HyWeb - Gazette
Der Newsletter von HyWeb und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) · 2. Quartal 2001 5. Jahrgang ã L-B-Systemtechnik GmbH
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"Die einseitige Abhängigkeit des Verkehrs von Mineralölprodukten muss überwunden werden"
Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig auf einer Pressekonferenz des BMVBW am 13. Juni 2001 in Berlin
Das Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle NRW ist erreichbar unter: www.brennstoffzelle-nrw.de
H Power liefert sechs Brennstoffzellen an Gaz de France
HyWeb, 28.06.01 : H Power Corp. gab am 31.Mai bekannt, einen Lieferauftrag für sechs Beta-Einheiten seiner PEM Brennstoffzellen zur Hausenergieversorgung von Gaz de France erhalten zu haben. Gleichzeitig wurde die CE-Zulassung für Europa beantragt. Bereits im letzten Jahr wurde ein System von H Power auf dem Forschungsgelände von Gaz de France in La Plaine Saint-Denise, einem Vorort von Paris, getestet (DWV / HyWeb, 08.12.00). Die Ausweitung auf sechs neue Einheiten sieht Gaz de France als ersten Schritt in Richtung Kommerzialisierung.
MA/EZ
General Motors erwirbt eine Beteiligung an Quantum Technologies
HyWeb, 28.06.01 : General Motors Corp.(GM) übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an Quantum Technologies, einer hundertprozentigen Tochter von Impco Technologies Inc. und beteiligt sich damit an einem der weltweit führenden Entwickler von mobilen Druckwasserstofftanks. Wie beide Firmen am 12. Juni bekannt gaben, werden sie ein Druckwasserstoff- Speichersystem für Brennstoffzellenfahrzeuge, inklusiv der Wasserstoff-Handhabung und Steuerung, entwickeln. Das Ziel ist es, mindestens die gleiche Reichweite eines konventionellen Fahrzeugs zu erreichen.
Quantum hat schon eine gravimetrische Speicherdichte von 11,3 % (d.h. ca. doppelt soviel wie in bekannten Systemen) in ca.350-bar-Tanks erreicht und die Machbarkeit von 700-bar-Tanks demonstriert. In der Brennstoffzellen-Forschung arbeitet GM mit Toyota Motor und Exxon Mobil zusammen. Ziel ist es, noch in diesem Jahrzehnt Brennstoffzellenfahrzeuge auf den Markt zu bringen. GM möchte als erster Autohersteller eine Million Brennstoffzellenautos verkaufen. (siehe auch HyWeb 29.05.00)
MA/EZ
Global Thermoelectric liefert Festoxid-Brennstoffzellensystem zur Hausenergieversorgung an Enbridge
HyWeb, 28.06.01 : Global Thermoelectric Inc., Calgary, Kanada, gab am 31. Mai bekannt, ein Prototypsystem von Festoxid-Brennstoffzellen zur Hausanwendung an den Energieversorger Enbridge Inc.,Toronto, Kanada's größten Erdgasverteiler, zu liefern. Im Juli 2000 gingen Global und Enbridge eine strategische Allianz zur Kommerzialisierung dieser Systeme ein. Der mit Erdgas betriebene Prototyp hat eine elektrische Leistung von 2,3 kWe , ausreichend für den Grundlastbedarf von ca. 2 kWe eines durchschnittlichen nordamerikanischen Haushalts. Gegenüber früheren Einheiten wurde u.a. die Steuerung verbessert. Das sehr kompakte System nutzt die Stack-Abwärme für die Reformierung. Bei der Enbridge's Anlage soll auch die Wärmenutzung zur Deckung des Warmwasserbedarfs untersucht werden.
Neben Hausenergiesystemen entwickelt Global auch Prototypen für die Notstromversorgung und für Anwendung in kleinen Gewerbebetrieben. Feldtests sind ab 2002 vorgesehen. Darüber hinaus entwickelt Global zusammen mit Advanced Measurements Inc. Prüfstände für Brennstoffzellen. Vierzehn dieser Prüfstände sind in Global's Anlagen in Calgary installiert und sollen künftig vermarktet werden.
MA/EZ
Proton Energy Systems entwickelt mit Marconi reversible Brennstoffzellen für die Telekommunikation
HyWeb, 28.06.01 : Proton Energy Systems Inc. gab am 11. Juni eine Zusammenarbeit mit Marconi bekannt. Reversible Brennstoffzellen (zunächst mit 70 kWh ) sollen in Marconi Systemen für die Telekommunikation integriert werden. Das UNIGEN genannte System basiert auf einer PEM Brennstoffzelle.
MA/EZ
"Wenn wir keine eigene Brennstoffzellentechnologie entwickeln, kann es sein, dass wir das Jahrzehnt nicht überleben." [...] "Das ist, als wenn ein Unternehmen der Telekommunikation bis zum Beginn der Ära der Mobiltelefone nur konventionelle Telefone entwickelt hätte, es wäre bankrott gegangen."
