HyWeb - Gazette

Der Newsletter von HyWeb und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) · 2. Quartal 2002 – 6. Jahrgang ã L-B-Systemtechnik GmbH

LBST: Orientierung und Entscheidungshilfen in Wasserstoff und Brennstoffzellen Werbung


HyWeb-Pro - European Centers of Excellence Projects Database (18.06.02)

Projekt "Cryoplane" läuft weiter (18.06.02)

Erster Internationaler Workshop zur Ölverknappung (IWOOD 2002) in Uppsala (18.06.02)

Wasserstoff-Expo in Hamburg CO2 neutral (18.06.02)

Das aktuelle Zitat (05.06.02)

Ergänzung: Opel/GM präsentiert umfassende Well-to-Wheel Studie (05.06.02)

Clean Energy Partnership Berlin angekündigt (04.06.02)

 

Opel/GM präsentiert umfassende Well-to-Wheel Studie (28.05.02)

Lincoln Composites präsentiert 70 MPa CGH2 Tanks (28.05.02)

Weitere Bundesländer gründen Wasserstoff-Initiativen (23.05.02)

Wasserstoff im Berliner Verkehr (23.05.02)

8. Ulmer Elektrochemischen Tage (UECT) (21.05.02)

Siemens SOFC 3: SOFC-Mikroturbinen-Kraftwerk eingeweiht (21.05.02)

f-cell award 2002 (17.05.02)

 

HyNet bietet Unterstützung bei der Beantragung für den Aufruf zu "Expression of Interest" der EC im Rahmen des 6. Rahmenprogramms an (06.05.02)

Hannover Messe 2002 (06.05.02)

Notstrom aus der Telefon-Zelle (06.05.02)

Stationäre Brennstoffzelle auf Heizölbasis (06.05.02)

Buch "Wasserstoff & Brennstoffzellen" (06.05.02)

GM entwickelt Brennstoffzellenauto in China (02.05.02)

Honda macht Crashtests an Brennstoffzellenautos (02.05.02)

Manhattan Scientifics und Aprilia stellen neuen Brennstoffzellen-Scooter vor (02.05.02)

Vier Brennstoffzellenbusse sollen gekauft werden (02.05.02)

UPS will Brennstoffzellen-Lieferfahrzeug testen (02.05.02)

California Fuel Cell Partnership eröffnet Methanoltankstelle (02.05.02)

Kooperation zwischen Air Liquide und Vandenborre Technologies (02.05.02)

NASA entdeckt Wasserstoff in der Erdkruste (02.05.02)

UOP und Süd-Chemie gründen neue Firma HyRadix (02.05.02)

ChevronTexaco kauft Brennstoffzellen- und Reformeraktivitäten von Dais-Analytic (02.05.02)

Hydrogenics übernimmt EnKAT und gründet Hydrogenics Europe (02.05.02)

London startet "Hydrogen Partnership" (02.05.02)

 

Das aktuelle Zitat (04.04.02)

BMW CleanEnergy World Tour 2002 (04.04.02)

Auftakt-Workshop der Arbeitsgruppe "Biogene Gase – Brennstoffzellen" (04.04.02)

HyFuSys1 – Internationale Messe für kommerzielle Wasserstoff-Technologien und Brennstoffzellen-Anwendungen in den USA (04.04.02)

Kanada fördert Brennstoffzellen-Forschung mit zusätzlichen 20 Mio CAN-$ (04.04.02)

Zweiter Call for Abstracts der französisch-deutschen Brennstoffzellen-Konferenz (04.04.02)

H Power liefert Brennstoffzelle an Umwelt-Informationszentrum in Schweden (04.04.02)

 

 

 

 

 

 

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Archiv


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HyWeb-Pro - European Centers of Excellence Projects Database
HyWeb, 18.06.02: HyWeb hat HyWeb-Pro - the European Centers of Excellence Projects Database online geschaltet. HyWeb-Pro enthält Informationen über Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Projekte in Europa. Im Augenblick sind 366 Projekt-Beschreibungen in der Datenbank enthalten.

Alle Firmen, Forschungseinrichtung usw., die im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen aktiv sind, sind aufgerufen, Ihre Projektbeschreibungen kostenfrei in die Datenbank einzutragen, um Nutzern weltweit die Möglichkeit zu geben, die europäischen "Centers of Excellence" zu finden.

Bis Ende Juli wird HyWeb-Pro kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt mit z.B. weiteren Suchfunktionalitäten.

Die Entwicklung von HyWeb-Pro wurde gefördert von der Europäischen Kommission im Rahmen des FHIRST-Projekts.

Zum Start von HyWeb-Pro klicken Sie bitte www.HyWeb.de/pro.

MA

 

 

 

Projekt "Cryoplane" läuft weiter
HyWeb, 18.06.02: Ein Verkehrsflugzeug mit flüssigem Wasserstoff als Treibstoff ist sowohl technisch als auch wirtschaftlich machbar. Das ist das Ergebnis eines Studienprojekts zum "Cryoplane", das im 5. Forschungs-Rahmenprogramm der EU durchgeführt wurde und Ende Mai mit einem Treffen im Forschungszentrum Ispra (Norditalien) zu Ende ging. Auch das Sicherheitsniveau wäre keinesfalls niedriger als bei konventionellen Flugzeugen, eher höher.

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Vorschlag für ein Flüssigwasserstoff-Flugzeug. Die Tanks sitzen unter dem Wulst auf dem Rumpf. (Foto: DWV)

Der Vertreter des Projektkoordinators Airbus Deutschland teilte zur allgemeinen Zufriedenheit den Beschluss der Airbus-Geschäftsführung mit, weitere Arbeiten auf dem Gebiet zu machen und dabei in Europa die Führung übernehmen zu wollen. Entsprechende Anträge an das 6. Rahmenprogramm sind in Vorbereitung. Parallel wird ebenfalls in diesem Programm die Bildung eines akademischen Netzwerks angestrebt, um die forschungsorientierten Partner des abgeschlossenen Projekts zusammen zu halten.

DWV

 

 

 

Erster Internationaler Workshop zur Ölverknappung (IWOOD 2002) in Uppsala
HyWeb, 18.06.02: Am 24. und 25. Mai fand der erste Internationale Workshop zur Ölverknappung (First International Workshop on Oil Depletion - IWOOD 2002) in Uppsala, Schweden, statt. Der Geologe Colin Campbell hatte die Tagung gemeinsam mit Prof. Kjell Aleklett von der Universität Uppsala organisiert und dazu weltweit eingeladen. Insgesamt waren fast 60 Teilnehmer aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Iran, Irland, Portugal, Schweden, Rußland und den USA gekommen. Die Abstracts, Folienpräsentationen und Vortragstexte können unter www.isv.uu.se/iwood2002 eingesehen werden.

Die Konferenz erregte international großes Aufsehen, wozu unter anderem auch die Teilnahme von Matthew Simmons aus den USA beitrug. Simmons gilt als ein wichtiger Berater des US Präsidenten George Bush in Energiefragen. Weiterer prominenter Teilnehmer war Ali Bakhtiari (Senior Advisor der National Iranian Oil Company).

