HyWeb - Gazette

Der Newsletter von L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) · 2. Quartal 2005 – 9. Jahrgang
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L-B-Systemtechnik GmbH

Reinhold Wurster: LBST Wasserstoff-Experte seit 1983 Werbung


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Das aktuelle Zitat (14.06.2005)

Solarstrom aus dem Weltraum: ESA/LBST veröffentlichen Vergleichsstudie (14.06.2005)

Deutschland: Bundeskabinett verabschiedet neues Energieforschungsprogramm (14.06.2005)

Internationaler f-cell award 2005 ausgeschrieben (14.06.2005)

Berliner IKEA-Niederlassung fährt Wasserstoff-Zafira (14.06.2005)

Wasserstoff-Korridor für Norwegen (14.06.2005)

Schwerpunkt USA:

Treibhausgas-Emissionsreduktionsziele für Kalifornien (14.06.2005)

USA: Biomasse als Wasserstoffquelle voranbringen (14.06.2005)

DOE publiziert Tagungsdokumente des diesjährigen Programm-Review (14.06.2005)

Kalifornische Umweltschutzbehörde stellt Masterplan für Wasserstoffautobahn vor (14.06.2005)

 

Engere Zusammenarbeit zwischen GM und Toyota (17.05.2005)

Toyota entwickelt 35 MPa und 70 MPa Wasserstoff-Druckspeicher (17.05.2005)

Brennstoffzellenansiedlungen in NRW (17.05.2005)

Norwegen: Wasserstoff betriebener Sprinter für Flotteneinsatz (17.05.2005)

Linde plant Bau einer weiteren Anlage zur Wasserstoffverflüssigung (17.05.2005)

Kawasaki Heavy Industries baut LH2-Container (17.05.2005)

Masterflex stellt Weiterentwicklung des Brennstoffzellenfahrrades vor / Demoflotte für 2005 geplant (17.05.2005)

Kanada: Regierung und Automobilindustrie einigen sich auf Emissionsreduktionen im Verkehrsbereich (17.05.2005)

 

Das aktuelle Zitat (05.04.2005)

HFP Annual Event erfolgreiches Forum für Entscheider (05.04.2005)

DWV-Studie veröffentlicht: Wegweiser zum Kraftstoff Wasserstoff (05.04.2005)

Honda plant Brennstoffzellen-Fahrzeuge an Privatkunden zu verleasen (05.04.2005)

USA: Vier große Wasserstoff-/Brennzoffzellen-Projekte vereinbart (05.04.2005)

HydroGen3 gewinnt Rallye Monte Carlo in der Brennstoffzellen-Klasse (05.04.2005)

Nissan stellt einen eigenen Brennstoffzellen-Stack sowie Wasserstoff-Hochdruckspeicherung vor (05.04.2005)

Weltweiter Jugendwettbewerb ‚HydrogenAmbassadors‘: Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Anwendungen im Alltag (05.04.2005)

 
 

Interessante Projekte HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch)

European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)

www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)

www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.

Wasserstoff-Projekt am Flughafen München (H2MUC)


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Impressum

Redaktion Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbH (LBST), webmaster@HyWeb.de
Artikel AFH - Association Française de l'Hydrogène
DWV - Deutscher Wasserstoff-Verband
LR - Lutz Reichelt, LBST
JS - Jörg Schindler, LBST
MA - Matthias Altmann, LBST
PS - Patrick Schmidt, LBST
RW - Reinhold Wurster, LBST
UB - Ulrich Bünger, LBST
VB - Volker Blandow, LBST
WW - Werner Weindorf, LBST
WZ - Werner Zittel, LBST
Anschrift siehe Impressum HyWeb

weitere Newsletter The Hydrogen & Fuel Cell Letter (in englisch)

Clean Fuels and Electric Vehicles Report (in englisch)

NHA Advocate (in englisch)

Fossile News Gazette Aktuelles über sich verknappende fossile Energieressourcen auf der Seite www.energiekrise.de

Monthly Technology Updates (in englisch) von Fuel Cells 2000

Fuel Cell Industry Report (in englisch)


 

Das aktuelle Zitat

"Das Europäische Parlament hat den Vorschlag der Europäischen Kommission, das Europäische F&E-Budget zu verdoppeln, stark unterstützt.

Das F&E-Budget zu verdoppeln mag ehrgeizig erscheinen.

Ich glaube, es ist eher bescheiden im Licht der Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sehen, um unseren Lebensstandard zu erhalten, im Licht der umfangreichen Verpflichtung gegenüber der Lissabon-Strategie und im Licht der vor uns liegenden Chancen und Notwendigkeiten, ein 'Europa des Wissens' zu realisieren. "

Janez Potočnik, Europäischer Kommissar für Forschung, 9. Juni 2005, Eröffnungsrede zum Seminar hochrangiger Industrievertreter Europäischer Technologieplattformen, Brüssel, Übersetzung: LBST, das Redemanuskript in englischer Sprache ist verfügbar unter https://www.hfpeurope.org/hfp/jti.