Masaki Ikematsu, Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung der Nippon Mitsubishi Oil Corp., Gulf News online 12. Juni 2001, Übersetzung: HyWeb
Erstes Lichtfasersystem zur Überwachung von Wasserstoffanlagen getestet
HyWeb, 12.06.01: Intelligent Optical Systems (IOS) und Boeing gaben in Mai bekannt, das weltweit erste Lichtfasersystem zur Entdeckung von Wasserstofflecks aus Kryo-Tanks und -Rohrleitungen bei einem statischen Versuch an der Delta IV Rakete im Stennis Space Center der NASA erfolgreich getestet zu haben. Das System sendet Licht durch Glasfaserkabel zu speziellen temperaturempfindlichen Sensoren, sogenannten ' Optrodes'. Ist Wasserstoff auf einer Sensorstelle vorhanden, so wird das Licht mit einer anderen Farbe und Intensität reflektiert. Die Werte erlauben Rückschlüsse auf die Wasserstoffkonzentration. Die Signalübertragung und Datenverarbeitung erfolgen in "Real-Time" und ermöglichen damit sofortige Gegenmaßnahmen. Konventionelle Sensoren basieren auf Massenspektrometern, die über Kupferleitungen mit den Überwachungsstellen verbunden sind. Demgegenüber haben die 'Optrodes' folgende Vorteile:
- keinen Bedarf an elektrischer Leistung an den Meßpunkten und damit keine Funkengefahr;
- keine Anfälligkeit für elektromagnetische Interferenz, die ein weiteres Explosionsrisiko darstellen würde;
- hohe Temperaturbeständigkeit und viele kaustische Stoffe;
- kurze Systemantwortzeiten;
- die Fähigkeit geringste Konzentrationen an hunderten von Messpunkten zu detektieren;
- geringes Gewicht und niedriger Stromverbrauch.
Weitere Systementwicklungen in einer zweiten Phase des Programms sollen vom NASA Stennis Space Center gefördert werden. Die Kommerzialisierung der Technologie wird vom Staat Kalifornien finanziert. IOS ist ein privates FuE-Unternehmen mit Sitz in Torrance, Kalifornien.
MA/EZ
Zusammenarbeit zwischen RWE und Nuvera im Bereich Hausbrennstoffzellen
HyWeb, 12.06.01 : RWE Plus, Essen, und Nuvera Fuel Cells Inc., Cambridge, USA, gaben am 22.Mai ein Joint Venture zu der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von PEM-Brennstoffzellen-Anlagen für Haushalt- und kleine Gewerbe in Europa bekannt. Die Anlagen sollen mit Erdgas oder Propangas betrieben werden und eine elektrische Leistung von bis zu 50 kWe haben. Geplannt sind ab Mitte 2002 Feldversuche in Deutschland und ab 2004 der kommerzielle Vertrieb. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten weiterer Anwendungen, z.B. in der Telekommunikation, untersucht.
MA/EZ
EU-USA Zusammenarbeit in der Energieforschung
HyWeb, 12.06.01 : Am 14. Mai unterschrieben der EU-Forschungskommissar Busquin und der US-Staatssekretär für Energie Abraham ein Zusammenarbeitsabkommen auf den Gebieten der nicht-nuklearen Energien und der Kernfusion. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf saubere fossile Technologien, Wasserstoff und Solarenergie und Energie-Effizienz. Vorgesehen sind unter anderem die Entwicklung von gemeinsamen Regelwerken, Teilung von spezifischen Forschungsanlagen, Seminare, Austausch und Vernetzung von Experten, Durchführung von gemeinsamen Studien zu Technologieszenarien und Koordination von Forschungsprojekten. Ein Lenkungsgruppe mit zwei oder drei Personen je Seite und, bei Bedarf, Fachleuten werden die Arbeiten beaufsichtigen. Die EU wird Personen aus den Generaldirektionen Forschung, Transport und Energie und aus der Gemeinsamen Forschungsstelle benennen. Die Kosten für gemeinsame Aktivitäten werden von jeder Seite für den jeweiligen Anteil getragen.
MA/EZ
Plug Power erhält 7 Mio US$ Brennstoffzellen-Auftrag und CSA Zertifizierung
HyWeb, 12.06.01 : Am 24 Mai gab Plug Power einen Auftrag von 7 Millionen Dollar seitens eines öffentlichen Energieversorgers zur Installation und Wartung von 75 Brennstoffzellenanlagen und zur technischen Unterstützung bei deren Betrieb bekannt. Bei dem im Sommer startenden Projekt sollen Erfahrungen über Betrieb, Steuerung, Netzverbindungen und Umweltaspekte gesammelt werden, um den Auftraggeber bei Ihren zukünftigen Anwendungen, z.B. im Haushalt, zu unterstützen. Darüber hinaus teilte Plug Power mit, die Genehmigung des CSA Zertifizierungssiegels für seine Produkte für die USA erhalten zu haben. Die Plug Power Brennstoffzellensysteme für Hausanwendungen sollen gemeinsam mit General Electric weltweit vertrieben werden.
