HyWeb - Gazette

Der Newsletter von HyWeb und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) · 3. Quartal 2001 – 5. Jahrgang ã L-B-Systemtechnik GmbH

LBST: Orientierung und Entscheidungshilfen in Wasserstoff und Brennstoffzellen Werbung


Brennstoffzelle mit Kohlenstoff-Nanostrukturen als Elektrode (18.09.01)

Toyota will 2003 mit Wasserstoff-Autos in den Markt (18.09.01)

Solarwasserstoff-Kongress der Grünen verschoben (12.09.01)

Ford stellt Auto mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor vor (12.09.01)

Vierte Wasserstoff-Tankstelle Deutschlands in München geplant (12.09.01)

SOFC von Siemens-Westinghouse für neue Gas-to-Liquids Anlage von BP in Alaska geplant (12.09.01)

Toyota aktualisiert Brennstoffzellenfahrzeug (12.09.01)

OM Group Inc. übernimmt dmc2 (12.09.01)

GM präsentiert stationäres Brennstoffzellensystem (12.09.01)

Ballard, Shell Hydrogen und West Coast Energy gründen "Chrysalix" (12.09.01)

Hermes Versand Service testet Brennstoffzellen-Sprinter (12.09.01)

BMW präsentiert Wasserstoff-Mini (12.09.01)

Novars stellt kompakte 3 kW Brennstoffzelle vor (12.09.01)

H Power und Mitsui gründen H Power Japan (12.09.01)

Sekisui Chemical entwickelt neue PEM-Membran (12.09.01)

Honda stellt verbessertes Brennstoffzellen-Fahrzeug vor (12.09.01)

Global Thermoelectric verkündet strategische Partnerschaft mit Suburban Propane (12.09.01)

DCH entwickelt Brennstoffzellen-Taxiboot (12.09.01)

General Motors präsentiert Benzin-Brennstoffzellenfahrzeug (12.09.01)

Plettac präsentiert Navigationscomputer mit Brennstoffzelle (12.09.01)

Das aktuelle Zitat (27.07.01)

Grünen-Kongress: "Vom Öl zum solaren Wasserstoff" (27.07.01)

Wasserstoffbus an der Ostsee (26.07.01)

Vandenborre Technologies und IMW entwickeln Wasserstoff-Tankstellen (26.07.01)

Teledyne erwirbt Aktivposten von Energy Partners (26.07.01)

H Power eröffent neue Produktions- und Teststätte (26.07.01)

Dynetek baut Druckgasspeicher-Fertigung in Deutschland auf (26.07.01)

Honda und BMW eröffnen Wasserstoff-Tankstellen in LA (26.07.01)

FuelCell Energy gibt Zusammenarbeit mit Marubeni und Capstone bekannt (26.07.01)

Zusätzliche Investitionen von GE und DTE in Plug Power nach LIPA -Auftrag (26.07.01)

Greenvolt Power liefert eine 200 kW Brennstoffzellen-Anlage zur KWK (26.07.01)

Neues Brennstoffzellenzentrum für Ulm angekündigt (26.07.01)

Auch Viessmann arbeitet an Brennstoffzelle (26.07.01)

Kompetenznetzwerk Brennstoffzelle feierte Geburtstag (26.07.01)

HyWeb Link:   www.h2cars.de (27.07.01)

Das aktuelle Zitat (13.07.01)

Ethanol Brennstoffzellensystem von Caterpillar (13.07.01)

EU formuliert Ziel für 22% erneurbaren Strom bis 2010 (13.07.01)

Skandinavisches Wind-Wasserstoff-Hybridkraftwerk (13.07.01)

Quantum präsentiert 700 bar Tank (13.07.01)

Brennstoffzellen-BHKWs werden gefördert (13.07.01)


Archiv


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Brennstoffzelle mit Kohlenstoff-Nanostrukturen als Elektrode

DWV, 18.09.2001: Kohlenstoff-Nanostrukturen werden ihre erste technische Anwendung im Energiebereich möglicherweise nicht als Wasserstoff-Speicher, sondern als Elektrodenmaterial erleben. NEC Corporation, die Japan Science and Technology Corporation und das Institute of Research and Innovation haben eine Brennstoffzelle für mobile Geräte entwickelt, die Kohlenstoff-Nanostrukturen als Elektroden verwendet.

Nach eigenen Angaben ist das Verhalten der Zelle sehr viel besser als bei vergleichbaren Ausführungen mit Aktivkohle. Die verwendeten Nanostrukturen werden als "Kohlenstoff-Nanohorn" bezeichnet. Es handelt sich um Aggregate mit einer Größe um 100 nm. Sie haben eine riesige Oberfläche und sind durchlässig für Gase und Flüssigkeiten. Ihre Wirkung als Katalysatorsubstrat beruht vor allem darauf, dass die verwendeten kleinen Platinteilchen auf der Oberfläche der Nanohörner sehr viel feiner verteilt sind. Das einzelne Teilchens ist etwa halb so groß wie auf gewöhnlicher Aktivkohle. Das bewirkt eine höhere Leistung.Warum genau die Katalysatorteilchen auf diesem Substrat kleiner sind, ist noch nicht klar. Weitere Leistungssteigerungen durch Änderungen der Form der Nanohörner oder andere Verbesserungen erscheinen möglich.

