HyWeb - Gazette
Der Newsletter von
L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) ·2. Quartal
2004 8. Jahrgang
ã L-B-Systemtechnik GmbH
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Interessante Projekte HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch) European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)
www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.
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Impressum
Redaktion Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbH (LBST), webmaster@HyWeb.de Artikel AFH - Association Française de l'Hydrogène
DWV - Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV)
MA - Matthias Altmann, LBST
VB - Volker Blandow, LBST
JS - Jörg Schindler, LBST
RW - Reinhold Wurster, LBST
PS - Patrick Schmidt, LBST
WW - Werner Weindorf, LBST
WZ - Werner Zittel, LBST
UB - Ulrich Bünger, LBST
LR- Lutz Reichelt, LBSTAnschrift siehe Impressum HyWeb
weitere Newsletter The Hydrogen & Fuel Cell Letter (in englisch) Clean Fuels and Electric Vehicles Report (in englisch)
NHA Advocate (in englisch)
Fossile News Gazette Aktuelles über sich verknappende fossile Energieressourcen auf der Seite www.energiekrise.de
Monthly Technology Updates (in englisch) von Fuel Cells 2000
Fuel Cell Industry Report (in englisch)
Erste Sitzung des Lenkungsausschusses deutsch-chinesische Zusammenarbeit auf dem Gebiet erneuerbarer Energien im Verkehr
HyWeb, 27.05.04: Am Montag fand die erste Sitzung des Lenkungsausschusses der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet erneuerbarer Energien im Verkehr in Peking statt, parallel zur HYFORUM Wasserstoff-Konferenz. Ralf Nagel, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und Shi Dinghuan, Generalsekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Technik der Volksrepublik China (MOST) nahmen als Vorsitzende des Lenkungsausschusses an der Sitzung teil. Rund 60 Vertreter der Automobil- und Energieverbände sowie von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und China nahmen an der Sitzung teil. Mit der Sitzung sind deutsch-chinesische Kooperationsprojekte auf dem Gebiet erneuerbarer Energien im Verkehr vereinbart worden: Es wurde beschlossen, gemeinsame Studien zu Grundsatzfragen der Nutzung alternativer Energien im Verkehr für China zu erarbeiten. Darüber hinaus sollen gemeinsame Pilotprojekte für die Herstellung synthetischer Kraftstoffoptionen erarbeitet werden. In Demonstrationsprojekten mit umweltfreundlichen Fahrzeugen sollen die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis getestet werden. Ein erstes gemeinsames Demonstrationsprojekt zum Einsatz von Brennstoffzellenbussen wurde vereinbart. Weitere Projektideen wurden von den Teilnehmern präsentiert.Angesichts einer weltweit steigenden Nachfrage nach Öl und der wachsenden Probleme der Klimaveränderung sind die Entwicklung und Anwendung sauberer, hocheffizienter, sicherer und wirtschaftlicher erneuerbarer Energien im Bereich des Straßenverkehrs und die Verbesserung der Energieeffizienz im Verkehrsbereich wichtige Aufgaben für alle Regierungen und die Industrie geworden. Aufgrund des gemeinsamen Interesses im Bereich der Energien im Verkehr haben das BMVBW und das MOST in 2003 die "Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Einsatzes alternativer und regenerativer Energien im Verkehr" unterzeichnet, mit dem Ziel, den Austausch und die Zusammenarbeit in der Entwicklung, Anwendung und Demonstration von Technologien erneuerbarer Energien im Verkehr zu verstärken.
Die Sitzung ist von den Verbänden und der Industrie beider Länder sehr positiv aufgenommen worden. Auf chinesischer Seite nahmen Vertreter der China Association for Hydrogen Energy, des China Biomass Development Center, der China Communication and Transportation Association, der Society of Automotive Engineers of China (SAE-China), der China Petroleum and Chemical Corporation, des Chinesischen Forschungszentrums für Automobiltechnik sowie des Development & Planning Committee of Guizhou Province teil. Auf deutscher Seite waren die Deutsche Energie Agentur (dena), das Forum für Zukunftsenergien e.V., das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, der Deutsche Wasserstoff-und Brennstoffzellen-Verband (DWV), der Verband der Automobilindustrie Deutschland (VDA), das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie namhafte Unternehmen wie DaimlerChrysler, VW, BMW, Opel, MAN, Bosch, Linde, BP/Aral, Lurgi und Choren vertreten.
Der erfolgreiche Verlauf der Sitzung hat eine gute Plattform für den Austausch zwischen den Industrien beider Länder geschaffen und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet erneuerbarer Energien im Verkehr zwischen den Unternehmen beider Länder vorangetrieben.