MA/EZ
Texaco entwickelt Reformer für Brennstoffzellen von Reliant Energy
HyWeb, 12.06.01 : Texaco Energy Systems Inc. (TESI), eine 100% Tochter von Texaco Inc., gab am 24. Mai eine Vereinbarung mit Reliant Energy Power Systems (REPS), einem Zweig von Reliant Energy, Houston, über die gemeinsame Entwicklung von PEM-Brennstoffzellensystemen für Hausanwendung bekannt. TESI wird einen kostengünstigen, hocheffizienten Reformer von konventionellen Brennstoffen, wie Erdgas und Flüssiggas entwickeln und in das 7,5 kW Brennstoffzellensystem von REPS integrieren.
MA/EZ
Der Präsident glaubt, dass der Verbrauch von Energie amerikanische Lebensart ist, und er glaubt, dass es das Ziel der Politiker sein sollte, die amerikanische Lebensart zu schützen. Der American Way of Life ist gesegnet.
Ari Fleischer, Sprecher des Weißen Hauses, Bayern 5, 09.05.01, Übersetzung aus Süddeutsche Zeitung vom 17.05.01
Brennstoffzellenbus-Prototyp von Scania
DWV, 31.05.01: Der schwedische Nutzfahrzeugproduzent stellt auf der Londoner Mobility and Transport Exhibition (UITP) einen neuen Brennstoffzellen-Bus für den Stadtverkehr vor. Treibstoff ist Wasserstoff. Die Bremsenergie wird zurückgewonnen. Nach Angaben von Scania erreicht die Brennstoffzelle einen Wirkungsgrad von 52 ... 57% und damit weit mehr als herkömmliche Dieselmotoren. Dadurch ist der Energieverbrauch um 60% reduziert.
Der Bus ist besonders leise und erreicht während der Fahrt einen Wert von 70 dB, was weniger ist als bei einem Kleinwagen. Im übrigen bietet er durch ruckfreies Anfahren und Bremsen den Komfort, den man schon von anderen Prototypen mit Brennstoffzelle kennt. Das Projekt hat einen Umfang von 4,3 Millionen Euro. 50% stammen von der EU im Rahmen des JOULE-Programms.
DWV
Neue reversible Brennstoffzelle
DWV, 31.05.01: GreenVolt Power Corp. aus Orillia (Ontario, Canada) hat nach eigenen Angaben eine Brennstoffzelle entwickelt, die auch im Rückwärtsgang betrieben werden kann und dann wie ein Elektrolyseur funktioniert. Der Prototyp soll 20% weniger Energie verbrauchen und wesentlich kleiner sein als ein vergleichbarer Wasser-Alkali-Elektrolyseur, und aus destilliertem Wasser erzeugt er Wasserstoff und Sauerstoff mit 99,5% Reinheit. Das im normalen Betrieb anfallende Wasser kann im Rückwärtsbetrieb wieder verwendet werden, was die Betriebskosten senkt. Die Zelle könnte nach Firmenangaben für Betriebe nützlich sein, die Sauerstoff und Wasserstoff hoher Qualität benötigen. Sie könnte auch manches Kostenproblem beim Wasserstofftransport lösen helfen.
DWV
Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle im Reifenwerk
DWV, 31.05.01: Der Reifenhersteller Michelin will in seinem Werk Karlsruhe ab Mitte 2002 eine Schmelzkarbonat-Zelle von MTU für die Produktion von Strom und Wärme einsetzen. Die Wärme aus der Brennstoffzelle kann als Prozessdampf bei 16 bar und 200°C direkt zur Vulkanisation von LKW-Reifen genützt werden. Das geringe Geräuschniveau der Brennstoffzelle kann erheblich zur Umweltentlastung beitragen, was am Standort des Michelin-Reifenwerks in Karlsruhe ein weiterer Pluspunkt ist. Partner im Projekt sind die Stadtwerke Karlsruhe und die EnBW.
DWV
Brennstoffzellen gut für's Image
DWV, 31.05.01: Für die Bilanzen der Energiekonzerne spielt die Brennstoffzelle bisher noch keine Rolle, für das Image dagegen sehr wohl. Ein Beispiel dafür ist der Innovationsbericht 2000 der EnBW. Dort stehen die Brennstoffzellenprojekte des Unternehmens im Vordergrund. Es handelt sich um vier:
· Die PEM-Zelle von Ballard zu 250 kWel im Thermalbad Mingolsheim (HyWeb, 06.04.01),
· das Festoxid-Kraftwerk zu 1 MW in Marbach zusammen mit Siemens-Westinghouse,
· der Probebetrieb mit kleinen Festoxidzellen von Sulzer-Hexis und
· das Schmelzkarbonat-Kraftwerk für Michelin zusammen mit MTU.
