HyWeb - Gazette
Der Newsletter
von L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) und dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV)
· 1. Quartal 2005 9. Jahrgang
ã L-B-Systemtechnik GmbH
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Interessante Projekte HyNet - the European Thematic Network on Hydrogen (englisch) European Integrated Hydrogen Project - EIHP (englisch)
www.innovation-brennstoffzelle.de
Allgemeine Informationen zu den Themen Energie, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
(Website des Bewag Innovationspark Brennstoffzelle, realisiert von HyWeb)www.h2guide.de
Projektführer Wasserstoff vom Deutschen Wasserstoff-Verband.
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Impressum
Redaktion Matthias Altmann, L-B-Systemtechnik GmbH (LBST), webmaster@HyWeb.de Artikel AFH - Association Française de l'Hydrogène
DWV - Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV)
MA - Matthias Altmann, LBST
VB - Volker Blandow, LBST
JS - Jörg Schindler, LBST
RW - Reinhold Wurster, LBST
PS - Patrick Schmidt, LBST
WW - Werner Weindorf, LBST
WZ - Werner Zittel, LBST
UB - Ulrich Bünger, LBST
LR - Lutz Reichelt, LBSTAnschrift siehe Impressum HyWeb
weitere Newsletter The Hydrogen & Fuel Cell Letter (in englisch) Clean Fuels and Electric Vehicles Report (in englisch)
NHA Advocate (in englisch)
Fossile News Gazette Aktuelles über sich verknappende fossile Energieressourcen auf der Seite www.energiekrise.de
Monthly Technology Updates (in englisch) von Fuel Cells 2000
Fuel Cell Industry Report (in englisch)
"Massive F&E-Anstrengungen sind erforderlich, um den Weg in eine solare Wasserstoffwirtschaft zu ebnen. Dezentrale Versorgungsstrukturen auf der Basis leistungsfähiger Brennstoffzellen würden die Risiken großflächiger Stromausfälle verringern."
Deutsche Bank Research, Aktuelle Themen Nr. 309, 2. Dezember 2004, Autor: Josef Auer, www.dbresearch.de
Strategiekreis Wasserstoff des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit - Strategiepapier zum Forschungsbedarf in der Wasserstoff-Energietechnologie
HyWeb, 15.03.2005: Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat im Jahr 2003 den nationalen "Strategiekreis Wasserstoff" einberufen, zusammengesetzt aus Fachleuten der Industrie und der Wissenschaft sowie Vertretern von Bundes- und Länderministerien. Dieser Strategiekreis hat im Januar 2005 seinen umfassenden Bericht zum Forschungsbedarf bei den Wasserstoff-Energietechnologien erstellt. Es folgt die Zusammenfassung des Berichts.Unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und in Zusammenarbeit mit den Bundesministerien für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurde der Strategiekreis Wasserstoff mit dem Ziel ins Leben gerufen, den nationalen Aktivitäten im Bereich der Wasserstofftechnologie eine gemeinsame Zielrichtung zu geben und die deutsche Position und Präsenz bei internationalen Kooperationen zu stärken. Motivation für den Einsatz aller Beteiligten und Treiber für die Verwendung von Wasserstoff in der Energiewirtschaft sind die folgenden Aspekte:
Wasserstoff – Energieträger der Zukunft
Wasserstoff und Energieversorgungssicherheit
Wasserstoff kann aus allen (fossilen, nuklearen und regenerativen) Primärenergieträgern hergestellt werden. Hierdurch ist eine flexiblere Anpassung des Energiemixes an die globale Ressourcensituation möglich.Wasserstoff als Brückentechnologie
Die Übergangsphase zu einer auf regenerativ erzeugtem Wasserstoff basierenden Energiewirtschaft kann mittels fossiler Energieträger und gegebenenfalls CO2-Entsorgung realisiert werden. Dabei kann auch aus konventionellen Energieträgern hergestellter Wasserstoff Effizienzvorteile bieten.Wasserstoff und regenerative Energien
Wasserstoff ermöglicht eine verstärkte Integration erneuerbarer Energien in die zukünftige Energieinfrastruktur. Wasserstoff leistet somit einen Beitrag zur Schonung erschöpfbarer Energieträger.Wasserstoff und Klimaschutz
Durch Wasserstofftechnologien sind geringere CO2-Emissionen bei gleichen Energiedienstleistungen erreichbar. Zudem ist die Nutzung von Wasserstoff beim Anwender nahezu schadstofffrei.Wasserstoff und Brennstoffzellen