DWV

 

 

 

Toyota will 2003 mit Wasserstoff-Autos in den Markt

DWV, 18.09.2001: Bereits 2003 will Toyota die ersten Wasserstoff-Autos in Kundenhand geben. Wie die Firma am 3. September bekannt gab, wird das nicht nur (wie früher gemeldet) in Japan geschehen, sondern auch in Nordamerika und Europa. Eine Serienvermarktung wird es aber kaum vor 2010 geben. Es wird sich daher eher um Testprogramme mit ausgesuchten Kunden und begrenzter Stückzahl in der Nähe existierender Wasserstoff-Tankstellen handeln. Andere Hersteller streben an, ab 2004 in dieses Stadium einzutreten.

Bei dem Fahrzeug wird es sich um den FCHV-4 (Fuel Cell Hybrid Vehicle) handeln. Das Fahrzeug verfügt über einen 80 KW starken Elektromotor. Zum Preis machte das Unternehmen keine Angaben; in japanischen Presseberichten wurden jedoch etwa 10 M¥ (180 TDM) genannt. Der FCHV-4 erreicht 150 km/h. Mit seinen drei Wasserstofftanks könne das Auto eine Strecke von bis zu 250 km zurücklegen. (siehe auch)

DWV

 

 

 

Ford stellt Auto mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor vor

HyWeb, 11.09.01 : P2000 H2ICE ist die offizielle Bezeichnung des am 21.August von Ford in den USA vorgestellten Fahrzeugs mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Der 2 Liter Zetec Motor ist eine modifizierte Version des eigentlich im Ford Focus eingesetzten Aggregats. Gegenüber der Benzinversion soll der Wirkungsgrad jedoch um 20-30 % höher liegen. An Bord werden 87 Liter Wasserstoff bei 25 Mpa gespeichert, die Reichweite beträgt damit etwa 100 km. Mit einem veränderten Speichersystem soll die Reichweite noch auf 250 km gesteigert werden.

Die Emissionen des Fahrzeugs liegen z.T. erheblich unter denen des SULEV Standards. Einzig die NOx - Emissionen müssten für SULEV noch reduziert werden. Gegenüber dem Benziner sind aber die NOx-Werte bereits um drei viertel geringer.

Laut John Wallace, Vorstandsmitglied des Fords TH!NK Konzerns sind die Modifikationen gegenüber dem Serienfahrzeug vergleichsweise gering und damit nicht mit großen Kosten verbunden. Gleichzeitig müssen sich die Verbraucher in der Benutzung kaum umstellen. Damit könne der P2000 ICE dazu beitragen schneller eine Wasserstoff-Infrastruktur aufzubauen. Für die Zukunft sieht Wallace allerdings in Brennstoffzellenfahrzeugen die bessere Alternative um zu einem echten Null-Emissions-Fahrzeug zu kommen.

MA/EZ

 

 

 

Vierte Wasserstoff-Tankstelle Deutschlands in München geplant

HyWeb, 11.09.01 : Im Gewerbegebiet Brunnthal-Nord bei München wird eine weitere Tankstelle für Wasserstoff installiert. Es ist die insgesamt vierte in Deutschland nach denen am Flughafen München (HyWeb, 05.05.99), in Hamburg und Oberstdorf.

Die neue Tankstelle wird der Betankung einer kleinen Versuchsflotte von Brennstoffzellen-Bussen dienen, die die Münchener Südostgemeinden und den Ostbahnhof verbinden werden.

Die Technologie wird von der Brunnthaler Firma ET (Energie Technologie) geliefert. ET wurde von aus der Raumfahrtunternehmen DASA stammenden Wasserstoff-Spezialisten auf dem benachbarten Testgelände für Raketenantriebe 1997 gegründet; ET leitet u.a. das Wasserstoff-Projekt am Flughafen München. Die Tankstelle wird mit finanzieller Unterstützung des Landkreises errichtet und die Umrüstung der Busse wird vom Freistaat Bayern gefördert.

MA/EZ

 

 

 

SOFC von Siemens-Westinghouse für neue Gas-to-Liquids Anlage von BP in Alaska geplant

HyWeb, 11.09.01 : Siemens und BP gaben am 17. August bekannt, dass eine Festoxid-Brennstoffzelle von Siemens-Westinghouse in der neuen gas-to-liquids (GTL)-Anlage in Nikiski, Alaska, in 2003 installiert wird. Die zur Zeit in Bau befindliche GTL-Anlage soll die Herstellung von synthetischem Dieselöl aus Erdgas demonstrieren.

Bei der erdgasbetriebenen Brennstoffzelle handelt es sich um eine erweiterte Version eines in Deutschland getesteten 100 kW- Models mit 250 kW elektrischer Leistung. Die Brennstoffzelle wird an das lokale Stromnetz angeschlossen, ihr technisches und wirtschaftliches Verhalten werden von der Chugach and Homer Electric Association untersucht.

Die ca 6,5 Mio$ Kosten werden von BP mit 4 Mio$, dem U.S.Department of Energy mit 2 Mio$ und der Chugach Electric Association für den Rest übernommen. Die Nikiski-Brennstoffzelle ist die erste von drei großen Prototypen, die Siemens-Westinghouse bauen wird; die weiteren Anlagen sind für Kanada und Norwegen vorgesehen.

MA/EZ

 

 

Toyota aktualisiert Brennstoffzellenfahrzeug

HyWeb, 12.09.01: Mit dem FCHV-4 stellt Toyota die neueste Generation seines Brennstoffzellen-Highlanders vor. Gegenüber seinem Vorgänger verfügt das Fahrzeug über vier 25 MPa Wasserstoff-Drucktanks, die eine Reichweite von knapp 250 km erlauben. Laut Angaben von Toyota konnte die Gesamteffizienz des Fahrzeugs gegenüber der Benzinversion um den Faktor 3 verbessert werden.

