HyWeb - Gazette

Der Newsletter von Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) · 1. Quartal 2006– 10. Jahrgang
ã
Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH

Reinhold Wurster: LBST Wasserstoff-Experte seit 1983 Werbung


Anmeldung Newsletter >> Newsletter Archiv >> Veranstaltungs-Kalender >>
     

Bundesregierung verkündet neues Nationales Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Innovationsprogramm (20.03.2006)

Das aktuelle Zitat (16.03.2006)

CEP eröffnet zweite Wasserstofftankstelle in Berlin (16.03.2006)

Brennstoffzellen – Risiko und Chance für das Handwerk (16.03.2006)

HyChain-Minitrans: 150 Wasserstoff-Fahrzeuge in vier europäischen Regionen (16.03.2006)

Kalifornien macht den Weg frei für HyRoad (16.03.2006)

Wasserstoffaktivitäten europäischer Städte (16.03.2006)

Van Hool und UTC nehmen gemeinsam den europäischen Busmarkt ins Visier (16.03.2006)

IEC veröffentlicht Sicherheitsspezifikation für portable Brennstoffzellen an Bord von Flugzeugen (16.03.2006)

Neuer Slush Hydrogen-Herstellungsprozess erfolgreich getestet (16.03.2006)

Schwerpunkt Indien:

Indien legt nationaler Fahrplan für Wasserstoff als Energieträger vor (16.03.2006)

Indien und Korea kooperieren bei Wasserstoff und Brennstoffzellen (16.03.2006)

Wasserstoff-Fahrzeuge ab 2007 auf Indiens Straßen (16.03.2006)

Elektroauto-Hersteller Reva entwickelt Methanol-Fahrzeug (16.03.2006)

LBST-Analyse:

Warum Bayern Kraftstoffverbräuche so gut vergleichen können (16.03.2006)

Sondermitteilung:

LBST veröffentlicht bislang einzigartiges Informationssystem über Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge weltweit (08.03.2006)

Nissan verleast Brennstoffzellenautos (27.02.2006)

PSA und Inteligent Energy kooperieren bei Brennstoffzellen (27.02.2006)

Brennstoffzellenzusammenarbeit Vaillant – Webasto (27.02.2006)

Brennstoffzellen-Geschäft von Sulzer Hexis wird durch eine Stiftung fortgeführt (03.01.2006)

 

 

 

 

 

 

Bundesregierung verkündet neues Nationales Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Innovationsprogramm
HyWeb, 20.03.2006: Im Rahmen der Eröffnung der zweiten Wasserstofftankstelle in Berlin (siehe unten) teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 14. März 2006 mit, dass die Bundesregierung die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland mit einem neuen Nationalen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Innovationsprogramm fördern werde. Die Bundesregierung werde ihr Engagement künftig verstärken und zusätzliche Fördermittel von 500 Millionen Euro für die kommenden zehn Jahre bereitstellen.

"Die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien braucht den Einsatz engagierter Unternehmen. Wir wissen, dass es gerade auch die Innovationen der Mobilität sind, die mit darüber entscheiden, ob unsere Wirtschaft auch im 21. Jahrhundert international wettbewerbsfähig ist. Heute sind wir Zeugen, wie die ökologische Wasserstoffwirtschaft in die nächste Etappe geht und aus einem Traum zu einer realen Möglichkeit wird", sagte Tiefensee.

MA

 

 

Das aktuelle Zitat

"Wir werden [...] unser Engagement künftig verstärken und zusätzliche Fördermittel von 500 Millionen Euro für die kommenden zehn Jahre bereitstellen."

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 14. März 2006 im Rahmen der Eröffnungszeremonie der 2. CEP-Tankstelle in Berlin

 

 

CEP eröffnet zweite Wasserstofftankstelle in Berlin
HyWeb, 16.03.2006: Die Bundesregierung, vertreten durch Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, sowie sein französischer Amtskollege Dominique Perben, Minister für Verkehr, Infrastruktur, Tourismus und Meeresangelegenheiten, haben im Vorfeld des 6. Deutsch-französischen Ministerrats in Berlin-Spandau die zweite Wasserstofftankstelle der Clean Energy Partnership (CEP) offiziell eröffnet. Damit betreibt die CEP in Berlin eines der wichtigsten Demonstrationsprojekte Europas zur nachhaltigen Mobilität – und eines der größten weltweit.

Die Zapfsäulen für Wasserstoff sind in eine neu errichtete konventionelle TOTAL Tankstelle integrierte. Wasserstoff-Busse und -Pkws unterschiedlicher Bauarten können hier mit flüssigem (LH2) oder gasförmigem (CGH2) Wasserstoff betankt werden, was EU weit bisher einzigartig ist für eine öffentliche Tankstelle. Die Tankstelle bildet eine Plattform für das europäische Wasserstoffprojekt HyFLEET:CUTE, das mit einer Flotte von voraussichtlich 14 von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) eingesetzten Wasserstoff-Bussen auch in Berlin gestartet wird.