Das Thema des "nahenden Maximums der Ölförderung" hat durch die Veranstaltung ein breiteres Publikum erreicht, ein weltweites Echo bewirkt und an Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit gewonnen - unabhängig von den sehr divergierenden Auffassungen, was denn angesichts der Lage zu tun sei.

Mehr Informationen zur Verknappung der fossilen Energieressourcen finden Sie unter www.energiekrise.de.

WZ/MA

 

 

 

Wasserstoff-Expo in Hamburg CO2 neutral
HyWeb, 18.06.02: Die zweite Wasserstoff-Expo, die im Oktober in Hamburg stattfindet, wird ihren Vorgänger um mindestens 30% übertreffen. 2001 gab es 80 Aussteller auf 4000 m2, und 5000 Besucher kamen in die Messehallen. In diesem Jahr erwartet die Freesen & Partner GmbH 120 Aussteller auf 6000 m2 und 7000 Besucher. Eigens für die Organisation dieser Veranstaltung ist eine neue Gesellschaft namens H2 Expo GmbH gegründet worden.

Nicht nur zeigt die Messe umweltfreundliche Technik, sondern sie ist auch selbst CO2-neutral. Das wird durch eine Sonderform des Zertifikathandels ermöglicht, den die HEW anbieten. Die HEW ermitteln auf Basis der Besucherzahlen, der Ausrüstung und der sonstigen Daten den voraussichtlichen Energiebedarf der Veranstaltung. Zum Ausgleich der daraus errechneten CO2-Emissionen beschaffen sie dann Umweltzertifikate. Emissionen, die durch die Veranstaltung entstehen, werden demnach an anderer Stelle wieder ausgeglichen. Als Beleg bekommt der Veranstalter eine werbeträchtige Urkunde.

DWV

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Der Verkehrszuwachs, der steigende Kraftstoffbedarf und der damit einhergeshende Anstieg der weltweiten Kohlendioxidbelastung fordert innovative Lösungen, um auch zukünftig Mobilität sichern zu können."

Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister, Pressemitteilung der Bundesregierung, 4. Juni 2002

 

 

 

Das aktuelle Zitat

"Ich will, dass das vielzitierte 'zero emission car' zuerst in Deutschland in Serie geht." [...]

Angesichts des national wie global steigenden Verkehrsaufkommens und der knapper werdenden Öl- und Gasvorräte könne der Einsatz von Wasserstoff in Brennstoffzellen oder Verbrennungsmotoren schon bald eine ökonomisch wie ökolosgisch hochattraktive Alternative zur jetzigen Motorengeneration werden, sagte der Staatsminister.

Hans Martin Bury, Staatsminister beim Bundeskanzler, Pressemitteilung der Bundesregierung, 4. Juni 2002

 

 

 

Ergänzung: Opel/GM präsentiert umfassende Well-to-Wheel Studie
HyWeb, 05.06.02: Die Präsentation der Well-to-Wheel Studie (HyWeb, 28.05.02) ist unter www.lbst.de/gm-wtw im Internet verfügbar.

MA

 

 

 

Clean Energy Partnership Berlin angekündigt
HyWeb, 04.06.02: Mit einerm Memorandum of Understanding (MoU) soll in den kommenden Tagen die Clean Energy Partnership Berlin (CEP) besiegelt werden. Diesen wichtigen Schritt in die Zukunft einer nachhaltigen Kraftstoffwirtschaft gaben die beteiligten Unternehmen anlässlich eines Parlamentarischen Abends am 4. Juni 2002 in Berlin bekannt. Die CEP ist ein gemeinsames Projekt von Aral, BMW, BVG, DaimlerChrysler, Ford, GHW, Linde, MAN und Opel mit dem Ziel, die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff zu erproben. Optional können auch noch andere Alternativen, wie zum Beispiel Methanol und synthetischer Diesel als Kraftstoff der Zukunft getestet werden. In Berlin entsteht eine Aral-Tankstelle, an der sowohl mittels Elektrolyse Wasserstoff aus Wasser abgespalten, als auch tiefkalt und flüssig angeliefert und gespeichert wird. Getankt wird der jeweilige alternative Kraftstoff von Fahrzeugen mit modifizierten Verbrennungsmotoren oder mit Brennstoffzellen-Technologie.

Die auf fünf Jahre projektierte CEP ist Bestandteil der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und wird von der deutschen Bundesregierung unterstützt und gefördert. Die Projektsteuerung von CEP und die Kommunikation mit der Bundesregierung werden von der Deutschen Energie-Agentur koordiniert. Die Nachhaltigkeitsstrategie soll zukunftsweisende Technologien demonstrieren sowie die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zum Einsatz alternativer Kraftstoffe im Straßenverkehr aufzeigen. Ein elementarer Punkt dabei ist der Nachweis der positiven Effekte auf die Umwelt. Der Wasserstoff soll deshalb so weit wie möglich mittels regenerativer Energien hergestellt werden, also zum Beispiel durch Strom aus, Wasser- oder Windkraft. Damit fallen, angefangen bei der Erzeugung bis hin zur Nutzung, praktisch keine unerwünschten oder umweltschädigenden Emissionen an.

Die beteiligten Automobilunternehmen werden ab 2003 eine auf ca. 30 Fahrzeuge ansteigende Testflotte im Rahmen der CEP betreiben. Nach einer Erprobungsphase werden die Autos im alltagsnahen Betrieb eingesetzt. Weitere Projektziele sind der Nachweis der Alltagstauglichkeit und die Kundenakzeptanz für neue Betankungstechnologien. Danach wollen sich alle Partner auf Basis der gewonnenen Erfahrungen über die notwendigen weiteren Schritte verständigen. So ist beispielsweise eine Erweiterung des Projektes mit teilweiser Kommerzialisierung denkbar. Aufgrund dieses praxisorientierten Konzeptes ist die CEP auch offen für weitere Partner, auch aus anderen Branchen wie beispielsweise Banken oder Versicherungen.

MA

 

 

 

Opel/GM präsentiert umfassende Well-to-Wheel Studie
HyWeb, 28.05.02: Erste Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Emission von Treibhausgasen unterschiedlicher Antriebssysteme und Energiequellen für künftige Fahrzeuge stellte kürzlich das Zentrum für Brennstoffzellen-Aktivitäten von Opel und General Motors auf der Fachtagung „Hart World Fuels Conference" in Brüssel vor. Die Experten untersuchten die komplette Kette von der Treibstoffproduktion aus Basisstoffen bis zum tatsächlichen Verbrauch des Kraftstoffs im Auto („Well-to-Wheel").