MA
Fünf Jahre ARGEMUC-Projekt - MAN präsentiert neuen Brennstoffzellenbus
HyWeb, 18.05.04: Eine positive Bilanz zogen die Verantwortlichen des Wasserstoffprojekts am Flughafen München nach fünf Jahren im täglichen Flughafenbetrieb. Bisher legten drei Wasserstoffbusse von MAN sowie die BMW-Wasserstofffahrzeuge insgesamt über 500.000 km ohne nennenswerte Probleme zurück. Mehr als 12.000 interessierte Fachbesucher aus aller Welt konnten hier Wasserstofftechnologien im Alltagseinsatz erleben.
Fotos: LBSTDas ARGEMUC-Projekt wurde jetzt um vier Innovationen erweitert, die heute offiziell ihren Betrieb aufgenommen haben:
- die Erzeugung von Wasserstoff aus Erdgas vor Ort (100 Nm3/h, 30 bar),
- ein mit Brennstoffzelle getriebener Bus von MAN (Brennstoffzellen-Hybridantrieb, 68 kW Brennstoffzelle von Ballard, 100 kW aus Batterie; Probebetrieb auf dem Flughafenvorfeld, weitere Einsätze auf Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs im Umland des Flughafens sind vorgesehen, www.brennstoffzellenbus.de),
- ein mit Brennstoffzelle getriebener Gabelstapler von Proton Motor, Still und Linde (Brennstoffzellensystem von Proton Motor inklusive Wasserstoffspeicher ersetzt Batterie, 8-Stunden-Schichtbetrieb mit einer Tankfüllung, Betankung innerhalb weniger Minuten),
- eine öffentliche 350 bar Wasserstoff-Zapfsäule.
MA
Auf dem Weg zur Infrastruktur für Wasserstoff und Brennstoffzellen - Jahrestagung des DWV beschließt Namensänderung
DWV, 18.05.04: Wasserstoff und Brennstoffzellen werden ein wichtiges Element der Infrastruktur für ein umweltfreundliches und nachhaltiges Energiesystem sein. Das wurde am Freitag in Leipzig auf der Jahrestagung des DWV deutlich.Leipzigs Technischer Bürgermeister Holger Tschense verlieh den Innovationspreis des DWV an Dr. Jens Mathiak aus Duisburg, der eine Dissertation zur dezentralen Hausenergieversorgung auf Basis von PEM-Brennstoffzellen vorgelegt hat. Ein Sonderpreis ging an Dr. Rolf Stromberger, der sich mit dem Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur zur Versorgung von Autos beschäftigt hat. Großtechnische Anwendungen behandelte Herr Hermann Wunram als Vertreter der Linde AG, der einen Überblick über die einschlägige industrielle Basis im Raum Leipzig-Bitterfeld gab. Es besteht die Absicht, die einzelnen Aktivitäten zu verbinden. Alle drei Beiträge beschäftigten sich also mit Infrastruktur.
Um angebliche und tatsächliche Auswirkungen einer Wasserstoff-Wirtschaft auf die Atmosphäre und das Klima ging es im Beitrag von Dr. Martin Schultz (Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg). Er kam zu dem Schluss, dass der Umgang mit Wasserstoff, auch die damit verbundenen Freisetzungen, an sich wenig Auswirkung auf die Zusammensetzung der Atmosphäre und das Klima hätten. Wichtiger und positiv sei die verminderte Freisetzung von Schadstoffen, die mit herkömmlichen fossilen Energieträgern verbunden sind.
Angesichts der hohen und noch steigenden Bedeutung der Brennstoffzelle für die Wasserstoff-Anwendung beschloss die Mitgliederversammlung, den Verband in „Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband“ umzubenennen (die Abkürzung DWV bleibt.) Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass die hocheffiziente Energiewandlung in der Brennstoffzelle die optimale Ergänzung zu den umweltfreundlichen Eigenschaften des Wasserstoffs ist. Die Kombination dieser beiden Technologien ist ein Sprungbrett in die Energiezukunft.
Der Vorstand des DWV unter Leitung von Dr. Johannes Töpler (Stuttgart) wurde für die nächsten beiden Jahre wiedergewählt.
DWV
Fuel Cell Today veröffentlicht 31-seitigen Brennstoffzellenbericht zu Militäranwendungen
HyWeb, 18.05.04: Das Brennstoffzellen-Portal Fuel Cell Today hat einen 31-seitigen Bericht über weltweite Brennstoffzellenaktivitäten im militärischen Bereich veröffentlicht. Er zeigt, welch große Bedeutung das Militär der Brennstoffzellentechnologie für alle Anwendungsbereiche beimisst. Die Zahl und Unterschiedlichkeit der Entwicklungsaktivitäten vermittelt ein Gefühl für die damit verbundenen Budgets und für die kommerzielle Bedeutung dieses Bereichs für die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie allgemein.Der Bericht (in englischer Sprache) kann hier heruntergeladen werden.