Der drittgrößte deutsche Energieversorger misst der Brennstoffzelle einen hohen Stellenwert bei und versucht mit Hilfe dieser Projekte, die führenden Technologien auf ihren Wert für verschiedene Marktsegmente hin zu untersuchen.
DWV
Zentrum für Brennstoffzellentechnologie an Uni Duisburg vorgestellt
HyWeb, 22.05.01: Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Gabriele Behler und Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold stellten heute ein neues Institut an der Universität Duisburg vor (HyWeb, 13.04.00). Das "Zentrum für Brennstoffzellentechnologie" wird als neues An-Institut mit 30 Millionen DM vom Land unterstützt. Die Gerhard-Mercator-Universität wird sich erstmals als "Unternehmer" engagieren, indem sie 51% des Gesellschafter-Kapitals der zu gründenden GmbH übernimmt; für die übrigen 49% wird die Universität Gesellschafter aus der Wirtschaft der Region anwerben.
Als Leiterin des Instituts wurde Frau Dr. Angelika Heinzel gewonnen, die zur Zeit noch Leiterin der Abteilung Energietechnik des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg ist.
MA
Erste Hochtemperatur-Brennstoffzelle in einem Krankenhaus in Bad Neustadt in Betrieb genommen
HyWeb, 22.05.01: Am 7. Mai wurde im Rhön-Klinikum in Bad Neustadt eine 'Hot Module'-Anlage der Motoren- und Turbinen-Union (MTU),Friedrichshafen, als weltweit erstes Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Kraftwerk in einem Krankenhaus in Betrieb genommen.
Neben der Rhön-Klinikum AG und der MTU sind das Land Bayern (mit 3 Mio DM) und das regionale Gasversorgungsunternehmen Ferngas Nordbayern an dem 6 Mio DM Projekt beteiligt.
Die mit Erdgas betriebene Pilotanlage hat eine elektrische und thermische Leistung von ca. 270 kWel bzw. ca.160 kWth und einen elektrischen Wirkungsgrad von ca.52 %. Sie soll rund 25% des jährlichen Strombedarfs des Krankenhauses abdecken und gleichzeitig Hochdruck-Wasserdampf bei 200 °C zum Einspeisen in das bestehende Dampfnetz produzieren. Für den aus 300 Schmelzkarbonat-Zellen bestehenden Stack wird derzeit eine Lebensdauer von 20.000 Stunden erwartet.
Eine Serienfertigung des "Hot Module" ist für 2004 vorgesehen.
MA/EZ
US-Innovationspreis für fortschrittlichen Wasserstoff-Druckspeichertank
HyWeb, 22.05.01: Wie QUANTUM Technologies in Irvine, California, USA, am 24. Mai mitteilte hat das HTAP-Gremium (Hydrogen Technical Advisory Panel) den Technologie-Innovations-Preis an die Lawrence Livermore National Laboratories (LLNL), California, USA, für einen Durchbruch in der Technologie der Leichtgewicht-Behälter für Onboard-Druckspeicherung von Wasserstoff verliehen.
Der 'TriShield' Tankwand besteht aus drei Schalen: einer inneren, nahtlosen und permeationsbeständigen Schale zur Dichtheit, einer Schale aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen zur Festigkeit gegen H2-Druck und einer zusätzlichen, speziellen Außenschale aus einem Werkstoff mit hoher Bruchzähigkeit zur Festigkeit gegen Schlagbelastungen.
Die Tankauslegung erfüllt alle rechtlichen Anforderungen (in den USA) und alle OEM-spezifischen Validierungstests. Im August 2000 wurde der Rekordwert der massenbezogenen Speicherdichte von 13% bei 350 bar erreicht.
Nach Einschätzung der Entwickler ermöglicht dieser Tank eine vergleichbare Reichweite von Brennstoffzellenfahrzeugen wie bei konventionellen Autos.
Der Tank wurde von LLNL in Zusammenarbeit mit QUANTUM Technologies, Inc., einer 100%igen Tochter von IMPCO Technologies Inc. und ATK Thiokol Propulsion, einer Gesellschaft von Alliant Techsystems, entwickelt.
MA/EZ
Neue Brennstoffzellen-Fabrik in USA vom britischen ZeTek Power
HyWeb, 22.05.01: Wie am 8 Mai in London mitgeteilt will das britische Unternehmen ZeTek Power eine Anlage zur Fertigung von alkalischen Brennstoffzellen in Lebanon County, Pennsylvania, USA, eröffnen. Der Standort befindet sich in der sogenannten 'Keystone Opportunity Zone', einer Region mit erheblichen Steuerbegünstigungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur sozialen Belebung.
