HyWeb - Gazette
Der Newsletter von L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) ·3. Quartal 2003 7. Jahrgang ã L-B-Systemtechnik GmbH
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Interessante Projekte HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch) European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)
www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)Übersicht deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenprojekte (in englisch)
www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.Brennstoffzellenantrieb für städtische Nutzfahrzeuge Bayerischer Brennstoffzellen-Bus
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Impressum
Redaktion Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbH (LBST), webmaster@HyWeb.de Artikel AFH - Association Française de l'Hydrogène
DWV - Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV)
MA - Matthias Altmann, LBST
VB - Volker Blandow, LBST
JS - Jörg Schindler, LBST
RW - Reinhold Wurster, LBST
WW - Werner Weindorf, LBST
WZ - Werner Zittel, LBST
UB - Ulrich Bünger, LBST
LR- Lutz Reichelt, LBSTAnschrift siehe Impressum HyWeb
weitere Newsletter The Hydrogen & Fuel Cell Letter (in englisch) Clean Fuels and Electric Vehicles Report (in englisch)
NHA Advocate (in englisch)
Fossile News Gazette Aktuelles über sich verknappende fossile Energieressourcen auf der Seite www.energiekrise.de
Monthly Technology Updates (in englisch) von Fuel Cells 2000
Fuel Cell Industry Report (in englisch)
- Möglichkeiten der Wasserstoffbereitstellung und das Tankstellennetz der Zukunft [pdf, 2.6 MB]
Session: Das Rennen um den Motor der Zukunft - Wasserstoff, Brennstoffzelle auf dem Durchbruch?
Hessischer Mobilitätskongress 2003, Congress Center Messe Frankfurt, 19. September 2003, Reinhold Wurster, L-B-Systemtechnik, Ottobrunn und Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV)- Life Cycle Analysis of Hydrogen Fuel [pdf, 290 kB]
European Hydrogen Energy Conference, September 2-5, 2003, Grenoble, France, Jörg Schindler, L-B-Systemtechnik, OttobrunnVortragsfolien im Bereich "Wissen" unter "Artikel/ Abstracts".
"Die Wasserstoffwirtschaft ist kein Ziel an sich. Sie sollte nur als Teil einer sicheren und auf erneuerbaren Energien basierenden Energiezukunft in Betracht gezogen werden. Wenn Wasserstoff aus fossilen oder nuklearen Energien stammt, ist er völlig inkompatibel mit einer nachhaltigen Energiepolitik. [...]
Ohne regenerative Energiebereitstellung, konkrete finanzielle Verpflichtungen und ohne ernsthafte Politik zur Energieeinsparung läuft Europa Gefahr, Wasserstoff zu diskreditieren, seine eigene Entwicklung zu behindern und durch die fortgesetzte Nutzung fossiler Energien und Wasserstoff aus Kernenergie die Umwelt weiter zu schädigen."
Claude Turmes, MEP (Déi Gréng - Luxemburg, Energiepolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz im Europäischen Parlament), Pressemitteilung, 10. September 2003
Strategie der EU für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft
HyWeb, 19.09.03: "Sind Sie bereit für die Energie der Zukunft?" fragt die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung vom 10. September, die im Folgenden widergegeben wird.Am 10. September legten der Kommissionspräsident Romano Prodi, die Vizepräsidentin Loyola de Palacio und der Kommissar für Forschung, Philippe Busquin, in Brüssel eine Mitteilung über Maßnahmen zur Schaffung einer europäischen Partnerschaft für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik vor. Diese Partnerschaft soll von einem Beratungsgremium geleitet werden, das einen Wasserstoffforschungsplan entwerfen wird. Die Partnerschaft wird alle wichtigen, am Wasserstoff interessierten privaten und öffentlichen Kreise auf EU-Ebene umfassen. Auch wird die Kommission Forschungsprojekte zur Entwicklung und Einführung der Wasserstofftechnik bezuschussen. Sie wird gemeinsame öffentlich-private Initiativen zur Kommerzialisierung und Unternehmensentwicklung unterstützen. Sie wird für einen konsequenten politischen Rahmen sorgen, eine realistische Einführungsstrategie festlegen, die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet sowie die Ausbildung, Schulung, Informationsmaßnahmen und Verbreitung von Ergebnissen in diesem FuE-Bereich fördern. Zeitplan, Festlegung der Struktur und Aufgabenbeschreibung für das Beratungsgremium sowie Aufforderung zur Anmeldung von Interesse an der Teilnahme am Beratungsgremium werden bereits im Oktober 2003 vorliegen.
Präsident Prodi formulierte es so: Wie effizient unsere Motoren und Kraftwerke auch sein mögen, wenn wir weiterhin im bisherigen Tempo Energie verbrauchen, dann müssen künftige Generationen den Preis dafür zahlen. Wasserstoff kann ein Teil der Lösung sein. Es ist ein viel versprechender Energieträger, aber sein Potenzial muss noch voll erschlossen werden. Dies erfordert einen festen politischen Willen und mehr Mittel. Wir werden diese Herausforderung bewältigen. Unser Ziel ist ein schrittweiser Übergang hin zu einer vollständig integrierten Wasserstoffwirtschaft im Laufe weniger Jahrzehnte. Wir fühlen uns diesem Ziel uneingeschränkt verpflichtet und werden entsprechend handeln.
Die Vizepräsidentin De Palacio fügte hinzu: Wasserstoff und Brennstoffzellen sind der Schlüssel dazu, dass wir das Ziel der EU erreichen, bis 2020 20 % aller Kfz-Kraftstoffe durch alternative Kraftstoffe zu ersetzen. Sie können zur Verringerung der Abhängigkeit der Europäischen Union vom Öl und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wir haben eine Vision für die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft: Jetzt müssen wir mit am Wasserstoff interessierten privaten und öffentlichen Kreisen und mit unseren internationalen Partnern einschließlich der USA und Japan zusammenarbeiten, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
In naher Zukunft werden Wasserstoff und Brennstoffzellen helfen, die Probleme im Zusammenhang mit sicherer Energieversorgung, Umweltauswirkungen und Klimawandel sowie einer stärker dezentralisierten Energieerzeugung zu lösen, erklärte der Kommissar Busquin. Durch politische Initiativen der EU und viele von ihr bezuschusste Projekte werden Forschung, Entwicklung und Demonstration von Wasserstoff- und Brennstoffzelltechniken bereits vorangetrieben. Doch jetzt müssen wir zum nächsten Schritt übergehen und die Einführung dieser Techniken fördern. Dabei handelt es sich nämlich um herausragende Beispiele von Speerspitztechnologien', die der Union helfen, sich ihrem Ziel einer nachhaltigen, wissensgestützten Wirtschaft anzunähern.
Lokomotive oder Schlusslicht
Während die USA und Japan ihre Investitionen in wasserstoffbezogene Forschung und Entwicklung beträchtlich erhöhen und dabei eine aktive Koordination mit privaten Partnern pflegen, bleibt die öffentliche europäische Unterstützung durch die EU und die Mitgliedstaaten auf deutlich niedrigerer Stufe stehen und außerdem aufgesplittert. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Mittel erhöht und die Anstrengungen gut koordiniert werden, um eine kritische Größe zu erreichen und diese wichtigen Zukunftstechnologien effizienter zu entwickeln.
Daher hatte die Kommission im letzten Jahr beschlossen, ihr Engagement mit der Einsetzung einer hochrangigen Gruppe für Wasserstoff- und Brennstoffzellen zu verstärken, die eine integrierte europäische Vision der Rolle erarbeiten sollte, die Wasserstoff und Brennstoffzellen hinsichtlich des Zugangs zu einem sicheren und nachhaltigen Energieträger und der Verwirklichung seines Potenzials spielen könnten. Die Gruppe bestand aus hochrangigen Vertretern verschiedener, an diesen Technologien interessierter Wirtschaftszweige und Forschergruppen aus ganz Europa.
Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Gruppe wurden am 16./17. Juni 2003 auf der großen europäischen Konferenz Die Wasserstoffwirtschaft - ein Weg zur nachhaltigen Energienutzung erörtert und gebilligt. Die Konferenz führte rund 450 Teilnehmer zusammen, die von hochrangigen Vertretern und Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Wissenschaft und Forschung bis zu anerkannten Vertretern der Zivilgesellschaft reichten.
Eine ehrgeizige Strategie
Es herrschte weit gehende Einigkeit darüber, dass die Gesamtpolitik der Union zur nachhaltigen Entwicklung eine ehrgeizige Strategie auf dem Gebiet des Wasserstoffs und der Brennstoffzellen umfassen müsse. Diese Techniken können nämlich zur Sicherung der Energieversorgung, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen, zu einer sauberen Luft und zur Speicherung und dezentralen Nutzung von Energie beitragen. Auch können sie bei der Diversifizierung der Primärenergieträger und der Erleichterung des Übergangs zu erneuerbaren Energieträgern helfen.
Die wichtigste Empfehlung der hochrangigen Gruppe und der Konferenz im Juni betraf den Aufbau einer europäischen Partnerschaft, die alle wichtigen interessierten Kreise und Initiativen aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenführen soll, die sich für die Formulierung und Umsetzung einer integrierten Wasserstoffstrategie einsetzen wollen.
Ziele und erwartete Leistungen
Hauptziel der europäischen Partnerschaft für die nachhaltige Wasserstoffwirtschaft ist die Erleichterung der Entwicklung und Einführung kostengünstiger, wettbewerbsfähiger europäischer Energiesysteme auf der Grundlage von Wasserstoff und Brennstoffzellen und damit verbundenen Bauteiltechnologien von Weltklasse für Anwendungen im Verkehr sowie bei der ortsfesten und transportablen Energieerzeugung. In Zukunft könnte alles, vom Auto bis zu Kraftwerken und Mobiltelefonen, durch Wasserstoff angetrieben werden.