MA
P21 und Linde entwickeln unterbrechungsfreie Stromversorgung für Mobilfunk mit Brennstoffzellen und Wasserstoff
HyWeb, 18.05.04: Im Bereich des Mobilfunks überbrücken die Betreiber Stromausfälle bisher über Notstromversorgungen mit Bleiakkus oder Verbrennungsmotoren in Verbindung mit elektrischen Generatoren. P21 und Linde bieten dafür künftig eine vielversprechendere Lösung: leistungsfähige, umweltfreundliche und ressourcenschonende Brennstoffzellen.Die Idee zum Einsatz von Brennstoffzellen für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung verwirklicht die P21 GmbH aus Brunnthal bei München. P21 GmbH – Power for the 21st Century, wurde Ende 2001 als Spin-off des Vodafone/Mannesmann-Konzerns gegründet und entwickelt, produziert und vermarktet hochwertige PEM-Brennstoffzellensysteme sowie die dazugehörigen Komponenten.
P21 Brennstoffzellenstack (Foto: P21)In der Zusammenarbeit mit P21 liefert Linde exklusiv die benötigten peripheren Einrichtungen und den Wasserstoff für die Brennstoffzellen an den Sendemasten. Am 4. Dezember 2003 wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen. Die Zusammenarbeit mit der P21 beinhaltet die Entwicklung und Fertigung der Wasserstoffversorgungssysteme sowie die Bereitstellung des Gases. Linde arbeitet an innovativen Lösungen zur maßgeschneiderten Versorgung der Brennstoffzellen mit Wasserstoff. Dazu sind Neuentwicklungen im Bereich der Armaturen erforderlich. Kostengünstige kompakte Einheiten werden angestrebt. Bereits zur Mitte des Jahres wird Linde eine typische Musterversorgungsanlage vorstellen, die in Serie kostengünstig produziert werden kann. Die kleinste Versorgungseinheit besteht aus einer Wasserstoff-Druckgasflasche und einer Druckreduziereinheit. Durch Erweiterung des Flaschenbestandes ist diese Versorgungseinheit variabel und kann den jeweiligen individuellen Bedürfnissen der Kunden angepasst werden.
MA
Hydrogen Expo USA schlägt alle Rekorde in Hollywood
HyWeb, 17.05.04: Einen Besucherrekord von fast 1.500 Interessenten konnten die zweite Hydrogen Expo USA und 15. Annual U.S. Hydrogen Conference vom 26. bis 30. April im kalifornischen Los Angeles verzeichnen, wie die deutschen Organisatoren von der Freesen & Partner GmbH mitteilen. 58 Aussteller und Sponsoren, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, zeigten im Renaissance Hollywood Hotel das Neueste aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Der amerikanische Energieminister Spencer Abraham war nur einer von vielen hochkarätigen Rednern auf der international besuchten Konferenz.Zu den absoluten Highlights der Hydrogen Expo USA zählte der Fahrzeugtestparcour mit einer ganzen Flotte von Wasserstoffautos verschiedener Hersteller, darunter Ford, GM, Honda, Nissan, Toyota und DaimlerChrysler.
Die dritte Hydrogen Expo USA und 16. Annual U.S. Hydrogen Conference finden vom 29. März
bis 1. April 2005 in Washington DC statt. Weitere Informationen unter www.hydrogenexpo.com.MA
HyNet's "Towards a European Hydrogen Energy Roadmap" veröffentlicht
HyWeb, 12.05.04: Nachdem die wesentlichen Ergebnisse der "European Hydrogen Energy Roadmap" auf der Hydrogen and Fuel Cells Technology Platform Launch Conference am 22. Januar 2004 veröffentlicht wurde haben die HyNet-Partner und -Unterstützer jetzt den bericht fertig gestellt, der auf der HyNet-Webseite verfügbar ist.Die Idee einer Roadmap entstand in Diskussionen zwischen den HyNet-Partnern und -Unterstützern und der Europäischen Kommission im Februar letzten Jahres.
Zusätzlich zum "Executive Report" (34 Seiten) gibt es einen "Abstract" (6 Seiten), auch auf der HyNet-Webseite verfügbar, mit den wesentlichen Schlussforlgerungen in den Bereichen
- Wasserstoff-Produktion und Infrastruktur,
- Wasserstoff-Nutzung und -Speicherung,
- Wasserstoff-Regelwerke und -Standards ,
- Sozio-ökonomische und politische Aspekte im Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur und
- Öffentlichkeitsarbeit.