 

 

Solarstrom aus dem Weltraum: ESA/LBST veröffentlichen Vergleichsstudie
HyWeb 14.06.2005: Dieser Tage veröffentlichte das ESA Advanced Technology Concepts Team (ACT) aus Noordwijk/Niederlande und der deutsche Technologie- und Strategieberater L-B-Systemtechnik (LBST) die neueste Studie zum Thema weltraumgestützte Solarstromversorgung, auch kurz SPS – Solar Power Satellites – genannt. Mit Blick auf den aktuellen Entwicklungsstand der terrestrischen Solarenergie und ihrer zukünftigen Entwicklung, wurden im Rahmen dieser mehr als 500 Seiten umfassenden Studie terrestrische Solarenergieversorgungssysteme mit im Weltraum basierten Systeme verglichen. Dazu führte die LBST im Auftrag der ESA-Tochter ein Konsortium aus Spezialisten aus den Bereichen Weltraumtechnologie sowie terrestrischer Solarenergie. LBST-Expertise floss darüber hinaus in die Kosten- und Energieaufwand-Kalkulationen ein. Diskussionen über potenzielle Risiken vervollständigen diese umfassende, vergleichende Betrachtung von im Weltraum basierten Solarenergieversorgungssystemen.

Grafik: ESA

Im Rahmen einer Präsentation auf der SPS'04 im Juni 2004 in Granada/Spanien wurden vorläufige Ergebnisse der Studie im Kontext von Wasserstoffanwendungen beleuchtet. Diese Präsentation, der Endbericht, eine Zusammenfassung der Studie sowie eine weitere Präsentation zum Thema kann auf den Seiten der LBST heruntergeladen werden.

Link: LBST

PS

 

 

Deutschland: Bundeskabinett verabschiedet neues Energieforschungsprogramm
HyWeb, 14.06.2005: Das bundesdeutsche Kabinett hat am 1. Juni das 5. Energieforschungsprogramm "Innovation und neue Energietechnolgien" verabschiedet. Rund 1,7 Milliarden Euro sind dazu für die Jahre 2005-2008 eingestellt. Zu den prioritären Forschungförderungsbereichen gehören neben Fotovoltaik und offshore Windenergie auch Brennstoffzelle, Wasserstoff und Energiespeicher, energieoptimiertes Bauen sowie die energetische Nutzung von Biomasse.

Link: 5. Energieforschungsprogramm "Innovation und neue Energietechnologien"

PS

 

 

Internationaler f-cell award 2005 ausgeschrieben
HyWeb, 14.06.2005: Zur Förderung der Brennstoffzellentechnologie schreiben die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und das Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der DaimlerChrysler AG den f-cell award aus. Mit insgesamt 30.000 Euro werden bereits zum fünften Mal anwendungsnahe Entwicklungen aus dem mobilen, portablen oder stationären Anwendungsbereich der Brennstoffzelle prämiert. Die Einreichungen können einzelne Bauelemente, ganze Brennstoffzellensysteme, deren Peripherie (Kraftstoff- oder Betankungstechnik) sowie die technische Integration in bestehende Anwendungen zum Gegenstand haben. Ende der Einreichungsfrist ist der 1. August 2005.

Weitere Informationen: f-cell award

PS

 

 

Berliner IKEA-Niederlassung fährt Wasserstoff-Zafira
HyWeb 14.06.2005: Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe überreichte am 3. Juni einen mit Flüssigwasserstoff betriebenen Opel HydroGen3 an die Berliner IKEA-Niederlassung. Seinen Einsatz wird der Brennstoffzellen-Zafira im Kundenservice des IKEA Einrichtungshauses in Berlin-Spandau absolvieren. Zwei IKEA-Mitarbeiter wurden geschult im Umgang mit dem Fahrzeug und für die Sammlung der Messdaten, die im Rahmen des Praxis-Tests ausgewertet werden.

Bild: Opel

Der Opel HydroGen3 ist Teil der Clean Energy Partnership Berlin (CEP). CEP ist ein Konsortium bestehend aus den Unternehmen Aral, BMW Group, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), DaimlerChrysler, Ford, GM/Opel, Hydro/GHW, Linde, Vattenfall Europe mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung.

PS

 

 

Wasserstoff-Korridor für Norwegen
HyWeb, 14.06.2005:
Norwegens Minister für Verkehr und Kommunikation, Torild Skogsholm, hat am 20. Mai verkündet, dass Gelder in der Größenordnung von 50 Millionen NOK (ca. 6,3 Millionen EUR) bereitgestellt werden um alternative Kraftstoffe und umweltfreundliche Technologien zu testen. Davon sollen etwa 30,2 Millionen NOK (ca. 3,8 Millionen EUR) allein an das Projekt HyNor gehen, einer nationalen Initiative um Wasserstoff in den norwegischen Verkehrssektor einzuführen. Ziel von HyNor ist es bis 2008 einen so genannten Wasserstoff-Korridor zwischen Oslo und Stavanger zu realisieren, Wasserstofffahrzeuge zu entwickeln und Wasserstofftankstellen zu bauen.