Umfang und betrieblicher Aufbau der europäischen Partnerschaft sollten eine ausgewogene und aktive Teilnahme der wichtigsten interessierten Kreise (z. B. Industrie, Wissenschaft, Behörden, Zivilgesellschaft) gewährleisten und eine effiziente Koordinierung der europäischen, nationalen, regionalen und lokalen Forschungs-, Entwicklungs- und Einführungsprogramme und -initiativen ermöglichen.
Die Partnerschaft wird zur Schärfung des Bewusstseins für die Marktchancen von Brennstoffzellen und Wasserstoff und für energiepolitische Szenarien beitragen und die künftige Zusammenarbeit sowohl innerhalb der EU als auch weltweit erleichtern. Die europäische Partnerschaft wird auch zur notwendigen Koordinierung und besseren Zusammenarbeit zwischen der europäischen Wasserstoffstrategie und internationalen Initiativen - wie der kürzlich von der US-Regierung vorgeschlagenen internationalen Partnerschaft für die Wasserstoffwirtschaft - beitragen.
Kernbestandteile der integrierten europäischen Wasserstoffstrategie:
Strategischer Forschungsplan zur Festlegung von Leistungszielen, Prioritäten und Zeitplänen, um zu einer erheblichen und koordinierten Steigerung der einschlägigen europäischen technischen und sozioökonomischen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen und der Mittel für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechniken zu gelangen, und zwar von der Grundlagenforschung bis zu Validierungsprogrammen;
Vorschläge für Demonstrations- und Einführungsprojekte mit Vorzeigecharakter;
Ein stimmiger politischer Rahmen für die Bereiche Verkehr, Energie und Umwelt zur Förderung von Technologien, die den politischen Zielen entsprechen;
Eine Einführungsstrategie, zu der ein europäischer Wasserstoffplan und Empfehlungen für politische Maßnahmen gehören;
Öffentlich-private Partnerschaften zur Förderung der Kommerzialisierung und der Unternehmensentwicklung, die verschiedene Organisationen aus Industrie und Finanzwesen zusammenbringen;
Ein Rahmen für den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit;
Ein europaweites Unterrichts- und Ausbildungsprogramm, von Schulen bis zur Forschung von Weltklasse;
Ein Kommunikationszentrum zur Verbreitung von Informationen über all diese Initiativen.
Aufbau und Zeitplan
Zur Erreichung dieser Ziele sollte die europäische Partnerschaft diese neuen Maßnahmen und Initiativen zusammenführen und dabei gegebenenfalls bestehende Projekte und Tätigkeiten in einer Struktur vereinen, die allen wesentlichen Interessengruppen offen steht. Die Partnerschaft sollte von einem Beratungsgremium geleitet und überwacht werden, in dem Fachwissen und Interessen der Beteiligten ausgewogen vertreten sind.
Das Beratungsgremium sollte eine Orientierung dazu vermitteln, wie unter Nutzung bestehender europäischer Initiativen, Netze und Strukturen die genannten Elemente in Angriff genommen und vorangetrieben werden können. Sein Sekretariat würde gemeinsam durch die Kommission und die beteiligten Interessengruppen finanziert. Außerdem könnte die Kommission eine Projektgruppe' aus eigenen Sachverständigen bilden.
Zeitplan, Festlegung der Struktur und Aufgabenbeschreibung für das Beratungsgremium sowie Aufforderung zur Teilnahme am Beratungsgremium könnten bereits im Oktober 2003 vorliegen.
MA
Medienforum Deutscher Wasserstofftag
HyWeb, 19.09.03: Am 1. Oktober findet am Flughafen München, Kempinski Airport Hotel, das Medienforum Deutscher Wasserstofftag, eine Initiative der Linde AG und des VDI-Wissensforums, statt. Namhafte Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - darunter der amerikanische Umwelt-Aktivist und Bestsellerautor Jeremy Rifkin - beleuchten den Treibstoff der Zukunft aus unterschiedlichsten Perspektiven.Das Medienforum Deutscher Wasserstofftag steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Simone Probst, parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, wird "Die Antwort der Bundesregierung auf Wasserstoffstrategien in den USA und in Japan" geben.
Weitere Informationen unter www.wasserstofftag.de.
MA
Akzeptanz von Wasserstoff: AcceptH2 präsentiert Analyse existierender Studien
HyWeb, 19.09.03: Das Anfang des Jahres gestartete Projekt AcceptH2 analysiert die Einstellung der Öffentlichkeit zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen durch Befragungen von Wasserstoffbus-Passagieren.AcceptH2 hat einen ersten Bericht veröffentlicht, der existierende Studien zum Thema analysiert und vergleicht. Acht Studien, die sich direkt mit dem Thema Wasserstoffakzeptanz befassen, werden ebenso analysiert wie viele weitere zu verwandten Themen. Der Bericht (in englischer Sprache) kann unter www.accepth2.com/results/index.html heruntergeladen werden.
Ziuel des Projekts ist es, ökonomische Präferenzen im potenziellen und wirklichen Nutzen von Wasserstoffbussen zu messen. Dazu werden "vorher" und "nachher" Befragungen durchgeführt und ausgewertet in London (Großbritannien), München (Deutschland), Luxemburg, Perth (Australien) und Oakland (Kalifornien, USA). Außerdem wird ermittelt, wie stark die im Linienbetrieb eingesetzten Busse in diesen Städten die Einstellung der Fahrgäste zu Wasserstoffbussen verändern. Faktoren, die den Erfolg und Einfluss der Wasserstoffbusse in den fünf Demonstrationsprojekten erklären, werden analysiert und mögliche Barrieren bei der Einführung von Wasserstoffbussen sollen identifiziert werden. Das Projekt ermöglicht einen wichtigen internationalen Vergleich der Einstellungen und Präferenzen der Bevölkerung (Schwerpunk Europa). Am Ende des Projekts werden Empfehlungen erarbeitet, wie solche Demonstrationsprojekte einen maximalen positiven Einfluss ausüben können. Diese Erkenntnisse werden zusammengestellt und einer möglichst großen Zahl von Interessenten aus Kommunen und Busbetreibern zur Verfügung gestellt.
Der europäische Teil von AcceptH2 wird von der Europäischen Kommission finanziert. Projektpartner sind: Imperial College of Science, Technology and Medicine (London, Großbritannien), L-B Systemtechnik GmbH (Ottobrunn, Deutschland), Universität des Saarlandes (Saarbrücken, Deutschland) in Kooperation mit Western Australian Department for Planning and Infrastructure (Perth, Australien), Murdoch University (Perth, Australien), University of California Davis (Davis, Kalifornien, USA), AC Transit (Oakland, Kalifornien, USA).
Weitere Informationen zu AcceptH2 finden Sie auf der Projekt-homepage unter www.accepth2.com.
MA
HyWeb link: Marktübersichten bei Fuel Cell Today
HyWeb, 18.09.03: Fuel Cell Today hat inzwischen über 20 Marktübersichten für verschiedene Teilbereiche der Brennstoffzellenanwenungen erstellt. Diese stehen unter www.fuelcelltoday.com/surveys frei zur Verfügung. Die meisten Übersichten sind in englischer Sprache, einige aber auch auf deutsch verfügbar.Die neueste Übersicht beschäftigt sich mit großen, stationären Brennstoffzellenanlagen.
MA
Brennstoffzellenbusse und Wasserstofftankstelle in Hamburg
HyWeb, 17.09.03: Am 15. September wurde in Hamburg die Wasserstofftankstelle eröffnet, die die drei Brennstoffzellenbusse mit Wasserstoff versorgt, die im Rahmen des CUTE-Projekts jetzt im Einsatz sind. Projektpartner in Hamburg sind Hochbahn, HEW und BP. Das Projekt wird zum Teil von den Partners finanziert und zum anderen Teil von der Europäischen Kommission und der Bundesregierung.
Foto: Hochbahn
Die HH2-Busse fahren ab dem 16. September 2003 auf einem Teilstück der MetroBus-Linie 24. Im Abschnitt U Niendorf Nord bis Lademannbogen/Betriebshof fahren - zunächst nur an Werktagen - Brennstoffzellenbusse zur Verdichtung des Taktes auf einen 5-Minuten-Abstand. Aktuelle Informationen über das gesamte Projekt und auch über den aktuellen Einsatz der Brennstoffzellenbusse (Linie, Fahrplan) finden sich unter der eigens geschaffenen Internet homepage www.hh2wasserstoff.de.
MA
Schweden eröffnet erste Wasserstofftankstelle
HyWeb, 17.09.03: Am 11. September hat Sydkraft, einer dere großen Stromversorger in Schweden, die erste öffentliche Wasserstofftankstelle Schwedens in Malmö offiziell eröffnet. Die "Hydrogen Energy Station", die von Stuart Energy Systems (Kanada) geliefert wurde, bietet reinen Wasserstoff und Wasserstoff/ Erdgasgemische an. Sydkraft versorgt derzeit die gesamte Stadtbusflotte Malmös mit Erdgas. Die Wasserstofftankstelle soll dazu dienen, die technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekte von Wasserstoff und Wasserstoff/Erdgasgemischen als Fahrzeugkraftstoffe zu bewerten (HyWeb, 14.03.03).Der umweltfreundliche Kraftstoff wird direkt an der Tankstelle aus Windkraftstrom produziert. Der Präsident von Sydkraft Gas, Per Lindell, sagte: "Wir wollen hier demonstrieren, dass Wasserstoff ein sauberer, erneuerbarer Kraftstoff ist."