Untersucht wurden dabei für den Zeitraum um 2010 unter europäischen Bedingungen insgesamt 36 Treibstoffpfade sowie 18 konventionelle und alternative Antriebskonzepte. Dabei bestimmten die Forscher Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen, Kosten wurden nicht betrachtet. Wissenschaftlicher Berater war das renommierte Beratungsunternehmen L-B-Systemtechnik (LBST) in Ottobrunn bei München. Zusätzliche Informationen und Analysen über die verschiedenen Treibstoffpfade lieferten die Energieunternehmen BP, ExxonMobil, Shell und TotalFinaElf. Das zentrale Ergebnis der aufwändigen Analyse: Am besten schneiden Wasserstoff-Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antrieb ab. Dies gilt auch, wenn der Wasserstoff zu ihrem Betrieb aus Erdgasreformierung gewonnen wird. Je nachdem, aus welchem geographischen Gebiet das Erdgas stammt, ergeben sich jedoch unterschiedliche Emissionswerte für die Bereitstellung des Wasserstoffs. Optimal ist die Bilanz, wenn die Energiequellen zur Wasserstofferzeugung erneuerbar sind – wie etwa Biomasse oder Windkraft.

Die Studie baut auf einer von General Motors und den Argonne National Labs im Frühjahr 2001 veröffentlichten Untersuchung auf, die auf nordamerikanische Verhältnisse zugeschnitten war und heute als Referenz in der weltweiten Diskussion zu Treibhausgas-Emissionen sowie Energieverbrauch im Zusammenhang mit dem Verkehr gilt. Bei der aktuellen Analyse wurde die Methodik bezüglich Fahrzeug und Kraftstoff auf europäische Bedingungen angewandt: „Grundlage unserer zusätzlichen, über ein Jahr langen Forschungsarbeit waren der Opel Zafira als Referenzfahrzeug, die hiesigen Fahrgewohnheiten und unser Verständnis der europäischen Energieversorgungs-Situation," erläutert Raj Choudhury, der die Studie als Projektleiter im deutschen Standort des Brennstoffzellen-Zentrums in Mainz-Kastel betreute.

Die fahrzeugseitigen Daten der europäischen Studie wurden mit Hilfe von mathematischen Modellen und Simulationen von der GM/Opel-Wissenschaftlerin Trudy Weber erarbeitet: „Der Opel Zafira erwies sich als optimales Referenzfahrzeug, da er schon heute mit Benzin-, Diesel-, Erdgas- und Brennstoffzellen-Antrieb existiert. Wir haben die 18 Antriebsvarianten auf den Stand des Jahres 2010 hochgerechnet und dabei durchgehend auf der Basis realistischer Kundenwünsche identische Fahrleistungen vorgegeben. Dabei wurden zum Beispiel der Wirkungsgrad und das unterschiedliche Fahrzeuggewicht der verschiedenen Antriebe berücksichtigt. Auf dieser Grundlage haben wir die Verbrauchswerte im europäischen Fahrzyklus (EDC) errechnet. So erhielten wir erstmals für europäische Verhältnisse eine realistische und vergleichbare Basis für den Energieverbrauch und die Emission von Treibhausgasen".

Auf der Kraftstoffseite wurde eine Vielzahl von Pfaden durchgespielt, die sich nach Energieträgern in vier Gruppen zusammenfassen lassen: Rohöl, Erdgas, Elektrizität – aus klassischen Kraftwerken sowie aus erneuerbaren Quellen – und Biomasse. Ein Ergebnis: Bei ganzheitlicher Betrachtung der Treibhausgas-Emissionen stellt sich als die beste Nutzung des Erdgases die Erzeugung von Wasserstoff mit nachfolgender Verwendung in der Brennstoffzelle heraus. In geringerem Maße zeigt auch der direkte Einsatz von Erdgas im Verbrennungsmotor Vorteile gegenüber Benzin- und Dieselmotoren. Die Verwendung von Wasserstoff aus Erdgas in einem Verbrennungsmotor bringt allerdings keine Vorteile gegenüber Benzin- und Dieselmotoren mit sich. Außerdem wurde deutlich, dass auf Methanol basierende Brennstoffzellen-Fahrzeuge Diesel- und Benzinverbrennungsmotoren und Brennstoffzellen-Fahrzeugen mit Benzinreformer-Systemen nicht überlegen sind.

„Die beste Alternative ist allerdings, Wasserstoff mit Hilfe von regenerativ erzeugtem Strom – zum Beispiel aus Windenergie – herzustellen und in der Brennstoffzelle einzusetzen. Dann gibt es praktisch gar keine Treibhausgas-Emissionen", sagt Dr. Erhard Schubert, Co-Direktor des Zentrums für Brennstoffzellen-Aktivitäten.

Die komplette Studie wird im Sommer 2002 abgeschlossen sein und veröffentlicht werden. Das Forscherteam von Opel und GM wird sich dann auf die Herausforderungen der Kommerzialisierung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und Infrastrukturfragen, einschließlich der Frage der Kosten und Verfügbarkeit, konzentrieren „Schon heute ist aber klar, dass der Brennstoffzelle die Zukunft gehört – insbesondere, wenn erneuerbare Energien bei der Wasserstoffgewinnung eingesetzt werden und eine entsprechende Infrastuktur zur Verfügung steht," resümiert GM Vice President Larry Burns, zuständig für Forschung & Entwicklung und Planung bei General Motors. „Daher setzen wir alles daran, bis zum Ende dieses Jahrzehnts ein für den Kunden erschwingliches und für uns wirtschaftlich herstellbares Brennstoffzellen-Automobil zu realisieren."

Mit der Entwicklung und der Kommerzialisierung des Brennstoffzellen-Antriebs beschäftigen sich bei Opel und GM inzwischen über 400 Wissenschaftler und Ingenieure im Zentrum für Brennstoffzellen-Aktiviäten. Die Opel-Forschungszentrale wurde Ende 1997 im deutschen Mainz-Kastel gegründet. Weitere GM-Standorte zur Entwicklung der Brennstoffzelle sind Rochester im US-Bundesstaat New York und Warren (Michigan).

MA

 

 

 

Lincoln Composites präsentiert 70 MPa CGH2 Tanks
HyWeb, 28.05.02: Advanced Technical Products, Inc. hat am 21. Mai bekannt gegeben, dass seine Tochterfirma Lincoln Composites erfolgreich TUFFSHELL Wasserstoff-Drucktanks mit einem Betriebsdruck von 70 MPa (700 bar) und einem Berstdruck von 175 MPa (1750 bar) getestet hat. Der 70 MPa Tank wurde auf dem Treffen der California Fuel Cell Partnership in Sacramento, Kalifornien, USA, präsentiert.

Lincoln Composites hat die Tanks nach den Vorgaben des Entwurfs der Norm ISO 15869 für Wasserstofftanks entwickelt, die den gleichen Sicherheitsfaktor verlangt wie die Entwürfe für Regelwerke, die vom European Integrated Hydrogen Project (EIHP) entwickelt wurden.