In naher Zukunft werden noch ein 10-seitiger „Extended Abstract“ mit den Schlussfolgerungen und den wichtigsten Grafiken sowie eine „Roadmap Database“ (> 100 Seiten) mit detaillierten Hintergrunddaten erstellt.
Die Ergebnisse werden als Input für die Europäische Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie-Plattform und deren Projekte wie beispielsweise HyWays genutzt.
Die Dokumente können hier heruntergeladen werden:
UB/MA
Ölpreis überspringt die 40 $/bbl Marke
HyWeb, 12.05.04: Am Freitag, den 7. Mai hat der Preis für "Nymex Crude" in New York die Marke von 40 US-$ pro Barrel Öl für kurze Zeit überschritten und schloss knapp unter 40$/bbl (für laufend aktuelle Ölpreise siehe z.B. www.bloomberg.com/energy). Am heutigen Mittwoch liegt der Preis für Nymex crude deutlich über 40$/bbl.Unter Experten werden zwei möglich Interpretationen der gegenwärtig hohen Ölpreise diskutiert:
1) Es gibt kein Ölversorgungsproblem, Öl ist im Prinzip in ausreichenden Mengen verfügbar. Allerdings führen die anhaltenden Instabilitäten im Nahen Osten zu Versorgungsproblemen. Das bedeutet, dass die Lösung dieser Probleme zu rückläufigen Ölpreisen führen wird.
2) Es gibt strukturelle Knappheiten in der Ölversorgung, wesentliche Förderländer können die Förderung nicht weiter ausweiten, die meisten anderen Förderländer erleben schon eine rückläufige Förderung.
Hier einige Expertenkommentare:
"Ein neuer Ölschock -- das heißt Preise, die in den kommenden Wochen so hoch steigen, dass sie die weltweite wirtschaftliche Erholung in Frage stellen -- ist möglich.
Claude Mandil, Chef der International Energy Agency, AFP, 9. Mai 2004Bei den Öl-Preisen ist die Wende in Sicht -- Rohöl bereits jetzt reichlich vorhanden. [...] Der Strom von negativen geopolitischen Nachrichten habe jedoch bislang verhindert, dass das reichlichere Öl-Angebot zu niedrigeren Preisen führt. [...] Ende nächsten Jahres wird Nordsee-Öl die Marke von 20 Dollar testen.
Robert Dew, Chef-Ökonom von Economist Intelligence Unit (EIU), zitiert in Süddeutsche Zeitung vom 10. Mai 2004"Die Preise können noch höher gehen und 50 Dollar pro Barrel sind möglich, wenn die falschen Überschriften aus dem Mittleren Osten kommen."
Barclays Capital oil market analyst Kevin Norrish, AFP, 9. Mai 2004BBC News berichtet am 10. Mai, dass der Irak nach Angaben der US-Armee die Ölexporte aus den südlichen Terminals nach einem Sabotageangriff auf eine Pipeline gestoppt hat. Die Ölpipeline wurde Samstag Morgen in die Luft gesprengt und stand am Montag noch immer in Flammen. Der Angriff kam zwei Wochen nachdem die Koalitionstruppen im Süden Iraks Selbstmordattentate mit Booten auf Öltanker am Basra-Terminal verhindert hatten.
MA
Wasserstoff seit 1.1.2004 in Deutschland besteuert
HyWeb, 07.05.04: Nach dem Mineralölsteuergesetz der Bundesrepublik Deutschland in der aktuellen Version vom 1. Januar 2004 ist Wasserstoff als Kraftstoff besteuert. Lediglich Wasserstoff aus Biomasse ist wie alle Biokraftstoffe steuerfrei. Bisher war Wasserstoff als Kraftstoff grundsätzlich von der Mineralölsteuer frei.Wasserstoff als Kraftstoff wird mit dem Steuersatz für Erdgas (13,90 €/MWh) besteuert. Dieser reduzierte Steuersatz gilt nach § 3 MinöStG bis 2020. Sollte er aus Biomasse hergestellt werden und somit die Anforderungen des § 2a MinöStG erfüllen, bleibt er steuerfrei. Wasserstoff aus regenerativem Strom ist nicht steuerbefreit.
Das Mineralölsteuergesetz kann hier von den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen heruntergeladen werden.
MA
Wasserstoff-Informationsbroschüren des DWV
HyWeb, 07.05.04: Der Deutsche Wasserstoff-Verband hat zwei neue Informationsbroschüren zum Wasserstoff herausgegeben:"Wasserstoff - der neue Energieträger": 24-seitige Informationsbroschüre, die sich in erster Linie mit den Gründen für den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger und mit dem Weg zu seiner Markteinführung beschäftigt. Download der Infromationsbroschüre unter www.dwv-info.de/pm/pm_04st.htm.