Die Clean Energy Partnership (CEP) ist ein internationaler Zusammenschluss der Unternehmen Aral, BMW, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), DaimlerChrysler, Ford, GM/Opel, Hydro, Linde, TOTAL und Vattenfall Europe. Ziel ist es, den Energieträger Wasserstoff technologisch zu erschließen und auf Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit hin zu erproben. Die Clean Energy Partnership ist zunächst bis Dezember 2007 angelegt. Sie ist Bestandteil der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und wird von der deutschen Bundesregierung gefördert.

Die derzeitige Demonstrationsflotte besteht aus 16 Wasserstoff-Pkws: BMW bringt zwei wasserstoffbetriebene Fahrzeuge der 7er-Reihe, DaimlerChrysler zehn Fahrzeuge vom Typ A-Klasse F-Cell, Ford drei Focus Brennstoffzelle Hybrid und GM/Opel einen HydroGen3 in das Projekt ein. Die Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb von DaimlerChrysler und Ford werden mit gasförmigem Wasserstoff betrieben. Mit flüssigem Wasserstoff fahren die Fahrzeuge von Opel und BMW: Der Opel wird mittels Brennstoffzelle angetrieben, der BMW durch einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Die Fahrzeuge werden in Berlin von Kunden im Alltagsbetrieb gefahren.

Foto: CEP

Links:

Clean Energy Partnership (CEP) www.cep-berlin.de
H2-Tankstellenübersicht www.H2Stations.org

PS

 

 

Brennstoffzellen – Risiko und Chance für das Handwerk
HyWeb, 16.03.2006: Das Handwerk muss sich stärker mit der zunehmend an Bedeutung gewinnenden dezentralen Energieversorgung und dabei frühzeitig auch mit der Brennstoffzellentechnologie befassen, andernfalls droht der Verlust von Arbeitsplätzen. Dies ist in Kürze die Aussage einer gerade fertig gestellten Studie.

Welche Konsequenzen die Einführung von Brennstoffzellensystemen in der Hausenergieversorgung für das Handwerk hat, untersuchte das Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik an der Universität Hannover (HPI) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Systemtechnik- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe und der L-B-Systemtechnik GmbH in Ottobrunn im Rahmen des Projektes BERTA (Brennstoffzellen: Entwicklung und Erprobung für stationäre und mobile Anwendungen).

Auch wenn Brennstoffzellen erst gegen Ende des Jahrzehnts in größerer Zahl in Ein- und Mehrfamilienhäusern Einzug halten, so sollten sich die Handwerksbetriebe doch schon jetzt mit dieser Technologie befassen, wenn sie von der neuen Technologie profitieren wollen. Angestammte Geschäftsbereiche, wie beispielsweise der lukrative Markt für Heizungsanlagen, könnten sonst verloren gehen.

Arbeitsplätze könnten jedoch auch gesichert und sogar neue gewonnen werden. Das Handwerk müsste dazu neue Geschäftsmodelle erschließen, wie z.B. Contracting. Damit sollte die Branche allerdings nicht bis zur Einführung der Brennstoffzellentechnologie warten, empfehlen die beteiligten Forscher. Schon die heutige Technik motorbetriebener Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bieten diese Option.

Die Forschungsarbeit wurde vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) finanziert.

Die beteiligten Forschungsinstitute haben einen Weiterbildungsverbund gegründet, der im Internet Informationen für Handwerker bereitstellt: www.bz-bildung.de.

Der Bericht ist beim Fraunhofer IRB-Verlag erhältlich (ISBN 3-8167-6967-5).

Weitere Informationen:
Wolfgang Koschorke
HPI, Universität Hanover
Koschorke@hpi-hannover.de

PS

 

 

HyChain-Minitrans: 150 Wasserstoff-Fahrzeuge in vier europäischen Regionen
HyWeb, 16.03.2006: Am 31. Januar 2006 in Brüssel fand die offizielle Auftaktveranstaltung des europäischen Projektes HyChain-Minitrans statt. Das Projekt HyChain-Minitrans wird es Nutzern in vier Regionen der Europäischen Union ermöglichen, 150 Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge zu testen. Zielanwendungen sind dabei Roller, Dreiräder, Rollstühle, kleine Nutzfahrzeuge und Minibusse.

Die Brennstoffzellenfahrzeuge werden in den folgenden EU-Regionen eingesetzt: Rhône-Alpes region / Frankreich (Großraum Grenoble), Emilia Romagna / Italien (Stadt Modena), Castilla y León / Spanien (die Städte Soria und León) and Nordrhein Westfalen / Deutschland (Emscher-Lippe-Region).