Wasserstofftechnik und Brennstoffzellen erschließen unabhängig voneinander energiewirtschaftliche und ökologische Vorteile und lassen sich zu besonders energieeffizienten Lösungen kombinieren.Wasserstoff und Wettbewerbsfähigkeit
Innovative Wasserstofftechnologien erschließen global neue Märkte – eine Technologieführerschaft stärkt die Wirtschaftskraft und schafft Arbeitsplätze in deutschen Unternehmen.Wasserstoff in Deutschland
Deutschlands Stärke ist das wissenschaftliche und industrielle Know-how zur Entwicklung und Herstellung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechniken. Diese Kompetenzen sind Basis für eine Vorreiterrolle zur intensiven
Marktvorbereitung.Daraus ergibt sich, dass die Wasserstofftechnik in einer zukünftigen Energiewirtschaft eine bedeutende Rolle spielen wird. Um gemeinsam mit den europäischen Partnern die Technologieführerschaft zu erlangen, besteht aus Sicht des Strategiekreises in folgenden Punkten Handlungsbedarf:
Handlungsbedarf für eine H2-Technologieführerschaft
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sind erheblich zu verstärken:
• Verbesserung von Wasserstoff-Herstellungsverfahren, -Speicherung und -Infrastruktur
• Weiterentwicklung der Anwendungstechniken, wie z. B. Brennstoffzelle und Verbrennungsmotor
• Kostenreduktionen entlang der Wertschöpfungskette
• Begleitende Systemanalyse und ganzheitliche Bewertung, z. B. zur effizienten Schwerpunktsetzung von F&E-AktivitätenZur Marktvorbereitung sind Impuls- und Leuchtturmprojekte mit den folgenden Zielen zu realisieren:
• Erhöhung des Engagements durch Aufteilung der Risiken
• Nachweis der technischen Machbarkeit
• Auswertung praxisnaher Erfahrungen
• Steigerung der Akzeptanz in der Gesellschaft durch objektive Informationsvermittlung
• Verstärkung der nationalen, europäischen und internationalen Zusammenarbeit
• Aufbau von Keimzellen für eine zukünftige Wasserstoff-EnergiewirtschaftSchaffung verlässlicher Rahmenbedingungen für Entwickler, Hersteller und Investoren:
• Definition der nationalen Ziele und einer europäischen Roadmap
• Zügige Abstimmung und Umsetzung internationaler Vorschriften und Gesetze
• Verbindliche Aussagen zu MarkteinführungsinstrumentenUm die Akteure in Forschung, Entwicklung und Industrie für die Wasserstofftechnologie und das Know-how in Deutschland zu erhalten bzw. neu zu gewinnen, ist von Seiten der Politik, des Bundes und der Länder eine langfristige und stetige Unterstützung in den oben genannten Punkten erforderlich. Dieser Bericht dient dazu, die bisherige Förderpolitik der Bundesregierung im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik zusammenzufassen.
Download des vollständigen Endberichts (der Vermerk "Entwurf" wird entfernt, sobald die offizielle Veröffentlichung der gedruckten Version durch das BMWA erfolgt ist).
MA
Linde: Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur finanziell machbar
HyWeb, 15.03.05: Mit einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro sind die Kosten für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Europa bis zum Jahr 2020 deutlich niedriger als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Wirtschaftlichkeit einer Wasserstoff-Infrastruktur, die der Technologiekonzern Linde am 24. Februar in Berlin im Rahmen des „International Hydrogen Day“ vorgestellt hat.
„Das Ergebnis der Studie ist für uns ein klares Signal“, erklärte Dr. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG. „Der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist machbar.“
Die Studie untersucht insgesamt 12 verschiedene Szenarien zur Produktion und Distribution von Wasserstoff für Fahrzeuge. Basierend auf der Annahme, dass in einer ersten Phase europaweit etwa 6,1 Millionen Wasserstoffautos bis 2020 fahren, so würde dies ein Netz von etwa 2.800 Tankstellen erforderlich machen. Auf Deutschland bezogen würde die Infrastruktur zur Versorgung von 1,9 Millionen Autos mit Wasserstoff 870 Millionen Euro kosten.