Es geht dabei um Fragen wie
- die Rolle des Wasserstoffs im existierenden und zukünftigen Energiesystem,
- seinen ökologischen und gesellschaftlichen Gesamtnutzen,
- wo der Wasserstoff herkommen und wie er zum Verbraucher gelangen soll,
- was in anderen Ländern geschieht und
- welche Schritte jetzt anstehen.
"Einführung in die Wasserstofftechnologie": 23-seitige Broschüre, die der interessierten Öffentlichkeit eine Einführung in das Feld bietet. Download der Infromationsbroschüre unter www.dwv-info.de/pm/pm_04tc.htm.
Die neue Publikation behandelt
- die Gründe dafür, warum wir Wasserstoff und Brennstoffzellen überhaupt brauchen,
- welche Rolle er in einem umweltfreundlichen und nachhaltigen Energiesystem spielt,
- Herstellung,
- Speicherung und
- Energieumwandlung (besonders mit Hilfe der Brennstoffzelle),
- Sicherheit,
- Markteinführung und
- jetzt schon laufende Projekte.
MA
International Seminar "From traditional fuelling stations to hydrogen stations" April 16, 2004 from 14:00 pm till 18:30 pm At the Federation of Scientific and Technical Associations (Fast) in Milan.
Reinhold Wurster, L-B-Systemtechnik (pdf, 500 kB)Air Pollution and Climate-Forcing Impacts of a Global Hydrogen Economy Science, October 2003
Martin G.Schultz, Thomas Diehl, Guy P.Brasseur, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Werner Zittel, L-B-Systemtechnik GmbH, OttobrunnVortragsfolien und Artikel im Bereich "Wissen" unter "Artikel/ Abstracts".
Masterflex und Veloform entwickeln Lastenfahrräder mit Brennstoffzelle
HyWeb, 04.05.04: Die Gelsenkirchener Masterflex AG hat auf der Hannovermesse Industrie ein Fahrrad mit Elektro-Hilfantrieb gespeist aus einer 250W PEM-Brennstoffzelle gezeigt. Als Tank dient ein Metallhydridspeicher. Mit den darin gespeicherten 45g Wasserstoff erzielt das Fahrrad eine Reichweite von 120 km. Gegenüber herkömmlichen Akkulösungen habe sich die Reichweite damit verfünffacht.
Foto: MasterflexDie Masterflex AG und die Veloform GmbH, Berlin, haben während der Hannover Messe 2004 eine
Kooperationsvereinbarung getroffen zur Entwicklung von innovativen Cargobikes (Fahrräder für den Transport kleinerer Lasten), die mit Brennstoffzellen der Firma Masterflex ausgestattet sind.Initiiert wurde die Kooperation maßgeblich durch die Bekanntgabe des Beschlusses der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Aufbau einer weitreichenden Wasserstoffinfrastruktur im Bereich kleiner Hochdruck-speicher für Wasserstoff durch den Energieminister Dr. Axel Horstmann auf der Hannover Messe 2004.
Infrastruktur und Speichertechnologie sollen bereits Mitte 2005 verfügbar sein und schaffen somit die Grundlage für den flächendeckenden Einsatz der Cargobikes. Schon im Jahr 2005 sollen die ersten marktreifen Cargobikes zur Verfügung stehen und in professionellen Anwendungen zum Einsatz kommen.
MA
BMW startet Wasserstoff-Engagement in China
HyWeb, 04.05.04: Mit einer Pressekonferenz im Science & Technology Museum in Peking eröffnete die BMW Group am 30. April ihr Engagement für das Projekt BMW CleanEnergy in China. „Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge helfen Städten, die lokalen Emissionen zu reduzieren. Wasserstofftechnologie entwickeln und nutzen, ist von höchster Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung sowohl für China als auch für andere Länder weltweit,“ sagte Generalsekretär für Forschung und Entwicklung Shi Dinghuan im Vorfeld. Um die Einführung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft in einer der größten Volkwirtschaften der Welt zu unterstützen, startet die BMW Group eine Vielzahl an Aktivitäten.So untersuchen BMW Experten zusammen mit chinesischen Experten im Rahmen eines Workshops die Möglichkeiten der Umsetzung einer Wasserstoffinfrastruktur. BMW eröffnet zusammen mit dem Science & Technology Museum in Peking eine BMW CleanEnergy Ausstellung, die die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff interaktiv und spielerisch erfahren und erlernen lässt.
Christoph Huss, Leiter der BMW Wissenschafts- und Verkehrspolitik, übergab dem Generalsekretär Shi Dinghuan eine Informationsmappe in Mandarin mit dem Titel „Expertenwissen Wasserstoff“, das für den Einsatz an chinesischen Universitäten gedacht ist. Ein chinesisches BMW CleanEnergy Internetportal stellt sicher, dass dieses Informationsmaterial in China flächendeckend zu Verfügung steht.