Dia neue Anlage, die in den nächsten 5 Jahren bis zu 330 Arbeitsplätze schaffen soll, wird mit 3,7 Mio$ von der Pennsylvania-Regierung gefördet.
Im März hatte ZeTek auch in Köln eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von 5 MW/a eröffnet. Die Kapazität soll auf 30 MW/a innerhalb dieses Jahres und auf 500 MW/a bis 2006 erhöht werden.
Laut ZeTek-Angaben können die alkalischen Brennstoffzellen mit Industrie-Wasserstoff (99,95% Reinheit) 20.000 Stunden (davon 5.000 mit Garantie) betrieben werden.
MA/EZ
Griechische Wasserstoff-Gesellschaft gegründet
HyWeb, 17.05.01: Die Griechische Wasserstoff-Gesellschaft ist jetzt offiziell gegründet worden. Ansprechpartner ist:
Prof. Dimitris Katakis
University of Athens, Department of Chemistry, Inorganic Chemistry Laboratory
Panepistimiopolis 15771 Athens Greece
Tel. +301-6006493, 7274435
Fax +301-6006459
e-mail: dkatakis@cc.uoa.grMA
Opel/GM erzielt mit dem Zafira "HydroGen1" elf internationale Rekorde
HyWeb, 09.05.01: Insgesamt elf internationale Rekorde erzielte das Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug HydroGen1" von Opel und General Motors am 1. Mai im Rahmen eines Dauerlauf-Testprogramms auf dem GM-Prüfgelände Mesa" im US-Bundesstaat Arizona (HyWeb, 19.06.00). Trotz der extremen Hitzebedingungen in der Wüste gelang es bei den Versuchsfahrten, Bestmarken über die Distanz (10/100/500/1000 Kilometer sowie 10/100/500 Meilen) und über die Zeit (1/6/12/24 Stunden) aufzustellen. Der mit reinem Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Zafira HydroGen1" legte beim 24-Stunden-Testmarathon insgesamt 1386,906 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,79 km/h zurück. Gefahren wurden die Rekorde von einem internationalen Team aus Journalisten und Ingenieuren des Global Alternative Propulsion Center (GAPC).
Foto: Opel
Die Rekordfahrten fanden unter Aufsicht von Funktionären des offiziellen Motorsportverbandes USAC/FIA im Zuge eines vierwöchigen Testprogramms statt, das der Versuchsträger auf dem über 2.000 Hektar großen GM-Prüfgelände seit Ende April 2001 absolviert. Die GAPC-Ingenieure überprüfen vor allem die elektrischen Systeme, den gesamten Antriebsstrang und die Leistung des mit Messinstrumenten ausgerüsteten HydroGen1" unter Hitzebedingungen. Bei den Rekordfahrten wurden Lufttemperaturen von 35 Grad Celsius im Schatten gemessen, auf dem Asphalt zeigten die Thermometer bis zu 65 Grad Celsius an.
Die Versuchsfahrten in Arizona sind nur der Auftakt zu einem Mammut-Testprogramm, das die Brennstoffzellen-Studie ebenso wie auch alle Opel-Modelle mit Verbrennungsmotor durchlaufen muss. Es besteht aus rund 150 unterschiedlichen Prüfprogrammen. Das Spektrum dieser Tests reicht von der allgemeinen Dauererprobung bis zu Versuchen, bei denen Teile des Autos bis über die Belastungsgrenze hinaus beansprucht werden. Zudem haben alle Tests einen Zeitraffer-Faktor. Die Prüfungen werden auf insgesamt 13 unterschiedlichen Rennstrecken und Testgeländen auf allen Kontinenten durchgeführt.
Die Rekorde bedürfen, wie üblich, noch einer offiziellen Bestätigung durch die Fédération Internationale de l´Automobile (FIA).
MA
"Die Zeit, dass wir Öl als einen unserer wichtigsten Rohstoffe einfach verbrennen, neigt sich dem Ende zu."
Dr. Kajo Schommer, Wirtschaftsminister Sachsen, Stuttgarter Zeitung, 23.04.01
Martin Zerta gewinnt Vaillant Diplomarbeitenwettberwerb
HyWeb, 08.05.01: Martin Zerta aus München ist Preisträger des Diplomarbeiten-Wettbewerbs über Brennstoffzellen in der Heiztechnik der Vaillant GmbH, Remscheid (HyWeb, 19.12.00). Der 27-jährige Nachwuchswissenschaftler hat mit seiner von der L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) in Ottobrunn betreuten Diplomarbeit "Hausenergieversorgung mit flüssiggasbetriebenen Brennstoffzellenanlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung" eine überzeugende Untersuchung des stationären Einsatzes von Brennstoffzellen vorgelegt. Die Arbeit baut inhaltlich auf einer detaillierten Studie der LBST für das Büro für Technikfolgenabschätzung beim deutschen Bundestag und für die Bewag, Berlin, auf (HyWeb, 05.03.01). Martin Zerta studierte Versorgungstechnik an der Fachhochschule München.