MA

 

 

 

Weitere Bundesländer gründen Wasserstoff-Initiativen
DWV, 23.05.02: Am 26. April 2002 wurde in Mainz ein Kompetenznetzwerk „Zukunftstechnologie Brennstoffzelle Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Es ist ein Forum für die auf diesem Gebiet im Land tätigen Akteure und setzt die bisherigen Anstrengungen zur nachhaltigen emissionsarmen Energieerzeugung fort. Die Initiative ging vom Umweltministerium des Landes aus und wird vom Wissenschafts- und vom Wirtschaftsministerium unterstützt. Der Deutsche Wasserstoff-Verband hat die Aktivitäten fachlich begleitet.

Am 30. April 2002 wurde im Industriepark Frankfurt-Höchst die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen ins Leben gerufen. Die Initiative wird vom Deutschen Wasserstoff-Verband moderiert, von der Infraserv Höchst organisatorisch unterstützt und von den Ministerien für Umwelt und Wirtschaft begleitet. Die TechnologieStiftung Hessen (www.hessen-umwelttech.de) wird im Sommer einen „Kompetenzatlas Brennstoffzellen Hessen“ herausgeben, in dem die Arbeitsbereiche und die Leistungsfähigkeit der hessischen Akteure dargestellt sind.

DWV

 

 

 

Wasserstoff im Berliner Verkehr
DWV, 23.05.02: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die größte deutsche Nahverkehrsgesellschaft, und der französische Mineralölkonzern TotalFinaElf haben am 7. Mai in Berlin eine Vereinbarung zur gemeinsamen Erforschung der Wasserstofftechnologie geschlossen. Im Rahmen eines von der EU geförderten Forschungsprojektes soll ab Herbst der erste von einer Brennstoffzelle getriebene Bus der BVG im öffentlichen Nahverkehr in Berlin eingesetzt werden. Bis zum Jahr 2005 sollen in Berlin fünf bis zehn Busse mit dieser Technologie betrieben werden. Auf einem der Betriebshöfe der BVG entsteht ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum mit Betankungsanlage und Fachwerkstatt. Der Berliner Modellversuch steht in Verbindung mit ähnlichen von der Europäischen Union unterstützten Projekten in Lissabon und Kopenhagen.

DWV

 

 

 

8. Ulmer Elektrochemischen Tage (UECT)
HyWeb, 21.05.02: Am 20./21. Juni veranstaltet das ZSW zusammen mit DaimlerChrysler und der Universität Ulm in Neu-Ulm die 8. Ulmer Elektrochemischen Tage. Der zweite Tag hat ein sehr anspruchsvolles Brennstoffzellenprogramm mit Schwerpunkt auf Alterungsmechanismen und Lifetime der unterschiedlichen Brennstoffzellentypen aufzuweisen. Mehr Infos bei juergen.garche@zsw-bw.de oder unter www.zsw-bw.de/docs/info/UECT/index.html.

MA

 

 

 

Siemens SOFC 3: SOFC-Mikroturbinen-Kraftwerk eingeweiht
HyWeb, 21.05.02: Siemens Westinghouse Power und Southern California Edison haben im März in Irvine, Kalifornien, USA, ein Kraftwerk eröffnet, das eine Brennstoffzelle und eine Mikrogasturbine kombiniert, berichtet eyeforfuelcells.com.

Das Hybridkraftwerk besteht aus einer Siemens Westinghouse Festoxidbrennstoffzelle (SOFC) und zwei Ingersoll Rand Mikroturbinen. In einer solchen Kombination wird Luft erhitzt und komprimiert in die SOFC geleitet, wodurch die Leistung erhöht wird. Das entstehende Abgas der Brennstoffzelle wird anschließend in einer Turbine eingesetzt, so dass Brennstoffzelle und Turbine den gleichen Gasstrom zur Stromerzeugung nutzen. Das in Kalifornien vorgestellt System arbeitet mit einem Wirkungsgrad von knapp 53% und hat eine Ausgangsleistung von 190 kW.

Im März wurde in einem ähnlichen Projekt von Siemens in der 1 MW Klasse eine Verzögerung um ein Jahr bekanntgegeben, da die benötigte Mikrogasturbine nicht kommerziell verfügbar ist (HyWeb, 18.03.02).

MA

 

 

 

f-cell award 2002
HyWeb, 17.05.02: Mit dem Ziel, herausragende Entwicklungen in einem der interessantesten Technologiefelder des neuen Jahrhunderts zu würdigen und Innovationen zu stimulieren, schreibt die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit der DaimlerChrysler AG und dem Land Baden-Württemberg nun zum zweiten Mal den „f-cell award“ aus.

Prämiert werden anwendungsnahe Entwicklungen rund um das Thema Brennstoffzelle. Eingereicht werden können Entwicklungen aus dem mobilen, portablen oder stationären Bereich der Brennstoffzelle. Die Einreichungen können sich auf einzelne Bauelemente, ganze Brennstoffzellensysteme, deren Peripherie (Kraftstoff- oder Betankungstechnik) oder die technische Integration in bestehende Anwendungen beziehen. Insgesamt geht es um Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro.

Teilnehmen können Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Institute sowie Einzelpersonen aus Deutschland. Bewertet werden die Arbeiten nach folgenden Kriterien: Technologisches Konzept, Innovationsgrad, Marktpotenzial, Wirtschaftlichkeit, Ausstrahlung auf andere Branchen und Nutzen für Gesellschaft und Umwelt.

Die Einreichungsfrist endet am 31.08.2002. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des f-cell Kongresses am 14. Oktober in Stuttgart.

Nähere Informationen finden Sie unter: f-cell award 2002.

VB

 

 

 

HyNet bietet Unterstützung bei der Beantragung für den Aufruf zu "Expression of Interest" der EC im Rahmen des 6. Rahmenprogramms an
HyWeb, 06.05.02: Am Freitag, den 7. Juni erwartet die Europäische Kommission (EC) den Eingang der sog. "Expressions of Interest (EoI)" in Vorbereitung des 6. Rahmenprogramms (FP6), das mit einem ersten Aufruf am Ende 2002 offiziell beginnt. Im FP6 plant die Kommission rund 810 Mio Euro für die Erforschung nachhaltiger Energiesysteme und weitere 610 Mio Euro für nachhaltige Transportsysteme auszugeben. Dabei nehmen Wasserstoff und Brennstoffzellen eine Schlüsselstellung ein.

In einem ersten Schritt hat das europäische Thematische Netzwerk Wasserstoff (HyNet), das erst kürzlich im FP5 gegründet wurde, beschlossen, Industrieunternehmen, Institute und andere europäische Einrichtungen bei der Vorbereitung und der Abstimmung ihrer EoIs zu unterstützen. Das Ziel ist die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Wasserstoff-Roadmap und deren Erfüllung zur mittel- bis langfristigen Schaffung einer Wasserstoffversorgungsstruktur für mobile und stationäre Verbraucher. HyNet bietet sich als Koordinator für eine zielgerichtetere europäische Wasserstoffforschung an.