VB/MA

 

OM Group Inc. übernimmt dmc2

HyWeb, 12.09.01: OMG, einer der weltweit führenden Anbieter von chemischen Zusätzen für die Metall- und Keramikindustrie, gibt die Übernahme der Degussa Tochter dmc2 (Degussa Metals Catalysts Cerdec) bekannt. Die Firma wird zukünftig unter der Bezeichnung OMG, dmc2 division firmieren. dmc2 ist u.a. spezialisiert auf organische und anorganische Verbindungen der Platinmetallgruppe. Wichtigstes Gebiet sind hier die Katalysatormaterialien z.B. für die Automobilindustrie, für Brennstoffzellen und für Reformertechnologien.

VB/MA

 

GM präsentiert stationäres Brennstoffzellensystem

HyWeb, 12.09.01: General Motors hat ein stationäres Brennstoffzellensystem auf der Basis der für Fahrzeuge entwickelten Technologie vorgestellt. Quasi als "Abfallprodukt" seiner im Fahrzeug eingesetzten Brennstoffzellentechnologie hat der weltgrößte Automobilhersteller ein erdgasbetriebenes, stationäres Brennstoffzellensystem mit einer elektrischen Leistung von 5,3 kW vorgestellt. Das Aggregat soll als Notstromsystem und zur dezentralen Energieerzeugung in Wohnhäusern, Krankenhäusern etc. dienen. "Ab 2005 könnte das System in größeren Stückzahlen angeboten werden" so Larry Burns (Vice President Research) von General Motors.

VB/MA

 

 

Ballard, Shell Hydrogen und West Coast Energy gründen "Chrysalix"

HyWeb, 12.09.01: Mit der "Energy Limited Partnership" Chrysalix wollen Ballard, Shell Hydrogen und West Coast Energy die weltweite Markführerschaft übernehmen wenn es darum geht, innovative Kleinunternehmen aus dem weiten Bereich der Brennstoffzellentechnologien zu Kapital und Partnern zu verhelfen. Chrysalix hat seinen Sitz in Vancouver, Kanada.

VB/MA

 

 

Hermes Versand Service testet Brennstoffzellen-Sprinter

HyWeb, 12.09.01: Der Mercedes Tranporter besitzt einen Frontantrieb und nutzt gasförmigen Wasserstoff als Kraftstoff. Der Elektromotor hat eine Leistung von 55 kW und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern bei einer Reichweite von mehr als 150 Kilometern. Der Laderaum wird durch den Brennstoffzellen-Antrieb nicht eingeschränkt.

VB/MA

 

 

 

BMW präsentiert Wasserstoff-Mini

HyWeb, 12.09.01: Auf der IAA präsentiert BMW den "Mini" auch in einer Wasserstoff-Variante, allerdings wie auch beim 7er mit einem Verbrennungsmotor. Der Vierzylinder soll bei der Wasserstoffverbrennung die gleichen Verbrauchswerte wie das Benzinmodell erreichen. Möglich wir diese Effizienzsteigerung durch die direkte Einspritzung des tiefkalten Wasserstoffs in die Zylinder. Der Tank für den flüssigen Wasserstoff ist im Mini erstmals nicht zylinderförmig, sondern wurde der Fahrzeugform angepasst. Dadurch gibt es keine Innenraumverluste durch den superisolierten Wasserstofftank.

VB/MA

 

 

 

Solarwasserstoff-Kongress der Grünen verschoben

HyWeb, 12.09.01: Angesichts der Ereignisse in den USA hat die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen den für dieses Wochenende geplanten Kongress "Vom Öl zum solaren Wasserstoff" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

MA

 

 

 

Novars stellt kompakte 3 kW Brennstoffzelle vor

HyWeb, 12.09.01: Manhattan Scientifics und die deutsche Tochter NovArs präsentierten ein extrem leichtes und kompaktes 3 kW Brennstoffzellensystem für Roller und mobile Stromerzeugung. Das nur 5,9 kg schwere Gesamtsystem ist ideal für den Einbau in motorisierte Zweiräder geeignet. Derzeit befindet sich das System noch im Testbetrieb. Aussagen über eine Markeinführung bzw. Serienproduktion gibt es noch nicht.

VB/MA

 

 

 

H Power und Mitsui gründen H Power Japan

HyWeb, 12.09.01: H Power Corp. hat die Gründung von H Power Japan gemeinsam mit Mitsui & Co., Ltd. und Mitsui and Co. (U.S.A.), Inc. bekannt gegeben. Mitsui & Co., Ltd. mit Sitz in Tokyo, ist nach eigenen Angaben Japans allgemeines größtes Handelshaus mit Aktivitäten in der ganzen Welt. Beide Firmen werden einen 50% Anteil an der neuen Firme halten. H Power Japan wird eine japanische Firma mit Sitz in Tokyo sein.

MA

 

 

 

Sekisui Chemical entwickelt neue PEM-Membran

HyWeb, 12.09.01: Sekisui Chemical Co. mit Sitz in Osaka, Japan, hat eine neue Membran für PEM-Brennstoffzellen entwickelt, die höhere Temperaturen aushält. In Zusammenarbeit mit dem National Institute of Advanced Industrial Science and Technology und der Chiba Universität hat Sekisui eine Membran entwickelt, die aus einer Mischung verschiedener Materialien mit rund 50% Silikon besteht. Wie AsiaPulse berichtet hält das Material Temperaturen von 200-250°C aus.

