich auf kleinere Anwendungen erweitert. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat das Potenzial die lokalen Emissionen praktisch auf Null zu reduzieren, was vor allem in städtischen Ballungsgebieten von Vorteil ist. Hauptkonkurrenten von Honda sind im Motorradsegment Suzuki Motor Corp. und Yamaha Motor Co.Zeitgleich stellte Honda auch einen Roller mit Hybridantrieb vor, der auf dem aktuellen Modell Dio Z4 basiert. Ein Elektromotor unterstützt dabei einen konventionellen 50 cm³ Verbrennungsmotor. Laut Honda verringern sich so die CO2-Emissionen um bis 37% gegenüber dem Serien-Dio. Der Wirkungsgrad steigt um Faktor 1,6. Mit dem Hybrid-Prototypen spielt Honda seine Kompetenzen im Bereich Hybridtechnologie in einem Marktsegement aus, in dem bisher keine seiner Konkurrenten über entsprechendes Know-How verfügen. In Sachen Hybridtechnologie ist zwar Toyota Technologieführer, die stellen jedoch weder Motorräder noch Roller her.
Honda machte weder zum Brennstoffzellen- noch zum Hybrid-Scooter Angaben über Markteinführung oder Preise.
Honda hat allein im Geschäftsjahr 2003 etwa 9,2 millionen Einheiten verkauft, nahezu 14% als im Vorjahreszeitraum. Eine steigende Nachfrage erwartet Honda aus dem chinesischen und europäischen Raum.
Der amerikanische Hersteller Vectrix will 2006 einen Motorroller mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt bringen. Eine 800 W-Brennstoffzelle in Verbindung mit einem Akku sorgt für Fahrleistungen, die mit denen eines konventionellen Rollers vergleichbar sind. So gibt Vectrix Höchstgeschwindigkeiten von über 100 km/h an.
Der italienische Hersteller Aprilia hat bereits Anfang 2002 einen Brennstoffzellen-Roller vorgestellt (HyWeb, 02.05.2002).
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Prototyp Honda Brennstoffzellen-Roller (Foto: Honda Motor Co.)
PS
US-DoE stoppt Benzinreformierung für Brennstoffzellenautos
HyWeb, 18.08.04: Das US-amerikanische Energieministerium hat die letzten zehn Jahre Forschung und Entwicklung von Benzinreformern für Brennstoffzellenfahrzeuge als eine Option zur Erleichterung des Übergangs zu einer Wasserstoffwirtschaft gefördert. Eine "Go/No-Go"-Entscheidung über die Weiterfürhrung dieser Forschung war für Juni 2004 angesetzt worden. Das Ministerium führte eine Überprüfung und Analyse der Reformeraktivitäten durch und kam auf der Basis des aktuellen Entwicklungsstands zu dem Schluss, dass es unwahrscheinlich sei, dass Onboard-Reformer (d.h. Reformer, die im Fahrzeug Benzin in Wasserstoff umwandeln) ausreichend verbessert werden können, um den Übergang in eine Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. Die Entscheidung basiert auf mehreren, wesentlichen Schlussfolgerungen:Eine detaillierte Erklärung dieser Entscheidung und des Prozesses, der dazu geführt hat, sind in dem DoE Decision Team Committee Report On-board Fuel Processing Go/No-Go Decision enthalten, der hier (275 kB, pdf) verfügbar ist.
- Reformertechnologien erfüllen bisher die technischen und ökonomischen Ziele nicht.
- Es gibt keinen klaren Entwicklungspfad hin zur Erreichung der noch anspruchsvolleren Ziele, die für die volle Integration in Brennstoffzellenautos notwendig sind.
- Es gibt kein Interesse von Seiten der amerikanischen Automobilindustrie.
- Konkurrenztechnologien sind heute verfügbar; außerdem sind nur geringe Effizienz- und Emissionsvorteile eines Brennstoffzellenautos mit onboard Benzinreformierung gegenüber einem Benzin-Hybridauto zu erwarten.
MA
Renault übernimmt 10% von Nuvera für Zusammenarbeit bei Benzinreformierung für Brennstoffzellenautos
HyWeb, 18.08.04: Am 19. Mai haben Renault und Nuvera Fuel Cells, Inc., ein Abkommen unterzeichnet, das ihre Partnerschaft stärkt und die Zusammenarbeit in der Brennstoffzellenforschung und -entwicklung fortführt. Das Abkommen gibt Renault einen 10%igen Anteil an Nuvera durch eine Kapitalerhöhung, definiert die Bestandteile eines Forschungsvertrags und gibt Renault die Lizenzen zur Nutzung von Nuvera-Technologie.Renault und Nuvera einigten sich auf die Details eines neuen 4-Jahres-Forschungsvertrags, der Renault die Nutzung von Nuvera-Technologien in Autos und leichten Nutzfahrzeugen erlaubt. Dieser Vertrag verlängert einen früheren Vertrag aus dem Jahr 2002 über die Entwicklung eines Kohlenwasserstoffreformers, der an Fahrzeuganwendungen angepasst ist. Der onboard-Reformer wandelt Benzin in Wasserstoff um, das in der Brennstoffzelle genutzt wird. Der alte Vertrag endet diese Jahr mit der Lieferung eines Prototypreformers von Nuvera an Renault.