Diese Kosten sind überschaubar im Vergleich zu anderen Investitionen in umfassende Infrastruktursysteme. So werden beispielsweise die Kosten für das Trans-European Network for Transport (TEN-T) der EU bis 2020 auf 220 Milliarden Euro geschätzt.
Die aktuelle Linde-Studie sieht vor, die Infrastruktur zunächst in den bevölkerungsreichen Gegenden Europas aufzubauen und damit einen möglichst großen Marktzugang sicherzustellen. Die Bereitstellung der entsprechenden Wasserstoff-Produktionskapazitäten und -Tankstellen sollte stufenweise erfolgen, um somit Schritt für Schritt alle großen europäischen Ballungszentren einzubinden. Zudem sind Tankstationen an den wichtigsten Verbindungsstrecken berücksichtigt, um auch Langstreckenfahrten zu unterstützen. Auf diese Weise würde annähernd einem Drittel der gesamten EU-Bevölkerung bzw. 120 Millionen Menschen der Zugang zu Wasserstoff ermöglicht.
Die zentrale Produktion von Wasserstoff ist der Untersuchung zufolge wirtschaftlicher als die dezentrale Erzeugung direkt an den Tankstellen, da die Investitionskosten bei zunehmender Anzahl von Wasserstoff-Autos stärker steigen würden.
Die Studie spielt darüber hinaus eine Cashflow-Rechung für Wasserstoff-Produzenten und -Distributoren in verschiedenen EU-Ländern durch, um die Wirtschaftlichkeit verschiedener Modelle zu untersuchen. Das Ergebnis: Für potenzielle Anleger rechnen sich Investitionen in die Produktion bzw. Distribution von Wasserstoff – mit regionalen Unterschieden – innerhalb von zehn bis 15 Jahren, also innerhalb einer Zeitspanne, die für Projekte dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich ist.
Fragezeichen bleiben in Bezug auf das Engagement der europäischen Regierungen beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur. Linde-Vorstandschef Reitzle: „Ein positives Zeichen der Politik wäre wichtig, um Investoren und Verbrauchern Sicherheit zu geben. Sehr förderlich für den Erfolg der Wasserstoff-Infrastruktur wäre beispielsweise eine Steuerbefreiung auf Wasserstoff bis zum Jahr 2020.“
Weitere Informationen über die Veranstaltung „International Hydrogen Day“, Berlin, 24. Februar 2005 unter www.hydrogenday.com
PS
European Hydrogen Association startet in neue Phase und verstärkt Aktivitäten und Profil - Ehrgeiziges neues Programm
DWV, 15.03.2005: Im Verlauf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung in Brüssel hat die EHA beschlossen, ihre Aktivitäten auszudehnen und ein ehrgeiziges Programm für die kommenden Jahre in Angriff zu nehmen. Der Verband vertritt die Ansicht, dass Wasserstoff bei der Bewältigung wichtiger sozialer Probleme wie globale Erwärmung, Luftverschmutzung und Sicherheit der Energieversorgung mitwirken kann und zur gleichen Zeit innovative Produkte ermöglicht, die für die Kunden anziehend sind. Die EHA hält es für wichtig, bei politischen Entscheidungsträgern, Meinungsführern und in der allgemeinen Öffentlichkeit für Wasserstoff zu werben. Von seinem Brüsseler Sitz aus wird der Verband neue Aktivitäten starten, um Wasserstoff allgemein bekannt zu machen, den Entscheidungsträgern die Vorteile wasserstoffgestützter Energiesysteme klar zu machen, die Arbeit der nationalen Wasserstofforganisationen in Europa zu koordinieren und die Bemühungen anderer europäischer und internationaler Organisationen auf diesem Gebiet zu unterstützen. Um all diesen Arbeiten eine tragfähige Grundlage zu geben, hat die EHA Satzungsänderungen beschlossen, um die direkte Mitgliedschaft von Unternehmen zu ermöglichen und die Entwicklung einer finanziell gut ausgestatteten Organisation zu fördern, die sich durch eine neue Aufgabenstellung und klare Ziele auszeichnet. Die ersten neuen Firmenmitglieder sind Air Liquide, Air Products, BOC, Norsk Hydro, EHN und Shell Hydrogen. Die EHA wird auch weiterhin an der Erweiterung ihrer Mitgliederbasis arbeiten. Die Aufgabe der EHA ist die Förderung der Entwicklung der Wasserstofftechnologie und ihres Einsatzes bei industriellen, gewerblichen und privaten Anwendungen sowie die Verstärkung der Rolle des Wasserstoffs auf dem Gebiet der Energie in Europa. Mit dieser Aufgabe und der neuen Mitgliederstruktur verschiebt sich der Schwerpunkt der EHA von Forschung und Entwicklung zur Beschleunigung des Einsatzes von Wasserstoff in Europa. “Diese neue Entwicklung in der EHA freut mich überaus sowohl für die EHA als auch für die nationalen Wasserstoffverbände in Europa, einschließlich Osteuropas. Dies ist ein wichtiger Meilenstein im Leben unserer Organisation”, sagte der EHA-Vorsitzende Lars Sjunnesson. “Ich bin fest überzeugt, dass die EHA mit der Unterstützung führender Unternehmen, neuen Statuten und Zielen sowie unter einer neuen Führung schon in naher Zukunft eine entscheidende Stimme im Zusammenhang mit Wasserstoff in Europa werden wird. Alle neuen nationalen Verbände und Firmen sind eingeladen, beizutreten und eine aktive Rolle innerhalb der Organisation zu übernehmen.” Weitere Informationen über die Arbeit der EHA finden Sie im Netz unter http://www.h2euro.org.DWV