MA

 

 

 

Honda stellt verbessertes Brennstoffzellen-Fahrzeug vor

HyWeb, 12.09.01: Mit dem FCX-V4 präsentiert Honda ein komplett neues Brennstoffzellenfahrzeug. Am offensichtlichsten zeigen sich die Neuerungen in den Fahreigenschaften: Höchstgeschwindigkeit jetzt 140 km/h bei deutlich besserer Beschleunigung (vorher 130 km/h). Die Reichweite steigt von 180 km auf 300 km. Der Druckwasserstofftank liegt jetzt im Fahrzeugboden und ist für bis zu 35 MPA zugelassen. Weiterhin verfügt das Fahrzeug über einen verbesserten Aufprallschutz bei Unfällen. Honda verwendet derzeit einen Ballard Brennstoffzellenstack, parallel arbeitet man allerdings an der Entwicklung eines eigenen Systems. Genau wie Toyota möchte Honda 2003 ein serienreifes Brennstoffzellenfahrzeug auf dem Markt anbieten.

VB/MA

 

 

 

Global Thermoelectric verkündet strategische Partnerschaft mit Suburban Propane

HyWeb: 12.09.01: Global Thermoelectric Inc., Calgary, Kanada, ein führender Entwickler von Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC), hat die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung mit Suburban Propane L.P., Whippany, New Jersey, USA, für Entwicklung und Vertrieb von SOFC-Systemen an Propan-Kunden verkündet. Die Allianz zielt auf sogenannte "Frühe Kunden" für Brennstoffzellen-Produkte. "Frühe Kunden" sind nach Definition von Gloabl Thermoelectric Kunden, die aus verschiedenen Gründen, meistens wegen der abgelegenen Lage, eine teure oder unsichere Stromversorgung haben und daher ein größeres Interesse an neuen Technologien haben. Propan-Vertriebsfirmen seien der Schlüssel zu diesen Märkten.

MA

 

 

 

DCH entwickelt Brennstoffzellen-Taxiboot

HyWeb, 12.09.01: DCH Technology, Inc., Valencia, Kalifornien, USA, hat bekannt gegeben, dass das California Air Resources Board (CARB) die Entwicklung und Demonstration eines Brennstoffzellen-Taxiboots fördern wird. Das Boot wird von einer DCH Enable(TM) PEM-Brennstoffzelle mit einer Dauerleistung 1 kW und einer Spitzenleistung von knapp 2 kW angetrieben. Eine zweite Brennstoffzelle mit 12 W Leistung (12 V) soll die Instrumente und Navigation versorgen. Außerdem wird die Anlage von DCH-Wasserstoffsensoren überwacht.

MA

 

 

 

General Motors präsentiert Benzin-Brennstoffzellenfahrzeug

HyWeb, 12.09.01: General Motors hat das weltweit erste Brennstoffzellenfahrzeug präsentiert, das an Bord aus Benzin Wasserstoff in einem Reformer produziert. Der Benzinreformer und einige Hilfsaggregate benötigen etwa die halbe Ladefläche des Chevrolet Pickup-Truck. Der Reformer benötigt schwefelfreien Kraftstoff. Er hat eine Wasserstoff-Produktion von 70 kW, die eine 30-35 kW Brennstoffzelle versorgen könnte; in diesem Demonstrator hat die Brennstoffzelle eine Leistung von 25 kW.

MA

 

 

 

Plettac präsentiert Navigationscomputer mit Brennstoffzelle

HyWeb, 12.09.01: Die plettac mobile radio GmbH, Fürth, hat auf der transport logistic 2001 in München den mobilen Kommunikations- und Navigationsrechner der Serie Moviline MCT, der mit einer Brennstoffzelle und Wasserstoff betrieben wird, vorgestellt. Primärer Anwendungsbereich ist die Ortung mobiler Objekte mit langen Wartungszyklen wie z.B. Güterwaggons und Container. Bei 15-minütigem Betrieb pro Tag reicht ein Wasserstoffspeicher für 6 Jahre Betrieb.

MA

 

 

Das aktuelle Zitat

"Wer jetzt noch behauptet, die Erderwärmung sei nicht durch den vom Mensachen verursachten Treibhauseffekt bedingt, der kommt mir ein bisschen so vor wie jemand, der immer noch glaubt, die Erde sei eine Scheibe."

Dr. Gerhard Berz, Leiter der Forschungsgruppe Geowissenschaften bei der Münchener Rückversicherung, Wirtschaftswoche, 12. Juli 2001

 

 

 

Grünen-Kongress: "Vom Öl zum solaren Wasserstoff"

HyWeb, 27.07.01: Unter dem Titel "Vom Öl zum solaren Wasserstoff -- Weltenergiepolitik für Morgen" veranstaltet die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 14./15. September im Rathaus Schöneberg, Berlin, den Wasserstoffkongress 2001.

Auf dem Kongress werden die möglichen Anwendungsgebiete, klimapolitischen und wirtschaftlichen Vorteile, Kosten und Umsetzungsstrategien einer solaren Wasserstoffwirtschaft im Dialog mit Industrie und Umweltverbänden diskutiert.