Zu diesem Zweck wird HyNet ein übergeordnetes EoI als Integriertes Project (IP) einreichen, das den Bezug zu einzelnen EoIs (Integrierte Projekte or Networks of Excellence) herstellt. Die individuellen Projektvorschläge werden zu ihrem eigenen Vorteil in der übergeordneten europäischen Wasserstoffstrategie erwähnt. Andererseits sollten die einzelnen EoI auch auf das Netzwerk-EoI von HyNet verweisen, um den Wunsch zur Kooperation kundzutun. Die Teilnahme am Netzwerk verpflichtet die Projektpartner nicht zu einer HyNet-Mitgliedschaft. Weitere Informationen über HyNet und eine aktive Beteiligung an einer abgestimmten Einreichung von EoIs finden sich unter www.HyNet.info.

HyNet’s nächste Arbeitsschritte werden die Schaffung einer gemeinsamen Gesprächsplattform sein, um möglichst vielen Partnern eine frühzeitige Beteiligung an der Definition und Orientierung an einer gemeinsamen europäischen Wasserstoff-Roadmap zu ermöglichen. Für einen transparenten Meinungsbildungsprozess soll in den kommenden 3 Jahren zu thematischen Arbeitskreissitzungen eingeladen werden, die u.a. auch zur Vorbereitung der nächsten Aufrufe zu EC-Förderanträgen dienen sollen. HyNet wird als Instrument somit dazu beitragen, die europäischen Wasserstoff-F&E-Anstrengungen auf die übergeordneten politischen und industriellen Ziele der Kommission auszurichten; eine gemeinsame Europäische Forschungslandschaft (ERA) und damit mehr Arbeitsplätze zu schaffen, einen Beitrag zur Verhinderung des Treibhauseffektes zu leisten und den Anteil Erneuerbarer Energien in der Energieversorgung zu erhöhen.

UB

 

 

 

Hannover Messe 2002
DWV, 06.05.02: Der Gemeinschaftsstand „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ im Rahmen der Hannover Messe übertraf seine Vorgänger aus den vergangenen Jahren in jeder Hinsicht. Er nahm 1650 m2 ein (2001: 902), es kamen 90 (70) Aussteller aus 10 (9) Ländern, und von diesen waren 22 (18) aus den USA oder Kanada.

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Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD, links) und Arno A. Evers (FAIR-PR, rechts), beeindruckt von der rasanten Entwicklung des Gemeinschaftsstands Wasserstoff & Brennstoffzellen seit 1995 (Fhoto: FAIR-PR)

Der Stand steht auch auf dem Programm der Messerundgänge von Politikern. Bundeskanzler Gerhard Schröder interessierte sich für kleine Brennstoffzellen für Eigenheime. Bundesumweltminister Jürgen Trittin wollte gerne saubere Autos sehen; DaimlerChrysler, BMW und Opel zeigten, was sie zu bieten hatten. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement und sein Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold informierten sich über Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Auch Niedersachsens Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel war da, denn er meint: „Die Brennstoffzelle ist sicherlich eine der spannendsten und vielversprechendsten neuen Technologien.“

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Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) bei der Besichtigung des Wasserstoff-BMW (Foto: DWV)

Die größten Publikumsmagneten sind gewöhnlich die Autos, aber die Exponate aus dem Gebiet der stationären und portablen Anwendungen waren nicht weniger bedeutend. General Motors zeigte beides: auf dem Stand gab es außer dem Prototypen „HydroGen 3“ auch ein stationäres System zu sehen, das mit einem Elektrolyseur und einer Brennstoffzelle ausgerüstet ist. MTU hatte auf seinem Stand ein „Hot Module“ aufgebaut, das Kernstück seiner Schmelzkarbonatzellen. 

Bei den portablen Anwendungen zeigte Smart Fuel Cells aus Brunnthal erstmals in der Öffentlichkeit einen kleinen Generator, der mit Methanol läuft. Einen Laptop, der aus einer völlig integrierten Brennstoffzelle mit Energie versorgt wird, hatte erstmals das Fraunhoferinstitut für Solare Energiesysteme (ISE) auf dem Stand. Dies ist das Ergebnis einer zwei Jahre dauernden Entwicklung, die gemeinsam mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG durchgeführt wurde. 

Auffällig war in diesem Jahr, welche Rolle Wasserstoff und besonders Brennstoffzellen auf den Ständen der Energieversorger spielten, die auch alle in dieser Halle vertreten waren. Von EnBW bis selbst zur Ruhrkohle machten sie mit einschlägigen Projekten Werbung.

Die nächste Hannover Messe mit Gemeinschaftsstand Wasserstoff & Brennstoffzellen findet vom 7. bis 12. April 2003 statt. Mehr Informationen unter www.fair-pr.com.

DWV

 

 

 

Notstrom aus der Telefon-Zelle
DWV, 06.05.02: Etwa 2700 Notstromanlagen mit zusammen 750 MW stehen überall in Deutschland bereit, damit Telefon und Internet auch bei Problemen mit der normalen Versorgung funktionieren. Es handelt sich durchweg um Dieselaggregate. DeTe Immobilien, die Immobilientochter der Deutschen Telekom, will die Diesel langfristig durch Brennstoffzellen ersetzen. Eine erste Anlage dieser Art soll im September in München in Betrieb gehen. Es handelt sich um eine Schmelzkarbonatzelle von MTU mit 250 kW. Die Konzeption als KWK-Anlage soll einen besonders hohen Nutzungsgrad gewährleisten. „Bei dem langfristig geplanten Einsatz von rund 100 Brennstoffzellen könnten wir insgesamt 60.000 Tonnen CO2 einsparen“, erklärt Götz Wolf, Leiter der Niederlassung München. Das Projekt wird vom BMWi zu 50% gefördert.

DWV

 

 

 

Stationäre Brennstoffzelle auf Heizölbasis
DWV, 06.05.02: Stationäre Brennstoffzellen arbeiten gewöhnlich mit einem Erdgasanschluss und verarbeiten das Erdgas intern zu Wasserstoff. Sulzer Hexis und Aral stellten auf der Hannover Messe ihre Pläne zur Entwicklung einer mit Heizöl betriebenen Brennstoffzelle vor. Das erste Modell wird nach Angaben eines Firmensprechers als Prototyp bis zum Sommer diesen Jahres fertiggestellt sein und anschließend in eine längere Testphase gehen.

DWV

 

 

 

Buch "Wasserstoff & Brennstoffzellen"
HyWeb, 06.05.02: "Wasserstoff & Brennstoffzellen - Die Technik von morgen!" heißt das kürzlich von Sven Geitmann erschienene Buch, in dem auf 188 Seiten ein guter Überblick gegeben wird. Leicht lesbar und gut strukturiert ermöglicht es dem interessierten Leser, sich einen Überblick über das Themenfeld zu verschaffen. Insbesondere als Einstieg ist es geeignet, sei es für Journalisten, Lehrer, Politiker oder einfach Interessierte Menschen, die sich diesem Thema nähern wollen.