Der Wasserstoff wird in den Fahrzeugen mit Hilfe von Wechselkartuschen gespeichert. An Verkaufsautomaten sollen leere Kartuschen gegen neue eingetauscht werden können. Der Speicherdruck einer vollen Kartusche ist bis zu 70 MPa (700 bar).

Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Es besteht aus zwei Projektphasen. 2006/7 liegt der Fokus auf der Herstellung der Fahrzeuge und der Entwicklung der Infrastruktur. 2008-2010 werden die Fahrzeuge in den vier Regionen unter Alltagsbedingungen getestet.

HyChain-Minitrans ist mit 17 Millionen Euro des 37,6 Millionen Euro Gesamtbudgets, co-finanziert durch das Generaldirektorat "Energie und Verkehr" der Europäischen Kommission. Das Projekt wird von Air Liquide koordiniert. Weitere Projektpartner sind Axane, Besel, WIN, CEA, Ineris, INPG, Paxitech, Ascoparg, CIEMAT, DERBI, Rucker, CEU, Domenech, Iberdrola, WI, Hydrogenics, Masterflex, FAST, VEM and Democenter.

PS

 

 

Kalifornien macht den Weg frei für HyRoad
HyWeb, 16.03.2006: Mitte März erfolgte die formale Vereinbarung für das kalifornische HyRoad Demonstrationsprogramm durch Vertreter der Bundes-, Landes- und Regionalebene im Rahmen einer Zeremonie auf dem AC Transit Betriebsgelände in Oakland, Kalifornien/USA.

Das HyRoad-Programm zählt zu den umfassendsten Wasserstoff-Brennstoffzellen-Programmen Nordamerikas. Es umfasst die folgenden Elemente:

Die am HyRoad-Demonstrationsprogramm teilnehmenden Institutionen erhoffen durch das Projekt ein besseres Verständnis für das Kommerzialisierungspotenzial von Wasserstoff zu erhalten. Die Öffentlichkeit wird ebenfalls Erfahrung sammeln im alltäglichen Umgang mit Wasserstoff.

Mehr als 28 Firmen und Regierungsbehörden sind in HyRoad involviert. Darunter befinden sich Firmen wie ABC Companies, AC Transit, Chevron, DOE, Honda, ISE Corporation, Kia, UTC Power, Van Hool.

HyRoad ist finanziert durch Mittel verschiedener Bundes-, Landes- und Regionalbehörden.

Link: HyRoad

PS

 

 

Wasserstoffaktivitäten europäischer Städte
HyWeb, 16.03.2006: Aktuelle Aktivitäten in großen europäischen Städten zielen auf eine breitere Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ab. Im Folgenden eine zwangsläufig unvollständige Übersicht:

Berlin: Deutschlands größter Betreiber im öffentlichen Nahverkehr, die BVG, hat 14 Wasserstoffbusse auf der Basis von Verbrennungsmotoren beim deutschen Nutzfahrzeugebauer MAN bestellt. Diese werden in den kommenden beiden Jahren in Dienst gestellt im Rahmen des Projektes HyFLEET:CUTE. Einer der Wasserstoffbusse wird zusätzlich über eine Brennstoffzellen-APU verfügen. Im Frühjahr 2006 wird ein von der BVG umgebauter Mercedes Oberleitungsbus getestet mit flüssigem Wasserstoff (LH2) und Verbrennungsmotor (ICE). Derzeit sind bereits 16 Wasserstoff-PKW in Berlin unterwegs. Die Clean Energy Partnership Berlin verfügt jetzt über zwei Tankstellen (siehe Bericht in dieser Ausgabe).

Link: CEP Berlin

Hamburg: Ein neu entwickelter Stadtteil am Hamburger Hafen soll mit einem Brennstoffzellen-BHKW betrieben werden. Ein Brennstoffzellen-Fahrgastschiff für 100 Personen mit einer Leistung von 100 kW ist in Planung im Rahmen des "ZEMSHIP"-Projektes. Die vormalige CUTE-Flotte von drei DaimlerChrysler Brennstoffzellen-Bussen wurde auf neun aufgestockt im Rahmen des Nachfolgeprojektes HyFLEET:CUTE.

Link: HyCity Hamburg

London: Der Bürgermeister von London hat gerade seine Wasserstoff-Vision für Lodon vorgestellt. Darin sind insgesamt 70 neue Wasserstoff-Fahrzeuge und eine entsprechende Tankstellen-Infrastruktur bis 2010 vorgesehen. Zehn dieser Wasserstoff-Fahrzeuge sind Brennstoffzellen-Busse, für die bereits eine Ausschreibung läuft.

Link: London Hydrogen Partnership

Turin: Derzeitige mobile Wasserstoffanwendungen sind ein IVECO Wasserstoff-Brennstoffzellen-Bus (CityCell) und ein mit Brennstoffzellen und Elektromotor angetriebener Fiat Panda. Eine 100 kW Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) stellt auf Erdgasbasis Wärme und Strom bereit. Desweiteren wurde eine Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Testlabor eingerichtet.