Unter anderem werden am Freitag abend Bundesaußenminister Joschka Fischer und Prof. Dr. Klaus Töpfer, Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP), unter dem Motto "Energien für morgen -- die Welt im Übergang" diskutieren.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.gruene-fraktion.de/aktuell/termine/index-wasserstoff.htm

Anmeldung bitte per Fax oder eMail:
Bündnis 90/ Die Grünen Bundestagsfraktion
Büro Michaele Hustedt, Büro Albert Schmidt
Platz der Republik 1
11011 Berlin
T. 030-227 51276
F. 030-227 56900
eMail: wasserstoffkongress@gruene-fraktion.de

MA

 

 

 

Vandenborre Technologies und IMW entwickeln Wasserstoff-Tankstellen

HyWeb, 26.07.01: Vandenborre Technologies N.V., Belgien, und IMW Industries Ltd, Kanada, haben ein Abkommen über die gemeinsame Entwicklung von Wasserstoff-Tankstellen für den wachsenden Weltmarkt der Brennstoffzellen- und Wasserstoffverbrennungsmotor-Fahrzeuge getroffen.

IMW ist ein führender Anbieter von Erdgastankstellen in Amerika und Asien.

Die beiden FIrmen gehen davon aus, dass die Integration ihrer jeweiligen Technologien und ihres Know-how zügig abheschlossen werden kann. Anschließend soll eine optimale Fertigungs- und Marketing-Strategie für die Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden.

Im laufe dieses Jahres hat Vandenborre Technologies eine ähnliche Vereinbarung mit Ballast/Nedam Petrol Stations getroffen, einem führenden europäischen Anbieter von Erdgastankstellen.

MA

 

Wasserstoffbus an der Ostsee

DWV, 26.07.2001: Ein Wasserstoffbus wird ab Ende nächsten Jahres in Barth an der Ostsee verkehren. Die Wolters Ostseebus GmbH wandelt einen bisher auf Batterien laufenden Neoplan-Bus für die neue Technologie um. Der Hintergrund ist die Erhöhung der Kapazität der Kläranlage des Ortes. Ab dem nächsten Jahr wird sie ihren erhöhten Sauerstoffbedarf durch eine Elektrolyseanlage decken. Der Busbetrieb ist eine wirtschaftlich attraktive Möglichkeit, den automatisch entstehenden Wasserstoff zu nutzen. Das Konzept geht auf eine Diplomarbeit zurück, die an der FH Stralsund gemacht wurde. Die in der Nähe des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ gelegene Stadt erhofft sich nicht nur einen sauberen Bus auf der Linie zum Park, sondern auch Arbeitsplätze und Technologietourismus. Bürgermeister Löttge ist stolz darauf, dass Barth an der Barthe (11.000 Einwohner) jetzt in diesem Punkt mit Ortschaften wie Berlin, London oder Barcelona mithalten kann. Das Projekt hat ein Volumen von 5,3 MDM, wovon 90 % aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes stammen.

DWV

 

 

 

 

 

Teledyne erwirbt Aktivposten von Energy Partners

HyWeb, 26.07.01: Laut einer Pressemitteilung von Teledyne vom 19. Juli hat Teledyne Technologies Incorporated seinen Bereich Energy Systems (HyWeb, 31.01.01) mit den Aktiva von ENergy Partners aus Florida, USA, in der mehrheitlich von Teledyne gehaltenen Firma Teledyne Energy Systems, Inc. vereinigt.

Die neue Firma wird weiterhin Teledynes Kerngeschäft, Wasserstoff-Elektrolyseure und thermoelektrische Generatoren, verfolgen und zusätzlich die Kommerzialisierung von PEM-Brennstoffzellenstacks, -Testständen und -Systemen von Energy Partners ausbauen. Die Aktiva von Energy Partners beinhalten Eigenentwicklungen im Bereich Fertigung von Grafit-Kollektorplatten und selbst befeuchtende Brennstoffzellen.

MA

 

 

 

H Power eröffent neue Produktions- und Teststätte

HyWeb, 26.07.01: H Power Corp. hat am 20. Juli seine neue Brennstoffzellenfertigung in Monroe, North Carolina, USA, eröffnet. In dem eigens errichteten 8400 m² Gebäude sollen stationäre, portable und mobile Brennstoffzellen-Produkte gefertigt werden. H Power hat weitere Niederlassungen in Belleville, New Jersey, USA, und in Montreal, Kanada.

MA

 

 

 

Dynetek baut Druckgasspeicher-Fertigung in Deutschland auf

HyWeb, 26.07.01: Dynetek Industries aus Calgary, Kanada, hat Dynetek Europe in Ratingen gegründet. Dynetek, einer der führenden Entwickler von Druckgas-Fahrzeugtanks aus Faserverbundwerkstoffen baut derzeit eine Fertigung in Ratingen, Nordrhein-Westfalen, auf. Die Produktion soll in der zweiten Hälfte des fiskalischen Jahrs 2001 beginnen. Im Augenblick findet die Zertifizierung nach ISO 9002 statt. In Ratingen sollen Marketing, Verkauf und Produktion von Erdgas- und Wasserstofftanks für Europa und den mittleren Osten statt finden.

MA

 

 

 

Honda und BMW eröffnen Wasserstoff-Tankstellen in LA

HyWeb, 26.07.01: American Honda Motor Co., Inc. hat am 10. Juli auf seinem Forschungs- und Entwicklungsgelände in Torrance, Kalifornien, die erste Wasserstoff-Tankstelle im Raum Los Angeles eröffnet.