Die Wasserstofftankstelle besteht aus vier Modulen: Elektrolyseur, Kompressor, Speicher und Zapfsäule. Pro Tag können bis zu 80 kg Wasserstoff produziert werden. Es können variable Mischungen von Wasserstoff und Erdgas abgegeben werden (100% Wasserstoff bis 100% Erdgas).
Foto: GM
Das erste Fahrzeug, das die Tankstelle nutzte, war der HydroGen3-Prototyp von Opel/GM mit Brennstoffzellenantrieb.
MA
Smart Fuel Cell präsentiert marktreifes Produkt
HyWeb, 01.09.03: Das weltweit erste Brennstoffzellen-System für den privaten Gebrauch ist auf dem Markt: Technologieführer SFC Smart Fuel Cell AG (SFC) aus Brunnthal bei München präsentiert die innovative Technologie zusammen mit Hymer, dem Marktführer für Reisemobile, auf dem Caravan Salon Düsseldorf (30.08.- 07.09.) in Halle 17.SFC hat zusammen mit Hymer das System für den Einsatz in Reisemobilen optimiert. Beide Firmen zeigen auf der Messe, wie einfach und schnell das System als Bordstromversorgung für Kühlschrank, Fernseher oder Beleuchtung in Reisemobile eingebaut wird. Das Brennstoffzellen-System SFC A25 liefert zuverlässig 50 Ah pro Tag und kann damit den typischen Tagesenergiebedarf von Reisemobilen und Segelbooten decken - Sommer wie Winter. Mit einer 2,5 Liter Methanol-Tankpatrone läuft die SFC A25 bei voller Leistung 70 bis 80 Stunden. Die Tankpatrone wiegt 2,2 Kilogramm. Eine herkömmliche Bleibatterie wiegt laut SFC Pressemitteilung bei gleicher Kapazität mindestens 50 Kilogramm.
Manfred Stefener, Vorstand und Gründer von SFC: "Wir haben unser System in mehrmonatigen Feldtests geprüft - auch auf der Rüttelstrecke. Die SFC A25 ist sehr robust und läuft sicher und zuverlässig."
Das Brennstoffzellensystem eignet sich auch für die Bordstromversorgung von Segelbooten oder als Energiequelle für alle Anlagen, die in abgelegenen Gebieten Strom brauchen.
Die SFC A25 hat die CE-Kennzeichnung und die dazugehörige 2,5 Liter fassende, austauschbare Tankpatrone wurde durch den TÜV Product Service zertifiziert und darf das GS-Zeichen für "geprüfte Sicherheit" tragen.
Der Messepreis für die SFC A25 beträgt 3.990 Euro inkl. MWSt., später liegt der Kaufpreis bei 4.990 Euro inkl. MWSt. Jeder Reisemobilbesitzer kann das Gerät einfach selbst einbauen: Das zugehörige Installations-Set ist ebenfalls bei SFC erhältlich. Eine Tankpatrone kostet 14,90 Euro und wird deutschlandweit an jeden gewünschten Ort geliefert.
Bestellt werden kann die SFC A25 direkt beim "Caravan-Salon Düsseldorf" oder ab Oktober im Webshop unter www.smartfuelcell.de. SFC bietet für seine Produkte eine umfangreiche Service-Garantie sowie eine Service-Hotline.
MA
Stromausfall: Dezentrale Stromversorgung und Notstromsysteme mit Wasserstoff und Brennstoffzellen
HyWeb, 29.08.03: Stuart Energy Systems (Kanada) war von dem großen Stromausfall in Nordamerika Mitte August kaum betroffen: Das von Stuart entwickelte System "Hydrogen Energy Station (HES)" übernahm die Notstromversorgung des Betriebs. Das HES nutzte den gespeicherten Wasserstoff zur Notstromversorgung der kritischen Systeme: Computer-Netzwerk, Telekommunikation, Fahrstühle, Sicherheitssysteme und Notbeleuchtung.Ballard Power Systems (Kanada) hat direkt nach dem Stromausfall die Nexa ® RM Serie von Wasserstoff betriebenen Stromgeneratoren auf Brennstoffzellenbasis vorgestellt. Sie wurden auf der Basis des Nexa ® Moduls entwickelt als unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) und als Notstromversorgung für die Telekommunikationsbranche. Die Nexa ® RM Serie ist modular und kann in 1 kW Schritten aufgebaut werden. Ballard hat Nexa ® RM Systeme als UPS für Computer-Server und andere Anwendungen bei Kunden für Feldtests aufgestellt. Für Feldtests im Telekommunikationsbereich sollen erste Systeme noch vor Jahresende ausgeliefert werden.
Nach dem Stromausfall hat das US Fuel Cell Council die Gouverneure in den USA aufgefordert, den neu erarbeiteten Standard "IEEE 1547 Standard for Interconnecting Distributed Resources With Electric Power Systems" für dezentrale Stromversorgungseinrichtungen des Institute of Electrical and Electronics Engineers einzuführen. Der kürzlich veröffentlichte Standard regelt Funktion, Betrieb, Test und Sicherheit von dezentralen Stromversorgungsanlagen. Die Einführung des Standards wird als ein erster Schritt angesehen, um ein vorteilhaftes Umfeld für dezentrale Stromversorgungsanlagen zu schaffen.
Dezentrale Stromversorgungstechnologien inklusive Brennstoffzellen, Mikroturbinen und erneuerbaren Energien produzieren den Strom nahe am Verbrauch unsd entlasten so das Stromtransport- und Verteilnetz.
Gestern abend brachte ein großflächiger Stromausfall in London den Verkehr zum Erliegen. Bis zu 500,000 Berufspendler brauchten mehrere Stunden für ihren Heimweg.
MA
FuelCell Energy übernimmt Global Thermoelectric für 80 Millionen US-$ in Aktien
HyWeb, 29.08.03: FuelCell Energy, Inc. (USA), Entwickler von MCFC-Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen, und Global Thermoelectric Inc. (Kanada), Entwickler von SOFC-Brennstoffzellentechnologie, haben bekannt gegeben, eine Vereinbarung geschlossen zu haben, nach der FuelCell Energy Global Thermoelectric übernehmen wird. Die Transaktion mit einem Wert von 2,72 US-$ pro Global-Aktie, insgesamt 80 Mio US-$, wird ausschließlich durch Aktientausch vorgenommen. Der Vorschlag hat die einstimmige Unterstützung beider Unternehmensvorstände.Die Transaktion, die bis Ende des vierten Quartals 2003 durchgeführt werden soll, benötigt die Zustimmung der Aktionäre beider Firmen sowie die Zustimmung der Behörden.
MA
HFCS: Containerisierte Brennstoffzellenanlage für maritime Anwendungen
HyWeb, 29.08.03: Die im September 2002 geründete HDW-Tochter HDW - Fuel Cell Systems GmbH (HFCS) hat die Entwicklung einer maritimen Brennstoffzellenanlagen angekündigt.HFCS wird kurzfristig eine eigene Brennstoffzellen-Demonstrationsanlage für maritime Einsatzzwecke auf dem Markt einführen. Hierfür wird eine bereits vorhandene Brennstoffzellenanlage für den maritimem Einsatz aufgerüstet und entsprechend den Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften ertüchtigt. Siemens ist Lieferant der Brennstoffzelle, der Germanische Lloyd übernimmt die Erarbeitung der sicherheitstechnischen Konzepte und die Abnahme der Komplettanlage.
Die mit Wasserstoff betriebe Brennstoffzellen-Demonstrationsanlage mit einer elektrischen Leistung von ca. 160 kW wird in einen 20-Fuß-Standardcontainer integriert und dann zusätzlich zu den bestehenden Schiffsanlagen in verschiedenen Projekten an Bord von Schiffen aufgestellt. Die Brennstoffzellenanlage wird unter realistischen Bedingungen parallel zum Bordnetz und / oder im Inselbetrieb betrieben. Für zukünftige Anwendungen wird in einer separaten Entwicklung ein Dieselreformer zur Erzeugung von Wasserstoff an Bord von Schiffen konzipiert.
Nach Einschätzung von HFCS wird der Markt für maritime Brennstoffzellenanlagen, analog zur Brennstoffzellenentwicklung generell, im kW-Bereich durch Niedertemperaturbrennstoffzellen und im MW-Bereich durch Hochtemperaturbrennstoffzellen bedient werden können.