EU-Kommission startet CARS 21 Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Automobilindustrie; größte technologische Herausforderung ist die Brennstoffzelle
HyWeb, 11.02.2005: Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten der Vizepäsident der Kommission, Günter Verheugen, und der Präsident des ACEA (Verband der Europäischen Automobilhersteller) und Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, Bernd Pischetsrieder, eine neue Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie vor. Es werde eine hochrangige Gruppe „CARS 21“ eingesetzt, deren Aufgabe es sei, Empfehlungen für die Steigerung der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie auszuarbeiten. Darüber hinaus bekräftigte das Kommissionsmitglied Verheugen seine Absicht, den Automobilherstellern das Leben zu erleichtern, indem die EU-Typgenehmigung durch eine stärkere Anlehnung an die Regelung der Vereinten Nationen vereinfacht wird. Wie in der Pressemttielung der EU-Kommission vopm 13. Januar berichtet wird sieht sich die europäische Automobilindustrie derzeit mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert:
- Sie liegt in Bezug auf die Produktivität hinter den USA und Japan. So ist in EU-15 die Arbeitsproduktivität um 25% geringer als in den USA und um 30% geringer als in Japan. Die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde sind in EU-15 etwa so hoch wie in den USA, aber mehr als 10% höher als in Japan und nahezu dreimal so hoch wie in Korea.
- Auf die europäische Automobilindustrie warten große technologische Herausforderungen, allen voran die Brennstoffzelle. Wettbewerb und Innovation werden für ihre Lebensfähigkeit und Stärke eine entscheidende Rolle spielen.
Der im November 2004 veröffentlichte Europäische Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit 2004 bietet eine ausführliche Analyse der Wettbewerbsfähigkeit, der Herausforderungen und der Zukunftsstrategien des Automobilsektors. Er kann unter folgender Webadresse eingesehen werden: http://europa.eu.int/comm/enterprise/enterprise_policy/competitiveness/index.htm#ecr2004
MA
HFP: Anmeldung für Annual Event gestartet
HyWeb, 08.02.2005: Die Europäische Wasserstoff- und Brennstoffzellen Technologie-Plattform (HFP) lädt alle Interessierten zu ihrem zweiten Annual Event ein, der am 17. und 18. März 2005 in Brussels bei der Europäischen Kommission, Charlemagne Building, Rue de la Loi 170, 1040 Brussels, stattfinden wird. Zum ersten Mal organisiert die HFP eine Prototyp-Ausstellung innovativer stationärer Anwendungen und Betankungssysteme sowie eine Demonstration von Protoypfahrzeugen der führenden internationalen Autohersteller am 17. März im AutoWorld Museum in Brüssel für die Teilnehmer des Annual Event am 17. März von 16:00 bis 22:00 Uhr. Die Anmeldung zum Annual Event erfolgt über die HFP-Webseite www.HFPeurope.org;die Anzahl der Teilnehmer ist auf 400 beschränkt.MA
HFP: Technologie-Plattform gibt wichtige Berichte zu Wasserstoff und Brennstoffzellen heraus
HyWeb, 08.02.2005: Im Jahr 2004 wurden in der Entwicklung einer Strategischen Forschungs-Agenda (SRA - Strategic Research Agenda) und einer Umsetzungs-Strategie (DS - Deployment Strategy) exzellente Fortschritt erzielt. Die Berichte wurden unter sehr breiter Beteiligung der Interessensvertreter in Europa von den SRA und DS Steering Panels unter der allgemeinen Führung des Advisory Council erarbeitet. Jeremy Bentham: "Als Chairman des Advisory Council möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Beteiligten dafür danken, diese Arbeit gemacht und bereichert zu haben. Ich bin erfreut zu berichten, dass das Advisory Council die Foundation Reports der SRA und der DS in seiner Sitzung am 16. Dezember bestätigt hat. Auch wenn die Berichte im Jahr 2005 weiterentwickelt und verbessert werden, bilden diese Foundation Reports eine breit getragene Basis von Wissen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Die Foundation Reports sind jetzt verfügbar zur Bewertung durch die Mitglieder der HFP-Gemeinde unter https://www.hfpeurope.org/hfp/news."MA