Link: EOS

Venedig: Das "Hydrogen Park" Projekt will den im Industriegebiet von Venedig in großen Mengen vorhandenen Wasserstoff nutzen. Neben einer ganzen Pallette an Anwendungen sind auch mit Wasserstoff betriebene "Vaporetti" (venezianische Fahrgastschiffe) vorgesehen.

Link: Präsentation auf den HFP TechDays'05

PS

 

 

Van Hool und UTC nehmen gemeinsam den europäischen Busmarkt ins Visier
HyWeb, 16.03.2006: Entsprechend einer Mitteilung der Firma UTC Power aus Connecticut/USA wird die Firma gemeinsam mit dem belgischen Bushersteller Van Hool einen Brennstoffzellenbus an DeLijn liefern, dem größten Busflottenbetreiber in Belgien. Sechs Monate lang soll der Bus in Belgien eingesetzt werden. Anschließend steht er anderen Busbetreibern in Europa als Leasingfahrzeug zur Verfügung. Auf diese Weise erhoffen sich die beiden Firmen die Nutzung von Brennstoffzellen-Hybridbussen zu fördern.

PS

 

 

IEC veröffentlicht Sicherheitsspezifikation für portable Brennstoffzellen an Bord von Flugzeugen
HyWeb, 16.03.2006: Die International Electrotechnical Commission (IEC) hat kürzlich eine Sicherheitsspezifikation für portable Brennstoffzellen veröffentlich. Dieser Schritt ist eine wesentliche Voraussetzung damit diese an Bord von Passagierflugzeugen mitgeführt werden dürfen. Die technische Spezifikation umfasst Brennstoffzellenanwendungen wie Mobiltelefone, Musikgeräte, Spielekonsolen, Taschenlampen und Laptops.

Zahlreiche Energieträger für Brennstoffzellen werden mit der IEC-Spezifikation abgedeckt, wie beispielsweise Wasserstoff, Methanol, Ameisensäure, Borhydrid und Butan. Die Spezifikation umfasst strenge Anforderungen an Entwicklung und Test von Brennstoffzellen um die Sicherheit während Transport und Nutzung sicherzustellen.

Das IEC, ein internationales Standartisierungs-Gremium, entwickelte die Spezifikation in Zusammenarbeit mit der US Brennstoffzellen-Kommission und internationalen Vertretern vergleichbarer Behörden. Die Sicherheitsspezifikation IEC/PAS 62282-6-1 (2006-02)"Brennstoffzellen-Technologien – Teil 6-1" kann auf der IEC-Webseite gefunden werden.

Hersteller sind nicht gezwungen diese Spezifikation einzuhalten. Ihre Einhaltung ist entsprechend den Technischen Instruktionen der International Civil Aviation Organization (ICAO) jedoch zwingend für die Nutzung von Brennstoffzellen an Bord von Passagierflugzeugen, was ab 2007 möglich sein soll.

Link: IEC

PS

 

 

Neuer Slush Hydrogen-Herstellungsprozess erfolgreich getestet
HyWeb, 16.03.2006: Im Rahmen einer Studie der Europäischen Raumfahrtagentur ESA hat ET EnergieTechnologie GmbH, Deutschland, in Zusammenarbeit mit Magna Steyr, Österreich, aus Mitteln des deutschen Raumfahrtbudgets des DLR eine Versuchsanlage zur Erzeugung von slush hydrogen erfolgreich getestet. Bei slush hydrogen handelt es sich um eine Mischung aus flüssigem und festem Wasserstoff, die bei Temperaturen um 13,8 K erzeugt werden kann und im Vergleich zu flüssigem Wasserstoff für die Raumfahrt attraktive Eigenschaften bietet:

Die Versuche erfolgten im WasserstoffTechnikum der ET GmbH in Brunnthal-Nord, in dem Sicherheitseinrichtungen für den Umgang mit kryogenen Medien – insbesondere Wasserstoff, aber auch Helium – vorhanden sind. Die Versuche wurden mit einer von Magna Steyr entwickelten und beigestellten Apparatur erfolgreich durchgeführt. Die Apparatur arbeitet nach dem Prinzip der Schneekanone und verspricht im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren die Bildung eines Gemisches mit guten Fließ- und Handhabungs-Eigenschaften.

Anwendungen für slush hydrogen werden in der Luft- und Raumfahrt und im mobilen terrestrischen Bereich (Kfz) gesehen.

Weitere Tests zur Untersuchung der Fließeigenschaften des erzeugten Gemisches werden derzeit vorbereitet.