Ergänzend dazu gibt "Wasserstoff- & Brennstoffzellen-Projekte", ebenfalls von Sven Geitmann, auf 68 Seiten einen kurzen Überblick über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Auch wenn ein solches Buch bei der rasanten aktuellen Entwicklung eigentlich schon bei Drucklegung veraltet ist, ist es doch ein Nachschlagewerk, das es ermöglicht, auch frühe Phasen vieler Projekte noch einmal nachzuvollziehen. Als Zusammenfassung aktueller Projekte erspart es Interessierten viele Stunden Internetrecherche.

Beide Bücher können über das Internet und den Buchhandel bestellt werden:

MA

 

 

 

GM entwickelt Brennstoffzellenauto in China
HyWeb, 02.05.02: US-Handelsminister Donald Evans hat kürzlich auf einer Chinareise ein Brennstoffzellenauto mit Namen Phoenix getestet, das von einem Entwicklungs-joint venture von General Motors Corp. in China entwickelt wurde.

phoenix02.jpg (22512 Byte)Die Testfahrt war Teil einer Ausstellung im Zusammenhang mit dem "Earth Day", die chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energietechnologien zur Verbesserung der Umweltsituation in Beijing und ganz China darstellte.

"Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologien stellen die Zukunft des Transports dar", sagte Tim Stratford, stellvertretender Vorsitzender der General Motors China Group. "[...] Einem Land wie China eröffnen sich große Potenziale durch die Nutzung von Wasserstoff als Kraftstoff. Dies erfordert jedoch den Aufbau einer Infrastruktur und die volle Zusammenarbeit von Regierung und Industrie, z.B. durch Projekte wie dieses."

Der emissionsfreie Brennstoffzellen-Phoenix basiert auf einem Buick GL8 von Shanghai GM, GMs Fahrzeugfertigungs-joint venture in China. PATAC (Pan Asia Automotive Technology Center), ein joint venture von GM und Shanghai Automotive Industry Corporation, hat das Projekt leitend durchgeführt und das Brennstoffzellensystem in das Fahrzeug integriert. Der Stack stammt von GM, Brennstoffzellensystem, Komponenten und technischer Support wurden vom Global Alternative Propulsion Center von GM in den USA und Deutschland geliefert. GM hat für den Phoenix außerdem eine mobile Wasserstofftankstelle geliefert, die für chinesische Wasserstofflieferungen kompatibel ist.

MA

 

 

 

Honda macht Crashtests an Brennstoffzellenautos
HyWeb, 02.05.02: Auf der Basis japanischer Pressemeldungen berichtet fuel cell today, dass Honda erste Front- und Heckcrashtests mit Brennstoffzellenfahrzeuge durchgeführt habe. Eine nicht genannte Anzahl von Fahrzeugen des FCV-V5-Prototyps wurde in für Crashtests bei einer Geschwindigkeit von 55 km/h eingesetzt.

Die Tests bestätigten die hohe Fahrgastsicherheit bei Frontkollisionen, und es traten keine Leckagen an den Wasserstoff-Drucktanks auf. Honda kündigte an weitere Tests mit höheren Anforderungen durchzuführen. Der FCX-V5 soll Seiten- und versetzten Frontkollisionstests unterzogen werden.

Das 2003 Brennstoffzellenmodell, das nächstes Jahr in Kleinserie auf den Markt kommen soll, wird versetzten Frontcrashs bei 64 km/h unterzogen, auch wenn dieser Test nicht obligatorisch ist. Das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport sowie europäische und US-amerikanische Testprozeduren enthalten jedoch solche versetzten Frontcrashtests.

MA

 

 

 

Manhattan Scientifics und Aprilia stellen neuen Brennstoffzellen-Scooter vor
HyWeb, 02.05.02: Manhattan Scientifics, Inc. und Aprilia, Europas zweitgrößter Hersteller von Zweirädern, haben kürzlich auf der Internationalen Messe in Paris einen neuen Brennstoffzellen-Scooter vorgestellt.

aprilia02.jpg (27030 Byte)Der Scooter ist ein umweltfreundliches Konzeptfahrzeug mit dem Namen "MOJITO FC".

Er wird angetrieben von der neuen 3 kW Brennstoffzelle, die von der deutschen NovArs GmbH für Manhattan Scientifics entwickelt wurde. Es ist eine Wasserstoff-Luft-Brennstoffzelle, die durch Materialwahl und spezielles Design minimales Gewicht und Größe aufweist. Das System arbeitet bei Umgebungsbedingungen und benötigt keine zusätzlichen Komponenten wie Pumpen oder externe Kühlung. Das komplette Brennstoffzellensystem inklusive Elektronik, Ventilen, Lüfter etc. wiegt knapp 6 kg. Der Wasserstofftank wiegt 4,3 kg.

Zukünftige marktfähige Scooter sollten eine Reichweite von 190 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von mindestens 55 km/h erreichen.

MOJITO FC ist das zweite Aprilia-Konzeptfahrzeug, das zusammen mit Manhattan Scientifics/NovArs entwickelt wurde. Das erste war die Aprilia ENJOY FC.

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Vier Brennstoffzellenbusse sollen gekauft werden
HyWeb, 02.05.02: Der Vorstand von Alameda-Contra Costa Transit, Kalifornien, USA, hat einstimmig beschlossen, vier Brennstoffzellenbusse mit Druckwasserstoffspeicherung zu kaufen. Drei sollen von AC selbst betrieben werden, der vierte soll an SunLine in Südkalifornien gehen. Die Entscheidung soll den ersten Kauf eines Brennstoffzellenbusses mit voller Garantie sein, wie www.fleetsandfuels.com berichtet. Die 30 Brennstoffzellenbusse des CUTE-Projekts von DaimlerChrysler (HyWeb, 30.01.02) werden auch an die Betreiber inklusive Garantie verkauft, allerdings wird das Projekt von der Europäischen Kommission gefördert.

Der Antrieb der vier Busse inklusive Bremsenergierückspeisung wird von ISE Research-ThunderVolt, San Diego, Kalifornien, USA, in die Busse integriert. Die Brennstoffzellen kommen von UTC Fuel Cells, USA, und die Basisfahrzeuge werden voraussichtlich von Van Hool, Belgien, geliefert.

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UPS will Brennstoffzellen-Lieferfahrzeug testen
HyWeb, 02.05.02: United Parcel Service (UPS) hat Pläne angekündigt, ein Lieferfahrzueg mit Brennstoffzellenantrieb auf einer ihrer nordöstlichen Lieferrouten in den USA zu testen berichtet Calstart News Notes. Nach Angaben eines für alternative Antriebe zuständigen UPS-Vertreters wird die Brennstoffzelle von UTC Fuel Cells geliefert und in eins der UPS-Lieferfahrzeuge integriert.

Das von DaimlerChrysler für den zum Otto-Versand gehörenden Hermes Versand gebaute Brennstoffzellen-Lieferfahrzeug ist derzeit im Raum Stuttgart im Einsatz (HyWeb, 12.09.01).