Volkswagen kauft größere Anzahl Brennstoffzellen-Teststände bei FuelCon
HyWeb, 08.02.2005: FuelCon aus Magdeburg hat im Rahmen eines Folgeauftrages eine größere Anzahl von Brennstoffzellen-Testständen der Baureihe Evaluator® C600 an die Volkswagen AG geliefert. Mit diesen Testständen können sowohl PEM-Einzelzellen hoher Leistungsdichte als auch short-stacks und komplette Stacks getestet werden.MA
Das aktuelle Zitat„Der Hauptzweck des staatlichen Projektes ist unser eigenes Know-how aufzubauen um mit den industrialisierten Ländern auf dem zukünftigen Automobilmarkt konkurrieren zu können.“Xu Jing, Vize-Direktor des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie, Abteilung Hochtechnologien, in einem Interview mit der Presseagentur Xinhua am Mittwoch, 22. Dezember 2004 über das umgerechnet mehr als 100 Millionen US$ umfassende staatliche, chinesische Forschungs- und Entwicklungsprogramm für Brennstoffzellen- und Hybrid-Fahrzeuge (siehe auch hier).
GHW sucht neuen Partner
HyWeb, 25.01.2005: Die deutsche Druckelektrolyseur-Firma GHW (Gesellschaft für Hochleistungselektrolyse zur Wasserstofferzeugung) schaut sich nach einem neuen Partner um. Derzeitige Anteilseigner sind zu jeweils 50% die MTU Friedrichshafen GmbH und Norsk Hydro Electrolysers (NHEL). Der neue Partner soll die MTU-Anteile an GHW übernehmen. MTU und NHEL entwickeln die nächste Generation von Druckelektrolyseuren. Der sogenannte PME, der vorwiegend für Anwendungen im MW-Bereich gedacht ist, soll nicht nur über hervorragende Leistungsdaten verfügen, sondern auch viel billiger sein. Der neue Partner sollte zu NHEL passen. NHEL ist Weltmarkführer für atmosphärische Elektrolyseure.
PS
Einweihung des Weiterbildungszentrums für Brennstoffzellentechnologie in Ulm
HyWeb, 25.01.2005: Mit einem Festakt wurde am 08. November 2004 das weltweit erste Weiterbildungszentrum für Brennstoffzellentechnologie in Ulm offiziell eröffnet. Träger dieser Einrichtung ist das Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBZU), dessen Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Werner Tillmetz ist. Angehörige von Berufsgruppen, die in engem Kontakt zur Brennstoffzellen-Technologie stehen, werden dort praxisnah aus- und weitergebildet. Neueste Erkenntnisse der Brennstoffzellenforschung werden durch Tagungen und Experten-Runden vermittelt und dienen dem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch unter Forschern und Entwicklern. Aber auch Schüler und die interessierte Öffentlichkeit haben die Möglichkeit, das Zentrum zu besichtigen und die Vortragsangebote wahrzunehmen.Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes betreibt das WBZU ein Brennstoffzellen-Technikum mit sieben Versuchslaboratorien, bestehend aus Testständen und Demonstrationsanlagen für die unterschiedlichsten Brennstoffzellentypen. Zwei große Seminarräume im Obergeschoss für Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen, Bibliothek, Werkstatt sowie Verwaltungsbereich vervollständigen das Angebot.Die Landesstiftung Baden-Württemberg stellt für fünf Jahre insgesamt 3,3 Millionen Euro für Neubau und Betriebs des Zentrums zur Verfügung. Im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurden weitere 1,5 Millionen Euro zur Ausstattung des Technikums bereitgestellt. Dem WBZU gehören zurzeit 35 namhafte Mitglieder aus Industrie, Handwerk sowie Forschung und Lehre an, u.a. DaimlerChrysler, DLR, ISE, Viessmann und ZSW. Neben Verbänden, Innungen und Ausbildungszentren steht auch einzelnen Handwerksbetrieben die Mitgliedschaft offen.PS
Hydro-Québec spendet CAN$ 3 Millionen für Wasserstoff-Forschung
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HyWeb, 25.01.2005: 3 Millionen CAN$ (ca. 1,87 Millionen Euro) spendet der kanadische Energieversorger Hydro-Québec der Stiftung der Université du Québec à Trois-Rivières. Der Betrag kommt dem Wasserstoff-Forschungsinstituts (Institut de recherche sur l’hydrogène – IRH) zu Gute. Knapp die Hälfte der Summe soll für studentische Forschungsstipendien auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologie eingesetzt werden. Mit den restlichen Mitteln soll die Arbeit des Institutes finanziert und die Kommunikation nach außen gestärkt werden.