MA
H2IT - Italian Hydrogen and Fuel Cell Association registriert
HyWeb, 03.05.04: Am 16. April wurde die Italian Hydrogen and Fuel Cell Association H2IT formal als italienischer Verband registriert. Bei der Unterzeichnung der Dokumente anwesend waren der H2IT-Präsident, die Vorstandsmitglieder Iris Flacco, Joachim Gretz, Edoardo Rinaldi, Giovanni Vincenzi, Aldo Bassi, Direktorin Marieke Reijalt und Reinhold Wurster ( LBST), der am Nachmittag die Arbeit von EIHP auf einem internationalen Seminar über Wasserstoff-Infrastruktur-Entwicklung präsentierte.
Foto: LBSTDie im Juni letzten Jahres gestartete Initiative wurde von Firmen wie ENEL, ENI, Pirelli und Air Liquide enthusiastisch aufgenommen. Der Verband zählt inzwischen mehr als 100 Mitglieder.
Informationen über Aktivitäten und Veranstaltung von H2IT finden sich unter www.h2it.org.
MA
Erster Wasserstoffbus auf Berlins Straßen
HyWeb, 03.05.04: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben jetzt den ersten mit Wasserstoff betriebenen Bus in Betrieb genommen. Auf dem Wasserstoff-Kompetenzzentrum, das die BVG gemeinsam mit Total Deutschland auf dem Betriebshof Usedomer Straße unterhält, übergab die Neoman Bus, Tochter der MAN Nutzfahrzeug-Gruppe, das Fahrzeug mit Wasserstoffverbrennungsmotor am Donnerstag, den 29. April, an den BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker. Seine erste Fahrt führte den Omnibus ans Brandenburger Tor, wo Wirtschaftssenator Harald Wolf als prominenter Fahrgast zustieg.
Foto: BVGDer neuste Zugang der Berliner Busflotte soll von allen Berlinerinnen und Berlinern "erfahrbar" sein. Er wird in den kommenden Wochen auf wechselnden Linien eingesetzt und dabei als zusätzliches Fahrzeug im Takt "mitschwimmen". Um den besonderen Test-Charakter deutlich zu machen, können die Fahrgäste den Bus zum Null-Tarif benutzen, für die Mitfahrt wird kein Fahrgeld erhoben. Der Praxistest auf Berlins Straßen wird vorerst bis zum Juni begrenzt sein, danach geht das Fahrzeug zur Überprüfung und zum Umbau an den Hersteller zurück und wird im Herbst zu einem zweiten Testeinsatz nach Berlin zurück kommen.
Die BVG plant, in naher Zukunft Wasserstoff-Busse verschiedener Hersteller im Linienbetrieb einzusetzen, darunter auch Fahrzeuge mit Brennstoffzelle.
MA
Audi präsentiert Brennstoffzellenauto
HyWeb, 23.04.04: Audi präsentiert auf der Hannovermesse Industrie ein Brennstoffzellenhybridfahrzeug auf der Basis eines Audi A2. Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) im Rahmen des Zukunfts-Investitions-Programms mit 2,4 Millionen Euro unterstützt. Der A2 ist in der "Forschungshalle" 18 auf dem Stand des VDI zu sehen.Technische Daten und ein Foto finden sich unter www.h2cars.de. Dort sind auch eine Reihe weiterer Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge neu zu finden, vom "Allis Chalmers Traktor 1959" bis zu den in Genf 2004 vorgestellten Hyundai Tucson und Toyota MTRC.
MA
Bundeskanzler Schröder besucht H2/BZ-Gemeinschaftsstand auf Hannover Messe
HyWeb, 23.04.04: Am 19. April hat Bundeskanzler Gerhard Schröder den Gemeinschaftsstand Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Hannover Messe besucht. Er testete einen mit Brennstoffzellen getriebenen Gabestapler der deutschen Aussteller Linde, Proton Motor Fuel Cell and Still.
Foto: FAIR-PRDer Gemeinschaftsstand "Wasserstoff und Brennstoffzellen", der sein 10-jähriges Bestehen auf der Hannover Messe 2004 feiert, wurde auch von Juergen Trittin, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, und von Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit sowie von zahlreichen Ministern verschiedener Bundesländer besucht.
Mehr Informationen unter www.fair-pr.com.
MA
GM/Opel-Brennstoffzellen-Marathon durch Europa
HyWeb, 23.04.04: Durch eine einzigartige Marathonfahrt durch Europa vom 3. Mai bis 11 Juni 2004 werden GM und Opel/Vauxhall die Dauerfestigkeit und die Alltagstauglichkeit ihres Brennstoffzellenautos HydroGen3 testen. Auf der 10,000 km langen Fahrt wird der Prototyp durch 14 Länder kommen: von Hammerfest (Norwegen), Europas nördlichster Stadt, bis zur portugiesischen Hauptstadt Lissabon und Cabo de Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Kontinents.