MA
Verzögerung für Busprojekt in London
DWV, 22.08.03: Ein Ausschuss des Londoner Stadtrates hat die Planungen für die Wasserstoff-Tankstelle, an der drei Busse des CUTE-Projekts versorgt werden sollten, vorerst gestoppt. Die Tankstelle sollte in eine existierende BP-Station in Romford (Ost-London) integriert werden. Die Beamten des Stadtrates hatten die Pläne befürwortet, dieser selbst lehnte jetzt wegen Sicherheitsbedenken ab. BP-Sprecher sagten dazu, ihr Unternehmen habe Tausende von Flüssiggas-Tankstellen; Wasserstoff sei gar nicht so viel anders. Das Projekt selbst, oder sein Londoner Teil, scheint nicht grundsätzlich in Gefahr zu sein; die Teilnehmer erwägen einen Einspruch oder einen anderen Ort. Aber eine Verzögerung bedeutet das auf jeden Fall.DWV
Europäische Wasserstoffkonferenz
DWV, 22.08.03: Erstmals findet vom 2. bis 5. September die Europäische Wasserstoffenergie-Konferenz (EHEC) statt. Veranstalter ist die Association Française de lHydrogène, der Ort ist Grenoble. Als Schirmherren konnten die EU-Kommissarin für Verkehr und Energie und Kommissions-Vizepräsidentin Loyola de Palacio und der Forschungskommissar Philippe Busquin gewonnen werden sowie aus der französischen Regierung Umweltministerin Roselyne Bachelot-Narquin, Industrieministerin Nicole Fontaine und Forschungs- und Technologieministerin Claudie Haignéré. Darin spiegelt sich deutlich das neue Interesse, welches das Thema bei der Politik genießt.Die EHEC ist die regelmäßige Konferenz der European Hydrogen Association (EHA) und führt die Tradition der Hypothesis"-Konferenzen fort, die seit 1995 alle zwei Jahre abgehalten wurden, zuletzt 1991 in Stralsund.
Mehr Informationen über die Konferenz finden sich unter http://www.afh2.org/index.php?page=ehec2003_2_introduction_en .
DWV
Indien: Wasserstoff-Roadmap
DWV, 22.08.03: Die indische Regierung hat eine Planungskommission eingesetzt, die den besten Weg zur Wasserstoffenergie für das Land auskundschaften soll. Die Mitglieder kommen vom Büro des Premierministers, von den Ministerien für Finanzen, Auswärtiges, Öl, nichtkonventionelle Energien sowie Forschung und Technologie und von Forschungsinstituten wie IIT, TERI, Benares Hindu University und Indira Gandhi Institute of Development Research. Die Aufgabe besteht darin, eine Strategie für die Markteinführung ausgewählter Anwendungen auszuarbeiten, für Indien besonders vorteilhafte Gebiete zu identifizieren und Maßnahmen für Forschung und internationale Zusammenarbeit vorzuschlagen.DWV
"Beim Waserstoff haben wir den 'Point of no Return' erreicht. Er wird kommen."
Alain Bugat, General Manager CEA, Frankreich, in AutoWeek online, 24.June 2003
Klimawandel: WMO "Rekord Wetter-Extreme"
HyWeb, 16.07.03: Die World Meteorological Organization hat eine Zusammenfassung der weltweiten Rekord-Wetterextreme im Juni veröffentlicht.In Frankreich wurden Rekord-Temperaturen in Süd-Frankreich aufgezeichnet mit Maximaltemperaturen über 40°C. Die Durchschnittstemperaturen lagen 5-7°C über dem langjährigen Mittel. In der Schweiz war der Juni der wärmste Monat der letzten 250 Jahre. In Genf fielen die maximalen Tagestemperaturen nicht unter 25°C; dieser Juni war damit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.
In den USA wurden im Mai 562 Tornados registriert mit 41 Toten. Das sind 163 Tornados oder 41% mehr als der bishrige Rekord vom Juni 1992. Im Osten und Südosten der USA hielt kaltes und nasses Wetter über einen Monat lang an. Die Wochenmittel lagen 2 bis 6°C unter dem langjährigen Mittel, während Niederschläge 50 bis 350 mm höher lagen über einen Zeitraum von 12 Wochen seit März.
In Indien hat die Hitzewelle vor dem Monsun Spitzentemperaturen von 45 bis 49°C gebracht. Die Wochendurchschnittswerte lagen um 2 bis 5°C über dem langjährigen Mittel. Miondestens 1400 Menschen starben durch das heiße Wetter. In Sri Lanka haben die schweren Niederschläge des Zyklon 01B die ohenhin niederschlagsreiche Zeit verschärft, wodurch Überflutungen und Schlammlawinen ausgelöst wurden und mindestens 300 Menschen starben. Die Infrastruktur im Südwesten Sri Lankas wurde stark beschädigt, und die Wirtschaft schwer getroffen. Die Tee-Ernte wird dadurch in den nächsten drei Monaten um 20-30% geringer ausfallen.
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Rekord-Wetterextreme gestiegen. Monats- und Jahresdurchschnittstemperaturen sind nach und nach gestiegen im Lauf der letzten 100 Jahre. Nach den neuesten wissenschaftlichen Berichten zum Klimawandel des WMO/UNEP Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist die globale Mitteltemperatur seit 1861 gestiegen. Im 20. Jahrhundert betrug der Anstieg 0,6°C, etwa 0,15°C höher als in früheren Abschätzungen.
Der Temperaturanstieg im 20. Jahrhundert ist wahrscheinlich der höchste während der letzten 1000 Jahre. Es ist weiterhin wahrscheinlich, dass die 1990er Jahre auf der Nordhalbkugel das wärmste Jahrzehnt und 1998 das wärmste Jahr war. Die Entwicklung seit 1976 ist etwa drei mal steiler als im Durchschnitt des letzten Jahrhunderts. Die globale Oberflächentemperatur im Mai 2003 war die zweithöchste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880; an Land war der Mai der wärmste aller aufgezeichneten Monate.
Laut der Süddeutschen Zeitung hat auch München den wärmsten Monat seit 1811 erlebt. Die Durchschnittstemperatur war um unglaubliche 2,4°C höher als im bisherigen Rekordmoanat Juni 2002. Ein neuer Rekord auch bei den Abenden mit "Biergarten-Temperatur": 20 Abende im Juni hatten um 22:00 Uhr noch Temperaturen über 20°C!
MA
RMI: 20 Wasserstoff-Mythen
HyWeb, 16.07.03: Das bekannte Rocky Mountain Insitute, USA, hat das Weißbuch "20 Wasserstoff-Mythen" veröffentlicht, das die Wasserstoff-Energiewirtschaft demystifiziert, häufige Missverständnisse entlarvt und einen erstaunlich einfachen, attraktiven und profitablen Weg in die Wasserstoffwirtschaft beschreibt. Dieses empfehlenswerte Dokument kann in englischer Sprache unter www.rmi.org/sitepages/pid171.php#20H2Myths heruntergeladen werden.MA
Comments on and analysis of the Eliasson/ Bossel papers
HyWeb, 03-07-15 (minor amendments and changes on 03-09-19): In 2002, Baldur Eliasson and Ulf Bossel have circulated an article "The Future of the Hydrogen Economy: Bright or Bleak?" [Eliasson, Bossel 2002] which has aroused interest in various groups and at various levels contradicting the common view of a number of recent and comprehensive industry-led projects. The present analysis is meant to point at some major weaknesses of the [Eliasson, Bossel 2002] approach and also adresses some faulty calculations or assumptions regarding individual processes in a hydrogen supply chain. In a revision of the paper ("Energy and the hydrogen economy" [Bossel, Eliasson 2003]) the two authors have built upon their former assumptions (with some corrections) and have added some comments. A third, final version of the paper has been published with further corrections and additions, but still building on their original approach, which is fundamentally criticized in the present analysis [Bossel, Eliasson, Taylor 2003].LBST has analysed the two early versions of the paper in detail in a report. The major evaluation has been carried out on the original version, and an addendum provides further analysis of the second version [LBST].
[Eliasson, Bossel 2002] argue on different levels: (1) a detailed technical level and (2) a strategic level without embedding the arguments in a systematic analysis. Instead of evaluating complete energy chains and thereby trying to prove the deficiency of a hydrogen energy system they prefer to concentrate on the identification of "killer-criteria" for individual hydrogen specific processes, e.g. central and decentralized hydrogen production, hydrogen compression, hydrogen liquefaction, hydrogen storage and hydrogen transport by truck and by pipeline.
The line of argumentation builds exclusively on energy efficiency without considering greenhouse gas (GHG) and other emissions, or costs. In addition, only components of the fuel production and supply part of the entire chain are considered, the use technology (e.g. fuel cell car) is excluded. This gives a distorted picture, emphasizing the lower energy efficiency in fuel production and supply, while not taking into account the higher energy efficiency of the use technology.
LBST has made the effort to use the assumptions of [Eliasson, Bossel 2002] and calculate the entire Well-to-Wheel fuel chains, and compare them to the results from LBST's extensive research work for and in close cooperation with national and international industrial companies (HyWeb, 11.07.03).
In fact, even when one calculates complete energy chains with the differing assumptions of [Eliasson, Bossel 2002], the effect is not least as big as the reader is led to believe.
This is probably the most surprising result of this analysis. Whether hydrogen as an energy carrier makes sense, is to quite a large extent independent of the differences in assumptions on some individual processes. The entire fuel production, supply and use chain has to be considered, which reveals the positive results for hydrogen known from a number of recent and comprehensive industry-led projects. Greenhouse gas emissions and costs are the major evaluation criteria for this, while primary energy requirement is only a secondary criterion. In addition, future technical and commercial advances have to be taken into account for the upcoming hydrogen energy economy.
Figure 1 shows the fuel supply efficiency of various paths including a wind power to hydrogen path based on the assumptions in [Eliasson, Bossel 2002] (red arrow); an error bar accounts for the fact that some of the elements of the chain have not been discussed in [Eliasson, Bossel 2002]. Even though [Eliasson, Bossel 2002] have used energy consumptions for some processes (e.g. electrolysis, compression) which are significantly higher than those LBST uses, the overall result is only 11% above that of LBST (column left of the red arrow). It is also noteworthy that the energy efficiency of biomass to methanol (column three from right) is the same as for compressed hydrogen from wind power, which contradicts the final conclusion of [Eliasson, Bossel 2002]: "Time has come to shift the attention for a 'Hydrogen Economy' to a 'Methanol (or else) Economy' ...".