Fotos: ET
Wasserstoff-Technikum der ET GmbH Wasserstoff-Slush-Apparatur

MA

 

 

Schwerpunkt Indien

 

Indien legt nationaler Fahrplan für Wasserstoff als Energieträger vor
HyWeb, 16.03.2006: Ende November 2005 stellte der Minister für nicht-konventionelle Energien, Vilas Muttemwar, einen Nationalen Fahrplan für Wasserstoff-Energie (National Hydrogen Energy Road Map) der Öffentlichkeit vor. Dieser beleuchtet verschiedene Aspekte von Wasserstoff als Sekundärenergieträger: Herstellung, Speicherung, Transport und Verteilung, Anwendungen, Sicherheits-, Standardisierungs- und Regulierungsfragen, Ausbildung und öffentliche Akzeptanz. Kernpunkte sind Wasserstoff-Produktionstechnologien. Im Bereich Wasserstoff-Speicherung sind eine Reihe von Zielen genannt bis 2020.

Im Fahrplan werden zwei wesentliche Initiativen vorgeschlagen, die Green Initiative for Future Transport (GIFT) und die Green Initiative for Power Generation (GIP). Erstere zielt ab auf die Entwicklung und Demonstration von Wasserstoff betriebenen Zwei-/Dreirädern, Bussen und Transportern mit Verbrennungsmotor- oder Brennstoffzellen-Antrieb.

Wird der nationale Wasserstoffenergie-Fahrplan wie vorgeschlagen umgesetzt, könnten bis 2020 eine Millionen Wasserstofffahrzeuge auf indischen Straßen fahren und 1.000 MW an dezentraler Stromerzeugung errichtet sein.

Der Fahrplan schätzt das insgesamt benötigte Investmentvolumen auf umgerechnet 4.5 Milliarden Euro. Davon entfallen etwa 180 Millionen Euro auf Forschung, Entwicklung und Demonstration und die restlichen 4,3 Milliarden Euro in den Infrastrukturaufbau. Die Umsetzung, so die Empfehlung im Fahrplan, solle im Rahmen einer Public Private Partnership erfolgen.

PS

 

 

Indien und Korea kooperieren bei Wasserstoff und Brennstoffzellen
HyWeb, 16.03.2006: Ende November 2005 unterzeichneten Indien und Korea sechs Kooperationsvereinbarungen im Bereich Kohlenwasserstoffe.

Unter anderem bezieht sich eine Kooperationsvereinbarung auf den Bereich Wasserstoff (H2) und druckförmigen Erdgas (CNG). Diese Vereinbarung wurde zwischen dem Leiter für Forschung und Entwicklung der Indian Oil Corporation, Shri B.M. Bansal, und dem Leiter der Korea Gas Corporation (KOGAS), Herrn Kist Tae Hoon Lim, unterzeichnet. Die Vereinbarung betrifft ein Machbarkeitsuntersuchung für ein H2-CNG Projekt für Korea, Sicherheitsfragen in Sachen Erdgasfahrzeuge sowie die Entwicklung der Erdgasreformertechnologie für die Produktion von Wasserstoff.

Ein andere Kooperationsvereinbarung betrifft die Themenbereiche Wasserstoff und Brennstoffzellen. Diese wurde ebenfalls vom Leiter der Indian Oil Corporation sowie dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Korea Institute of Science & Technology (KIST), Herr KGC Young Tae Kho, unterzeichnet. Die Länder vereinbarten Kooperationen in den Bereichen chemische Speicherung von Wasserstoff in Hydriden / Nanomaterialien, Brennstoffzellen zur Stromerzeugung, Bewertung von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien, Wasserstoff-Standards und -Regelwerke sowie Brennstoffzellen für mobile Anwendungen.

PS

 

 

Wasserstoff-Fahrzeuge ab 2007 auf Indiens Straßen
HyWeb, 16.03.2006: Entsprechend einer Vereinbarung zwischen International Tractors Ltd (ITL) und dem indischen Ministerium für Nicht-konventionelle Energien (MNES) könnten 2007 bereits die ersten Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge auf Indiens Straßen fahren. ITL hat zugesagt die von der Banaras Hindu University (BHU) entwickelten, Wasserstoff betriebenen Zwei- und Dreiräder kommerziell zu fertigen. Zu Beginn sollen es 500 Fahrzeuge sein. Details sind jedoch noch offen.

BHU testet bereits seit einigen Jahren eine Flotte von 50 Demonstrationsfahrzeugen auf dem Universitätsgelände. Der Wasserstoff wird dabei in Metallhydriden gespeichert. Die derzeitige Reichweite Beträgt 70 km mit einer Füllung. Die Anschaffungskosten sind noch drei bis vier mal so hoch als bei konventionellen Zwei- oder Dreirädern.

Laut dem MNES-Minister ist die Brennstoffzelle langfristige die Wunschtechnologie der Wahl. Während der kommenden fünf Jahre werden jedoch verstärkt Wasserstoff-Verbrennungsmotoren zum Zuge kommen.