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Fotos: GMDer emissionsfreie Ausdauertest wird unterstützt von Linde AG und Shell Hydrogen B.V. Die Fahrt wird in 20 Etappen mit jeweils rund 500 km Strecke auf unterschiedlichen Straßen und Wetterbedingungen unterteilt. HydroGen3 wird von Journalisten und bekannten Persönlichkeiten der unterschiedlichen Länder gefahren.
Mehr Informationen unter www.gmeurope.com/marathon.
MA
Mitsubishi entwickelt Hochdruck-PEM-Elektrolyseure
HyWeb, 21.04.04: Mitsubishi Corporation (MC), Japans größtes allgemeines Handeslhaus, hat am 16. April die erfolgreiche Produktion von Hochdruckwasserstoff ohne Kompressor im Prototypelektrolyseur "High-pressure Hydrogen Energy Generator (HHEG)" bekannt gegeben.HHEG, ein ausschließlich von Mitsubishi Corporation entwickelter PEM-Elektrolyseur, hat einen Zell-Stack in einem Druckbehälter, der den Hochdruckwasserstoff aus der Elektrolyse speichert. Nach Angaben von Mitsubishi ist dies der einzige Hochdruck-PEM-Elektrolyseur weltweit. Proton Energy Systems, USA, hat am 1. Dezember 1999 die erfolgreiche Demonstration eines PEM-Elektrolyseurs, der aus Wasser und Strom Wasserstoff bei einem Druck von 13,8 MPa ohne mechanische Kompression erzeugt, mitgeteilt (HyWeb, 06.12.99).
Der MC-Elektrolyseur hat eine Produktionskapazität von 2.5Nm3/h bei einem maximalen Druckniveau von 35MPa (5,000psi). MC plant die Entwicklung eines Modells mit 30Nm3/h und 40MPa, das derzeitigen Tankstellen für Demonstrationprojekte dienen soll. MC plant die Markteinführung dieser Technologie im Jahr 2005. Zielmärkte sind kleine Industrieanwendungen, Notstromversorgung mit Brennstoffzellen und Stromversorgungssysteme auf der Basis erneuerbarer Energien wie Wind und Photovoltaik.
MA
"Wir müssen uns selbst fordern, so schnell wie möglich ein Wasserstoffauto zu entwickeln, das das richtige Packaging und den richtigen Preis hat.
Der Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen, den Unternehmen und öffentlichen Institutionen, um die Wasserstoffwirtschaft Wirklichkeit werden zu lassen."
Jim Press, Toyota sales executive vice president and COO, Platinum Today, 3. März 2004
Japan: Brennstoffzellen-Kommerzialisierung beginnt am 1. April 1 2005
HyWeb, 08.04.04: Koji Nakui, Director General der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), Japan, präsentierte am 31. März das offizielle japanische Brennstoffzellen-Kommerzialisierungs- und Marktdurchdringungsszenario auf einer Konferenz in Wien, Österreich.Das im Jahr 2000 gestartete Millenium Project, das Ende des Haushaltsjahrs 2004 (d.h. am 31. März 2005) endet, wird die Einführung von Regelwerken und Standards für die Popularisierung von Brennstoffzellen gewährleisten (HyWeb, 20.03.02). Mit anderen Worten: Alle Regelwerke und Standards sollen bis Ende März 2005 so angepasst werden, dass die Markteinführung von PEM-Brennstoffzellen für alle Anwendungsfelder möglich ist.
Das offizielle japanische Brennstoffzellen-Szenario hat drei Phasen:
Phase 1: 2005 bis 2010 - Einführung
- Beschleunigung der Einführung und schrittweisen Etablierung des Kraftstoffversorgungssystems
- Vorreiterrolle der öffentlichen Hand und der Brennstoffzellenindustrie in der Förderung von Brennstoffzellenautos und -bussen
Phase 2: 2010 bis 2020 - Verbreitung
- Etablierung des Kraftstoffversorgungssystems und selbsttragende Marktentwicklung
- Promotion der Einführung durch den privaten Sektor
Phase 3: 2020 bis 2030 - Durchdringung
- Wasserstoff-Versorgungsinfrastruktur mit 8500 Tankstellen Japan-weit
- Brennstoffzellen-GuD-Kraftwerke im praktischen Betrieb
Die folgenden Zahlen sind die offizielle Propgnose der Brennstoffzelleneinführung in Japan, d.h. der Anzahl der Brennstoffzellenautos auf der Straße oder installierten Brennstoffzellenleistung in stationären Anlagen:
2010 2020 2030 Brennstoffzellenfahrzeuge 50,000 5 Mio 15 Mio Stationäre Brennstoffzellensysteme 2,200 MW 10,000 MW 12,500 MW Mr. Nakuis Präsentation sowie die anderen Präsentation der Konferenz können hier heruntergeladen werden.