Figure 2 shows that calculating the entire fuel chain from Well-to-Wheel including a hydrogen fuel cell car renewable hydrogen reveals equal overall energy efficiency as diesel powering combustion engine cars, even when using [Eliasson, Bossel 2002] assumptions.
Figure 3 displays the self-evident fact that renewable fuel paths have zero GHG emissions.
Figure 1: Energy requirements fuel supply (Well-to-Tank); the red arrow points at the result using the [Eliasson, Bossel 2002] assumptions
* Residual woody biomass, **CGH2 transport via truck (distance: 500 km)Figure 2: Energy Requirements including vehicle (Well-to-Wheel); the red arrow points at the result using the [Eliasson, Bossel 2002] assumptions
* Residual woody biomass, **CGH2 transport via truck (distance: 500 km)Figure 3: Greenhouse gas emissions including vehicle (Well-to-Wheel); the red arrow points at the result using the [Eliasson, Bossel 2002] assumptions
* Residual woody biomass, **CGH2 transport via truck (distance: 500 km)MA/WW/UB/JS
[LBST] Weindorf, W., Bünger, U., Schindler, J., L-B-Systemtechnik GmbH, Ottobrunn: Comments on the Paper by Baldur Eliasson and Ulf Bossel "The Future of the Hydrogen Economy: Bright or Bleak?", including addendum with comments on the Paper by Ulf Bossel and Baldur Eliasson "Energy and the hydrogen economy", 2003; download (pdf, 135 kB)
[Eliasson, Bossel 2002] Eliasson, B., ABB Switzerland Ltd., Corporate Research, Baden-Dättwil, Switzerland; Bossel, U., Fuel Cell Consultant, Oberrohrdorf, Switzerland: The Future of the Hydrogen Economy: Bright or Bleak?; 2002
[Bossel, Eliasson 2003] Bossel, U.; Eliasson, B.: Energy and the hydrogen economy, January 8, 2003
[Bossel, Eliasson, Taylor 2003] Bossel, U.; Eliasson, B.; Taylor, G.: The Future of the Hydrogen Economy: Bright or Bleak?; April 15, 2003
MTU Friedrichshafen und RWE gründen Brennstoffzellen Joint Venture
HyWeb, 15.07.03: MTU Friedrichshafen und RWE Fuel Cells haben einen Joint-Venture-Vertrag geschlossen, der vorbehaltlich der Zustimmung durch die EU-Kartellbehörde im Juli 2003 in Kraft getreten ist. Das gemeinsame Unternehmen, an dem RWE 25,1% hält, trägt den Namen MTU CFC Solutions GmbH.MTU Friedrichshafen bringt in das Joint Venture seine MCFC-Technologie ein, RWE den Kundenzugang. Der Start der Serienproduktion der Brennstoffzellenanlagen ist für 2006 geplant.
MA
Masterflex erhält Brennstoffzellen-Entwicklungsauftrag von Airbus
HyWeb, 15.07.03: Masterflex, Gelsenkirchen, hat von der AIRBUS Deutschland GmbH den Auftrag zur Entwicklung und zum Aufbau eines Brennstoffzellensystems erhalten. Dieses System soll dazu dienen, mögliche Einsatzgebiete von Brennstoffzellen in Verkehrsflugzeugen zu testen.Im Jahr 2004 will die Masterflex AG die erste serienreife wasserstoff-basierte Brennstoffzelle auf den Markt bringen, die zunächst zur mobilen Energieversorgung von Notebooks, Druckern etc. in Mobile Office Systemen eine erste Anwendung finden wird (HyWeb, 10.02.03).
MA
Boeing Brennstoffzellen Demonstratorflugzeug
HyWeb, 14.07.03: Boeing hat seine Partner für ein Demonstratorflugzeug bekannt gegeben. Ziel des Projekts ist es, den Einsatz von Brennstoffzellen in der Luftfahrt untersuchen. Die Arbeiten werden geleitet vom Boeing Forschungs- und Technologiezentrum in Madrid. Bei den Partnern handelt es sich neben Diamond Aircraft Industries (Österreich) um die Firmen Intelligent Energy (Großbritannien), Sener (Spanien), Aerlyper (Spanien) und Advanced Technology Products (USA). Außerdem sind die Polytechnische Universität Madrid und die Polytechnische Universität von Katalonien an dem Projekt beteiligt.In dem Projekt werden potenzielle Anwendungen von Brennstoffzellen in zukünftigen kommerziellen Flugzeugen untersucht. Das beinhaltet die Entwicklung und den Flugtest eines Flugzeugs mit Brennstoffzelle für den elektrischen Antrieb.
Diamond Aircraft wird den Motorsegler vom Typ Super Dimona stellen, Intelligent Energy wird die PEM Brennstoffzelle liefern, Sener wird die Anlagensteuerung entwickeln, Aerlyper wird den Elektroantrieb ins Flugzeug integrieren und ATP wird die Elektroantriebskomponenten liefern und die Flugtests durchführen.
Der Umbau beginnt noch in diesem Sommer; der Erstflug soll Ende 2004 oder Anfang 2005 stattfinden. Auch wenn nicht erwartet wird, dass die Testergebnisse kurzfristig zum kommerziellen Einsatz dieser Technologie führen werden, so geht Boeing doch davon aus, dass die Ergebnisse zu möglichen Einsätzen der Brennstoffzellentechnologie in Flugzeugen führen können.
MA
Wasserstoff-Kongress
DWV, 14.07.03: Am 11. und 12. Februar findet in Essen der Internationale Deutsche Wasserstoff Energietag 2004 statt. Er ist stärker international ausgerichtet als die Vorgängerveranstaltung im November 2002; Konferenzsprache ist diesmal Englisch, aber es gibt eine Simultanübersetzung. Schirmherr ist Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Der Kongress wird drei Teile haben: Konferenzteil, Ausstellungsteil und Wasserstoff für die Jugend".Mehr Informationen unter www.h2congress.de
DWV
Wasserstoff für Leuna
DWV, 14.07.03: Insgesamt vier Dampfreformer zur Erzeugung von Wasserstoff aus Erdgas hat Linde inzwischen in Leuna und Umgebung gebaut, um die Unternehmen des sächsischen Chemie-Dreiecks mit Wasserstoff zu versorgen. Zu den Abnehmern gehören eine Raffinerie von Total und eine Polyethylen-Produktion von Dow Chemical. Der neueste Reformer wurde am 2. Juni in Leuna in Betrieb genommen. Die Investitition betrug 40 M, und die Produktionskapazität liegt jetzt bei 140.000 m3 pro Stunde. Linde-Vorstandsmitglied Belloni kündigte an, den Standort auch weiterhin auszubauen.DWV
Wasserstoff-Tankstelle für die Garage von Shell und Vandenborre
DWV, 14.07.03: Shell Hydrogen und die belgische Vandenborre Technologies schlossen im Juni eine Vereinbarung über die Vermarktung eines von Vandenborre entwickelten Geräts, das man als häusliche Wasserstoff-Tankstelle bezeichnen könnte. Es handelt sich um einen kleinen Elektrolyseur, der Wasserstoff aus Wasser aus der Leitung gewinnt. Als einzige Emission wird Sauerstoff frei. Der Besitzer eines Wasserstoffautos (mit Drucktank) kann somit sein Fahrzeug abends an das Gerät anschließen und hat morgens wieder einen vollen Tank.Shell Hydrogen wird das Marktpotential des Geräts untersuchen, während Vandenborre Technologies die Technik weiter entwickelt. Innerhalb eines Jahres wollen sie einen Prototypen in einem europäischen Markt in einem Feldversuch einsetzen. Sie sehen das als Beitrag zum Aufbau einer weltweiten Wasserstoff-Infrastruktur.
Vandenborre Technologies fusionierte kürzlich mit der kanadischen Firma Stuart. Die Entwicklungsarbeit an dem Heim-Elektrolyseur lag hauptsächlich bei der deutschen Vandenborre-Tochter Hydrogen Systems im sächsischen Grimma. Dort wurde das Gerät auch gebaut, vom TÜV geprüft und nach den einschlägigen Vorschriften zugelassen.
DWV
BMW gibt Vollgas mit Wasserstoff
DWV, 14.07.03: Der Verbrennungsmotor mit Wasserstoff als Kraftstoff ist nicht nur sauber, sondern hat auch ein höheres Leistungspotential als herkömmliche Benzinmotoren. Diese Feststellung traf Dr. Burkhard Göschel, BMW-Vorstand für Entwicklung, auf einer Fachtagung in Wien. Wie er mitteilte, hätten die Ingenieure seines Hauses durch ideale Verbrennungssteuerung des Wasserstoffs bei gleichzeitig optimalem Kraftstoff-Luft-Verhältnis ein völlig neues Leistungspotenzial eröffnet. Die bereits erzielten Forschungsergebnisse sind beeindruckend", erklärte Göschel, die Leistung liegt über der, die heutzutage von Benzinmotoren erreicht wird". Göschel: Wir haben uns das Ziel gesetzt, einen Gesamtwirkungsgrad von 50% zu realisieren."BMW-Pressemitteilung vom 16. Mai 2003
DWV
Singapur und die Infrastruktur
DWV, 14.07.03: Der südostasiatische Stadtstaat will die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Region einrichten. BP und Air Products wollen die Anlage im Rahmen einer existierenden BP-Tankstelle errichten. Sie soll im ersten Quartal des kommenden Jahres arbeiten. Ebenfalls im nächsten Jahr will DaimlerChrysler sieben Wasserstoff-Autos zu Testzwecken in Singapur betreiben. Die Tankstelle soll zwischen 0,5 und 1 M$ kosten und in der Lage sein, elf Autos am Tag zu versorgen.DWV
Well-to-Wheel: Vergleich von MIT und GM-LBST
HyWeb, 11.07.03: Zwei umfangreiche Studien von Well-to-Wheel Treibhausgasemissionen (TGH) von konventionellen und Brennstoffzellenfahrzeugen, die mit konventionellen und alternativen Kraftstoffen betrieben werden, wurden in letzter Zeit veröffentlicht.Die "Europäische Well-to-heel Studie" von General Motors und L-B-Systemtechnik [GM LBST 2002] wurde 2002 veröffentlicht. Während GM die Fahrzeugsimulationen mit der Berechnung der Kraftstoffverbräuche aller Antriebs-/ Kraftstoffkombinationen durchgeführt hat (Tank-to-Wheel), hat LBST in Diskussion mit BP, ExxonMobil, Shell und TotalFinaElf die Werte für Kraftstoffherstellung und -Vertrieb berechnet. Die Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wurde dieses Jahr veröffentlicht [MIT 2003].