Foto: Zerta
Vaillant Geschäftsführer Dr. Michel Brosset (links) überreichte den Preis im Rahmen einer Veranstaltung in der Firmenzentrale in Remscheid zusammen mit dem Vorsitzenden der Jury, Professor Dr. Klaus Sommer (zweiter von links), und dem für Brennstoffzellen-Produkte verantwortlichen Programm-Manager Joachim Berg (rechts). Als Belohnung für seine besondere Leistung erhält Martin Zerta (mitte) einen fünfmonatigen Praktikumsaufenthalt beim Vaillant Entwicklungspartner Plug Power in Latham (New York), USA. Sämtliche Kosten des Praktikums - einschließlich Flug, Unterkunft und Taschengeld - in Höhe von insgesamt 40.000 Mark, übernimmt Vaillant.
Platz zwei und drei des Wettbewerbs belegten Alexander Seel, Fachhochschule Darmstadt, Aufbaustudiengang Energiewirtschaft im Fachbereich Wirtschaft, mit dem Thema Die Bedeutung der dezentralen Hausenergieversorgung am Beispiel der Brennstoffzelle für die kommunalen Energieversorgungsunternehmen" und Olaf Reichling (zweiter von rechts), Fachhochschule Köln, Fachbereich Elektrische Energietechnik, mit dem Thema Energieversorgung eines Erschließungsgebietes auf der Basis von Brennstoffzellen-Heizgeräten". Beide gewinnen ein einwöchiges Management-Training bei Vaillant in Remscheid.
MA
Wasserstoff und Brennstoffzellen Schwerpunkt auf Hannover Messe
DWV/HyWeb, 08.05.01: Ein beispielloser Erfolg war der Gemeinschaftsstand zu Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Hannover Messe. 68 Aussteller teilten sich die zusammen 900 m2 auf den beiden Flächen in Halle 18 (Forschung) und Halle 13 (Produkte, Dienstleistungen). Bundeskanzler Schröder besuchte den Stand auf seinem Eröffnungsrundgang; außerdem waren acht Minister aus deutschen Bundesländern zu Besuch, ein kanadischer Bundesminister, zahlreiche Parlamentarier und andere VIPs.
Foto: FAIR-PR
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD, links) mit seinem ersten Brennstoffzellen-Auto, Arno Evers (FAIR-PR, rechts), Prof. Dr. Klaus E. Goehrmann (Deutsche Messe AG, zweiter von rechts), Tobias Renz (FAIR-PR, zweiter von links)
Der produktorientierte Stand in Halle 13 ist seit dem letzten Jahr erstaunlich gewachsen. Wirtschaftlich und politisch von besonderem Interesse ist die Brennstoffzelle für das Mehr- oder Ein-Familien-Haus, die auch bei vielen Politikern im Mittelpunkt des Interesses stand. Andere Aussteller zeigten Systeme, Lehr- und Demonstrationsmaterialien, Werkstoffe, Komponenten, Messgeräte, Teststände und mehr.
Die Anmeldung für den nächsten Gemeinschaftsstand Wasserstoff und Brennstoffzellen im Jahr 2002 läuft ab sofort unter www.fair-pr.com/hm02.
DWV/MA
Erstes Brennstoffzellenauto von FIAT
HyWeb, 08.05.01: Ende Februar 2001 stellte FIAT den Prototyp seines Brennstoffzellenautos 'Seicento Elettra H2 Fuel Cell' vor. Das Auto ist eine vom italienischen Umweltministerium geförderte Weiterentwicklung des Elektroautos 'Seicento Elettra', das seit zwei Jahren hergestellt und in Neapel und Palermo eingesetzt wird.
Zusätzlich zu den Batterien wird der 30 kW Drehstrom-Motor von einer PEM Brennstoffzelle mit maximal 7 kW bei 48 V versorgt, die mit Wasserstoff bei 1,5 bar und Luft bei 1,3 bar betrieben wird. Wasserstoff ist gespeichert unter 200 bar in 6 Flaschen mit jeweils 9 Litern geometrischem Volumen, die hinter den Vordersitzen untergebracht sind.
Charakteristiken des 'Seicento Elettra H2 Fuel Cell' Zweisitzers sind (jeweils ohne/mit Batterien-Einsatz): Geschwindgkeit 60 / 100 km/h, Reichweite 100 / 140 km, Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 8 Sekunden und Gesamtwirkungsgrad von über 35% (zu vergleichen mit 19-24% eines modernen Verbrennungsmotors).
In Weiterentwicklungen sollen zunächst die Metallhydridspeicher im Mitteltunnel untergebracht, dann in weiterer Zukunft ein Reformer für Kraftstoffe auf Kohlewasserstoffbasis installiert und die Kosten gesenkt werden.
Unter www.HyWeb.de/h2cars finden Sie ein Foto des Fiat 'Seicento Elettra H2 Fuel Cell'.