MA
Honda startet FCX-Test in Süd-Japan, neue H2-Tankstelle
HyWeb, 08.04.04: Honda Motor Co. hat Straßentests seines neue FCX Brennstoffzellenautos (HyWeb, 07.11.03) im Rahmen eines Projekts angekündigt, das ein CO2-freies Energiesystem demonstrieren wird berichtet Kyodo. Die FCX-Tests beginnen Ende April auf öffentlichen Straßen auf der südjapanischen Insel Yakushima, Kagoshima Prefecture. Das Priojekt erfolgt in Zusammenarbeit von Honda mit der Universität Kagoshima uand Yakushima Denko Co., einer Tochter der Taiheiyo Cement Corp.Eine Wasserstofftankstelle, die Ende März von Yakushima Denko fertig gestellt wurde, ist Teil des Projekts. Die Tankstelle nutzt reichlich vorhandenen Wasserkraftstrom und erzeugt so klimafreunlich CO2-freien Wasserstoff.
MA
Celanese gründet Brennstoffzellen-Tochter, akquiriert Venture Capital
HyWeb, 08.04.04: Celanese AG, Deutschland, hat die Gründung der PEMEAS Fuel Cell Technologies gemeinsam mit einem von Conduit Ventures geleiteten Konsortium von Investoren bekannt gegeben. Das neue Unternehmen, das die Celanese Brennstoffzellentechnologie kommerzialisieren wird, startete am 1. April 2004.Das Unternehmen, an dem Celanese einen Minderheitsanteil hält, hat Finanzmittel in Höhe von etwa € 18 Millionen eingeworben. Conduit Ventures Limited, ein Londoner Venture Capital Unternehmen mit Schwerpunkt auf Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologie, leitet das Konsortium aus Sustainable Asset Management, Zürich, CDP Capital of Quebec, Kanada, und der InfraServ GmbH & Co. Höchst KG, die den Industriepark Frankfurt-Höchst betreibt. Celanese ist an der Infraserv Höchst beteiligt.
MA
P21 erhält 6 Millionen Euro Venture Capital
HyWeb, 07.04.04: Der Brennstoffzellen-Pionier P 21 GmbH Power for the 21st Century - aus München/Brunnthal gibt den Abschluss einer ersten institutionellen Finanzierungsrunde über 6 Millionen Euro bekannt. Das Investment stammt von einem internationalen Konsortium renommierter Venture Capital-Gesellschaften. Leadinvestor ist die britische Conduit Ventures Limited mit Sitz in London, die sich auf Investments im Bereich Brennstoffzellen-/Wasserstofftechnologie spezialisiert hat. Weitere Investmentpartner sind Target Partners (München) und TechFund Capital Europe und seine assozierten Fonds CDC Ixis Innovation (Paris). Bereits 2002 hatte P21 eine Seedfinanzierung in Höhe von 1,3 Millionen Euro von einem Privatinvestor (Eberhard Färber, Gründer von PCS und IXOS Software AG) und der tbg, Bonn, erhalten.Mit dem Kapitalzufluss plant P21 die Markteinführung seines Notstromversorgungs-Brennstoffzellensystems im wachstumsstarken Segment der unterbrechungsfreien Stromversorgung insbesondere von Mobilfunk-Basisstationen, für die bisher ausschliesslich Batterie- und Generatorenlösungen eingesetzt wurden.
MA
Wasserstoff und Brennstoffzellen auf Hannover Messe 2004
HyWeb, 06.04.04: Auf der Hannover Messe 2004 vom 19. bis 24. April, veranstaltet Arno A. Evers FAIR-PR, Starnberg, zum zehnten Mal den Gemeinschaftsstand Wasserstoff + Brennstoffzellen (H2/FC). Über 100 internationale Aussteller aus 20 Ländern zeigen neue Produkte, Technologien und Entwicklungen zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen. Das Spektrum der Aussteller reicht von Forschungsinstituten über Start-up-Unternehmen bis zu Global Players. Der Gemeinschaftsstand ist nach Angaben von FAIR-PR die größte internationale Plattform der aufstrebenden H2/FC-Industrie weltweit.
Wasserstoff+Brennstoffzellen auf der Hannover Messe 2003 (Foto: FAIR-PR)Weitere Informationen finden Sie unter www.fair-pr.com.
MA