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California Fuel Cell Partnership eröffnet Methanoltankstelle
HyWeb, 02.05.02: Die California Fuel Cell Partnership hat eine Methanoltankstelle eröffnet und stellt damit den zweiten von drei geplanten Kraftstoffen für Brennstoffzellenfahrzeugdemonstrationen bereit. Die Tankstelle liegt auf dem Grund von CaFCP's West Sacramento, Kalifornien, USA, Brennstoffzellendemonstrations-Zentrum. Das erste bei der CaFCP demonstrierte Methanolfahrzeug wird DaimlerChryslers NECAR 5 sein.

meoh02cafcp.jpg (29411 Byte) Foto: Methanex

Die Tankstelle wurde von der Methanol Fuel Cell Alliance, einer industriellen Gruppierung aus den CaFCP-Mitgliedern Methanex, DaimlerChrysler, BP und Ballard Power Systems zusammen mit Statoil ASA und BASF AG, entwickelt und errichtet.

Die CaFCP demonstriert bereits erfolgreich Wasserstofffahrzeuge und plant, im nächsten Jahr ein "sauberes Benzin" als dritten Kraftstoff bereitzustellen und zu demonstrieren. Alle Fahrzeughersteller in der CaFCP sind sich einig, dass die ersten Brennstoffzellenfahrzeuge, die in den Markt kommen, Wasserstoff tanken werden. Trotzdem halten es die Mitglieder für wichtig, weiterhin alle verfügbaren Kraftstoffe zu untersuchen, wie die CaFCP mitteilt.

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Kooperation zwischen Air Liquide und Vandenborre Technologies
HyWeb, 02.05.02: Air Liquide, Frankreich, hat mitgeteilt, mit Vandenborre Technologies, Elektrolyseur-Spezialist aus Belgien, eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet zu haben. Die beiden Firmen haben vereinbart, die Fähigkeiten von Vandenborre Technologies in der Wasserstoff-Elektrolyse mit Air Liquides Expertise in der dezentralen "on-site" Industriegasproduktion. Diese Zusammenarbeit bedeutet, dass Air Liquide ab sofort eine neue Produktpalette im Bereich onsite Wasserstoff-Produktion anbieten kann: "Floxal Hydrogen".

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NASA entdeckt Wasserstoff in der Erdkruste
HyWeb, 02.05.02: Wie der Telegraph berichtet hat ein NASA Wissenschaftlerteam Wasserstoff in der Erdkruste entdeckt. Das Team machte die Entdeckung in dem Versuch zu erklären, wie Bakterien viele Kilometer unter der Erdoberfläche leben können. Solche Bakterien beziehen ihre Energie nicht aus dem Sonnenlicht und müssen daher eine andere Energiequelle haben. Wissenschaftler vermuten, dass Wasserstoff diese Quelle ist.

Professor Friedemann Freund und seine Kollegen am Ames Research Centre der NASA in Kalifornien, USA, vermuten, dass Wasserstoff durch die Spaltung von Wasser entsteht, das in geschmolzenem Gestein eingeschlossen ist. "In den oberen 20 km der Redkruste sind die Bedingungen gut, eine nahezu unbegrenzte Menge an Wasserstoff zu produzieren", sagt Prof. Freund. Untersuchungen typischer Gesteine wie Granit und Olivin haben Anhaltspunkte erbracht, dass bis zu 1Kubikmeter Wasserstoff in einem Kubikmeter Gestein zu finden sind.

Die Wasserstoffreservoirs liegen bis zu 20 km tief, wobei das tiefste jemals gebohrte Loch 13 km tief war. Aus diesem Grund ist es bisher völlig offen, ob "geologischer" Wasserstoff jemals technisch und ökonomisch erbohrt werden kann.

MA

 

 

 

UOP und Süd-Chemie gründen neue Firma HyRadix
HyWeb, 02.05.02: UOP LLC, Des Plaines, Illinois, USA, und Süd-Chemie Inc., eine Tochter der Süd Chemie AG, München, Deutschland, haben die Gründung der neuen Firma HyRadix Inc. bekannt gegeben, die Reformer für stationäre Brennstoffzellen liefern soll. Das HyRadixTM Wasserstofferzeugungssystem reformiert Erdgas zu Wasserstoff für PEM-Brennstoffzellen in Wohngebäuden (<10 kW) und im Kleingewerbe (10-100 kW).

HyRadix entwickelt die Technologie weiter zu Wasserstoffgeneratoren bis zu 500 Nm3/h für Industrie- und Tankstellenanwendungen. HyRadix hat seinen Sitz in Des Plaines, Illinois, USA.

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ChevronTexaco kauft Brennstoffzellen- und Reformeraktivitäten von Dais-Analytic
HyWeb, 02.05.02: ChevronTexaco Technology Ventures hat kürzlich mitgeteilt, gewisse Geschäftsbereiche von Dais-Analytic Corp. im Bereich Brennstoffzellen und Reformer durch Analytic Energy Systems, LLC, eine ihrer Tochterfirmen, übernommen zu haben. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Im Rahmen des Abkommens wird ChevronTexaco Dais-Analytics Niederlassung in Woburn, Massachusetts, USA, und etwa 20 Angestellte übernehmen, die Reformertechnologie und Brennstoffzellen-Systemintegration weiterentwickeln werden unter dem Namen Analytic Energy Systems LLC.

MA

 

 

 

Hydrogenics übernimmt EnKAT und gründet Hydrogenics Europe
HyWeb, 02.05.02: Hydrogenics Corporation, Mississauga, Ontario, Kanada, hat kürzlich die Übernahme von EnKAT GmbH und die Gründung von Hydrogenics Europe bekannt gegeben. Die Verträge wurden öffentlich auf dem Gemeinschaftsstand "Wasserstoff & Brennstoffzellen" auf der Hannover Messe unterzeichnet. EnKAT, eine Firma im Privatbesitzt mit Sitz in Gelsenkirchen, Deutschland, entwickelt und produziert Testsysteme für Brennstoffzellen, Reformer und elektrochemische Anlagen. Einzelheiten der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben, werden aber bei der Veröffentlichung von Hydrogenics' Rechenschaftsbericht für das zweite Quartal 2002 näher diskutiert.

MA

 

 

 

London startet "Hydrogen Partnership"
HyWeb, 02.05.02: Im April hat die "Greater London Authority" die Gründung einer Initiative mit dem Namen "Hydrogen Partnership" bekannt gegeben, die Vorteile von und Anwendungen für Brennstoffzellen in London untersuchen soll.

Mitglieder sind unter anderem BP, Evobus, BMW, Ford, DaimlerChrysler, Merril Lynch, British Gas, the Energy Savings Trust, verschiedene Stadtteile Londons sowie die Environment Agency.

Die Hydrogen Partnership will Londons Infrastruktur erweitern durch die Errichtung von Wasserstofftankstellen und die Installation von stationären Brennstoffzellen und hat sich zum Ziel gesetzt, Forschung und Industrie in London anzusiedeln beziehungsweise zu unterstützen, um Arbeitsplätze zu schaffen.