Grafik: Hydro

HyNor-Webseite: www.hynor.no

PS

 

 

Schwerpunkt USA:

Treibhausgas-Emissionsreduktionsziele für Kalifornien
HyWeb, 14.06.2005: Entgegen der laufenden Klimaschutzpolitik des US-Präsidenten Georg W. Bush (Republikaner) hat Gouvaneur Arnold Schwarzenegger (Republikaner) Emissionsreduktionsziele für den Staat Kalifornien per Dekret etabliert. Dies verkündete Schwarzenegger während einer Veranstaltung anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltumwelttages Anfang dieses Monats in San Francisco. "Kalifornien wird weiterhin die Führung im Kampf gegen die globale Erwärmung und für den Schutz unserer Umwelt einnehmen", so Schwarzenegger.

Die Ziele verlangen bis 2010 eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf das Niveau des Jahres 2000; eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf das Niveau von 1990 bis 2020 und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf 20% des Niveaus des Jahres 1990 bis zur Mitte dieses Jahrhunderts.

"Technologien zur Reduktion von Treibhausgasemissionen werden zunehmend nachgefragt weltweit", sagte der Staatssekretär der kalifornischen Umweltschutzbehörde, Alan Lloyd. "Kalifornische Unternehmen investieren in diese Technologien und sind gut positioniert von dieser Nachfrage zu profitieren. Dies wird die Wirtschaft Kaliforniens stärken und der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt gut tun."

Link: Die Durchführungsverordnung im Worlaut (englisch)

PS

 

USA: Biomasse als Wasserstoffquelle voranbringen
HyWeb, 14.06.2005: Im Rahmen einer Initiative, um Präsident George W. Bushs Pläne für eine Wasserstoffwirtschaft voranzubringen, haben die US-amerikanischen Energie- und Landwirtschaftsminister ein "Memorandum of Understanding" (MOU) unterzeichnet. Dies zielt ab auf die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien speziell für den Bereich Wasserstoffgewinnung aus Biomasse. Das MOU ist Teil der 1,2 Milliarden US$ schweren US-amerikanischen Wasserstoff-Kraftstoff-Initiative des Präsidenten, die die Abhängigkeit der USA von Ölimporten und die Treibhausgasemissionen verringern soll. Darüber hinaus haben Biomassetechnologien ein großes Potenzial für ländliche Gebiete und sind eine vielversprechend Quelle für Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen, so Minister Bodman.

Im Rahmen des MOU werden das Energie- und das Landwirtschaftsministerium regelmäßig Informationen über Technologien und Aktivitäten austauschen, die im gegenseitigen Interesse liegen, mit dem Ziel, die Kosten für chemische Verfahren zur Extraktion von Wasserstoff aus Biomasse zu senken. Wasserstoffquellen im Bereich der Biomasse sind z.B. Ethanol, Ernte- und Forstrückstände sowie spezielle Energiepflanzen wie Switchgrass (Rutenhirse) oder Weide.

PS

 

 

DOE publiziert Tagungsdokumente des diesjährigen Programm-Review
HyWeb, 14.06.2005: Traditionsgemäß veranstaltet die Abteilung "Energy Efficiency and Renewable Energy" (EERE) des US Departments of Energy (DOE) jedes Frühjahr das Review für ihr Technologieprogramm "Wasserstoff, Brennstoffzellen & Infrastruktur". In diesem Jahr fand dieses Treffen vom 23.-26. Mai in Arlington, Virginia, statt. Wie schon die Jahre zuvor stellen auch in diesem die dort präsentierten Poster und gehaltenen Vorträge eine breite Gesamtschau des aktuellen Entwicklungsstandes in diesem Bereich dar.

Link: Tagungsdokumente

PS

 

 

Kalifornische Umweltschutzbehörde stellt Masterplan für Wasserstoffautobahn vor
HyWeb, 14.06.2005: Ende Mai stellte die California Environmental Protection Agency offiziell den Masterplan für ein kalifornisches Netz aus Wasserstofftankstellen vor, die den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur und die Einführung von Wasserstofffahrzeugen beschleunigen soll. Mit Ende der ersten Phase im Jahr 2010 sollen demnach 100 Wasserstofftankstellen und 2.000 Wasserstofffahrzeuge in Kalifornien vorhanden sein. Mehr als vierzig Wasserstofftankstellen existieren bereits in Kalifornien oder befinden sich in konkreter Planung. Die Kalifornische Umweltschutzbehörde empfielt eine Finanzierung im Rahmen einer Public-Private-Partnership. Mit Abschluss aller drei Aufbauphasen wird es für Autofahrer in Kalifornien möglich sein, ihre umweltfreundlichen Autos im ganzen Land mit den gleichen Komfortmerkmalen zu betanken wie heute mit konventionellen Kraftstoffen.

Downloadseite Masterplan: Ca H2 Net

PS

 

 

Engere Zusammenarbeit zwischen GM und Toyota
HyWeb, 17.05.2005: Auf einem Treffen am 15. Mai, so berichteten übereinstimmend mehrere japanische Zeitungen, beschlossen der GM Vorstandsvorsitzende Richard Wagoner and Toyota Präsident Fujio Cho eine engere Zusammenarbeit im Bereich Brennstoffzellen-Technologie für Fahrzeuge. Richard Wagoner traf sich zuvor mit dem Ehrenvorsitzenden Shoichiro Toyoda zum gleichen Thema, wie die Kyodo News berichtete. Details der Vereinbarung wurden noch nicht bekannt.