Die MIT-Studie erzielte ein starkes Medienecho in der allgemeinen Presse mit der angeblichen Hauptschlussfolgerung, dass Brennstoffzellenautos keine THG-Emissionsvorteile gegenüber Dieselhybrid-Autos hätten.
Im Folgenden werden die Ergebnisse der beiden Studien miteinander verglichen mit der doppelten Zielsetzung, die Unterschiede der beiden Studien herauszuarbeiten und zu bewerten, und zu verifizieren, ob Brennstoffzellenautos wirkich keine THG-Emissionsvorteile gegenüber Dieselhybridautos bieten.
Aus zwei Gründen können die beiden Studien nicht direkt miteinander verglichen werden: Auf der einen Seite beinhaltet die MIT-Studie den Energieaufwand und die THG-Emissionen der Fahrzeugherstellung (zwischen 18 und 23 g/km), was die GM-LBST-Studie nicht tut. Auf der anderen Seite arbeiten die beiden Studien mit unterschiedlichen Basisfahrzeugen. Die MIT-Studie verwendet ein deutlich kleineres Auto als die GM-LBST-Studie, die auf einem Opel Zafira Van basiert. Daher müssen zum Vergleich der Resultate die Emissionswerte für die Fahrzeugherstellung bei MIT abgezogen werden und alle Ergebnisse müssen auf das jeweilige Basisfahrzeug bezogen werden, was in beiden Fällen ein Benzin-Verbrennungsmotorauto ist.
Die beiden folgenden Tabellen fassen die so aufbereiteten Ergebnisse der MIT-Studie (die Werte für Brennstoffzellen sind der Durchschnitt Antriebskonzept-Szenarien "Komponenten" und "Integriert") und der GM-LBST-Studie zusammen. Die Ergebnisse beider Studien werden in der anschließenden Grafik miteinander verglichen.
Tabelle 1: Well-to-Wheel THG-Emissionen der MIT-Studie
Betrieb
[g/km]Kraftstoff
[g/km]Gesamt
[g/km][% der Basis]
Benzin ICE (Basis) 126
32
158
100
Diesel ICE 99
16
115
73
Diesel ICE Hybrid 70
11
81
51
Wasserstoff BZ 0
90
90
57
Wasserstoff BZ Hybrid 0
75
75
47
Benzin BZ 87
22
109
69
Benzin BZ Hybrid 68
17
85
54
Table 2: Well-to-Wheel THG-Emissionen der GM-LBST-Studie
Betrieb
[g/km]Kraftstoff
[g/km]Gesamt
[g/km][% der Basis]
Benzin ICE (Basis) 185
32
217
100
Diesel ICE 146
20
166
76
Diesel ICE Hybrid 123
17
140
65
Wasserstoff BZ 0
117
117
54
Wasserstoff BZ Hybrid 0
109
109
50
Benzin BZ 134
24
158
73
Benzin BZ Hybrid 117
20
137
63
Grafik 1: Relative THG-Emission im Vergleich der beiden Studien von MIT und GM-LBST
(1) GM-LBST-Studie: THG-Emissionen sind Null; MIT-Studie: nicht explizit berechnet
Die folgenden Schlussfolgerungen werden aus der Grafik offensichtlich:
- Die in der MIT-Studie angegebenen Unsicherheiten sind generell kleiner als die in der GM-LBST-Studie angegebenen. Dies ist insbesondere für den Benzinreformer-Brennstoffzellenantrieb bemerkenswert. Die in den Fehlerbalken angegebenen Unsicherheiten stammen wesentlich aus Unsicherheiten in der Fahrzeugsimulation.
- Dieselhybrid-Autos sind in der MIT-Studie deutlich effizienter als in der GM-LBST-Studie im Vergleich zum Benzin-Basisfahrzeug, wodurch die MIT-Dieselautos deutlich geringere THG-Emissionen aufweisen als die GM-Dieselautos.
- Das MIT-Brennstoffzellenauto, das mit Wasserstoff aus Erdgas betrieben wird, hat geringfügig höhere THG-Emissionen als das entsprechende GM-Auto (dritte Säule in der Grafik). Das MIT-Brennstoffzellenhybridauto hat geringfügig niedrigere Emissionen als das GM-Auto.
- Auf Grund der letzten beiden Punkte kommt die MIT-Studie zu dem Ergebnis, dass Dieselhybrid-Autos geringfügig niedrigere THG-Emissionen haben als reine Brennstoffzellen-Autos, und geringfügig höhere als Brennstoffzellenhybrid-Autos. Kombiniert man dies mit den noch bestehenden Unsicherheiten der Brennstoffzelle, so kommt MIT zu der Aussage, dass Brennstoffzellen-Autos keine Vorteile gegenüber Dieselhybrid-Autos bieten.
- Auch wenn die MIT-Studie nicht explizit Emissionswerte für Wasserstoff aus erneuerbaren Energien berechnet, wird doch im Text darauf hingewiesen, dass Wasserstoff aus erneuerbaren Energien quasi Null Emissionen verursacht. Damit wird die Tatsache bestätigt, dass Wasserstoff-Brennstoffzellen-Autos signifikante THG-Emissions-Vorteile bieten, sobald Wasserstoff aus erneuerbaren Energien produziert wird.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das MIT deutlich optimistischere Werte für den Kraftstoffverbrauch von Hybrid-Autos im Vergleich zu nicht hybridisierten Antrieben erreicht als GM-LBST. Der Großteil der sonstigen Ergebnisse ist sehr ähnlich in beiden Studien. Ob Brennstoffzellen-Autos THG-Emissionsvorteile bieten, wenn Wasserstoff aus Erdgas produziert wird, müssen weitere Untersuchungen und realisierte Fahrzeuge zeigen. Einig sind sich beide Studien darin, dass sie keine Nachteile gegenüber den besten vorstellbaren anderen Antriebskonzepten haben.
Die angebliche wesentliche Schlussfolgerung der MIT-Studie, dass Brennstoffzellen-Autos keine THG-Emissionsvorteile gegenüber Dieselhybrid-Autos böten, ist ein simples Missverständnis, da es den fundamentalen Vorteil von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Autos übersieht, die die Möglichkeit bieten, durch den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wasserstoffproduktion THG-Emissionen vollständig zu vermeiden.
MA/WW
[GM LBST 2002] GM Well-to-Wheel Analysis of Energy Use and Greenhouse Gas Emissions of Advanced Fuel/Vehicle Systems A European Study; im Auftrag von General Motors Corporation (GM) durch L-B-Systemtechnik, Ottobrunn, Deutschland September 2002; http://www.lbst.de/publications/studies__e/2002gmwtw__e.html inklusive neuer Folienpräsentation wesentlicher Ergebnisse
[MIT 2003] Weiss, M., A.; Heywood, A., S.; Natarajan, V., K.: Comparative Assessment of Fuel Cell Cars; Massachusetts Institute of Technology (MIT), February 2003, Publication No. MIT LFEE 2003-001 RP, http://lfee.mit.edu/publications/
Wasserstoffenergie ist eine globale Aufgabe
DWV, 11.07.03: Der Treibhauseffekt und die Erschöpfung der Vorräte an fossilen Brennstoffen sind globale Energieprobleme. Wasserstoff und Brennstoffzellen sind wichtige Elemente einer ebenso globalen und nachhaltigen Lösung sowohl für die industrialisierten als auch für die Entwicklungsländer.Der Europäische Wasserstoff-Verband (European Hydrogen Association, EHA) wird auf der Grundlage des Netzwerks der nationalen Verbände auf europäischer Ebene die Rolle übernehmen, die Entscheidungsträger zu informieren, die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen und Demonstrationsprojekte auf nationaler Ebene oder in Schlüsselindustrien (Autohersteller, Energieversorger, Ölfirmen) zu fördern.
Besondere Aufgabe der EHA wird es sein, Wasserstoffenergie als ein Mittel zur Energieeinsparung und zum Umweltschutz in den Vordergrund zu stellen, was zur allgemeinen Verbesserung der Lebensverhältnisse führen wird.
Der Europäische Wasserstoff-Verband wird daher seine Arbeit an der Förderung dieser Technologien auf internationaler Ebene verstärken. Auf dem europäischen Niveau wird die weitere Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission von besonderer Wichtigkeit sein. Im 6. Forschungs-Rahmenprogramm werden eine Reihe von "Netzwerken" geschaffen werden, und die EHA siehe gute Möglichkeiten der Mitwirkung daran, weil sie ja ihrer Natur nach selbst ein Netzwerk ist.