MA/EZ
"Ich erwarte, dass wir in den nächsten Jahren einen einheitlichen Energiemarkt in der EU bekommen, dann wird wohl auch das Flugbenzin einheitlich besteuert."
Hans Eichel, Bundesfinanzminister, Welt am Sonntag, 15.04.2001
Gemeinschaftsprojekt von Shell, Hydro-Québec und GfE für Wasserstoffspeicherung auf Hydridbasis
HyWeb, 20.04.01: Nach einer Absichtserklärung im letzten Jahre haben Shell Hydrogen, Hydro-Québec und die Gesellschaft für Elektrometallurgie (GfE) am 05.02.01 Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Materialien und Systemen für Wasserstoffspeicherung auf Metallydrid-Basis angekündigt.
Die GfE (Nürnberg, Deutschland), eine Tochtergesellschaft von Metallurg, Inc., (New York, USA), produziert Speziallegierungen und PVD-Beschichtungen und stellt Legierungen und komplette Systeme zur Wasserstoffspeicherung her.
EZ/MA
Brennstoffzellen-Energieversorgung für innovatives, ziviles U-Boot
HyWeb, 20.04.01: Ein Prototyp eines unbemannten und völlig autonomen U-Boots mit Energieversorgung durch eine Brennstoffzellenanlage und Wasserstoffspeicherung sowie weiteren innovativen Merkmalen (60 Stunden Einsatzdauer, 2000 kg Nutzlast, bis 4000 m Tauchtiefe, 400 km Reichweite, 6 Knoten Maximalgeschwindigkeit und Einsatz von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen als Strukturwerkstoff) wird von einem deutschen Konsortium entwickelt. Die Arbeiten werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 8 Mio DM gefördert.
Das DeepC genannte U-Boot soll ab 2004 für Anwendungen im Bereich der Unterwassertechnik (Inspektion, Trassenerkundung, Erschließung von Ressourcen wie Erdöl und Erdgas) und der Meeresforschung eingesetzt werden.
Das Konsortium ist von der STN ATLAS Elektronik GmbH in Bremen geführt und besteht aus weiteren 4 Unternehmen und 3 Forschungseinrichtungen.
EZ/MA
H Power and Air Products untersuchen Allianz für Brennstoffzellen-Systeme
HyWeb, 20.04.01: H Power Corp.und Air Products and Chemicals, Inc. wollen eine Geschäftsallianz zur Produktion und Vermarktung von Systemen mit kleinen (weniger als 1 kW) tragbaren und mobilen Wasserstoff-Brennstoffzellen bilden. Dabei soll auch der Markt der Anwendungen als alternative Stromversorgung für Telekommunikationssysteme analysiert werden.
EZ/MA
UN-Agentur GEF fördert Brennstoffzellen-Stadtbus-Projekte in fünf Entwicklungsländern
HyWeb, 20.04.01: Die Agentur der Vereinigten Nationen 'Global Environmental Facility' (GEF) billigte in November 2000 ein Demonstrationsprogramm für 40 bis 50 Brennstoffzellen-Stadtbusse in großen Städten mit starker Luftverschmutzung in Brasilien (Sao Paulo), Mexico (Mexico Stadt), Ägypten (Kairo), Indien (möglicherweise New Delhi ) und China (Beijing and Shanghai), wie in der Februar-Ausgabe des H&FCL berichtet wird.
Die ca. 133 Mio US-$ Gesamtkosten für Bus-Lieferung und -Betrieb zwischen 2002 und 2003 werden von GEF mit ca. 60 Mio $, von den fünf Ländern insgesamt auch mit ca. 60 Mio $ und von der Industrie (rund 10 % der gesamten Kosten) getragen.
Die Länderprojekte werden einzeln geprüft. Als erstes wird voraussichtlich Brasilien in einigen Monaten einen Antrag für drei Busse einreichen. Diese können dann ein Jahr danach, also innerhalb des Jahres 2002, geliefert werden. Weitere vier Projekte sind in Bearbeitung, aber kommen wegen noch offener, technischer und umweltbezogener Fragen langsamer voran.
Dieser Demonstrationsphase könnte eine Kommerzialisierungsphase frühstens ab 2004 folgen. Nach GEF-Einschätzung können Brennstoffzellenbusse konkurrenzfähig werden in der Zeit zwischen 2007 und 2010 mit einer Buspreis-Senkung von rund 2 Mio $ heute auf 500 000 $ nach der Herstellung von mindestens 1000 Bussen.
GEF wurde 1991 im Hinblick auf die Weltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 gegründet, um Länder beim Umweltschutz zu unterstützen. Sie arbeitet mit drei UN-Institutionen, UNDP ( United Nations Development Program), UNEP (United Nations Environment Program) und der Weltbank, zusammen.