PS

 

 

Toyota entwickelt 35 MPa und 70 MPa Wasserstoff-Druckspeicher
HyWeb, 17.05.2005: Die Toyota Motor Corp. gab am 16. Mai dieses Jahres bekannt, dass sie ein 35 MPa und ein 70 MPa Wasserstoff-Druckspeichersystem für Fahrzeug-Brennstoffzellen entwickelt hat. Beide Tanks wurden durch das japanische High Pressure Gas Safety Institute zertifiziert – der 35 MPa Tank im April letzten Jahres und der 70 MPa Tank diesen Januar. Darüber hinaus erfüllte der 35 MPa Tank diesen März den technischen Standard des Institutes für automobile Druckspeicher. Damit kann der Tank für 15 statt bisher 3 Jahre betrieben werden. Technische Details zu den neuen Tanksystemen werden auf dem JSAE Jahreskongress 2005 in Yokohama am 18. Mai offen gelegt.

Seit Toyotas Entscheidung für die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen hat Toyota konsequent die Eigententwicklung aller wesentlichen Brennstoffzellen-Systemkomponenten voran getrieben.

PS

 

 

Brennstoffzellenansiedlungen in NRW
HyWeb, 17.05.2005: In den letzten Wochen konnte Axel Horstmann, Minister für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen, eine Reihe von Erfolgen für den Standort NRW verbuchen.

So kündigte Mitte April dieses Jahres der bayerische Brennstoffzellen-Hersteller Proton Motor Fuel Cell an, in Herten eine Niederlassung zu eröffnen. Dabei handele es sich keineswegs um eine Verlagerung bereits bestehender Arbeitsplätze, sondern um die Erweiterung der Unternehmensaktivitäten, so eine Sprecherin von Proton Motor. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für emissionsfreien Strom, insbesondere Brennstoffzellen-Hybrid-Technologien für Nutzfahrzeuge. Die Firma war u.a. gemeinsam mit den Firmen Still und Linde an der Entwicklung eines Brennstoffzellen-Gabelstaplers beteiligt.

Im Februar 2005 hat der US-amerikanische Brennstoffzellen-Hersteller IdaTech angekündigt, sein europäisches Standbein, die IdaTech Fuel Cells GmbH, ebenfalls in Herten anzusiedeln. IdaTech stellt Brennstoffzellensysteme mit einer Leistung bis 50 Kilowatt her. Seit Herbst letzen Jahres arbeitet IdaTech LLC zusammen mit RWE Fuel Cells und BBT Thermotechnik GmbH an der Entwicklung und Fertigung von Brennstoffzellen-Heizgeräten für die Gebäude-Energieversorgung.

Noch in diesem Frühjahr wird die Firma 3M in Neuss ein eigenes Labor für den Bau und die Prüfung so genannter MEAs (Membrane Electrode Assemblies) eröffnen. MEAs sind die Kernkomponenten eines Brennstoffzellen-Stack. Darüber hinaus ist das Unternehmen an einer Reihe aktueller Forschungsprojekte auf diesem Gebiet beteiligt, die unter anderem durch das Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW ins Leben gerufen wurden.

Als Gründe für ihr wirtschaftliches Engagement in NRW wurde von den Firmen einhellig das Brennstoffzellen-Umfeld in Industrie und Wissenschaft, die intensiven Kontakte zu Entwicklungspartnern, das klare Bekenntnis und das starke Engagement der Landesregierung für die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie und nicht zuletzt die intensive Begleitung durch das "Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW" und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) genannt. Dem Kompetenz-Netzwerk gehören mittlerweile 300 Mitglieder an. Es ist eine der ersten Einrichtungen dieser Art in Deutschland und feierte gerade fünfjähriges Bestehen. Bis heute hat das Land NRW 54 Projekte mit über 50 Mio. € bei Gesamtinvestitionen von rund 100 Mio. € unterstützt.

PS

 

 

Norwegen: Wasserstoff betriebener Sprinter für Flotteneinsatz
HyWeb, 17.05.2005: Mesta, eine staatseigene norwegische Straßenbaufirma, hat sich zum Ziel gesetzt ihre CO2-Emissionen bis Ende 2012 um 50% zu senken. Hauptemittent ist die 17.000 Einheiten zählende Fuhr- und Maschinenpark, der jährlich um die 13,5 Millionen Liter Diesel verbraucht. Als ersten Schritt hat die Firma daher Anfang Mai ein Wasserstoff-Fahrzeug in Betrieb genommen – das erste mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug überhaupt in Norwegen. Geleast wurde es von der Bellona Foundation, die seit 2002 an dessen Umrüstung, Sicherheitsabnahme und Zulassung für den norwegischen Straßeneinsatz arbeitet. Das Fahrzeug dient Mesta zur Überprüfung der Straßen und Infrastruktur in Oslo. Die Vision Mestas ist in Zukunft die Zahl an Wasserstoff-Fahrzeugen bei vorhandenem Angebot zu steigern.