PS

 

 

Elektroauto-Hersteller Reva entwickelt Methanol-Fahrzeug
HyWeb, 16.03.2006: Eine indische Gruppe bestehend aus Fahrzeug-Ingenieuren und Wissenschaftlern aus dem Bereich Verteidigung entwickeln gemeinsam ein mit Methanol betriebenes Brennstoffzellenfahrzeug. Während die in Bangalore stationierte Reva Electric Car Company (Reva) das Mini-Fahrzeug beistellt, entwickelt die staatliche Defence Research and Development Organisation (DRDO) die Brennstoffzelle. DRDO forscht bereits seit 10 Jahren an Brennstoffzellen. Die Entwicklung der Brennstoffzelle liegt in den Händen des Naval Materials Research Laboratory nahe Mumais.

Das Fahrzeug ist in der Lage externe Geräte mit Strom zu versorgen. Die Kombination aus Fahrzeug und stationäre Stromversorgung wird als Option zur Elektrifizierung kleiner Haushalte in den ländlichen Gebieten Indiens gesehen. Das Fahrzeug verbraucht kann mit einem Liter Methanol ca. 20 km weit fahren. Die Gesamtreichweite ist mit 120 km angegeben. Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 65 km/h.

Sein Début hatte das Mini-Fahrzeug auf der Defexpo 2006.

Geplant sind nun Feldversuche um die Alltagstauglichkeit zu testen und das Fahrzeug weiter zu verbessern.

Reva hat bis heute ca. 2.000 konventionelle Elektrofahrzeuge verkauft in Indien und Europa. Derzeit werden bei Revas Werk in Bangalore etwa 100 Fahrzeuge im Monat gefertigt. Die verschiedenen Modelle kosten zwischen 300.000 Rupien (~5.400 EUR) und 400.000 Rupien (~7.200 EUR). Die Mehrkosten für die Brennstoffzellenversion liegen derzeit bei 150.000 Rupien (~2.700 EUR) je Fahrzeug.

PS

 

 

LBST-Analyse

 

Warum Bayern Kraftstoffverbräuche so gut vergleichen können
HyWeb-Gazette, 16.03.2006: München, Nockherberg: Karin P. geht zum Starkbieranstich und trinkt eine Maß; München, Marienplatz: Peter M. trifft sich mit Freunden zum Weißwurstfrühstück und trinkt zwei leichte Weißbier. Wer trinkt mehr?

Beide nehmen einen Liter Flüssigkeit zu sich, also gleich viel. Starkbier hat jedoch einen Alkoholgehalt von rund 7,5%, leichtes Weißbier dagegen nur von 3%. Karin nimmt also deutlich mehr Alkohol zu sich als Peter, was unter anderem dazu führt, dass Peter M. deutlich schneller wieder aktiv am Verkehr teilnehmen kann.

Mit diesem Wissen ausgerüstet können wir uns jetzt dem abstrakteren Problem des Vergleichs von Kraftstoffverbräuchen zuwenden. Auch hier ist Liter nicht gleich Liter, allerdings ist nicht der Alkoholgehalt interessant, sondern der Energiegehalt. Ein Liter Diesel enthält etwa 10 Kilowattstunden Energie, Benzin dagegen nur rund 8,8 kWh. Verbrauchen also ein Diesel und ein Benziner jeweils einen Liter Kraftstoff, so ist ihr Energieverbrauch trotzdem unterschiedlich.

Ein konkretes Beispiel: Der M. verbraucht 10,2 l Diesel auf 100 km, der L. dagegen 11,2 l Benzin. Wer verbraucht mehr? Die 10,2 l Diesel entsprechen rund 102 kWh, die 11,2 l Benzin dagegen 99 kWh. Ergo: Der Benziner ist sparsamer. Warum das von Bedeutung ist? Weil der Benziner in diesem Vergleich nicht nur weniger Energie verbraucht sondern auch weniger Treibhausgase in die Umwelt abgibt. Diesel hat in einem Liter mehr Energie aber auch mehr Treibhausgase!

Sollten nicht-Bayern jetzt noch Zweifel an der Korrektheit der Argumentation haben, hilft sicherlich ein Besuch in München!

MA

P.S. Noch offensichtlicher wird die Notwendigkeit der kWh-Vergleiche beim Wasserstoff: Ein Liter flüssiger Wasserstoff enthält 2,36 kWh Energie im Vergleich zu den 10 kWh/l beim Diesel und den 8,8 kWh/l beim Benzin, und bei gasförmigem Wasserstoff macht die Liter-Angabe schon fast gar keinen Sinn mehr. Die hier verwendeten sowie weitere wichtige Daten finden Sie unter www.H2data.de

 

 

Sondermitteilung

 

LBST veröffentlicht bislang einzigartiges Informationssystem über Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge weltweit
HyWeb, 08.03.2006: Anfang März 2006 veröffentlichte die L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) die derzeit umfassendste Übersicht über Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge weltweit. Mehr als 400 Prototypen mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor, Brennstoffzelle und Wasserstoff-Turbinen sind darin aufgeführt. Der Zugang zu diesem Service steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei.