"Die Vereinbarung versetzt uns in die Lage, eine aktive Rolle in der Entwicklung von Reformat-Brennstoffzellen zu spielen", sagte Pierre-Alain de Smedt, Renaults Executive Vice President for Industry and Technology.
MA
Studien
"Potential of hydrogen as a fuel for transport in the long term (2020 to 2030)"
Study carried out by L-B-Systemtechnik on behalf of the EC-Joint Research Centre, Institute for Prospective Technological, Seville, Spain
March 2004Artikel/Vorträge
"FCSHIP: Environmental Impacts and Costs of Hydrogen, Natural Gas and Conventional Fuels for Fuel Cell Ships", 15th World Hydrogen Energy Conference, Yokohama / Japan, June 27 – July 2, 2004,
M. Altmann, W. Weindorf, R. Wurster [LBST], Dr. Helle Brit Mostad [Norsk Hydro], Martin Weinberger, Dr. Gerhard Filip [MTU Friedrichshafen]
Manuscript (150 kB)
Transparencies (420 kB)
"AcceptH2: Public Acceptance and Economic Preferences Related to Hydrogen Transport Technologies in Five Countries", at the 15th World Hydrogen Energy Conference, Yokohama, Japan, June 27 - July 2, 2004
Matthias Altmann, Patrick Schmidt, Reinhold Wurster [LBST], Tanya O’Garra, Dr. Susana Mourato [Imperial College London], Lisa Garrity [Murdoch University], Simon Whitehouse [Gov. Western Australia], Dr. Cornelia Graesel, Anne Beerenwinkel [Universität des Saarlandes]
Manuscript (55 kB)
Transparencies (540 kB)"Well-to-Wheel Analysis of Energy Use and Greenhouse Gas Emissions of Advanced Fuel/Vehicle Systems - A European Study - Results" [pdf, 275 kB], June 28, 2004 at the 15th World Hydrtogen Energy Conference, Yokohama, Japan
Raj Choudhury, Trudy Weber [General Motors], Jörg Schindler, Werner Weindorf, Reinhold Wurster [LBST]"Towards a European Hydrogen Roadmap" [pdf, 2 MB]
at the Conference Hydrogen in Europe - Towards a consistent Policy Framework for Sustainable Energy and Mobility, Bruges, Belgium, June 23/24, 2004
Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbHVortragsfolien und Artikel im Bereich "Wissen" unter "Artikel/ Abstracts".
Info-Börse zu Wasserstoff- und Brennstoffzellenprojekten der EU
HyWeb, 23.07.04: Das Sekretariat der Europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologieplattform (HFP) lädt am 23. und 24. September 2004 zu einer Info-Börse nach Brüssel ein. Es wird allgemeine Informationen sowie Gesprächsmöglichkeiten zu allen laufenden Aufrufen zur Abgabe von Projektvorschlägen zu den Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen geben.Alle „Calls“ haben am 8. Dezember 2004 ihren Einreichungsschluß. Während der Veranstaltung geben Kommissionsvertreter praktische Hinweise zu Projektanträgen und Richtlinien. Weiterhin stellen sich Projekte vor die noch Partner suchen und umgekehrt. Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Veranstaltung findet die Börse jetzt zum 2. Mal statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 400 Personen begrenzt, es gilt das Windhundprinzip, die Anmeldung muss bis zum 27. August erfolgen.
Weitere Infos: www.HFPeurope.org
Informationen zu den "Calls": http://fp6.cordis.lu/fp6/calls.cfm
Info-Veranstaltung zur Industriemesse SIF 2004 in Shanghai
HyWeb, 23.07.04: Auf der Shanghai Industrial Fair (SIF 2004) vom 4.-9. November 2004 wird es in Zusammenarbeit mit dem Chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie – MOST – erstmalig einen Gemeinschaftsstand zu erneuerbaren Energien, Wasserstoff und Brennstoffzellen geben.Um über die Möglichkeiten und Perspektiven der Teilnahme an dieser Messe zu informieren, lädt die Starnberger Agentur FAIR-PR zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 18. August 2004 um 11.00 Uhr in das Hotel Le Meridien (direkt am Münchner Hauptbahnhof) ein.