MA/EZ
Weiterer Unfall mit Wasserstoff-Transporter
DWV, 20.04.01: Der Kölner Raum scheint im Augenblick kein gutes Pflaster für Wasserstofftransporte zu sein. Am 7. März (HyWeb, 15.03.01) hatte es auf der A1 einen Unfall mit einem Röhrentrailer gegeben. Am 3. April gegen 02:30 Uhr bog ein Flaschentrailer in Meschenich von der A553 ab, als ein Hase über die Fahrbahn der Abfahrt lief. Der Fahrer wollte ausweichen. Dabei kam das Fahrzeug auf den Randstreifen und kippte um. An einem der fünf Flaschenbündel schlug eine Verbindungsleitung leck, wobei sich das Gas aber nicht entzündete. Die Feuerwehr sperrte die Unglücksstelle ab und kontrollierte die Gaskonzentration, bis der Lastzug am Nachmittag geborgen wurde. Eine Gefahr für die Umgebung bestand nicht. Auch über Schäden am Hasen liegen keine Berichte vor.
DWV
Celanese produziert ab 2002 Brennstoffzellen-Komponenten
HyWeb, 06.04.01 : Das Chemie-Unternehmen Celanese kündigte am 21. März in Frankfurt an, eine Pilotanlage zur Produktion wichtiger Komponenten für Brennstoffzellen Anfang 2002 in Betrieb nehmen zu wollen und im selben Jahr über den Einstieg in die kommerzielle Großserienfertigung zu entscheiden.
Celanese hatte Ende 2000 bereits Kooperationen mit dem japanischen Autohersteller Honda zur Entwicklung von Membranen und Membran-Elektroden-Einheiten für mobile Brennstoffzellen und mit dem US-Brennstoffzellenhersteller Plug Power zur Vermarktung der Einheiten auch für stationäre Brennstoffzellen vereinbart.(HyWeb, 22.01.01).
MA/EZ
Erste italienische Wasserstoff-Tankstelle in Mailand geplant
HyWeb, 06.04.01: Am 22. März gaben BMW und das kommunale Energieunternehmen von Mailand AEM SpA bekannt, die erste Wasserstoff-Tankstelle Italiens gemainsam bauen zu wollen. Die Vereinbarung wurde in Mailand anlässlich der Vorstellung des Wasserstoffautos BMW 750hL im Rahmen der 'CleanEnergy WorldTour 2001' (HyWeb, 16.03.01) unterzeichnet.
Die Tankstelle wird im Technologiegebiet 'Bicocca' bei Mailand auf dem für Wasserstoff-Produktion und -Behandlung bereits zugelassenen Gelände aufgestellt werden, wo die 1,3 MW PAFC Brennstoffzellen-Demo-Anlage mit Erdgasreformierung in einer ersten Testphase von 1995 bis 1998 betrieben wurde.
In Bicocca planen AEM und seine Tochtergesellschaft Zincar Srl in Zusammenarbeit mit ENEA (dem staatlichen Energie- und Umwelt-Institut) oder einem anderen Partner die Herstellung von Wassersoff für mobile Anwendung durch Erdgasreformierung. Ein Teil der Produktion ist für einen Demonstrationsbetrieb von öffentllichen Transportmitteln in Mailand und der Rest für die Versorgung einer stationären 500 kW MCFC Brennstoffzellen-Anlage vorgesehen. Bei diesem Testbetrieb soll auch mehr Erfahrung mit dem Reformer und mit Abtrennung und Lagerung des anfallenden CO2 gesammelt werden.
MA/EZ
MTU sieht gute Geschäftschancen mit Wasserstoff und Brennstoffzellen
DWV, 06.04.01: Die Geschäfte der DaimlerChrysler-Tochter gehen gut, wie Firmenchef Hanssen am 26. März mitteilte (HyWeb, 05.10.00). Bei den Energiesystemen sieht er ein großes Zukunftspotenzial. Bis 2004 will man zusammen mit Partnern Schmelzkarbonat-Brennstoffzellen (Hot Modules") zur Serienreife bringen. Zehn Jahre später könnten Brennstoffzellen und Druckelektrolyseure bis zu 30% des Gesamtumsatzes ausmachen. Er kündigte für dieses Jahr eine Verdoppelung der Investitionen und Entwicklungsaufwendungen auf 197 Millionen DM an.
DWV
Brennstoffzelle für Thermalbad
DWV, 06.04.01: ALSTOM Energietechnik und EnBW Energie Baden-Württemberg planen ein gemeinsames Demonstrationsprojekt im Bereich mittelgroßer stationärer Brennstoffzellen. Im Thermalbad Mingolsheim bei Karlsruhe soll bereits vom kommenden Jahr an eine 250 kW leistende PEM-Brennstoffzelle aus dem Hause Ballard Strom und Wärme erzeugen. Der Strom wird in das Netz der EnBW eingespeist, die Wärmeleistung dem Heizsystem des Thermalbades zugeführt.
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