Fotos: Bellona/Mesta

Der mit Wasserstoff betriebene Mercedes Benz Sprinter ist ein Modell der Reihe 314, Baujahr 1999 mit einem 2,3 Liter Verbrennungsmotor mit einer Leistung von 66 kW. Mit den drei Druckgasflaschen an Bord, von denen jede ein Volumen von 115 Litern und einen Nenndruck von 200 bar hat, kommt der H2-Sprinter auf eine Reichweite von 120 km.

PS

 

 

Linde plant Bau einer weiteren Anlage zur Wasserstoffverflüssigung
HyWeb, 17.05.2005: Der deutsche Gaselieferant Linde bestätigte Anfang Mai diesen Jahres gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, dass der Bau einer weiteren Anlage zur Verflüssigung von Wasserstoff geplant sei. Bisher verfügt Linde nur über eine Anlage dieser Art in Ingoldstadt, die vorwiegend für Kunden aus der Halbleiterindustrie produziert. Als möglicher Standort der neuen Anlage wird der Chemiestandort Leuna gehandelt. Eine Bauentscheidung soll noch diesen Mai fallen. Nicht bestätigt wurde hingegen bisher, dass Linde angeblich plant eine eigene Tochterfirma zu gründen, in der die Wasserstoffaktivitäten des Konzerns gebündelt werden sollen.

PS

 

 

Kawasaki Heavy Industries baut LH2-Container
HyWeb, 17.05.2005: Kawasaki Heavy Industries (KHI) präsentierte Ende Januar diesen Jahres einen in ihrem Haus entwickelten Container für den Transport von Flüssigwasserstoff (LH2). Ein 600 km lange Testfahrt war der Ankündigung vorausgegangen. Der 14,65 m³ LH2 fassende hochisolierte Behälter ist auf einem 20-Fuß langem Standard-Container untergebracht (6 x 2.4 x 2.6 m). Kawasaki beziffert die Abdampfrate auf weniger als 0,7 %/Tag dank guter Isolierung und Maßnahmen, die ein Herumschwappen des LH2 während des Transports verhindern. KHI plant eine ganze Produktpalette auf der Basis des hauseigenen Designs zur Marktreife zu bringen, deren Kapazität zwischen 15 m³ und 40 m³ liegen sollen. Außerdem sollen die Container tauglich gemacht werden für den Transport mit der Eisenbahn oder auf Schiffen.

Bilder: KHI

PS/Japan for Sustainability

 

 

Masterflex stellt Weiterentwicklung des Brennstoffzellenfahrrades vor / Demoflotte für 2005 geplant
HyWeb, 17.05.2005: Auf der diesjährigen Industriemesse in Hannover stellte die Hertener Firma Masterflex AG eine Weiterentwicklung ihres Brennstoffzellenfahrrades (siehe HyWeb-Archiv II/2004) vor. Es wurde in Kooperation mit der Swizzbee AG aus Baar in der Schweiz entwickelt.
Das Fahrrad hat einen elektrischen Hilfsantrieb, die Energieversorgung erfolgt über eine integrierte Masterflex-Brennstoffzelle. Nach Angaben von Masterflex verfügt das Brennstoffzellen-Elektrofahrrad über ein Mehrfaches an Reichtweite gegenüber einer vergleichbaren Akkulösungen. Der Einsatz neuer Komponenten und die hohe Zuverlässigkeit der Masterflex-Brennstoffzelle machen das Elektrofahrrad alltagstauglich.

Die erste Elektro-Fahrradflotte will Masterflex noch in diesem Jahr ausliefern.

Bundesumwelt-minister Jürgen Trittin bei seinem Rundgang auf der Hannover Industriemesse 2005

Fotos: Masterflex

Bereits Anfang diesen Jahres hatte Masterflex die Entwicklung eines Cargobikes mit der Berliner Firma Hawk Bikes E&M GmbH angekündigt.

Axel Horstmann (rechts im Bild), Minister für Energie und Verkehr des Landes Nord-Rhein Westphalen, auf der Hannover Industriemesse 2005

Foto: Masterflex

Zur Speicherung des Wasserstoffes verwendet Masterflex Druckspeicher der Firma Dynetek, Kanada/Deutschland. Dynetek entwickelt ein Abfüllsystem für die Kartuschen. Sie bestehen aus Aluminium und sind mit Kohlefasern umwickelt. Die Tanks haben ein Fassungsvermögen von zwei Litern und können 90 Gramm Wasserstoff speichern. Eine Tankfüllung reicht mit dem Elektrofahrrad für 250km.