PS
Weltrekord I: Mit 300 km/h unterwegs
HyWeb, 25.01.2005: BMW hat neun Rekorde für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aufgestellt. Der H2R verfügt über einen Zwölfzylindermotor mit sechs Litern Hubraum, das über 210 kW/285 PS leistet. Damit beschleunigt der Prototyp in ca. sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 302,4 km/h. Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor basiert auf dem Benzin-Triebwerk des BMW. Die Modifikationen betreffen vor allem die Kraftstoffeinspritzung, die BMW den speziellen Eigenschaften von Wasserstoff angepasst hat.PS
Weltrekord II: Mit 0,4 l/100 km unterwegs
HyWeb, 25.01.2005: Auf seiner 3.000 km langen Fahrt von Berlin nach Barcelona hat das Brennstoffzellen-Fahrzeug HYSUN nur 3,3 kg Wasserstoff (entsprechend 12 l Benzin) verbraucht – ein Weltrekord. HYSUN3000 ist ein voll-verkleidetes Liegedreirad das mit einer 1,2 kW-Brennstoffzellen von Ballard betrieben wird. Die Elektromotoren stammen von der Firma Kasbauer aus Österreich. Die Bremsenergie wird wiedergewonnen und in Supercaps gespeichert (Hybridsystem). Am Boden der Karosserie befinden sich zwei Wasserstoff-Tanks, die je etwa 0.9 kg Druckwasserstoff speichern. Mit dem aerodynamisch optimierten Gehäuse (Cw-Wert 0,15) und 120 kg Leergewicht (ohne Fahrer und Wasserstoff) erreicht der HYSUN3000 eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. An dem nichtkommerziellen Fahrzeug arbeiteten mehr als drei Jahre lang eine Team aus 22 Ingenieuren der Firma Ballard, unterstützt durch Firmen und Institute.
PS
China investiert mehr als 100 Millionen US$ für Brennstoffzellen- und Hybrid-F&E aus
HyWeb, 25.01.2005: Mehr als 880 Millionen Yuan (ca. 100 Millionen US$) hat China im laufenden Forschungs- und Entwicklungsprogramm für Brennstoffzellen- und Hybrid-Technologie im Automobil bereitgestellt. Das Programm umfasst auch die Fertigung mehrerer Prototypen. Die Programmverwaltung liegt beim chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie.Ziel des staatlichen Programmes ist unter anderem die Entwicklung nationaler technischer Regelwerke auf diesem Gebiet für den Automobilsektor. Sechs Testzentren wurden dazu bereits in Peking, Tianjin, Shanghai und Dalian eingerichtet.Das Hauptziel des staatlichen Programmes ist jedoch der Aufbau von chinesischem Know-how auf dem Gebiet der Brennstoffzellen- und Hybrid-Technologie im Automobilbereich um zukünftig auf diesem Sektor gegenüber industrialisierten Ländern wettbewerbsfähig zu sein.Die in China in den letzten Jahren erzielten Fortschritte auf dem Gebiet der Brennstoffzellen-Technologie im Fahrzeugbereich sind in der Tat beeindruckend.
PS