Der Gemeinschaftsstand „Renewable Energies China incl. Hydrogen and Fuel Cells” richtet sich vor allem an kleinere und mittelständische Unternehmen denen mit einer Beteiligung auf der Messe ein guter Einstieg für Geschäftskontakte nach China geboten wird. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem MOST ist in diesem Zusammenhang von großem Wert, denn ohne entsprechende Referenzen läuft im Asiengeschäft wenig. Die Einladung des MOST befördert alle Teilnehmer automatisch in den Status des "freundlichen Bekannten".
Weitere Informationen unter: http://www.fair-pr.com/china2004/index.php
vb
"Fuel Cell Box" Schüler-Wettbewerb entschieden
HyWeb, 23.07.04: Die Würfel im "Fuel Cell Box" Schülerwettbewerb sind gefallen: NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft nahm im Rahmen des vierten Jahrestreffens des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW in Marl die Preisverleihung vor. Fünf Schülerteams hatten sich in der Endrunde durchgesetzt. Bei dem von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW in Kooperation mit der Lübecker "h-tec" Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH und Fuel Cell Europe durchgeführten Wettbewerb musste mit Hilfe eines Brennstoffzellen-Baukastens ("Fuel Cell Box") die Stromversorgung eines Handys sichergestellt werden.Als Schirmherrin des Schülerwettbewerbs betonte Ministerin Kraft bei der Preisverleihung: "Wer fit für die Zukunft sein will, muss vielseitig gebildet sein, innovativ denken und kreativ handeln. Und genau das haben die Jugendlichen bewiesen. Ich bin begeistert von den professionellen und kreativen Umsetzungen der Schülerinnen und Schüler. Sie zeigen, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Freude und Ideenreichtum mit der zukunftsweisenden Brennstoffzellen-Technik auseinander gesetzt haben."
Für die Endrunde des Wettbewerbs hatten sich rund 500 Schülerinnen und Schüler beworben. Von den 20 in die Endrunde gekommenen Teams wurden fünf Siegerteams für ihre herausragenden Arbeiten gekürt:
- Matthias Böckling und Thomas Nolden von der Freiherr-vom-Stein-Realschule aus Krefeld
- Marcus Müller, Fabian Sonnenburg und Pascal Steingrube vom Franz-Meyers-Gymnasium aus Mönchengladbach
- Sonja Eichbaum, Annika Grundhöfer und Aniela Scheffzyk von der Gesamtschule Königsborn aus Unna
- Stefan Premke und Thorben Hülsdünker von der Marienschule aus Lippstadt
- Christian Schmitz und Clemens Domnick vom Andreas-Vesalius-Gymnasium aus Wesel
Als Preise überreichte Ministerin Kraft den Teams je ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modellauto "HyRunner" der Firma h-tec. Die von der Firma Vodafone D2 GmbH, Niederlassung Ratingen gestifteten Handysets können die Teams ebenfalls behalten.
Weitere Infos und Siegerfotos: www.fuelcellbox.de
DaimlerChrysler und Ford kaufen Ballard Power Systems AG
HyWeb, 23.07.04: In einem Joint-Venture zwischen Ford und DaimlerChrysler geht die deutsche Ballard Power Systems AG in Kirchheim-Nabern vollständig in den Besitz der beiden Automobilunternehmen über. Bislang hatte Ballard Power Systems Inc. aus Vancouver 50,1% der Anteile der deutschen Tochter gehalten. Diese Anteile werden von Ford und DaimlerChrysler im Zuge eines Aktientausches übernommen. Danach besitzen beide Firmen jeweils 50% des Joint Ventures und sind damit alleinige Eigentümer der Ballard Power Systems AG.Ballard Vancouver wird sich zukünftig auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks sowie auf Komponenten für den elektrischen Fahrzeugantrieb konzentrieren. Die Integration der Systeme -und damit schlussendlich auch der Einbau ins Fahrzeug- liegt nun vollständig in der Hand der Automobilfirmen. Im Hinblick auf die Entwicklung eines Serienfahrzeugs sicher eine strategisch wichtige Entscheidung, denn das Antriebssystem ist eine wichtige Kernkompetenz eines jeden Fahrzeugherstellers. Das Brennstoffzellensystem im Fahrzeug ist analog zum heutigen Verbrennungsmotor zu sehen, der Elektromotor ist zwar eine wichtige Komponente doch bedarf es für dessen Weiterentwicklung nicht erheblicher Ressourcen.
Teil der Vereinbarung (bislang ein Memorandum of Understanding) ist auch die weitere finanzielle Unterstützung der Entwicklung der nächsten zwei Generationen von Brennstoffzellen-Stacks bei Ballard in Vancouver. Hierzu wird das Joint Venture Aktienanteile von Ballard Power Systems, Vancouver, im Wert von etwa 30 Millionen Euro erwerben.
vb