PS

 

 

Kanada: Regierung und Automobilindustrie einigen sich auf Emissionsreduktion im Verkehrsbereich
HyWeb, 17.05.2005: Eine Einigung zur Bekämpfung des Klimawandels wurde am 5. April von der kanadischen Regierung und der kanadischen Automobilindustrie unterzeichnet. Im Rahmen dieser freiwilligen Selbsterklärung sagt die Automobilindustrie zu die Treibhausgas-Emissionen kanadischer Neufahrzeuge derart zu reduzieren, dass 2010 die jährlichen Emissionen 5.3 Megatonnen unterhalb des von beiden Parteien vereinbarten "Business-as-Usual "Referenz-Szenarios liegen.

Die freiwillige Selbsterklärung wurde durch den kanadischen Umweltminister, den Vorsitzenden des Verbandes der kanadischen Automobilhersteller sowie dem Vorsitzenden des Verbandes der Internationalen Automobilhersteller in Kanada unterzeichnet. Alle großen Firmen der kanadischen Automobilindustrie haben sich damit der freiwilligen Selbsterklärung angeschlossen.

Um die in der freiwilligen Selbsterklärung vereinbarten Reduktionsziele zu erreichen, wird die kanadische Automobilindustrie eine Reihe an Technologien zur Verbrauchsreduktion anbieten und bewerben. Diese umfassen z.B. Hybridantriebe, Zylinderabschaltung, Dieseltechnologie und neue Technologien. Die Industrie wird diese Entwicklungen weiterhin ohne Abstriche bei der Sicherheit für die Fahrzeuginsassen vorantreiben. Darüber hinaus sollen Technologien vorangebracht werden, die eine verbrauchsarme Fahrweise unterstützen. Die Automobilindustrie wird weiterhin mit der Regierung und Kraftstofflieferanten an der Bereitstellung geeigneter Kraftstoffe, einschließlich alternative Kraftstoffe, arbeiten.

Kernkomponente der freiwilligen Selbsterklärung ist eine gemeinsame Monitoring-Gruppe bestehend aus Vertretern von Regierung und Industrie. Diese soll jährlich die gemachten Fortschritte mit den Zwischenzielen vergleichen und so die Zielerreichung der freiwilligen Selbsterklärung sicherstellen.

Hintergrund-Dokumente:

PS

Das aktuelle Zitat

"[...] wir müssen uns der Realität der Energie-Herausforderung stellen – die Ölförderung wird relativ bald ihr Maximum erreichen; die Energienachfrage steigt – die Gleichung kann nicht ausgeglichen bleiben. Es gibt schon Anzeichen, dass an der Energiefront nicht alles gut ist. Wir müssen dringend alternative, saubere Energiequellen und -wandler entwickeln, um die Effekte der Klimagasemissionen und Europas steigende Abhängigkeit von Energieimporten zu mildern . [...]

Wasserstoff und Brennstoffzellen haben, wenn sie 'intelligent' eingesetzt werden, ein außerordentliches ökologisches und ökonomisches Potenzial."

Janez Potocnik, Europäischer Kommissar für Forschung, Rede auf dem HFP Annual Event (www.HFPeurope.org), Brüssel, Belgien, 17. März 2005

 

 

HFP Annual Event erfolgreiches Forum für Entscheider
Europäische Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie-Platform bringt über 500 Experten und hochrangige Firmen- und Politikvertreter zusammen
– Platform stellt Strategic Research Agenda und Deployment Strategy vor – Fahrzeug ' drive & ride' gibt praktischen Eindruck vom Stand der Entwicklung

HyWeb, 05.04.2005: AM 17. und 18. März brachte der Zweite 'Annual Event' der Europäischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie-Platform über 500 Experten und hochrangige Firmen- und Politikvertreter zusammen, um die Entwicklung und den Einsatz von Wasserstoff und Brennstoffzellen für die saubere Lieferung und Umwandlung von Energie zu diskutieren. Die Strategic Research Agenda und die Deployment Strategy Berichte der HFP wurden präsentiert und debattiert und fanden allgemein starke Unterstützung von den Interessenvertretern.

Der Europäische Forschungskommissar Janez Potocnik hielt die Eröffnungsrede des HFP Annual Event: " Es ist entscheidend, dass wir diese einmalige Gelegenheit zur Zusammenarbeit nutzen, um die Technologie-Platform zum Erfolg zu führen, um die Basis für einen Öffentlich-Private-Partnerschaft zu legen, und um ich richtigen Augenblick eine Joint Technology Initiative zu etablieren. [...] Es ist Zeit für die Industrie, ihre Anstrengungen zu verstärken. Die Forschungslandschaft muss Wissen schaffen. Die Union muss favorable politische Rahmenbedingungen fördern und wenn die Geschäftswelt alle diese Elemente verfügbar sieht, wird das richtige Geld fließen. Ich sage meine Unterstützung zu und zähle auf Sie alle, dieses Realität werden zu lassen."