Die Webseite www.H2Mobility.org umfasst aktuelle und historische PKWs, LKWs, Busse, Zweiräder, Wasser-, Schienen-, Sonderfahrzeuge, Flugzeuge sowie Raketen mit Wasserstoffantrieb.

Alle Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge werden chronologisch in Zeitleisten dargestellt. Auf Wunsch können zu jedem Fahrzeug technische Daten, Fotos und Grafiken abgerufen werden.

Für einige Automobilhersteller können individuelle Zeitleisten angezeigt werden. Dem interessierten Leser wird damit eine umfassende und bislang einzigartige Übersicht über die jahrzehntelange Entwicklung von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeugen gegeben.

H2Mobility.org verschafft einen Überblick über Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Prototypen im Bereich Mobilität. Danach wurden bis heute über 300 unterschiedliche Brennstoffzellensysteme und mehr als 100 verschiedene verbrennungsmotorische Antriebe für den Verkehr entwickelt (siehe Grafik unten).

Grafik: LBST

Die Entwicklung konzentrierte sich vorwiegend auf alternative Antriebssysteme, vor allem für PKWs. Zwischen 1997 und 2001 entwickelten und testeten viele Automobilhersteller verstärkt Brennstoffzellensysteme mit Methanol- oder Benzin-Reformertechnik. Seit 2002 liegt der Entwicklungsschwerpunkt auf wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-PKWs in Kleinserien und deren Test auf Alltagstauglichkeit.

Noch für dieses Jahr ist geplant, den kostenfreien Service zu erweitern. Über die bestehende Prototypenübersicht hinaus wird auf H2Mobilty.org in Zukunft auch über Flottenfahrzeuge und Demonstrationsprojekte informiert werden.

H2Mobility.org ist die Fortführung und Erweiterung von www.H2Cars.de, ebenfalls ein Service der LBST.

Neben der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen ist insbesondere für den Individualverkehr die Entwicklung der Wasserstoff-Kraftstoffinfrastruktur von großer Bedeutung. Hierbei bietet www.H2Stations.org der LBST eine Übersicht über vergangene, existierende und geplante Wasserstofftankstellen weltweit.

L-B-Systemtechnik (www.LBST.de), Ottobrunn/Deutschland, ist ein Technologie- und Strategieberatungsunternehmen im Bereich nachhaltige Energie- und Verkehrssysteme. Seit mehr als 20 Jahren gehören Wasserstoff, Brennstoffzellen und Erneuerbare Energien zu den thematischen Schwerpunkten. LBST koordiniert strategisch wichtige europäische Projekte, berät Firmen sowie staatliche und Nichtregierungs-Organisationen.

Link: www.H2Mobility.org (englisch)

MZ/PS

 

 

Nissan verleast Brennstoffzellenautos
HyWeb-Gazette 27.02.2006: Nissan Motor Co. hat Ende Dezember bekannt gegeben, dass das Leasing von Nissan Brennstoffzellenfahrzeugen in Japan gestartete wurde. Der japanische Autohersteller, der zu 44% dem französischen Autohersteller Renault gehört, hat am 13. Dezember von der japanischen Regierung die Straßenzulassung für sein Brennstoffzellenfahrzeug auf der Basis des X-Trail erhalten, berichtet Dow Jones Newswire.

Die Brennstoffzelle ist eine Eigenentwicklung von Nissan. Frühere Brennstoffzellenmodelle von Nissan enthielten Brennstoffzellen des US-Entwicklers UTC Fuel Cells.

MA

 

 

PSA und Inteligent Energy kooperieren bei Brennstoffzellen
HyWeb-Gazette 27.02.2006: Der britische Brennstoffzellenentwickler Intelligent Energy hat eine Zusammenarbeit mit dem französischen Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën. Intelligent Energys Brennstoffzellensysteme werden von PSA getestet und in PSA Peugeot Citroëns Elektrofahrzeuge integriert für den zukünftigen Einsatz in Elektrofahrzeugflotten.

Intelligent Energy wird eine Reihe von 10 kW Systemen auf der Basis der eigenen PEM-Technologie liefern, die der Elektrofahrzeugarchitektur von PSA angepasst werden. Die Systeme werden umfangreichen Dauertests unter Alltagsbedingungen in England und Frankreich unterworfen.

"Bevor wir Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie in unsere Fahrzeuge einbauen, ist es von entscheidender Bedeutung, Brennstoffzellensysteme unter harten Fahrzeugbedingungen zu analysieren, insbesondere in Vibrationstests und in Tests des thermischen Managements," sagt Bruno Costes, Programmdirektor bei PSA Peugeot Citroën.