Zu den weiteren Partnern gehören die Internationale Energieagentur und die International Association for Hydrogen Energy. Unter den unmittelbar bevor stehenden Aufgaben befinden sich die Organisation der European Hydrogen Energy Conference (EHEC) vom 2. bis zum 5. September in Grenoble (Frankreich) sowie die World Hydrogen Energy Conference 2006 in Lyon. Der Ort der EHEC 2005 wird im September bekannt gegeben werden.
Der neue Vorstand, der bei der Mitgliederversammlung am 11. Juni in Utrecht (Niederlande) gewählt wurde, hat diese Punkte als Kernelemente seines Arbeitsprogramms übernommen. Neuer Präsident der EHA ist Prof. Lars Sjunnesson aus Schweden, ein Mitglied der High Level Group, die von der Europäischen Kommission als Beratungsgremium zu dem Thema eingesetzt wurde. Georges Fratacci (Frankreich) wurde zum Vizepräsidenten gewählt, Ulrich Schmidtchen (Deutschland) zum Sekretär und Christer Morén (Schweden) zum Schatzmeister. Zum Vorstand gehört auch Prof. Jobst Hapke (Deutschland).
Die Wasserstoffverbände Norwegens und der Niederlande haben vor, der EHA in Kürze beizutreten. Eine Reihe von kürzlich gegründeten nationalen Verbänden aus verschiedenen Ländern haben ebenfalls ihr Interesse an der Mitwirkung geäußert.
DWV
Wasserstoff-Infrastruktur ist, was jetzt drängt
DWV, 03.07.11: Der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoff als Treibstoff für PKW ist die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre auf dem Weg zur Einführung der erneuerbaren Energien und emissionsärmerer Antriebe in den Verkehr. Das war das Ergebnis einer Veranstaltung, die am 5. Juni in Verbindung mit der jährlichen Mitgliederversammlung des DWV in Hanau abgehalten wurde. Aus Sicht der Fahrzeugindustrie, der Gaseindustrie sowie von renommierten Systemberatern wurde in Referaten und einer anschließenden Podiumsdiskussion zu dem Thema Stellung bezogen. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass hier die Politik am stärksten gefordert ist, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.Alle PKW-Hersteller arbeiten mit Hochdruck an der Einführung von Serienmodellen, die mit Wasserstoff betrieben werden. Spätestens 2010 sollen sie dem Normalkunden zugänglich sein. Um die Versorgung zu sichern, müssten dann in Deutschland etwa 2000 Wasserstoff-Tankstellen verfügbar sein. Fahrzeughersteller und Energieversorger sehen dieses Ziel und arbeiten daran. Der DWV begleitet diesen Prozess, indem er mit den Entscheidungsträgern in Verbindung bleibt und die Öffentlichkeit über den Stand und die notwendigen weiteren Schritte informiert.
Dass der Deutsche Wasserstoff-Verband auch der deutsche Verband für die Brennstoffzelle ist, soll in Zukunft noch stärker als bisher zum Ausdruck kommen. Die Mitgliederversammlung wählte Prof. Jürgen Garche (ZSW Ulm), einen international anerkannten Spezialisten, neu in den Vorstand des DWV.
Neuer Vorstandsvorsitzender des DWV als Nachfolger von Dr. Rolf Ewald ist Herr Dr. Johannes Töpler. Zum Stellvertreter wurde Herr Dr. Joachim Wolf gewählt. Dr. Ewald, der scheidende Vorsitzende, hatte dieses Amt seit der Gründung des DWV vor sieben Jahren bekleidet und hat somit entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Verbandes.
DWV
Neuer Forschungslehrstuhl für Wasserstoffspeicherung in Kanada
HyWeb, 09.07.03: Das Kanadische Natural Sciences and Engineering Research Council (NSERC) hat die Einrichtung eines Industriellen Forschungslehrstuhls für Wasserstoffspeicherung bekannt gegeben. NSERC stellt 1 Millio kanadische Dollar über fünf Jahre zur Verfügung.Die Partner der kanadischen Regierung in dieser Initiative sind Hydrogenics Corporation und Stuart Energy Systems Corporation, die gemeinsam 450.000 kanadische Dollar über fünf Jahre beisteuern werden.
Der neue Lehrstuhlinhaber, Professor Richard Chahine, und sein Forschungsteam werden ihre Arbeiten auf die Entwicklung zuverlässiger Technologien für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff konzentrieren.
MA
Ford Brennstoffzellenautos für Vancouver Feldtest
HyWeb, 09.07.03: Ford Motor Company, Natural Resources Canada und Fuel Cells Canada haben Pläne bekannt gegeben, ab Anfang nächsten Jahres Ford Focus Brennstoffzellenautos auf den Straßen von Vancouver, Kanada, in einem Langzeittest unter realen Bedingungen einzusetzen.Die Autos sind Teil eines dreijährigen gemeinsamen Entwicklungsprogramms, dessen Ziele Technik-Tests, die Beurteilung der Fahrerakzeptanz und des Komforts sowie Öffentlichkeitsarbeitsprogramme über die Vorteile und noch zu überwindenen Hürden zur Einführung der Brennstoffzellenfahrzeuge beinhalten.
Die Ford Focus Fahrzeuge in diesem Projekt werden Hybrid-Brennstoffzellenantriebe enthalten. Eingesetzt werden Ballard Brennstoffzellen und Dynetek Druckwasserstofftanks. Das Brennstoffzellenauto nutzt Bremsenergierückgewinnung und fortgeschrittene Nickelmetallhydrid Batterien.
MA
High Level Group on Hydrogen and Fuel Cells Konferenz in Brüssel
HyWeb, 01.07.03: Am 16. und 17. Juni fand unter Führung von Präsident Romano Prodi, Vizepräsidentin und Energie- und Verkehrskommissarin Loyola de Palacio und Forschungskommissar Philippe Busquin die Konferenz "Die Wasserstoff-Wirtschaft - eine Brücke zu nachhaltiger Energie" organisiert von der Europäischen Kommission statt. Diskutiert wurde der Bericht "Hydrogen and fuel cells a vision for our future", den die High Level Group on Hydrogen and Fuel Cells zu dieser Gelegenheit der Kommission überreichte.Unter den 450 Teilnehmern waren hochrangige Vertreter von Politik, Industrie und Forschung. Die grieschische RRatspräsidentschaft wurde durch Herrn Akis Tsohatzopoulos, Entwicklungsminister, vertreten. Frau Claudie Haigneré, französische Ministerin für Forschung und neue Technologien, Herr Georg Wilhelm Adamowitsch, deutscher Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Herr Spencer Abraham, US-Energieminister, und Umwelt-Kommissarin Margot Wallstrom nahmen evenfalls an der Konferenz teil.
Kommissionspräsident Romano Prodi sagte: "Wasserstoff und die Brennstoffzellentechnologie sind eine strategische Entscheidung für Europa. Im Lauf der nächsten 20 bis 30 Jahre werden sie unsere Gesellschaft und die wirtschaftlichen Wachstumsstrukturen grundlegend verändern durch die Entwicklung einer dezentralen und saubereren Art der Energieproduktion und -verteilung. [...] "Es ist unser erklärtes Ziel, einen schrittweisen Übergang zu einer vollständig integrierten Wasserstoffwirtschaft auf der Basis erneurbarer Energien bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zu schaffen." [...] "Unser gegenwärtiger Umgang mit Energie beruht zum allergrößten Teil auf fossilen und nuklearen Energien. Das kann nicht auf ewig so weitergehen. Aber die eigentliche Frage ist [...], ob wir genügend Luft, Land und Wasser haben, um uns der gasförmigen, flüssigen und festen Abfälle aus verbrauchten fossilen und nuklearen Energien zu entledigen. Die Antwort ist ein klares 'Nein'."
Kommissarin Loyola de Palacio fügte hinzu: "Wasserstoff und Brennstoffzellen können potenziell die Abhängigkeit der Europäischen Union von Erdöl reduzieren und gleichzeitig zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Sie sind ein Schlüssel zum Erreichen des EU-Ziels, bis 2020 20% der Fahrzeugkraftstoffe durch alternative Kraftstoffe inklusive Wasserstoff zu ersetzen." [...] Im Verkehr nutzen wir Öl, eine kostengünstige Energiequelle und ein wirklich effizienter Energieträger, aber Öl hat zwei Nachteile: Erstens ist es nicht unbegrenzt in seiner Verfügbarkeit, und zweitens produziert es CO2. Um sauber und effizient die unbegrenzten Energiequellen zu nutzen benötigen wir Wasserstoff als Träger. Es gibt nur zwei unbegrenzte Energiequellen: solar und nuklear."
Forschungskommissar Philippe Busquin sagte: "[...] der Bericht der High Level Group on Hydrogen ist ein wichtiges Dokument für die Energiepolitik der Union. In sechs Monaten intensiver Arbeit hat diese Gruppe zum ersten Mal eine gemeinsame Vision der europäischen Wasserstoffindustrie erarbeitet. Diese Vision zeigt deutlich, dass die europäische Industrie an das Potenzial von Wasserstoff und Brennstoffzellen glaubt, insbesondere für die Stärkung der Energieversorgungssicherheit in Europa, für die Steigerung der Energieeffizienz, und für die Erleichterung des Übergangs zu nicht-verschmutzenden Energiequellen, insbesondere erneuerbaren Energien."