Die beiden Dokumente empfehlen ein fokussiertes 10-Jahres-Forschungs- und Umsetzungsprogramm, das notwendig ist, um Weltklassetechnologie zu schaffen:

Jeremy Bentham, Chairman des HFP Advisory Council: “Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die kumulierten F&E-Ausgaben, inklusive denen aus einer europäischen JTI [Joint Technology Initiative], den Mitgliedsstaaten und den Regionen, wenigstens den gegenwärtigen F&E-Ausgaben unserer globalen Konkurrenten – insbesondere den USA und Japan – entsprechen, d.h. in der Höhe von wenigstens €250 mio pro Jahr liegen, was einer guten Verdoppelung der gegenwärtigen Aufwändungen entspricht. Eine JTI wäre eine einmalige Chance, Förderung aus verschiedenen Quellen zu bündeln, möglicherweise inklusive Strukturdarlehen für spezifische Demonstrationsprojekte in frühen Nischenmärkten."


Der Europäische Forschungskommissar Janez Potocnik testet ein Brennstoffzellenauto während des HFP Annual Event 'drive & ride'; Foto: blueclic.com

Kommissar Potocnik war einer der ersten, der auf der begleitenden Ausstellung ein Brennstoffzellenauto fuhr. 31 Firmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa stellten ihre Wasserstoff- und Brennstoffzellenprodukte und -dienstleistungen aus. Vier Brennstoffzellenautos standen für Testfahrten zur Verfügung. Zwei Brennstoffzellenbusse transferierten die Teilnehmer vom Konferenzgebäude zur Ausstellung. Während der Ausstellung war die Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich. Die Organisatoren und Aussteller waren überwältigt vom großen Andrang, insbesondere von Schulen und Universitäten.


Brennstoffzellenfahreuge beim HFP Annual Event 'drive & ride'; Foto: blueclic.com

Die Teilnehmer aus Industrie, Finanzwelt, Politik, Forschung und Nichtregierungsorganisationen machten den HFP Annual Event zu einem erfolgreichen Forum zur Information und Vernetzung.

Jeremy Bentham: “Eins ist sicher – nichts bleibt statisch in der sich schnell verändernden Welt des Wasserstoffs und der Brennstoffzellen.”

Die Reden und Präsentationen des HFP Annual Event, Fotos von der Konferenz und der Ausstellung sowie die beiden Dokumente Strategic Research Agenda and Deployment Strategy sind auf den Webseiten der HFP verfügbar unter www.HFPeurope.org.

MA

 

 

DWV-Studie veröffentlicht: Wegweiser zum Kraftstoff Wasserstoff
DWV, 05.04.2005:
Um Wasserstoff als emissionsfreien Kraftstoff in den Verkehr einzuführen, braucht man zwei Dinge: die entsprechenden Fahrzeuge und Tankstellen, an denen sie versorgt werden können. Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband hat im vergangenen Jahr eine Studie angefertigt, um den Aufbau der Infrastruktur zu unterstützen. Sie beschäftigt sich mit Fragen wie:

Nachdem der Teil mit den grundsätzlichen Betrachtungen zunächst nur unter den DWV-Mitgliedern verteilt wurde, ist er jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Sie können ihn hier von der DWV-Website herunterladen (PDF-Datei, 937 kB). Auf Anfrage schickt der DWV auch gerne ein gedrucktes Exemplar zu.

Ursprünglich war die Studie auf fünf Arbeitspakete angelegt. Sowohl in Deutschland als auch auf der europäischen Ebene sind jedoch während der Arbeit daran ähnlich gelagerte Projekte angelaufen, die sowohl von der Industrie als auch von der Politik (besonders der Europäischen Kommission) getragen werden. Um Doppelarbeit zu vermeiden, hat der DWV beschlossen, die eigene Studie mit dem Grundsatzteil abzuschließen und durch seine Experten an den anderen Projekten mitzuwirken.

Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin

DWV

 

 

Honda plant Brennstoffzellen-Fahrzeuge an Privatkunden zu verleasen
HyWeb, 05.04.2005: Noch in diesem Jahr will Honda als erster Automobilhersteller auch Privatkunden ermöglichen ein Brennstoffzellen-Fahrzeug zu leasen. Dies gab Präsident und CEO Takeo Fukui von Honda Motor Co. Ltd. auf der diesjährigen Nordamerikanischen International Auto Show bekannt. In der Tat wäre dies ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Damit wäre Honda der erste Automobilbauer, der diesen Schritt tätigt.

PS

 

 

USA: Vier große Wasserstoff-/Brennzoffzellen-Projekte vereinbart
HyWeb, 05.04.2005: Die 2003 bekannt gegebene Wasserstoff-Kraftstoff-Initiative („Hydrogen Fuel Initiative“) zeigt erste Früchte. Das US-Energieministerium hat 190 Millionen US$ für vier Demonstrationsvorhaben bereitgestellt. Brennstoffzellen-Fahrzeuge sollen unter Alltagsbedingungen eingesetzt werden.

Die Projekte sind co-finanziert. Das auf fünf Jahre angesetzte Programm mit einem Gesamtumfang von 380 Millionen US$ wird je zu 50% durch das US-Energieministerium sowie durch die vier Projektträger DaimlerChrysler, Ford, General Motors und ChevronTexaco getragen. Am 30. März diesen Jahres unterzeichneten nun Firmenvertreter entsprechende Absichtserklärungen mit dem Energieministerium. Damit tritt das von US-Präsident George W. Bush 2003 angekündigte 1,2 Milliarden US$ schwere Programm in seine nächste Phase.