Kurzfristig legt PSA den Schwerpunkt auf die Steigerung der Fahrzeugeffizienz und den Einsatz von Biokraftstoffen. Langfristig hält PSA Peugeot Citroën die Entiwcklung neuer Energiequellen für entscheidend, um die CO 2-Emissionen zu senken und den Treibhauseffekt zu reduzieren. Mittelfristig setzt PSA auf den Einsatz verfügbarer Elektrofahrzeugtechnologie in Hybridfahrzeugen, und zieht langfristig den Einsatz von Brennstoffzellen in verschiedenen Anwendungen in Betracht.

Inteligent Energys Brennstoffzellentechnologie basiert auf dem Einsatz von dünnen, metallischen Bipolarplatten, die nach Firmeneinschätzung den Stack besonders kompakt und Massenfertigungstauglich macht. Die Architektur benötigt keine Reaktandenbefeuchtung und minimiert die notwendigen Hilfsaggregate. Der Stack kann schnell von Frostgraden aus gestartet werden und erreicht Volllast in weniger als 2 Minuten von -20°C. Das erste 10 kW System wurde bereits an PSA geliefert und wird gegenwärtig im Labor getestet. Die Systeme werden weiterentwickelt und speziell an die Packaging-Anforderungen von PSA angepasst.

Großbritanniens Wirtschafts- und Industrieministerium unterstützt das Projekt, in das weitere führende britische und europäische Automobilzulieferer eingebunden sind, im Rahmen des "New and Renewable Energy Programme".

MA

 

 

Brennstoffzellenzusammenarbeit Vaillant – Webasto
HyWeb-Gazette 27.02.2006: Die Vaillant Group, europäischer Heiztechnikhersteller, und die Webasto AG, international tätiger Automobilzulieferer, unterzeichneten ein Kooperationsabkommen, das die gemeinsame Weiterentwicklung von Brennstoffzellen für den automobilen und stationären Einsatz vorsieht.

Die von Webasto entwickelten Solid Oxide Fuel Cell (SOFC) Brennstoffzellenmodule können neben der mobilen Anwendung als Bordstromaggregat künftig auch in der stationären Anwendung für die Hausenergieversorgung eingesetzt werden.

Vaillant arbeitet bereits seit 1998 an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Heizgeräten für Mehrfamilienhäuser und kleine Gewerbebetriebe auf der Basis von PEM-Brennstoffzellen und verfügt über umfangreiche Praxiserfahrung mit der Erprobung von Prototypen in europäischen Feldtests. Mit der Kooperation weitet das Unternehmen seine Entwicklungsaktivitäten im Bereich Brennstoffzellen-Heizgeräte auf das Einfamilienhaus aus. Die laufende Entwicklung für Mehrfamilienhäuser und Kleingewerbe wird parallel fortgesetzt.

Im Rahmen der Kooperation ist Webasto für die Entwicklung des thermisch isolierten Kernmoduls, inklusive SOFC-Brennstoffzelle, Nachbrenner und Reformer zuständig. Die Aufgabe von Vaillant besteht darin, dieses Kernmodul und weitere Systemkomponenten zu einem Brennstoffzellen-Heizgerät zu entwickeln, sowie dieses intelligent und effizient in das Heizungssystem eines Einfamilienhauses zu integrieren.

MA

 

 

Brennstoffzellen-Geschäft von Sulzer Hexis wird durch eine Stiftung fortgeführt
HyWeb, 03.01.2006: Das Brennstoffzellen-Geschäft von Sulzer Hexis wird durch eine nicht genannte in der Schweiz ansässige Stiftung fortgeführt, wie Sulzer am 22. Dezember 2005 mitteilte. Die Stiftung finanziert die weiteren Entwicklungsarbeiten. Per 1. Januar 2006 übernimmt die Stiftung 100 Prozent der Aktien der Sulzer Hexis AG. Damit wird die Entwicklung der Brennstoffzellen am angestammten Ort fortgeführt. Die Firma wird baldmöglichst in Hexis AG umbenannt. Dr. Alexander Schuler, derzeit Leiter Systementwicklung bei Sulzer Hexis, wird Geschäftsführer der Hexis AG.

MA

 

 


Interessante Webseiten

www.H2Mobility.org
Alle H2/BZ-Fahrzeuge, -Flugzeuge, -Schiffe, -Züge, ...

www.H2Stations.org
Alle Wasserstoff-Tankstellen weltweit

www.Infotools.HFPeurope.org
Datenbanken zu H2/BZ-Projekten, Centres of Excellence etc.

www.Innovation-Brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website von Vattenfall, realisiert von HyWeb)

www.H2Data.de
Grundlegende Wasserstoff-Daten

www.Energiekrise.de
Informationen zu fossilen Energiereserven

Impressum

Erhalten Sie aktuell und kostenfrei eine Übersicht über die neuen Artikel in HyWeb! Schicken Sie uns dazu Ihren Namen, Firma und E-Mailadresse an webmaster@HyWeb.de