Der Wasserstoff wird aus Solarstrom hergestellt und zum Betanken der Fahrzeuge komprimiert. Die Photovoltaik-Kapazität ist ausreichend für den normalen Betrieb eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs. Zusätzlich ist ein Netzanschluss vorhanden, um bei größerem Bedarf die Wasserstoff-Produktion zu erhöhen.

"Die Entwicklung einer Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur ist genauso wichtig wie die Entwicklung der Fahrzeuge selbst", sagte Ben Knight, Vizepräsident von Honda R&D Americas, Inc.

Im Rahmen der CleanEnergy WorldTour 2001 (HyWeb, 16.03.01) hat BWM am 13. Juli in Oxnard außerhalb von Los Angeles eine Flüssigwasserstoff-Tankstelle in seinem Engineering and Emissions Control Test Center eröffnet. Los Angeles ist die letzte Station der Tour nach Dubai, Brüssel, Mailand und Tokyo, auf der BMW seine Testflotte von 15 Wasserstoffautos präsentiert hat.

LBST

 

 

FuelCell Energy gibt Zusammenarbeit mit Marubeni und Capstone bekannt

HyWeb, 26.07.01: FuelCell Energy, Inc., gab am 18. Juni eine strategische Allianz mit Marubeni Corporation auf dem Gebiet der dezentralen Stromerzeugung bekannt. Das Einsatzgebiet der 'Direct Fuel Cell' (eine MCFC) soll zunächst Japan und Asien sein. Marubeni kauft dazu FuelCell Energy-Aktien für 10 Mio$ und gibt Lieferaufträge für MCFC-Brennstoffzellen für zunächst insgesamt 3 MW Leistung ( über die bereits bestellten 1.25 MW hinaus) und dann für weitere mindestens 45 MW in den nächsten zwei Jahren. Geplant ist weiterhin ein Joint Venture um in Asien die von FuelCell Energy in Torrington, Connecticut, gefertigten Komponenten zu Modulen zu montieren.

Darüber hinaus arbeitet FuelCell Energy mit Capstone Turbine Corp.(in Chatsworth, California) an der vom Department of Energy mit 3.1 Mio$ geförderten Entwicklung eines Brennstoffzelle/Mikroturbine-Systems seit mehr als einem Jahr zusammen. Mit dieser Anlage erwartet FuelCell Energy, Stromerzeugungskosten von 7 bis 8.5 cents/kWh in 2002 (bei einem Erdgaspreis von ca. 3,8 $/GJ) zu erreichen.

Ob die Zusammenarbeit der zwei Firmen in Zukunft fortgesetzt wird, ist noch offen. Der Schwerpunkt von FuelCell Energy liegt bei großen Anlagen bis 40 MW, der von Capstone dagegen bei 30-60 kW Turbinen.

MA/EZ

 

 

Zusätzliche Investitionen von GE und DTE in Plug Power nach LIPA -Auftrag

HyWeb, 26.07.01 : Am 26. Juni gab das Unternehmen Long Island Power Authority (LIPA) bekannt, daß es der öffentliche Energieversorger ist, den Plug Power bei der Verkündung des 7 Mio$ Auftrags am 24.Mai namenlos erwähnte (HyWeb, 12.06.01). Die 75 Brennstoffzellen werden auf der Umspannstation West Babylon diese Sommer installiert und an das Stromnetz angeschlossen.

Diese LIPA Bekanntmachung hat eine Reihe von weiteren Investitionen in Plug Power ausgelöst : Tochtergesellschaften von General Electric Co. and DTE Energy Co. werden weitere 10 Mio$ im Rahmen von Erweiterungen der bestehenden Vertriebsabkommen in Plug Power anlegen. Die neuen, allerdings noch nicht endgültigen Vereinbarungen sehen u.a. die Erweiterung der Vertriebsrechte auf Brennstoffzellenanlagen jeder Größe und auf jede stationäre Anwendung vor. GE Fuel Cell Systems hat exklusive Vertriebsrechte weltweit außerhalb der Vertriebszone von DTE Energy, nämlich der vier US-Staaten Michigan, Illinois, Ohio and Indiana.

Wie auf der Aktionärs-Versammlung in April mitgeteilt, wird Plug Power seine 5 kW Systeme nicht Anfang 2002, sondern in der zweiten Hälfte 2001 auf den Markt bringen. Bis Dezember sollen 125 bis 150 und nächstes Jahr 300 bis 600 Einheiten geliefert werden. Das Unternehmen beabsichtigt auch die Produktion von größeren Systemen (25 bis 100 kW) für Marktsegmente mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen. Eine 50 kW Brennstoffzellen-Demonstrationsanlage zur Deckung des Strombedarfs einer Wasserstoff-Tankstelle für Busse soll in Las Vegas, Nevada, im Juli in Betrieb genommen werden.

MA/EZ

 

 

Greenvolt Power liefert eine 200 kW Brennstoffzellen-Anlage zur KWK

HyWeb, 26.07.01: Greenvolt Power Corp. gab die Lieferung einer 200 kW (PAFC) Brennstoffzellen-KWK-Anlage (GVLT/PAFC-200) an einem von drei Interessenten am 21. Juni in Orillia, Ontario, bekannt. Die 30 t schwere, Erdgas betriebene Einheit kann im Freien installiert werden und Strom und Wärme mir einem Gesamtwirkungsgrad von ca. 80 % und einer Stromkennzahl von 1 (50 % Strom, 50 % Wärme) für ca. 20 Häuser mit je ca. 280 m2 bei Umgebungstemperaturen von -17 bis 43 oC produzieren. Die GVLT/PAFC-200 ist vollautomatisiert und kann für die Stack-Lebensdauer von ca. 30 000 h (7 bis 10 Jahre) kontinuierlich betrieben werden. Das System weist eine Verminderung der CO2 Emissionen um den Faktor 2,5 gegenüber konventionellen fossilen Kraftwerken auf.