"Wasserstoff ist der Kraftstoff der Zukunft", sagte der stellvertretende Bürgermeister Nicky Gavron. "Wasserstoff wird eine Schlüsselrolledabei spielen, die Luft in London sauber zu machen und Londons Anteil an der Klimaveränderung zu reduzieren."

MA

 

 

 

Das aktuelle Zitat

„Wenn die Herausforderungen zu nachhaltiger Ressourcenschonung, Unabhängigkeit in der Energieversorgung und Reduzierung der Treibhausgasemissionen ernst genommen werden sollen, dann ist es bereits heute an der Zeit, für die Verfügbarkeit von Wasserstoff im Verkehrssektor Vorbereitungen zu treffen. Nur dann ist eine Umsetzung im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu erwarten".

Christoph Huss, Leiter Wissenschafts- und Verkehrspolitik der BMW Group, BMW CleanEnergy World Tour, 19. März 2002

 

 

 

BMW CleanEnergy World Tour 2002
HyWeb, 04.04.02: Mit der Unterstützung hochrangiger Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft startete am 19. März in Sacramento die BMW CleanEnergy World Tour 2002.

bmwcal02.jpg (60907 Byte) Foto: BMW

Im Rahmen des Events in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifornien diskutierten BMW-Vertreter und die kalifornische Staatsregierung über die Zukunft von Wasserstoff, der als bedeutender Energieträger angesehen wird. Unter anderem war Winston Hickox, Leiter der Californian Environmental Protection Agency (Cal/EPA) anwesend.

Seit acht Monaten betreibt BMW wasserstoffgetriebene Fahrzeuge in Kalifornien. Die Autos nutzen Wasserstoff im Verbrennungsmotor für den Antrieb und in einer Brennstoffzelle für die Bordstromversorgung. Ziel der BMW CleanEnergy World Tour rund um den Globus ist vor allem, weitere Partnerschaften im Engagement für die Einführung von Wasserstoff zu schmieden.

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Auftakt-Workshop der Arbeitsgruppe "Biogene Gase – Brennstoffzellen"
HyWeb, 04.04.02: Die Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. (FEE) hat eine bundesweite Arbeitsgruppe "Biogene Gase – Brennstoffzellen" ins Leben gerufen. In ihr wird nach Wegen gesucht, Gase und Flüssigkeiten aus Biomasse für die Strom- und Wärmeerzeugung in Brennstoffzellen nutzbar zu machen. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gefördert und wissenschaftlich vom Hahn-Meitner-Institut unterstützt.

Der Auftakt-Workshop fand am 26. Februar in Berlin statt. Mehr als 60 UnternehmerInnen, ForscherInnen und IngenieurInnen aus ganz Deutschland sind in den Innovationspark Wuhlheide gekommen, um sich über Ziele und Formen der Zusammenarbeit zu einigen.

Die nächste Zusammenkunft wird im Mai in Greifswald stattfinden, weitere Fachtreffen sind im Vierteljahres-Abstand geplant. Nähere Informationen unter www.fee-ev.de.

MA

 

 

 

HyFuSys1 – Internationale Messe für kommerzielle Wasserstoff-Technologien und Brennstoffzellen-Anwendungen in den USA
HyWeb, 04.04.02: Vom 9. bis 12. September 2002 veranstaltet Arno A. Evers FAIR-PR erstmals eine internationale Messe für Wasserstoff und Brennstoffzellen in den USA. Bereits seit acht Jahren realisiert das Starnberger Unternehmen den Gemeinschaftsstand Hydrogen + Fuel Cells auf der HANNOVER MESSE – und dies mit stetig wachsender internationaler Beteiligung. Auf der HANNOVER MESSE 2002, 15.-20. April, Halle 13 (Energie), Stand F68 präsentieren sich mehr als 90 marktführende Unternehmen aus zehn Nationen. Damit ist der Gemeinschaftsstand die weltweit größte Veranstaltung dieser Art.

Im International Fair and Conference Center, Fort Lauderdale (Florida), werden etwa 100 internationale Aussteller marktreife Produkte für stationäre, mobile und portable Anwendungen zeigen. Arno A. Evers FAIR-PR erwartet rund 5000 Besucher aus der Energiebranche, der Automobil- sowie Zulieferer-Industrie und aus dem Finanzsektor. Die Messe wird von einer Konferenz begleitet; rund 500 Teilnehmer werden erwartet.

Mehr Informationen unter www.fair-pr.com.

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Kanada fördert Brennstoffzellen-Forschung mit zusätzlichen 20 Mio CAN-$
HyWeb, 04.04.02: Am 13. März hat der kanadische Industrieminister Allan Rock angekündigt, das Brennstoffzellen-Entwicklungsprogramm des National Research Council (NRC) mit zusätzlichen 20 Mio CAN-$ (14,3 Mio Euro) zu fördern. Diese neue Förderung verdoppelt das bisherige Budget des NRC Innovation Centre in Vancouver, wo die Brennstoffzellenforschung konzentriert ist, berichtet die National Post, Kanada.

"Mit diesen 20 Mio CAN-$ werden wir ein nationales Brennstoffzellen Forschungszentrum gründen, das die Gruppe [von Brennstoffzellen-Firmen] unterstützen wird, die sich hier entwickeln und bekannt werden", sagte Rock auf einer Umwelt- und Wirtschaftskonferenz in Vancouver.

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Zweiter Call for Abstracts der französisch-deutschen Brennstoffzellen-Konferenz
HyWeb, 04.04.02: Die France - Deutschland Fuel Cell Conference 2002, "Materials, Engineering, Systems, Applications", wird in Forbach (Frankreich) - Saarbrücken (Deutschland) am 7.-10. Oktober 2002 stattfinden. Autoren, die ihre Ergebnisse präsentieren möchten, müssen bis 27. April einen Abstract (250 Wörter, in englischer Sprache) an FDFuelCell2002@clubpac.net einreichen.

Mehr Informationen finden sich unter www.clubpac.net.

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H Power liefert Brennstoffzelle an Umwelt-Informationszentrum in Schweden
HyWeb, 04.04.02: H Power Corp. (USA) wird in der ersten Hälfte dieses Jahres ein 4 kW Brennstoffzellensystem zur Kraft-Wärme-Kopplung an Naps Systems Oy (Finland), tätig im Bereich Solarenergie und Tochter von Fortum Corporation (Finland), liefern. Die Lieferung erfolgt im Rahmen des früher bekannt gegebenen Zusammenarbeitsabkommens zwischen H Power und Naps.

Naps wird das Brennstoffzellensystem an Birka Energi liefern, das in Kooperation mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von ABB, Schweden, die Energieversorgung eines Umwelt-Informationszentrums in Hammarby Sjostad Stockholm, Schweden, installieren wird.

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-System wird mit Wasserstoff gespeist, der per Photovoltaik und Elektrolyse erzeugt wird. Zusätzlich wird aus Hausmüll erzeugtes Biogas in einem integrierten Refiormer in der Brennstoffzelle umgesetzt. Nicht direkt verbrauchter Überschussstrom wird ins öffentliche Netz gespeist.

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