Der deutsche Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Georg Wilhelm Adamowitsch sagte: "Wir glauben, dass eine breite Nutzung von Wasserstoff - insbesondere des solaren Wasserstoffs - wegen der mangelnden Wirtschaftlichkeit und auch wegen der benötigten großen Mengen auf mittlere Sicht nicht zu erwarten ist. Konsequenterweise hat die Bundesregierung die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien in den letzten Jahren reduziert und sieht den Forschungsbedarf jetzt im wesentlichen im Technikerhalt und in der Reduzierung der Kosten einzelner Schlüsselkomponenten." [...] "Für die Bundesregierung ist die Brennstoffzelle eine Schlüsseltechnologie. Sie ist ein innovativer und hocheffizienter Energiewandler. Aus deutscher Sicht liegen die Vorteile der Brennstoffzelle vor allem in den folgenden Punkten: Die Brennstoffzelle kann neben Erdgas auch Biogas und Kohlegas als Input nutzen. Die Brennstoffzelle fügt sich in idealer Weise in unser neues Konzept zur Forschung und Entwicklung des emissionsarmen Kohlekraftwerks ein (COORE-TEC). Schließlich ist die Brennstoffzelle auch ein wichtiges Brückenelement zu einer in ferner Zukunft möglichen Wasserstoffwirtschaft." [...] "Die Gefahr des Visionären liegt darin, dass man beim Publikum und vor allen bei den Laien Erwartungen in die falsche Richtung lenkt. Ich möchte nicht missverstanden werden: Wir brauchen bei der Gestaltung unserer Energieforschungspolitik Optimismus, aber Illusionen können nicht finanziert werden."
US-Energieminister Spencer Abraham sagte: "Wie Sie wissen kann Wasserstoff aus erneuerbaren, fossilen und nuklearen Energien erzeugt werden. Wir schauen alle diese Optionen an. Aber wir wollen, dass all unser Wasserstoff eines Tages mit emissionsfreien Technologien produziert wird. In unserem neuesten Budget schlagen wir vor, rund 50% der Gelder für Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien auszugeben."
Umweltkommissarin Margot Wallström sagte: "Jedoch die aufregendste Aussicht der Vision einer Wasserstoffwirtschaft ist die Möglichkeit, von einer Energieversorgung abzurücken, die auf fossilen Energien basiert, und überzugehen zu einem Energiesystem, das vorwiegend auf Erneuerbaren basiert. Ich bin zufrieden zu sehen, dass der Bericht der High Level Group das als unser gemeinsames Ziel anerkennt." [...] Aus meiner eigenen Sicht müssen wir daher die Roadmap für Wasserstoff und Brennstoffzellen durch eine Roadmap für den Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Energieversorgung ergänzen, so dass Wasserstoff aus erneurbaren Energien produziert werden kann. Die Wasserstoffwirtschaft wird immer nur so nachhaltig und umweltfreundlich sein wie der Energiemix, aus dem der Wasserstoff produziert wird."
Weitere Informationen finden sich unter www.cordis.lu/sustdev/energy/h2.htm
Die Zusammenfassung des HLG report und weitere Informationen über die HLG finden sich unter http://europa.eu.int/comm/research/energy/nn/nn_rt_hlg2_en.html
MA
HLG empfiehlt "Europäische Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologieplattform"
HyWeb, 01.07.03: Die High Level Group on Hydrogen and Fuel Cells (HLG) hat auf der HLG-Konferenz am 16./ 17. Juni nachdrücklich die Einführung einer Europäische Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologieplattform (European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform) und der Leitung eines Beratungsgremiums (Advisory Council) empfohlen. Die Plattform soll einen konsistenten Politikrahmen unterstützen, der Transport-, Energie-, Umwelt- und Industriepolitik beinhaltet, um Technologien zu fördern, die Nachhaltigkeitsziele erfüllen.Die Plattform soll auch eine Strategische Forschungs-Agenda (Strategic Research Agenda) erarbeiten. Dies soll von einer langfristigen Wasserstoff-Einführungsstrategie, die auch Demonstrations- und Pilotprogramme beinhaltet, begleitet werden. Auch soll es zu einer langfristigen europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenstrategie führen, die den Übergang zu einer Wasserstoff-Zukunft mit realistischen Zwischenzielen lenken soll: Der Übergang zu einer Wasserstofforientierten Wirtschaft sollte 20 bis 30 Jahre dauern.
MA
Europäische Kommission und USA unterzeichnen "Fuel Cell Annex"
HyWeb, 01.07.03: Im Rahmen der HLG-Konferenz unterzeichneten Forschungs-Kommissar Phillipe Busquin und US-Energieminister Spencer Abraham am 16. Juni den "Fuel Cell Annex", den ersten Zusatz zum "U.S.-EU Non-Nuclear Energy Cooperation Agreement", den die beiden im Mai 2001 unterzeichnet hatten. Der Fuel Cell Annex legt den Rahmen fest, in dem die EU und die USA im Bereich der Wasserstoffforschung zusammenarbeiten werden, und wird eine gegenseitige Unterstützung auf dem Weg zu einer Wasserstoffwirtschaft ermöglichen.In seiner Rede auf der Konferenz betonte Abraham die Wichtigkeit internationaler Zusammearbeit, um wissenschaftliche und technische Fortschritte im Energiebereich zu erzielen. Er lud die EK und die Mitgliedsländer zu einer Ministerkonferenz im Herbst diese Jahres ein, auf der formal die "Internationale Partnerschaft für die Wasserstoffwirtschaft" (International Partnership for the Hydrogen Economy) gegründet werden soll.
"Die USA und die EU haben auch eng zusammengearbeitet, um der Kooperation für die Wasserstoffwirtschaft eine zentrale Stelle im G-8 Aktionsplan für Forschung und technologie (G-8 Action Plan on Science and Technology) zu geben, die unsere Staatsoberhäupter Anfang diese Monats in Evian beschlossen haben."
MA
HyWeb-Gazette ist 6 Jahre alt
HyWeb, 01.07.03: Vor gut sechs Jahren am 24. März 1997 ging die HyWeb-Gazette online mit den ersten Artikeln. Diese ersten Meldungen berichteten über den ersten Wasserstoffbus im öffentlichen Einsatz (ein MAN Bus mit Verbrennungsmotor, der in Erlangen und München fuhr), kündigten die ersten drei Ballard-Busse für Chicago sowie die erste mit Wasserstoff betriebene PAFC in Hamburg an, berichteten über die Gründung des Deutschen Wasserstoff-Verbandes und über die SPeicherung von Wasserstoff in Grafit-Nanofasern.Alle jemals in der HyWeb-Gazette veröffentlichten Artikel sind im Archiv kostenfrei verfügbar, wie auch das gesamte HyWeb kostenfrei ist.
Der Start in den frühen Tagen des World-Wide Web macht die HyWeb-Gazette zu dem mit Abstand ältesten Internet-Newsletter zu Wasserstoff und Brennstoffzellen. Es ist immer noch der einzige Newsletter in diesem Bereich, der sowohl englisch als auch deutsch verfügbar ist.
Gegnwärtig erhalten rund 1200 deutschsprachige und 1500 englisch-sprachige Abonnenten den e-mail Service der HyWeb-Gazette bei jeder neuen Ausgabe.
Nicht nur die HyWeb-Gazette, auch HyWeb als Ganzes startete im März 1997. Seit dieser Zeit wächst das Informationsangebot von HyWeb stetig. Es kamen so wesentliche neue Komponeten wie die Präsentation aller Wasserstoff- und Brennstoffzellenautos unter www.h2cars.de oder HyWeb-Pro - the European Centers of Excellence Projects Database at www.HyWeb.de/pro hinzu.
Das HyWeb-Team bedankt sich den mehr als 40.000 monatlichen Nutzern aus allen Teilen der Welt für den Besuch von HyWeb, für ihre ermutigenden Kommentare und für ihre konstruktive Kritik. HyWeb bemüht sich auch in Zukunft, die Angebote weiter auszubauen und den Service für unsere Leser weiter zu verbessern.
HyWeb ist ein kosteloser Service der L-B-Systemtechnik - Strategie- und Technologieberater für nachhaltige Energie- und Verkehrssysteme.
MA
Europäische Kommission veröffentlicht "European FC and H2 Projects 1999-2002"
HyWeb, 23.06.03: Die Europäische Kommission hat eine Broschüre mit allen Wasserstoff- und Brennstoffzellenprojekten veröffentlicht, die im Fünften Forschungsrahmenprogramm (1999-2002) gefördert werden. Die Projekte umfassen alle Bereiche von Grundlagenforschung bis zu großen Demonstrationsprojekten. Es enthält auch Beschreibungen von Aktivitäten, die das Joint Research Centre der Europäischen Kommission direkt unternommen hat.Die Broschüre ist in englischer Sprache als pdf verfügbar und kann von der folgenden Seite aus heruntergeladen werden (siehe link am Ende der Seite): http://www.cordis.lu/sustdev/energy/h2.htm
Eine weitere Broschüre mit Poster-Präsentationen wurde ebenfalls kürzlich veröffentlicht. Sie enthält repräsentative Beispiele wichtiger nationaler, internationaler und insbesondere von EU-Initiativen und -Projekten im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen. Unter der folgenden Adresse können die einzelnen Poster oder die gesamte Broschüre in englischer Sprache heruntergeladen werden: http://www.cordis.lu/fp6/sustdev_h2_poster.htm .
Informationen über weitere Projekte im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen finden Sie in HyWeb-Pro -- the European Centers of Excellcence Projects Database unter www.HyWeb.de/pro.
MA