Im Einzelnen wurden die folgenden Projekte vereinbart:

Im Rahmen dieser „Lern-Demonstrationsvorhaben“ werden die im Rahmen dieser vier Projekte gesammelten Daten mit dem US-Energieministerium ausgetauscht.

PS

 

 

HydroGen3 gewinnt Rallye Monte Carlo in der Brennstoffzellen-Klasse
HyWeb, 05.04.2005: Platz 1 in der Brennstoffzellenklasse und Platz 3 in der Gesamtwertung belegte der Opel/GM HydroGen3 bei der ersten Monte Carlo Rallye für Hybrid- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Insgesamt 13 Fahrzeuge gingen bei diesem Gleichmäßigkeitsrennen an den Start, bei dem auf Soll-Zeit gefahren wird. Darunter waren fünf Brennstoffzellenfahrzeuge. Die rund 410 km lange Strecke führte in zwei Etappen durch die Schweiz, Italien und Frankreich nach Monaco. Maximal einen Tankstopp erlaubte dabei das Reglement. Am Steuer des HydroGen3 saß kein geringerer als der Rennsportprofi Heinz-Harald Frentzen.

In der Gesamtwertung belegte der Opel Brennstoffzellen-Zafira mit 93,54 Punkten hinter zwei Hybrid-Autos den dritten Platz, vor den Brennstoffzellenfahrzeugen Hyundai Tucson (163,54 Pkt.), Fiat Seicento (400,65 Pkt.) und Mercedes A-Klasse (932,47 Pkt.).

Fotos: Opel/GM

PS

 

 

Nissan stellt einen eigenen Brennstoffzellen-Stack sowie Wasserstoff-Hochdruckspeicherung vor
HyWeb, 05.04.2005: Ende Februar diesen Jahres stellte Nissan ihre erste Eigenentwicklungen im Bereich Wasserstofftechnologie vor – ein Wasserstoff-Brennstoffzellenstack sowie ein 70 MPa Wasserstoff-Hochdruckspeichersystem.

Nissans Brennstoffzellen-Stack verfügt über eine neu entwickelte Membran und Elektrodeneinheiten. Die Abstände zwischen den einzelnen Zellen konnten nach Firmenangaben um 40% verringert werden im Vergleich zuvor verwendeter Stacks eines externen Lieferanten. Gleichzeitig konnten Packungsdichte und Performance durch die Integration der Verrohrung und der Steuerperipherie erhöht werden. So stieg im Vergleich zum Vorgängerstack die Ausgangsleistung bei gleichzeitig kompakteren Außenabmessungen. Bei angenommener gleicher Leistung, ließe sich das Packungsvolumen sogar um 60% verringern.

Foto: Nissan

Der neue Wasserstoff-Hochdruck-Speicherzylinder besteht aus einem inneren Aluminiumbehälter, umwickelt von mehreren Lagen hochbelastbaren und hochelastischen Fiberglases. Das Wickelmuster wurde optimiert und für Speicherdrücke bis 70 MPa ausgelegt. Das Speichersystem wurde vom Japanischen Institut für High Pressure Gas Safety (KHK) für den Nominalbetrieb von 70 MPa zertifiziert.

Nissan und Renault entwickeln gemeinsam Brennstoffzellen (HyWeb, 05.12.2000). Renault hält derzeit 44.4% an Nissan-Aktien während Nissan mit einem 15%-igem Aktienanteil an Renault beteiligt ist.

PS

 

 

Weltweiter Jugendwettbewerb ‚HydrogenAmbassadors‘: Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Anwendungen im Alltag
HyWeb, 05.04.2005: Der von Arno A. Evers FAIR-PR ausgerufene Wettbewerb startet auf dem Gemeinschaftsstand der diesjährigen Hannover Industriemesse, die vom 11.-15. April in Deutschland stattfindet.
Die vier Siegerteams erhalten einen kostenfreien Stand, um ihre Ideen und Konzepte auf der kommenden Industriemesse vom 24.-28. April 2006 in Hannover vorstellen zu können.

Der Wettbewerb wird in vier Altersklassen ausgetragen (Stichtag 28. April 2006):

Dieser einmalige Wettbewerb ist offen für junge Menschen aus aller Welt, die interessiert sind wie Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Anwendungen im täglichen Leben integriert werden können. Über einen kostenfreien Stand auf der Gemeinschaftsausstellung hinaus, können die Siegerteams am Begleitprogramm teilnehmen und so mit 300-400 international angesehenen Vertretern der beteiligten Firmen Kontakte knüpfen.

Der Wettbewerb ist eine hervorragende Gelegenheit für junge Menschen der Welt, ihr fortgeschrittenes Denken im Bereich Kommzerialisierung von Wasserstoff und Brennstoffzellen unter Beweis zu stellen. Zusätzlich besteht für die Siegerteams die Möglichkeit, Praktikaplätze und/oder eine neue Anstellung bei einer der ausstellenden Firmen zu finden.

Weitere Informationen über den Wettbewerb unter www.fair-pr.com/hydrogenambassadors/index.php.

MA/PS