Greenvolt Power ist auf alkalische Brennstoffzellen spezialisiert, beabsichtigt aber auch alternative Systeme, wie PEM- und Magnesium-Luft-Wasser Brennstoffzellen, zu untersuchen.

MA/EZ

 

 

Neues Brennstoffzellenzentrum für Ulm angekündigt

DWV, 26.07.2001: Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Walter Döring kündigte in Ulm an, dass das Land 6,5 MDM für ein Brennstoffzellen-Zentrum in der Stadt investieren wird. Es soll eine Einheit mit dem ZSW (Zentrum für Solar- und Wasserstoffenergie Baden-Württemberg) bilden. Der Kabinettsbeschluss liege noch nicht vor, sei aber eine reine Zeitfrage. Weitere 3 MDM kommen vom Bund. Das neue Zentrum soll ein Anschauungs- und Demonstrationsobjekt für die mittelständische Wirtschaft sein und Existenzgründungen auf diesem neuen Techniksektor auslösen.

DWV

 

 

Auch Viessmann arbeitet an Brennstoffzelle

DWV, 26.07.2001: Ein weiterer angesehener Heizungshersteller steigt in die Brennstoffzelle ein, nämlich Viessmann (mehr als 6000 Beschäftigte, gut zwei GDM Jahresumsatz). Die Firma will gemeinsam mit der Sachsenring Fahrzeugtechnik GmbH (Verantwortlich für die Brennstoffzelle) ein entsprechendes Hausenergiesystem entwickeln. Weitere Projektpartner sind SGL Carbon (BZ Komponenten), Siemens Landis & Staefa Division (Steuerung) sowie das ZSW Ulm und Fraunhofer ISE (F&E Begleitung). Bisher arbeiten in Deutschland die Firmen Vaillant und Buderus auf diesem Gebiet; beide arbeiten bei den Stacks mit amerikanischen Lizenzgebern zusammen. In den kommenden Monaten soll nun eine kleinere Anlage mit zwei kW für normale Familienhäuser entwickelt werden.

DWV

 

 

Kompetenznetzwerk Brennstoffzelle feierte Geburtstag

DWV, 26.07.2001: Seit einem Jahr gibt es das "Kompetenznetzwerk Brennstoffzelle" im Rahmen der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Am 16. Juli wurde das Jubiläum in Herne in Gegenwart von Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold und Wissenschaftsministerin Gabriele Behler gefeiert. Schwanhold sagte, NRW solle zu einem führenden Land in der Brennstoffzellentechnologie ausgebaut werden. Die Landesregierung habe bisher 17 Projekte mit 30 MDM gefördert und damit Investitionen in Höhe von weiteren 80 MDM ausgelöst. Die Arbeiten würden fortgeführt, um in NRW eine Produktion von Brennstoffzellen-Stacks aufzubauen. Dabei soll die Verbindung zu wichtigen Forschungseinrichtungen helfen. Ministerin Behler bezeichnete die Förderung auf dem Gebiet der Brennstoffzelle als einen der wichtigsten Bereiche der Energieforschung.

DWV

 

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Die zuerst eingesetzten Kraftstoffe sind voraussichtlich Methanol und/oder komprimierter Wasserstoff für Flotten und kurzfristig reformiertes Benzin. Allerdings ist die Benzinreformierung nicht einfach, und so sprechen immer mehr Gründe für den Einsatz von rein mit Wasserstoff betankten Fahrzeugen."

Kan Ogata, WE-NET Center, Hydrogen & Fuel Cell Letter, Juli 2001 (Übersetzung HyWeb)

 

 

Ethanol Brennstoffzellensystem von Caterpillar

HyWeb, 13.07.01: Caterpillar und Williams Bio-Energy aus Illinois, USA, haben gemeinsam die Entwicklung eines Ethanol Brennstoffzellensystems zur stationären Energieversorgung gestartet. Das Projekt wird vom US-Energieministerium (US-$800,000), dem Staat Illinois ($550,000), Nuvera Fuel Cells ($670,000), Caterpillar ($390,000) und Williams ($100,000) finanziert. "Dies ist ein spannendes Projekt. Es ist saubere Energie, und es ist erneuerbar", sagt Caterpillar-Sprecher Carl Volz. "Wir sind führend in Stromerzeugungsanlagen, und Brennstoffzellen passen sehr gut da hinein." Caterpillar ist nach eigenen Aussagen Nord Amerikas führender Hersteller von Dieselmotoren für LKW, und weltweit führender Hersteller von Bau- und Minenfahrzeugen, Diesel- und Erdgasmotoren und industriellen Gasturbinen. "Ethanol ist erneuerbar, im eigenen Land produziert, einfach zu Wasserstoff zu reformieren, und mit der existierenden Inrastruktur vertrieben werden. Kein anderer potenzieller Energieträger kann das für sich in Anspruch nehmen", sagt Bob Dinneen, Vizepräsident der Renewable Fuels Association mit Sitz in Washington.

MA

 

 

EU formuliert Ziel für 22% erneurbaren Strom bis 2010

HyWeb, 13.07.01: Am 4. Juli hat das europäische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energien im Energiemix der EU bis 2010 vorsieht. Das wird als wichter Eckpunkt der Klimapolitik der EU verstanden. Die Direktive gibt als Ziel die Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 12% im Jahr 2010 vor. Der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung soll auf 22,1% von derzeit rund 14% steigen. "Die Förderung erneuerbarer Energien ist eine absolute Priorität der Europäischen Kommission - das Kyoto-Ziel der Reduzierung der Klimagasemissionen kann nicht erfüllt werden ohne eine Neuausrichtung in dieser Richtung", sagte EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio.

Das Gesetz muss noch von den EU-Regierungen ratifiziert werden, aber das wird allgemein nur noch als Formalität gewertet, da die Prinzipielle Zustimmung schon signalisiert wurde. Obwohl nur grobe Ziele für jedes der 15 Mitgliedsländer für den Ausbau der Erneuerbaren vorgegeben werden, kann die EU-Kommission weitergehende Gesetzesvorschläge einbringen, sollte sie der Meinung sein, dass einzelne Länder nicht genügend Fortschritte erzielen. Die Direktive schützt auch in einigen Ländern existierende Konzepte zur Förderung der Erneuerbaren wie zum Beispiel das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland, das die Einspeisung von erneuerbarem Strom regelt und Mindestvergütungen dafür festlegt.

MA

 

 

Skandinavisches Wind-Wasserstoff-Hybridkraftwerk

DWV, 13.07.2001: Nach einer Pressemitteilung vom 27. Juni 2001 werden die norwegische staatliche Energiefirma Statkraft, der schwedische Energieversorger Sydkraft und die schwedisch-schweizerische Industriegruppe ABB bis 2002 gemeinsam eine Anlage für die emissionsfreie Herstellung und den Vertrieb von Wasserstoff erstellen. Die Demonstrationsanlage soll nach einer Verlautbarung von Statkraft an einem noch zu bestimmenden Ort in Norwegen stehen und von Windturbinen versorgt werden. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Wasserstoff als Energiequelle eine wettbewerbsfähige Alternative zu fossilen Brennstoffen und Batterien sein werden", sagte Statkrafts Technologievorstand Jon Brandsar. Nach seinen Worten ist die Wasserstoffanlage Teil eines großen Projekts in dem technologische Erfahrung gesammelt werden soll, um Wasserstoff zu einer wirtschaftlich interessanten Kraftquelle zu machen.

DWV

 

 

Quantum präsentiert 700 bar Tank

DWV, 13.07.2001: Die kalifornische Quantum Technologies WorldWide hat einen Komposittank für Wasserstoff-Druckgas mit einem maximalen Betriebsdruck von fast 700 bar (10.000 psi in international nicht anerkannten angelsächsischen Einheiten) vorgestellt. Er kann 80 % mehr Gas als unter dem halben Druck speichern; Tanks für 350 bar sind bereits Stand der Technik. Die erhöhte Speicherfähigkeit soll die Reichweite von Brennstoffzellenautos erheblich steigern. Einer von deren Nachteilen ist bisher, dass ein Wasserstofftank volumetrisch nicht so viel Energie fasst wie ein Kohlenwasserstofftank, was häufigeres Nachtanken erforderlich macht. Bei einem Bersttest versagte der neue Tank bei 1620 bar (23.500 psi). Bei diesem Test wurden bereits die Entwürfe des European Integrated Hydrogen Project (EIHP) zu Grunde gelegt. Der Tank hat einen innen liegenden Druckminderer, der das Gas unter maximal 10 bar (150 psi) abgibt.

DWV

 

 

 

Brennstoffzellen-BHKWs werden gefördert

DWV, 13.07.2001: Das Bundeskabinett hat am 4. Juli Eckpunkte zu einem neuen Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz beschlossen. Es ist vorgesehen, dass Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von weniger als 2 MW mit einem Betrag von 0,10 DM/kWh für Stromeinspeisungen ins öffentliche Netz unterstützt werden sollen. Andere kleine Blockheizkraftwerke werden mit der Hälfte davon gefördert. Das Geld wird durch eine Umlage auf den Strompreis aufgebracht. Es wird angestrebt, dass die Regelungen nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat zur Jahreswende als Gesetz in Kraft treten sollen. In zahlreichen Ländern werden Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Wasserstoff und Brennstoffzellen unterstützt, und in den USA werden auch die Investitionskosten subventioniert. Eine vergleichbare Förderung des Betriebs gibt es dagegen nach den uns vorliegenden Informationen nirgends. So lange die Kosten der Brennstoffzelle entwicklungsbedingt noch über denen konkurrierender Technologien liegen, sind solche Maßnahmen notwendig, um die Markteinführung in die stationäre Energieversorgung zu erleichtern. Der Deutsche Wasserstoff-Verband hat den Beschluss begrüßt und fordert die Politik auf, auch im mobilen Bereich rechtzeitig für geeignete Rahmenbedingungen zu sorgen. Das geplante Gesetz ist Teil der Bemühungen der Bundesregierung, die deutschen CO2-Emissionen zu senken. Mindestens 20 Mt sollen bis 2010 durch die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung erreicht werden, weitere 25 Mt durch andere Maßnahmen. Die Planungen für den KWK-Teil beruhen zu einem wesentlichen Teil auf einer Selbstverpflichtung der Energiewirtschaft. An deren Wirksamkeit hat der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung in einer Pressemitteilung erhebliche Zweifel geäußert.

DWV